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Archiv des Autors: Eckhardt Kiwitt

Reduzierte Verkürzung

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Wofür sich Wissenschaft nicht eignet Im Verlauf der derzeitigen Pandemie wurden und werden wir täglich auf dem Laufenden gehalten über das Geschehen rund um den Globus, über Infektions- und Sterberaten, aber auch über so manche Verschwörungstheorien, die im Zusammenhang mit der Pandemie blühen und gedeihen. Auf die Details dazu möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen; man kann sich darüber ständig in den Medien informieren. Mir geht es, wie die Beitragsüberschrift bereits andeutet, um die logischen Verkürzungen, mit denen insbesondere Verschwörungstheoretiker und -praktiker gern … Weiterlesen

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In einer Zeit des Umbruchs

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Der gestrige 8. Mai 2020, 75. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation eines Landes, das zwölf Jahre lang von einem psychopathischen Regime zielstrebig und teils unter dem Jubel, teils begleitet von der Ahnungslosigkeit oder dem Desinteresse der Menschen ins Verderben geführt wurde, aber auch die Herausforderungen, die die derzeitige Corona-Pandemie einerseits sowie das Agieren einiger Verschwörungstheoretiker und -praktiker und Rechtspopulisten / Rechtsreaktionäre andererseits für dieses Land, für Europa und weltweit mit sich bringt — jener Rechtspopulisten, die, wie einst die Machthaber im „Dritten Reich“ und in … Weiterlesen

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The Unanswered Question

The Unanswered Question ist nicht nur ein Musikstück des US-Amerikanischen Komponisten Charles Ives, ein Ballett von Eliot Feld, und eine Vortragsreihe von Leonard Bernstein. Thematisiert man institutionalisierte Opferrollen und stellt in dem Zusammenhang die Frage nach einem spezifischen Umkehrschluss, so bleibt diese Frage ebenfalls unbeantwortet. Die Frage danach, warum sie unbeantwortet bleibt, stelle ich nicht. – – – Frage: Wenn es — bezogen auf die jeweilige Religion oder sonstige Ideologie, nicht auf die Menschen — islamfeindlich (anti-islamisch), judentumsfeindlich (anti-jüdisch), christentumsfeindlich (anti-christlich), was-auch-immer-feindlich wäre, Menschenrechtsverletzungen … Weiterlesen

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Recht, Gerechtigkeit und Logik

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Nur ganz kurz … Jemanden für etwas zu bestrafen oder auch nur anzufeinden, das andere in seine Worte hineininterpretiert haben ohne dass er es gesagt oder geschrieben hätte, bedeutet, ihn für etwas zu bestrafen oder anzufeinden das andere getan haben. Feindet man jemanden für das an, was man in dessen Worte lediglich hineininterpretiert, so feindet man sich selbst an — denn es sind ja die eigenen Gedanken, nicht die des anderen. . . . _____ Beitragsbild: Justitia (Ausschnitt; bearbeitet) Autor: Deval Kulshrestha commons.wikimedia.org/wiki/File:1660_blk_19329_zoom.png Eckhardt … Weiterlesen

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Ramadan — Zeit der Heuchelei ?

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_____ Religiöse Werte _____ In vielen Religionen gibt es eine Fastenzeit, die der Besinnung auf religiöse Werte dienen soll. Allerdings sind wir Menschen nicht immer ganz perfekt, und so kann es vorkommen, dass Religionen manchmal ein wenig — menschlich, allzu menschlich — zweckentfremdet werden und von Heuchelei zu reden nicht ganz abwegig erscheint. Wir Menschen neigen nunmal dazu, unser Fehlverhalten zu rationalisieren, um uns wenigstens uns selbst gegenüber den Anschein von Lauterkeit zu verleihen. In einem Beitrag zum Ramadan des Jahres 2017 in der … Weiterlesen

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Liebes Virus …

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Du plagst uns nun schon seit einigen Monaten, und jetzt möchte ich Dir einen Vorschlag machen, der für beide Seiten von Vorteil sein wird — eine Win-Win-Situation. Schau mal, liebes Virus, es gibt viele kleine, aber herrliche Inseln, die unbewohnt sind, mit palmengesäumten Stränden, üppigen grünen Hügeln und wunderschönen Wasserfällen und kleinen Seen und Bächen. Dort ist es das ganze Jahr über angenehm warm, und es gibt auf diesen Inseln und auch in deren näheren und weiteren Umgebung niemanden, der Dir an den Kragen … Weiterlesen

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Religiöse Vorschrift über staatlichem Gesetz ?

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Zum Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates und einem Urteil des BVerfG sowie Stellungnahmen zu Texten von Henning Hirsch (Die Kolumnisten) und Prof. Dr. Klaus F. Gärditz _____ Dass staatliches Recht in einem freiheitlichen demokratischen, parlamentarischen Rechtsstaat über religiösen Geboten und Vorschriften steht die nicht in rechtsstaatlichen und demokratischen Verfahren zustandegekommen und erlassen worden sind, halte ich für unabdingbar. Das Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates steht, da sie alle Bürger eines Landes betrifft, über der individuellen / persönlichen Religionsfreiheit. In Deutschland ergibt sich … Weiterlesen

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Ohne aktuellen Bezug …

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Herkunft, Abstammung oder Religionszugehörigkeit / Weltanschauung sind kein Fehlverhalten — und auch nicht das Gegenteil davon –, auch wenn das Befolgen z.B. religiöser Vorschriften oder eine ideologische / weltanschauliche Verengung zu Fehlverhalten führen kann. Wie aber sagt und erklärt man es den Rassisten und den Verschwörungstheoretikern ? + + Der Buchcover im Beitragsbild gehört zu «BRIEF AN DIE HEUCHLER — und wie sie den Rassisten in die Hände spielen» von CHARB (Stéphane Charbonnier). Zum Thema: siehe auf dieser Website auch die Beiträge — Trefflicher Buchtitel & Argumentation — Toleranz … Weiterlesen

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Kostenfrei — ohne Blabla

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Während Wahlkämpfen stoße ich immer mal wieder auf Slogans, in denen Parteien bzw. deren Kandidaten auf öffentlich aufgestellten Plakaten damit für sich werben, uns Bürgern etwas "kostenfrei" geben oder zur Verfügung stellen zu wollen — z.B. Kindergärten / Kindergartenplätze für unsere Jüngsten. Das finde ich generös. Da ich derartige Slogans in den vergangenen zehn und mehr Jahren bei mehreren Parteien — von rechts bis links — gesehen habe, spielen Ort und Zeit der Aufnahme des Beitragsbildes sowie die in diesem Fall plakatierende Partei keine … Weiterlesen

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Blasphemiewächter und Gottesleugner

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Über die Gottesfürchtigkeit Blasphemie, gemeinhin übersetzt mit „Gotteslästerung“, wenngleich es nur „Rufschädigung“ bedeutet, ist ein je nach persönlichem Rechtsempfinden unterschiedlich interpretierter und gewichteter Begriff. Mancherorts gilt „Gotteslästerung“ als todeswürdiges Verbrechen, andernorts ist sie juristisch nicht eingeordnet und nicht gewertet. Ich halte den Begriff für sinnlos, da es das zugehörige „Gott“ nicht nachweislich gibt (vlg. den Beitrag Nichtexistenz), sondern es sich bei „Gott“ lediglich um eine Idee in den Köpfen von Menschen handelt, dieses „Gott“ aus sich heraus jedoch keine Wechselwirkungen zeigt. Das Bilderverbot im … Weiterlesen

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Der Würfelmond — eine ernste Kurzsatire

Ich glaube , dass der Mond ein Würfel ist. Außerdem glaube ich, dass jeder, der dies ebenfalls glaubt, eine Chance hat, ins Paradies zu gelangen, während jeder, der dies nicht glaubt, in die Hölle kommt. Nun hat jeder die freie Wahl. Niemand wird zu irgendetwas genötigt . Niemandem wird ein Schaden zugefügt. Es wird damit kein Machtanspruch erhoben. ~ ~ ~ Es mag absurd erscheinen, zu glauben, dass der Mond ein Würfel sei.Nun denn … … dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen … Weiterlesen

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Kleine Anfrage

In der Auseinandersetzung mit Religionen und anderen Ideologien, mit manchen religiösen Vorschriften und Gesetzen, mit totalitären Systemen, Diktaturen, Despotien und Tyranneien, mit Bevormundungen, Einschüchterungsversuchen und Schlimmerem sowie aus der Kritik und Anfeindungen, denen man deswegen ausgesetzt sein kann, ergibt sich für mich eine Frage:
Wie wollen Sie mit Menschenrechtsverletzungen und mit Kritik an Menschenrechtsverletzungen umgehen ?
Eckhardt Kiwitt
Pfalzgrafstr. 5
D-85356 FREISING
QS72@gmx.net

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Kritik und Angst — Wider die Selbstgerechtigkeit

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Im Mai 2012 fällte das Landgericht Köln ein vielbeachtetes Urteil zur Knabenbeschneidung, wie sie insbesondere im Judentum und im Islam üblich, aber auch z.B. in den Philippinen und den USA bei Christen weit verbreitet ist, und wertete dieses Ritual, das mich mehr an Voodoo denn an Religion (Gottes- / Göttinverehrung) erinnert, als strafbewehrte Körperverletzung (gemäß § 223 StGB). Im Verlauf der anschließenden öffentlichen Debatte wurde, soweit ich diese verfolgt habe, von keinem Politiker, keinem Journalisten und auch keinem Juristen die Frage aufgeworfen, was das … Weiterlesen

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Despotismus, Paradiesversprechen, und das Stockholm-Syndrom

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Despotismus im Diesseits und Paradiesversprechen fürs Jenseits Das Stockholm-Syndrom wird als psychologisches Phänomen erklärt, bei dem «Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern aufbauen.» Erklärt wird das positive emotionale Verhältnis u.a. damit, dass „schon kleinste Zugeständnisse“ seitens der Geiselnehmer als „große Erleichterungen empfunden“ werden. Dieses psychologische Phänomen beruht m.E. auf dem „Prinzip Hoffnung“, das in uns Menschen angelegt ist und das sich wohl durch die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit zieht, sowie auf dem Selbsterhaltungstrieb, der eine Lebensnotwendigkeit ist; Geiselnehmer machen sich … Weiterlesen

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In der eigenen (Kleidungs)-Schublade

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Meinungen, Wahrheiten, Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung In einem Podcast, den Der Spiegel auf seiner Website bento — Das junge Magazin vom SPIEGEL am 1. Januar 2020 veröffentlicht hat, führen zwei junge Frauen einen (gespielten) Meinungsaustausch über Kleidung im Allgemeinen und das islamische Kopftuch im Besonderen. Die zuerst auftretende junge Frau beginnt mit einer Forderung an ihre Zuhörer: Hört auf, andere nach ihren Klamotten zu beurteilen. um nach wenigen Sätzen fortzufahren „Kleider machen Leute“ ist einfach nicht mehr. Und wir sollten endlich aufhören, Leute danach zu … Weiterlesen

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Andersfaschistische Aktionen

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Wie man das Gegenteil dessen erreicht, was man bewirken will Um es vorauszuschicken.: Ich bin kein Freund der sogenannten „AfD“ oder ähnlicher Gruppierungen und Vereine (siehe u.a. den Beitrag «Auf schwachem Fundament», letzter Absatz, auf dieser Website), und auch nicht des aus meiner Sicht politisch völlig unbedarften, ja inkompetenten Gründers dieser Partei, der ich wegen ihrer gegen die europäische Währung EURO (€) gerichteten Politik von Anbeginn ablehnend gegenüberstand. Wegen ihrer Euro- und EU-kritischen Haltung war es — vermutlich nicht nur für mich — von … Weiterlesen

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Wertschätzung, Unschuldsvermutung und Gerücht

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Wenn man andere von etwas überzeugen will oder Wie Kritik in eine Art Hexenjagd münden kann … * * * . Eigene Wertschätzung Die Werte und Vorzüge eines freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaats jemandem näherzubringen gelingt wahrscheinlich am ehesten, indem man diese Werte vorlebt, sie erklärt und erläutert. Diese Werte braucht man dabei weder infrage zu stellen noch herunterzuspielen oder gar zur Disposition zu stellen oder zu verleugnen, sondern man kann zu ihnen stehen und sie ggf. auch gegen Angriffe oder Unterminierungsversuche aus Überzeugung und mit … Weiterlesen

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Das Verhängnisvolle eines „letzten Propheten“

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Vom Stillstand gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklung Religionen sind nicht nur Glaubensgerüste für Metaphysisches oder Esoterisches, sie haben immer auch eine gesellschaftliche Funktion. Sie können das Zusammengehörigkeitsgefühl in sozialen Verbänden von der Familie über die Dorfgemeinschaft bis hin zum Staat stärken, sie setzen Regeln für das Zusammenleben — setzen also Recht — engen dabei jedoch die Freiheiten des einzelnen ein. In einem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat gibt es ebenfalls Gesetze, die Regeln für das Zusammenleben setzen. Dort werden jedoch auch Freiheitsrechte für jeden gewährleistet (garantiert), die … Weiterlesen

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Meinungsaustausch — eine Gegenüberstellung

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„Wissen Sie was Sie sind … !! ??“ Nein, nicht Sie, liebe Leser. Mit den zitierten Worten eröffnete ein anonymer Anrufer gegen Ende der 1980er Jahre ein kurzes Telefongespräch. Es war die Zeit der guten alten Leserbriefe (incl. Leserbrief-Redaktion) und der gelben Telefonbücher (White Pages mit gelbem Cover). Ein Wochenmagazin hatte einen meiner Leserbriefe an einem Donnerstag veröffentlicht, in dem ich mich ein wenig kritisch über „meine speziellen Freunde“, Rechtsextremisten und Rechtsreaktionäre, geäußert hatte; den Wortlaut des Leserbriefs habe ich nicht mehr in Erinnerung. … Weiterlesen

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Auf schwachem Fundament

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Nachdenken im Islam Im Oktober 2014 veröffentlichte das "Magazin für politische Kultur", Cicero, unter der Überschrift „Kein Islam ohne Islamismus“ ein Streitgespräch, das die Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin Lamya Kaddor und der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad zum Thema "Ist der Islam friedlich oder stiftet er zur Gewalt an?" geführt hatten. An der Aktualität der getroffenen Aussagen hat sich bislang nach meiner Einschätzung nichts geändert. Ein Leserkommentar dazu:   "Es gibt ja auch keinerlei funktionierende Zivilgesellschaft." sagt Lamya Kaddor (im ersten Teil des Interviews) mit Bezug auf … Weiterlesen

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Narrative und Erkenntnisgewinn

Narrativen, sinnstiftenden Erzählungen, begegnet man in Gesprächen und Medienberichten beinahe täglich. Sinn und Zweck scheint es dabei nicht allein zu sein, irgendetwas zu erzählen, sondern einer Geschichte, einer Idee oder einer Behauptung ungeachtet ihres Wahrheitsgehalts oder ihrer Plausibilität durch häufige Wiederholung allgemeine Anerkennung zu verschaffen. Bisweilen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich bei der Wiedergabe mancher Narrative um ein gedankenloses Nachplappern einer Erzählung handelt. Eines dieser Narrative ist die These, dass es „den Islam“ nicht geben würde, sondern eine Vielzahl … Weiterlesen

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Koran verworfen — eine Zeitenwende

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Eine Nichtsatire Es begab sich aber zu der Zeit, da das Ende des Zweiten Weltkriegs gerade mal ein paar Wochen zurücklag. Allah war ins Grübeln gekommen. Nicht dass Allah für den Zweiten Weltkrieg und die während dieses internationalen Gemetzels begangenen Greueltaten verantwortlich gewesen wäre oder dass dazu in seinem Koran eine Anleitung oder eine Anweisung zu finden gewesen wäre. Aber das Ausmaß hatte ihm doch zu denken gegeben und er überlegte sich, wie er die Welt ein Stück weit besser machen könnte, da seine … Weiterlesen

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Verfassung oder Grundgesetz

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In Kommentaren und Berichten höre und lese ich immer mal wieder, dass das «Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland» keine Verfassung sei, sondern nur ein Provisorium. Dieser Meinung mag man zustimmen oder auch nicht. Kritiker berufen sich dabei gern auf den Artikel 146, in dem es heißt Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen … Weiterlesen

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Monarchen … sind sie alle nicht

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Dieser Tage ist viel von Monarchen die Rede: Die Queen hatte kürzlich Geburtstag (21.4.), Japan hat einen neuen Kaiser (01.5.), Thailand eine neue Königin (01.5.), der frühere Großherzog von Luxemburg, Jean, ist gestorben (23.4.). Monarchen werden sie genannt — doch Monarchen sind sie nicht. De facto sind diese Länder, deren Oberhäupter sie sind, wie fast alle anderen "Monarchien", parlamentarische Demokratien und Republiken, manche Diktaturen, deren oberste Repräsentanten aus Tradition noch Monarchen genannt werden, ohne jedoch Alleinherrscher zu sein. Sie verfügen über keine oder kaum … Weiterlesen

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Sei so lieb …

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Ein Gedankenspiel Rom, Ostersonntag 2019, „urbi et orbi“ heißt es da wie jedes Jahr, „der Stadt und dem Erdkreis“. Doch an diesem Tag richtet sich diese Paronomasie des Monarchen der Vatikanstadt vielleicht insbesondere an eine bestimmte Adresse, die der Papst jedoch nicht namentlich nennt und auch nicht verurteilt. Am vorangegangenen Karfreitag hatte es in Sri Lanka ein Mehrfachattentat gegeben. Tags darauf verurteilte der vatikanische „Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung“ die selbe Tat und twitterte von „barbarischer islamistischer Gewalt“ in Sri … Weiterlesen

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