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Archiv des Autors: Argutus

® Räumliche und zeitliche Modelle

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Zu den am schwersten vorstellbaren Eigenschaften astronomischer ebenso wie atomarer Strukturen gehört die ungeheure Größe bzw. Kleinheit dieser Objekte. Die Schwierigkeiten lassen sich jedoch verringern, wenn man Modelle mit geeignetem Maßstab betrachtet. In analoger Weise kann man auch extreme Zeiträume veranschaulichen. Im folgenden sollen einige derartige Modelle besprochen werden (Bild: Andrew Z. Colvin, Wikimedia Commons). Der nahe Weltraum 1 : 1 Milliarde In diesem Modell schrumpfen tausend Kilometer zu einem Millimeter. Die Erde ist eine leicht abgeplattete Kugel von etwas mehr als einem Zentimeter … Weiterlesen

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® Son und dóttir

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In Island ist vieles ein bisschen anders. Die isländischen Personennamen bestehen nach wiki meistens nicht aus den Vornamen und einem Familiennamen wie in anderen westlichen Ländern. Wie bei allen nordgermanischen Personennamen wird der Name der Kinder aus den Vornamen plus einem Vatersnamen (manchmal auch einem Mutternamen) zusammengesetzt. Er spiegelt nicht die historische Abstammung von einer Familie wieder, sondern den Vornamen des Vaters (bzw. der Mutter, Bild: 12019, pixabay). Als Beispiel für dieses traditionelle Namensgebungssystem führt der wiki-Artikel Isländische Personennamen den isländischen Entdecker Leif Eriksson … Weiterlesen

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® Flammentod fürs Paradies

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Sati (Sanskrit, f., सती, satī, wörtl.: „die Seiende“, Frau, die den richtigen, mutigen Weg wählt) ist die rituelle Verbrennung von Frauen in einigen indischen Religionsgemeinschaften. Nach dem Tod des Mannes konnte es geschehen, dass seine Witwe bei der Verbrennung des Leichnams ebenfalls auf dem Scheiterhaufen verbrannte (Witwenfolge). Dieses geschah aus religiöser Überzeugung oder aus sozialem Druck (Bild: Frederic Shobert, Wikimedia Commons). Frauen, die Sati begingen, wurden in hohen Ehren gehalten und teilweise göttlich verehrt, ihre Familie gewann hohes Ansehen. Ursprünglich opferten sich auf diese … Weiterlesen

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® Verblüffende Widersprüche

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Zum Paradoxon sagt das gelehrte wiki, dass es auch ein Paradox oder eine Paradoxie sein kann. Wenn's mehrere sind, heißen sie Paradoxa oder Paradoxien. Die edle Abstammung reicht zurück zum altgriechischen παράδοξον, von παρα, para, „gegen“, und δόξα, dóxa, „Meinung, Ansicht“. Und das Ganze ist ein scheinbar oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch (Bild: PeteLinforth, pixabay). Barbier-Paradoxon Dieses Paradoxon wurde 1903 als Russellsche Antinomie publiziert und 1918 als Barbier-Paradoxon formuliert. Der Wortlaut: "Man kann einen Barbier definieren als einen, der alle diejenigen und nur diejenigen, … Weiterlesen

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® Über den Indeterminismus

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Wie hinlänglich bekannt ist, hat die moderne Quantentheorie das Modell des mechanisch determinierten Weltgeschehens zugunsten einer statistischen Betrachtungsweise revidiert. Einzelereignisse waren im Rahmen der klassisch-mechanistischen Physik entweder notwendig oder unmöglich, Ungewißheiten konnten nur subjektiv auftreten, wenn die auf das Ereignis einflußnehmenden Parameter nicht mit notwendiger Genauigkeit bekannt waren. Das darauf fußende Weltbild, wie es insbesondere im 19. Jahrhundert vorherrschend war, bot keine Möglichkeit, den metaphysischen Begriff der Willensfreiheit widerspruchsfrei zu inkorporieren, denn es war undenkbar, daß die Zukunft des Universums irgendein Detail enthält, das … Weiterlesen

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® And the dead winner is …

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Der Darwin Award ist ein sarkastischer Negativpreis. Er wird seit 1994 an Menschen verliehen, die sich versehentlich selbst töten oder unfruchtbar machen und dabei ein besonderes Maß an Dummheit zeigen. Der Name bezieht sich auf Charles Darwin, den Entdecker der natürlichen Auslese. Dahinter steht der Gedanke, dass ein lebensuntüchtiges Individuum seiner Spezies einen Gefallen tut, wenn es die Verbreitung des eigenen Erbguts verhindert. Der Darwin Award wird daher in der Regel posthum verliehen. Menschen, die dem Tode knapp entronnen sind, werden mit einer „ehrenwerten … Weiterlesen

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® Latein zum Lachen

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Aus der Antike Aus der römischen Antike sind uns nur wenige Scherze erhalten, die uns heute noch zum Lachen reizen könnten, denn auch der Humor hat in den letzten zweitausend Jahren eine Entwicklung zum Subtileren durchgemacht. Am ehesten wäre hier noch Ciceros trockene Bemerkung über den Ehebrecher zu erwähnen, mit der er die Frage beantwortete, was denn von einem Menschen (gemeint war: von seinen moralischen Qualitäten) zu halten sei, der sich bei einem Ehebruch erwischen läßt: Qualem existimas, qui in adulterio deprehenditur  – Tardum. … Weiterlesen

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