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Archiv des Autors: Eckhardt Kiwitt

Ein kurzes Wort zum Atheismus

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Atheismus Der Atheismus, lt. Wikipedia «im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott bzw. keine Götter gibt», definiert oder erhebt „aus sich heraus“ keinen Machtanspruch. Er leugnet aber, ohne die Anarchie zu befürworten oder zu fordern, den direkten oder indirekten Machtanspruch von Göttinnen und Göttern oder deren irdischen Stellvertretern; vgl. Kant – Aufklärung: Daß der bei weitem größte Teil der Menschen den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte, dafür sorgen schon jene Vormünder, die die … Weiterlesen

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Interpretationsmöglichkeiten! — oder ein wenig Augenwischerei?

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«Sehen Sie, das ist Islam.» Ein paar einleitende kurze Worte zum Begriff „Interpretation“: In dem Bild links eine Gruppe Augen zu sehen, die einen anschauen oder anstarren, mag einer Sehgewohnheit, einer Täuschung oder einer Wunschvorstellung entsprechen, eine Interpretation ist es nicht, denn eine Auslegung, Übersetzung oder Erklärung seitens des Betrachters im Sinne des Begriffs „Interpretation“, oder auch eine Deutung, findet nicht statt. In dem Bild die Schwanzfedern eines Pfaus wahrzunehmen, wäre ebenfalls keine Interpretation, sondern allenfalls eine Assoziation, oder einfach das Erkennen eines (bekannten) … Weiterlesen

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«Wer hat ihm das Recht gegeben, zu morden?»

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Die Frage, mit der ich diesen Beitrag überschrieben habe, taucht im Zusammenhang mit Gewaltverbrechen hier und da auf. Manchmal auch in der Form „Woher nimmt er sich das Recht, …“. Als ob es ein solches Recht geben würde. Es handelt sich dabei um eine Suggestivfrage, mit der der Eindruck vermittelt werden soll, einem Täter, einem Mörder sei das Recht zugestanden worden, einen anderen zu töten. Gestellt wird diese Frage bisweilen von Befürwortern der Todesstrafe, die damit jedoch für sich oder für „den Staat“ — … Weiterlesen

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Von Ebenbildern und Ängsten

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— Unsatirisch über’s Gottvertrauen — Es gilt manchen als unumstößliche Gewissheit, dass Gott uns Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Im 1. Buch Mose, der Genesis, 1,26 und 1,27 heißt es dazu: Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu … Weiterlesen

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Missverstandene Religionsfreiheit

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Religionsfreiheit ist ein umstrittener Begriff. In manchen Ländern hat sie weitreichende Gültigkeit und ist gesetzlich oder verfassungsrechtlich garantiert; manch einer weiß mit dem Begriff möglicherweise nichts anzufangen, da er sich ein Leben ohne seine Religion nicht vorstellen mag. 1.: In Deutschland ist die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses gemäß GG Artikel 4 Satz 1 unverletzlich. 2.: Darüberhinaus wird die ungestörte Religionsausübung gemäß GG Artikel 4 Satz 2 gewährleistet. Zum Verständnis dieser beiden Sätze und Sachverhalte ein … Weiterlesen

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Religion und Zynismus, Tradition und Tabu

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Fatwa von al-Azhar (Kairo, 1978):«Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes» Die islamrechtliche Todesstrafe bei Apostasie, von mir erstmals thematisiert in dem Aufsatz Das Islam-Prinzip aus dem Jahr 2006, ist für manche ein Tabuthema, über das sie nicht reden, ja das sie einfach ausblenden, totschweigen; für andere mag das Thema zwar unangenehm sein, doch immerhin sprechen oder schreiben sie offen darüber . Manche halten die islamrechtliche Todesstrafe bei Apostasie für eine (länderspezifische) Tradition, von der sie meinen, dass sie nichts mit der Religion zu … Weiterlesen

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Toleranz und Wertschätzung

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Toleranz ist ein vielbemühter Begriff im Umgang mit Menschen aus anderer Herren und Damen Länder, aus anderen Kulturkreisen, Menschen mit anderen Wertvorstellungen oder mit anderen Weltanschauungen als der eigenen. Toleranz ist jedoch auch ein manchmal missverstandener oder unzutreffend interpretierter Begriff, und die Grenze zur Heuchelei ist dabei bisweilen nicht weit entfernt. Ein Erlebnis aus den 1990er Jahren ist mir in Erinnerung, welches anschaulich macht, was Toleranz nicht ist (vgl. den letzten Satz dieses Beitrags). In einem kleinen Restaurant saß ein junges Ehepaar mit seinen … Weiterlesen

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Das selbstherrliche Gott — oder: Vom Ende absoluter Macht

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— Brückenbauer –Heißt es nicht „der Gott“? Eigentlich ja. Aber warum? Sollte ich hier fürderhin und fairerweise nicht immer auch „die Göttin“ nennen, was die Lesbarkeit des Textes nicht erleichtert? Also rede und schreibe ich künftig „das Gott“. Zwar kann man bei diesem Gott keine Wechselwirkungen beobachten oder sonstwie feststellen, weshalb man das Gott von etwas, das nicht existiert, nicht unterscheiden kann und weshalb wir annehmen dürfen, dass es das Gott — außer als Idee in den Köpfen von Menschen — gar nicht gibt. … Weiterlesen

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Gastfreundschaft, Wertschätzung und religiöse Diktate

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Als ein religiös und weltanschaulich neutraler Staat garantiert Deutschland in unserer Verfassung, dem Grundgesetz, in Artikel 4 die Freiheit des Glaubens, des Gewissens sowie die Freiheit des religiösen und des weltanschaulichen Bekenntnisses. Der Staat selbst hat jedoch weder eine Staatsreligion noch eine Staatsweltanschauung. Im November 2018 richtete der amtierende Innenminister der Bundesrepublik Deutschland eine Fortsetzungsveranstaltung der „Deutschen Islam Konferenz“ DIK in Berlin aus. Zu dieser Veranstaltung war eingeladen worden, es wurde jedoch niemand zur Teilnahme gezwungen, sie war freiwillig und oblag den Eingeladenen. Den … Weiterlesen

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Troll-Aus

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Trolle sind bekannt als menschengestaltige Fabelwesen der Mythologie. Im Internetzeitalter hat der Begriff eine neue Bedeutung bekommen: So bezeichnet man nun "eine Person, die ihre Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen". Für viele Menschen, die häufig im Internet unterwegs sind, ist dies ärgerlich, andere mögen sich daran ergötzen. In "sozialen" Netzwerken wie Facebook sind Internet-Trolle sehr präsent, in den moderierten Kommentarbereichen der Online-Auftritte mancher Zeitungen und Zeitschriften werden einzelne, gemäßigte Troll-Kommentare bisweilen freigeschaltet, weil sie dort m.E. … Weiterlesen

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