Archiv des Autors: Argutus

® Das komplizierteste Fest der Welt

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Die Regel zur Bestimmung des Ostersonntags ist die komplizierteste Festlegung eines religiösen Festes in der gesamten bekannten Geschichte der Menschheit. Sie wurde 1582 von Papst Gregor XIII. erlassen und ist heute in katholischen und protestantischen Ländern gleichermaßen in Verwendung. Ostern kann auf jeden der Tage vom 22. März bis zum 25. April fallen, und eine vollständige Wiederholung der Reihenfolge beginnt erst wieder nach genau 5,7 Millionen Jahren. So gesehen ist es nicht verwunderlich, daß immer wieder die Forderung nach Vereinfachung laut wurde. Auch an … Weiterlesen

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Der Evangelisierungspapst

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Vor dem Konklave hielt der Kandidat Bergoglio die hier folgende kurze Ansprache und soll damit seine Wähler beeindruckt haben: Ich habe Bezug genommen auf die Evangelisierung. Sie ist der Daseinsgrund der Kirche. Es ist die «süße, tröstende Freude, das Evangelium zu verkünden» (Paul VI.). Es ist Jesus Christus selbst, der uns von innen her dazu antreibt. 1. Evangelisierung setzt apostolischen Eifer voraus. Sie setzt in der Kirche kühne Redefreiheit voraus, damit sie aus sich selbst herausgeht. Sie ist aufgerufen, aus sich selbst herauszugehen und … Weiterlesen

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Das ist Eugenik

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Eugenik (von altgriechisch eu ‚gut‘ und genos ‚Geschlecht‘) bezeichnet seit 1883 die Anwendung wissenschaftlicher Konzepte auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). Der britische Anthropologe Francis Galton (1822–1911) prägte den Begriff als Bezeichnung für die "Lehre von der Verbesserung des Erbgutes". Sie wird auch "Erbgesundheitslehre" oder "Erbhygiene" genannt. Um 1900 entstand auch der Gegenbegriff Dysgenik, der „Schwächung des genetischen Potentials“ bedeutet. Bei sogenannten eugenischen Maßnahmen versucht … Weiterlesen

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Meinungsfreiheit II

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Menschenrechte und Meinungsfreiheit Es gehört zum Wesen des Humanismus den Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen. Aus diesem Grund sind auch alle Rechte, für die der Humanismus eintritt, als Menschenrechte zu sehen, d. h. ihre Gültigkeit wird generell für Menschen gefordert, nicht eingeschränkt für bestimmte Staatsbürger oder Angehörige bestimmter Ethnien, eines bestimmtenGeschlechts etc. Wie für alle Rechte gilt auch für Menschenrechte, daß sie nicht alle gleiches Gewicht haben sondern manche fundamentaler sind als andere. So setzt beispielsweise das Recht auf Freiheit jenes … Weiterlesen

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® Good Luck, Mr. Gorsky

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Good Luck, Mr. Gorsky ist laut einer modernen Sage ein Satz, den der amerikanische Astronaut Neil Armstrong angeblich während der Mondlandung am 21. Juli 1969 gesagt haben soll. Die Geschichte verbreitete sich ab Mitte der 1990er Jahre zunächst als Internet-Hoax, fand später aber auch Verbreitung in klassischen Medien. Laut offiziellem Transkript der Apollo-Mission hat Armstrong diese Worte nicht gesagt. Das Transkript enthält stattdessen einen Kommentar, laut dem Armstrong am 29. November 1995 schrieb, der Witz sei damals schon ein Jahr alt gewesen und er … Weiterlesen

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Meinungsfreiheit

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  Die Arbeitsgruppe Meinungsfreiheit hat ein sehr schmales aber überaus wichtiges Segment des Grundsatzprogramms der geplanten Partei "Die Humanisten" zum Thema. Dabei wurde der folgende von mir formulierte Text behandelt: Das Recht auf freie Meinungsäußerung, wobei wir unter "Meinung" eine sachliche Aussage beliebiger Art verstehen, gilt uneingeschränkt und hat im Konfliktfall mit anderen Rechten stets Priorität. Auch nachweislich falsche Aussagen unterliegen nicht dem Strafrecht, können aber, wenn sie in schädigender Absicht wider besseres Wissen gemacht wurden, bei tatsächlich verursachtem Schaden zivilrechtliche Ansprüche gegen ihren … Weiterlesen

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Die Abschaffung der Sonne

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Nach dem nun bereits durchgesetzten Verbot der energetisch unsparsamen Glühlampen hat sich die Öko-Kommission der EU nun einen weiteren und noch viel schlimmeren Energie-Sünder vorgenommen: die Sonne. Fast das gesamte von der Sonne produzierte Licht wird sinnlos in den Weltraum gestrahlt. Nur 45 Billionstel davon treffen die Erde.  Auch davon geht wieder fast die Hälfte verloren indem es von der Atmosphäre in den Weltraum reflektiert oder als Wärme absorbiert wird. Somit verbleiben 24 Billionstel. Und davon wiederum sind mehr als die Hälfte unsichtbar (nämlich … Weiterlesen

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® Schnipp, schnapp, wundertätig

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Die heilige Vorhaut Jesu (lateinisch: "sanctum praeputium") war eine angebliche Reliquie der Vorhaut von Jesus von Nazaret. Da ein zentraler Inhalt des christlichen Glaubens die Himmelfahrt Jesu Christi ist, sollen von seinem Körper nur die Bestandteile übrig geblieben sein, die er zu dem Zeitpunkt nicht mehr hatte. Ausgehend von dem Gedanken, dass die Beschneidung Jesu im Tempel durchgeführt wurde, beanspruchten eine Anzahl von europäischen Kirchen im Mittelalter, im Besitz dieser Reliquie zu sein, der angeblich wunderbare Heilkräfte zugeschrieben wurden. Beschneidung Seit dem Frühmittelalter wurde … Weiterlesen

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® Warum in dieser Nacht?

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Für die meisten Menschen ist das Datum "1. Januar" so stark mit der Vorstellung eines beginnenden neuen Kalenderjahres verknüpft, daß nur wenigen von ihnen bewußt wird, wie willkürlich dieser Tag eigentlich gewählt ist. Daß nicht immer der Januar der erste Monat des bürgerlichen Jahres gewesen sein kann, erkennt man schon aus den Namen der Monate September, Oktober, November und Dezember, die die lateinischen Zahlwörter für 7, 8, 9 und 10 enthalten, während es sich doch um den 9. bis 12. Monat handelt. Tatsächlich begann … Weiterlesen

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® Latein zum Lachen

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Aus der Antike Aus der römischen Antike sind uns nur wenige Scherze erhalten, die uns heute noch zum Lachen reizen könnten, denn auch der Humor hat in den letzten zweitausend Jahren eine Entwicklung zum Subtileren durchgemacht. Am ehesten wäre hier noch Ciceros trockene Bemerkung über den Ehebrecher zu erwähnen, mit der er die Frage beantwortete, was denn von einem Menschen (gemeint war: von seinen moralischen Qualitäten) zu halten sei, der sich bei einem Ehebruch erwischen läßt: Qualem existimas, qui in adulterio deprehenditur  – Tardum. … Weiterlesen

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Zum 21. Dezember 2012

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Heute, am 21. Dezember 2012 um 12:12 mitteleuropäischer Zeit ist Wintersonnenwende. Ein Vierteljahr lang – seit der Tag- und Nachtgleiche, mit der der Herbst begann – hat die Sonne sich immer weiter in Richtung nach Süden vom Himmelsäquator (der Äquator-Ebene der Erde projiziert in den Himmel) entfernt und zu diesem Zeitpunkt kehrt sich die Bewegung um. Fortan werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger bis eine neue Tag- und Nachtgleiche den Beginn des Frühlings markiert. Daß dieses astronomische Ereignis jedes Jahr nur … Weiterlesen

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Rechtsextremes Denken und Esoterik – ein gemeinsames Fundament?

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Was hat Esoterik mit Faschismus zu tun? Auf den ersten Blick so gut wie nichts, denn die heutige abendländische Esoterik bezeichnet in erster Linie einen gigantischen Markt an vielfältigen Lebenshilfe-Angeboten, die grundsätzlich transzendental begründet werden und somit nicht überprüfbar sind. Esoterische Lebenshilfe-Angebote werden heute in erster Linie zur Sinn- und Selbstfindung oder zur Entwicklung der eigenen Spiritualität genutzt. Durchschnittliche Esoteriker sind ihrem Naturell nach zutiefst apolitisch, antimilitaristisch, ganz und gar uninteressiert an gesellschaftspolitischen Zusammenhängen. Sie sind ganz im Gegenteil rein auf das eigene Ego … Weiterlesen

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® The embarrasing Bibles

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Throughout history, printers' errors and peculiar translations have appeared in Bibles published throughout the world. In various printings of the King James Version of the Bible, some of the more famous examples have been given their own names. Among them are: The Blasphemous Comma Several editions: Luke 23:32 reads "And there were also two other malefactors ." It should have read "And there were also two other, malefactors." "Wicked Bible", "Adulterous Bible" or "Sinner's Bible" 1631: Barker and Lucas: Omits an important "not" from … Weiterlesen

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® Kaum älter als ein Baum in Schweden

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Der Junge-Erde-Kreationismus (engl: Young Earth creationism) ist eine Richtung des Kreationismus, die davon ausgeht, dass die Erde und das Leben auf ihr vor höchstens 10.000 Jahren durch das direkte Handeln Gottes geschaffen wurden. Er wird von Gläubigen vertreten, die annehmen, dass die im 1. Buch Mose genannten sieben Schöpfungstage jeweils 24 Stunden entsprechen und lückenlos die erste Woche nach einem absoluten Beginn der Zeit beschreiben. Das buchstäbliche Verständnis der gesamten Bibel ist in ihren Augen ein wahrheitsgetreuer historischer Bericht, aus dem sich die Größenordnung … Weiterlesen

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Bücherecke: Uwe Lehnert: Warum ich kein Christ sein will

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Vorbemerkung der Redaktion: Mit der Vorstellung von Uwe Lehnerts 5. erweiterter Auflage von "Warum ich kein Christ sein will" beginnt Wissen Bloggt eine neue Kategorie mit dem Namen "Bücherecke". Sie findet sich im obigen Banner zwischen "Zitate" und "Impressum" und wird hoffentlich bald zu einem nützlichen Nachschlagewerk der uns interessierenden Literatur anwachsen. Wir bitten alle unsere Leser um ihre tätige Mithilfe, damit wir dieses Ziel erreichen mögen. Auch bereits erschienene Besprechungen werden in die Liste Eingang finden. Kurzbeschreibung Die Giordano Bruno Stiftung, eine "Denkfabrik … Weiterlesen

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® Das Rätsel des Bewußtseins

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Bewusstsein (lat. conscientia) ist im weitesten Sinne die erlebbare Existenz mentaler Zustände und Prozesse. Eine allgemein gültige Definition des Begriffes ist aufgrund seines unterschiedlichen Gebrauchs mit verschiedenen Bedeutungen schwer möglich. Bewusstsein als Rätsel In einem materialistischen Weltbild entsteht das Rätsel des Bewusstseins anhand der Frage, wie es prinzipiell möglich sein kann, dass aus einer bestimmten Anordnung und Dynamik von Materie Bewusstsein entsteht. Die Vertreter der These, dass das Bewusstsein rätselhaft sei, argumentieren, dass selbst eine lückenlose Aufklärung sämtlicher physiologischer Gehirnprozesse diese Frage nicht beantworten … Weiterlesen

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Reaktionen

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Vorbemerkung der Redaktion: Bereits vor Sigrid Herrmann-Marschall (siehe hier http://www.wissenbloggt.de/?p=13577) hat sich Barbara (Babs) Vökt (ebenfalls Mitglied der Initiative Humanismus) der Mühe unterzogen, Parlamentarier wegen der Beschneidungsproblematik anzuschreiben und um Stellungnahmen zu bitten. Im Folgenden drucken wir einige der Reaktionen ab und verzichten bewusst auf jede Kommentierung unsererseits. Das überlassen wir gern unserem geschätzten Publikum. Ohnehin ist dieser Beitrag für unsere Verhältnisse ungewöhnlich lang geraten, aber eine Kürzung wäre rein willkürlich und könnte uns den Vorwurf der Manipulation eintragen. Möge sich jeder ein Bild … Weiterlesen

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Trick or treat

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Halloween von All Hallows’ Eve benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus. Im Zuge der Irischen Renaissance nach 1830 wurde in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge zu heidnischen und keltischen Traditionen wie das Samhainfest angenommen. … Weiterlesen

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® Die Freiheit des Körpers

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Als Nacktheit bezeichnet man die Kleidungslosigkeit von Menschen oder die Haar- oder Federlosigkeit von Tieren. Psychologisch bezeichnet man beim Menschen auch die mit der Nacktheit verbundene subjektive Empfindung selbst als Nacktheit; die Empfindung kann je nach Erziehung bzw. nach den Umständen unangenehm sein (Scham) oder angenehm sein (Gefühl der Freiheit oder Befreiung). Das subjektive Empfinden von Nacktheit kann neben dem Fehlen von Kleidung auch aus dem Fehlen von Haaren oder gewohnheitsmäßig am Körper getragenen Gegenständen wie Waffen, Schmuckstücken, Perücken oder Schminke resultieren. KULTURGESCHICHTE Altes … Weiterlesen

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® Über den Indeterminismus

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Wie hinlänglich bekannt ist, hat die moderne Quantentheorie das Modell des mechanisch determinierten Weltgeschehens zugunsten einer statistischen Betrachtungsweise revidiert. Einzelereignisse waren im Rahmen der klassisch-mechanistischen Physik entweder notwendig oder unmöglich, Ungewißheiten konnten nur subjektiv auftreten, wenn die auf das Ereignis einflußnehmenden Parameter nicht mit notwendiger Genauigkeit bekannt waren. Das darauf fußende Weltbild, wie es insbesondere im 19. Jahrhundert vorherrschend war, bot keine Möglichkeit, den metaphysischen Begriff der Willensfreiheit widerspruchsfrei zu inkorporieren, denn es war undenkbar, daß die Zukunft des Universums irgendein Detail enthält, das … Weiterlesen

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® Viel Geld für nichts

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Die Homöopathie (von altgriechisch ὅμοιος hómoios ‚gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie πάθος páthos ‚Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘; wörtlich also „ähnliches Leiden“) ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht. Ihre namengebende und wichtigste Grundannahme ist das von Hahnemann formulierte Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Danach solle ein homöopathisches Arzneimittel so ausgewählt werden, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen könne wie die, an denen der Kranke leidet, wobei auch der … Weiterlesen

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® Der Himmel ist ein Warenhaus

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Der Ausdruck Cargo-Kult (auch Cargokult oder Cargo-Cult) bezeichnet eine Vielfalt stark millenaristischer (d. h. dem Glauben an das nahe Ende der gegenwärtigen Welt anhängender) religiös-politischer Bewegungen Melanesiens. Die Gläubigen leben von der Erwartung der durch symbolische Ersatzhandlungen herbeigeführten Wiederkehr der Ahnen, die westliche Waren mit sich bringen sollten. Entstehung Der Kult hat seine Wurzeln in der Begegnung von Melanesiern und Europäern, die neuartiges und ‚wunderbares‘ Frachtgut (engl. cargo) in ehemals isolierte melanesische Kulturen brachten und ist als Reaktion auf die teilweise radikalen sozialen Veränderungen … Weiterlesen

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® Der Prozess gegen Darwin

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Beim Scopes-Prozess handelt es sich um einen Prozess vor einem Gericht in Dayton, Tennessee im Jahr 1925, bei dem ein im selben Jahr verabschiedetes Gesetz getestet wurde, welches verbot, Theorien zu lehren, die der Bibel in Bezug auf die Entstehungsgeschichte der Menschheit widersprechen. Weil der Lehrer John Thomas Scopes die Evolutionstheorie an öffentlichen Schulen gelehrt hatte, wurde er im Scopes-Prozess zu 100 Dollar Bußgeld verurteilt. Der Scopes-Prozess wurde auch unter dem Namen Scopes Monkey Trial (Affenprozess) bekannt. Vorgeschichte Nach dem Ersten Weltkrieg hatte eine … Weiterlesen

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Freiheit, Freiheit über alles!

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Ein kritischer Kommentar zu Andreas Müller: Was sind die Grenzen der Freiheit „Zunächst bedeutet das natürlich, dass man andern gegen ihren Willen keine Drogen verabreichen darf. Aber es bedeutet auch, dass ein Familienvater eben nicht das Recht hat, sich regelmässig mit Heroin vollzupumpen.“ Der Hinweis auf die Verantwortung gegenüber seiner Frau und seinen Kindern untermauert diese Einschränkung und verhilft der entsprechenden Akzeptanz. Dennoch wird es mir hier allzu persönlich und entsprechend für die eigene Freiheit zu gefährlich. Ein arbeitsunfähiger Drogenjunkie nimmt seine Verantwortung in … Weiterlesen

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® Ὑπατία

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Hypatia (griechisch Ὑπατία Hypatía; * um 355 in Alexandria; † März 415 oder März 416 in Alexandria) war eine griechische spätantike Mathematikerin, Astronomin und Philosophin. Von ihren Werken ist nichts erhalten geblieben, Einzelheiten ihrer Lehre sind nicht bekannt. Sie unterrichtete öffentlich und vertrat einen vermutlich mit kynischem Gedankengut angereicherten Neuplatonismus. Als Vertreterin einer nichtchristlichen philosophischen Tradition gehörte sie im überwiegend christlichen Alexandria der bedrängten paganen Minderheit an. Der Nachwelt blieb Hypatia hauptsächlich wegen der spektakulären Umstände ihres Todes in Erinnerung. Eine aufgehetzte christliche Menge … Weiterlesen

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