Archiv der Kategorie: Humanismus

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Die letzte Ausfahrt II

Im ersten Teil dieses Beitrags (Das Individuum als selbst bestimmtes Wesen) wurde die Frage abgehandelt, welche Einschränkungen aus humanistischer Sicht für die Freiheit des Individuums akzeptabel sind und welche nicht. Freitod ist nicht strafbewehrt, den Kandidaten, die bei ihrem Versuch scheitern, wird allenfalls eine psychiatrische Behandlung angeboten, verbindlich ist sie nicht. Die katholische Klassifizierung (Selbstmord ist Sünde) kommt bereits deshalb nicht in Betracht, da der Begriff „Sünde“ für einen Humanisten eine inhaltsleere Floskel darstellt, die allenfalls der Disziplinierung richtungsloser Schäfchen dient. Somit gehört der … Weiterlesen

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Die letzte Ausfahrt I

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Der Anlass zu diesem Thema ist zwar schon eine Weile her, aber das Problem ist weiterhin hochaktuell. Anlässlich des Freitods von Gunter Sachs hat Wissen Bloggt den Artikel "Gunter Sachs und die Menschenwürde" veröffentlicht, der zu einigen kontroversen Diskussionen führte. Allein schon die Bezeichnungen für den Suizid, Freitod versus Selbstmord, lassen ahnen, welche Beurteilungen in der Öffentlichkeit vorherrschen. Spiegelt „Freitod“ die freie Willensentscheidung des Individuums wider, sein Leben – und damit auch notwendigerweise dessen mögliches Ende – selbst bestimmt zu regeln, impliziert „Selbstmord“ bereits … Weiterlesen

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Josef Schiller: Deutschböhmischer Arbeiter und Freidenker

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Weimar. (fgw) Der humanistische Freidenker und Verleger Heiner Jestrabek hat erneut eine leider zu Unrecht vergessene Persönlichkeit wiederentdeckt und stellt diese – es handelt sich um den deutschböhmischen proletarischen Freigeist, Dichter und Aktiven der jungen Sozialdemokratie Österreichs Josef Schiller – in einer bemerkenswerten Publikation vor. Josef Schiller, genannt Schiller Seff, wurde am 29. Juni 1846 in Reichenberg/Liberec als Sohn armer Weber geboren und starb in der Emigration am 17. August 1897 in den USA – im Städtchen Germany (!), Pennsylvania. Bereits als Kind mußte … Weiterlesen

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Altruismus und Nationalismus

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Dulce et decorum est pro patria mori* Evolutionäre Humanisten betonen gern, dass Empathie und Altruismus genetische Wurzeln haben, da sich vergleichbare Handlungsweisen auch bei den uns so nahestehenden Bonobos und Schimpansen, aber auch bei sehr viel weiter entfernten Spezies feststellen lassen. Doch worauf bezieht sich das nun genau? Und in welchen Fällen, in welchem Umfang werden sie tatsächlich wirksam? In welchem Zusammenhang stehen denn Eigenliebe und Nächstenliebe? „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist die  inzwischen zum Kitsch degenerierte Christus-Formel. Das „Linke Backe – … Weiterlesen

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Mare Nostrum – Die Katastrophe im Mittelmeer

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Dieser Artikel erschien zunächst im Juli 2017. Die Situation in Italien hat sich seit der Regierungs-Übernahme durch die Rechtspopulisten zwar erheblich geändert, aber die generelle Problematik ist noch immer vorhanden und lohnt eine nochmalige Betrachtung. Italien stöhnt unter der nicht mehr zu bewältigenden Last der Ankommenden. Es gibt deutliche Anzeichen für eine finanzielle und organisatorische Überforderung. Hier könnte die Europäische Union sicherlich erheblichere Hilfestellung als bisher leisten – das steht wohl außer Frage. Doch wäre das Problem damit gelöst? Zur Beantwortung dieser Frage darf … Weiterlesen

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Jeder soll nach seiner Façon selig werden

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(Dieser Artikel passt trotz seines Entstehungsdatums auch heute noch) So schrieb am 22. Juni 1740 Friedrich II, König von Preußen, und dokumentierte damit die für Preußens wirtschaftliche Entwicklung wichtige Toleranz gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten, vor allem Hugenotten und Katholiken. Diese Toleranz sowie die endgültige Abschaffung der Folter 1754 sind herausragende Größen seiner Amtszeit. Die aus dem re-katholisierten Frankreich geflohenen protestantischen Hugenotten genossen dabei wohl die größten Freiheiten mit wirtschaftlichen Starthilfen, Steuerprivilegien und zunächst sogar eingeschränkter eigener Gerichtsbarkeit. Dass diese Toleranz sich nicht etwa … Weiterlesen

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Mitten im Kulturkampf

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Unabhängig von der Sprache, die ein Computer zu sprechen gewöhnt ist (bei mir das Französische) wirft das Google-Suchwort „Kulturkampf“ immer dasselbe Ergebnis aus. Ganz oben steht (wie so häufig) der Verweis auf Wikipedia. Und dort findet man, was jeder einigermaßen Geschichtskundige auch erwartet hat: „Als Kulturkampf in Deutschland wird traditionell die Auseinandersetzung zwischen dem Königreich Preußen und später dem Deutschen Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarck und der katholischen Kirche unter Papst Pius IX. bezeichnet“. Oder bei mir: „Le Kulturkampf, ou « combat pour la culture », … Weiterlesen

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Ichbinhier – auch in eigener Sache

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Jeder weiß es – niemand tut etwas dagegen. Die Kommentarspalten der freien Presse werden regelrecht überschwemmt mit rechtslastigen Kommentaren. Manche nehmen das aber immer noch für bare Münze. Man schätzt, dass bis zu einem Drittel der Kommentare in dieser Richtung von Fake-Accounts oder von regelrechten Bots stammen. Ich habe den ehemaligen Herausgeber von Wissenbloggt, Dr. Wilfried Müller, immer wieder darauf hingewiesen, dass er sich nicht auf solche Fakes berufen sollte und ihm auch die entsprechenden Links dazu mitgeteilt. Aber er war  felsenfest davon überzeugt, … Weiterlesen

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Pupsglobuli – Köstliches von Udo Endruscheit.

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Paderborner Spezialitäten oder: Wie Absurdes in Absurdem verpackt werden kann. Der Beitrag erschien ursprünglich auf der homöopathiekritischen Seite „Susannchen braucht keine Globuli“ (www.susannchen.info). Bei wissenbloggt wird er nun in erweiterter Form veröffentlicht. Wie bekannt, balanciert die Homöopathie auf drei Grundsäulen. Die erste ist das Ähnlichkeitsprinzip, das sich in dem bekannten Satz similia similibus curentur ausdrückt, also der Annahme, ein Mittel, das beim Gesunden bestimmte Symptome auslöst, sei in der Lage, ähnliche Symptome beim Kranken zu heilen. Dies manifestiert sich in der zweiten Säule, der … Weiterlesen

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Franz Josef Wetz – Eine neue Kultur des Abschieds. Wo ist sie? Rezension von Siegfried R. Krebs

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WEIMAR. (fgw) Franz Josef Wetz, geb. 1958 und seines Zeichens Professor für Philosophie und Ethik in Schwäbisch Gmünd, will nach eigenem Bekunden in seinem neuesten Buch „Tot ohne Gott – Eine neue Kultur des Abschieds“ die Facetten „unserer Endlichkeit“ reflektieren. Doch leider verspricht der Titel mehr als es der lange Text zu halten vermag. Diesen hat er in fünf Hauptabschnitte unterteilt, überschrieben mit „Endlichkeit"; „Gibt es ein Leben nach dem Tod?"; „Wer stirbt schon gerne?"; „Metaphysik und Metastasen" sowie „Wie ist Trost möglich?". Seine … Weiterlesen

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Plädoyer für Vernunft in unvernünftigen Zeiten

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Richard Dawkins: „Forscher aus Leidenschaft“,© Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin, 2018, ISBN 978-3-550-05026-8, 524 Seiten. Rezension von Gerfried Pongratz „Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden“ (S. 17) – mit diesen Worten beschreibt einer der wichtigsten Denker unserer Zeit die Ziele seines Lebens. Der 1941 geborene britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins gehört zu den bekanntesten Verfechtern von Wissenschaft und Aufklärung; seine zahlreichen Bücher, Aufsätze, Vorträge etc. finden weltweit ein begeistertes Publikum, stoßen wegen ihrer z.T. atheistischen und … Weiterlesen

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„Göttlich“ — ungültig. Von Eckhardt Kiwitt

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Vielen unserer Leser wird der Autor Eckhardt Kiwitt noch bekannt sein.Ich kene ihn nunmehr seit zehn Jahren, als er als reiner Islamkritiker in Erscheinung trat. Inzwischen ist auch er zu einem generellen Religionskritiker und Humanisten gereift, obwohl ihm Auswüchse des Islam nach wie vor am Herzen liegen. Als er erfuhr, dass ich Wissenbloggt wieder in eigener Regie fortführen muss, hat er sich spontan bereit erklärt, mir bei dieser nicht ganz leichten Aufgabe behilflich zu sein. Als erste Frucht dieses Angebots lege ich heute seinen … Weiterlesen

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Zeuge Jonathan

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Vor einigen Tagen erhielt ich per Email einen Artikel (Abschied vom Wachtturm), in dem 3 Frauen ihre Geschichte bei der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas erzählten. Als ich dann kurz darauf den gleichen Artikel verlinkt in der Facebookgruppe „Initiative Humanismus“ las, ergab sich ein recht langes Gespräch, in dem ich mehr oder weniger ausführlich diverse Fragen zu den Zeugen Jehovas und meiner Zeit dort beantwortete. Als mich Frank Berghaus daraufhin fragte, ob ich nicht Lust hätte, die ganzen Infos zusammenzuschreiben und in einen zusammenhängenden Text … Weiterlesen

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Über die Selbstbestimmung und die Würde des Menschen

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Eine Rezension von Siegfried R. Krebs (Freigeist Weimar):   WEIMAR. (fgw) Noch vor dem 1. Januar ist dieser Tage die erste Ausgabe der DGHS- Vierteljahreszeitschrift „Humanes Leben – Humanes Sterben“ (HLS) für das Jahr 2019 erschienen. Die DGHS – das heißt ausgeschrieben Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e.V. – versteht sich als Menschenrechts- und Patientenschutz-Organisation sowie als Bürgerrechtsbewegung. In dieser Heft-Ausgabe gibt es kein eigentliches Schwerpunktthema. Dafür aber eine Wortmeldung per Abschiedsbrief einer promovierten Frau aus Deutschland, die im Oktober 2018 mit Hilfe der … Weiterlesen

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„Endlich frei von Göttelei“ von Helmut Monreal. Rezension von Udo Endruscheit

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Der Rezensent zeigt sich überrascht. Sowohl vom Umfang des Buches (über 300 recht dicht bedruckte Seiten) als auch von seiner Konzeption. Helmut Monreal legt hier eine Art Kompendium der Widersprüche, Unsinnigkeiten und Zumutungen vor, die das institutionalisierte Christentum in historischer, geistesgeschichtlicher, dogmatischer und alltäglicher Hinsicht von der gottesfürchtigen Herde einfordert. All dies stellt ersichtlich eine Reflexion und Aufarbeitung vieler Dinge dar, die den Autoren lebenslang beschäftigt haben. Es sei gleich vorweg verraten: Es handelt sich um eine sehr persönliche Bestandsaufnahme des im Klima des … Weiterlesen

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Antwort auf: Humanismus als Forschungsobjekt

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Dieser Darstellung liegen mehrere grundlegende Fehler zugrunde, die leider immer wieder anzutreffen sind: DEN Humanismus gibt es nicht. Bereits ein oberflächlicher Blick in die Wikipedia zeigt, dass „Humanismus“ im Laufe der Geschichte immer wieder neu interpretiert und mit Inhalten gefüllt wurde. Dabei unterscheidet sich der „Humanismus“ eines Erasmus von Rotterdam oder ein „Humanismus“ sozialistischer Prägung in einem entscheidenden Punkt von dem, was heute (sprich seit ca. 150 Jahren) unter evolutionärem Humanismus verstanden wird: die Ideologiefreiheit. Den Kritikern des evolutionären Humanismus kommt dabei zugute, dass … Weiterlesen

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Zur Entstehungsgeschichte des religiösen Fundamentalismus

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Beim vorigen Artikel von Freigeist Weimar (Humanismus verteidigt) hieß es noch Der Humanismus als Fortsetzung des Marxismus-Leninismus? Diesmal werden andere verwerfliche Konsequenzen des Humanismus' aufgezeigt. Karl-Helmut Lechner befasst sich mit der Entstehungsgeschichte des religiösen Fundamentalismus', die zugleich eine Geschichte des Fanatismus', der politischen Verfeindung und des Ku Klux Klans ist (Bild: Edwin Espinoza Andino):   Zur Entstehungsgeschichte des religiösen Fundamentalismus WEIMAR. (fgw) Die Faszination, die weltweit für viele Menschen von fundamentalistischen Bewegungen ausgeht, ist ungebrochen. Auch wenn zur Zeit durch grauenhafte Ereignisse der Islam … Weiterlesen

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Humanismus verteidigt

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Der Humanismus als Fortsetzung des Marxismus-Leninismus? Mit solchen Anwürfen muss man sich auseinandersetzen, wo sich gewisse Christen ungebremst ausleben. Ein Besuch in der Realität, kopiert von Freigeist Weimar (der Spruch ist von Bill Flavell):   Baab: Philosophie gefunden, aber nicht unbedingt Humanismus WEIMAR. (fgw) Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt hat am 3. Juli 2015 ihren Erich-Kleineidam-Preis an Dr. theol. Florian Baab überreicht. Baab erhielt den Preis für seine Dissertation "Was ist Humanismus? Geschichte des Begriffes, Gegenkonzepte, säkulare Humanismen heute". Im Rahmen dieser Veranstaltung … Weiterlesen

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„Geisteskrankheit des Atheismus“

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Zum gesunden religiösen Leben gehören komische Kopfbedeckungen. Nachdem die Atheisten nun mal keine komischen Hüte tragen und ihren Verstand nicht beschneiden, fasste der Träger eines Biretts (Pfarrerhütchen mit Bommel) dies Manko in das Wort von der atheistischen Geisteskrankheit. Logo, keine Bommel, kein Geist, oder? Der HABO-Sprecher Dennis Riehle (Web, Blog) war möglicherweise ein kleines bisschen beleidigt, als er die folgende Pressemitteilung dagegen verfasste (2.7.):   Humanistische Alternative verurteilt Wortwahl von Parzany Früherer „ProChrist“-Redner sprach von „Geisteskrankheit des Atheismus“ Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) hat … Weiterlesen

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Absage an päpstliche Politik-Einmischung

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Wie ernst der Papst zu nehmen ist, mag jeder selber entscheiden. Sein Repertoire umfasst nicht nur die Predigt von dem, was die Bilder illustrieren. Er verbreitet noch mehr Wunderglauben und Irrationales. Grund genug für den HABO-Sprecher Dennis Riehle (Web, Blog), Grenzen einzufordern. Dazu die folgende PRESSEMITTEILUNG der HABO (18.6.): „Ich will nicht, dass der Vatikan unsere politische Welt lenkt!“ Humanistische Alternative kritisiert Reaktionen auf päpstliche Enzyklika „Da könnte selbst Frau Merkel neidisch werden!“ – so kommentiert der Sprecher der Humanistischen Alternative Bodensee (HABO), Dennis … Weiterlesen

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DGHS-Presse-Erklärungen

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Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. setzt sich dafür ein, dass jeder nach seinem Willen sterben darf. Aus humanistischer Sicht geht es um völlige Willensfreiheit beim Leben und Sterben, nicht nur um Suizidbeihilfe wie in der  Presse-Erklärung vom 18.6.. Immerhin hat die DGHS auch mal positive Aspekte zu melden (siehe auch BRD: Fortschrittlicher Sterbehilfe-Gesetzentwurf bei atheisten-info.at):   "Ein Vorschlag der Vernunft" DGHS begrüßt Gesetzentwurf der Gruppe Hintze/Lauterbach/Reimann Die DGHS begrüßt den am 17. Juni vorgestellten Gesetzentwurf der Abgeordnetengruppe um Peter Hintze (CDU), … Weiterlesen

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Dürfen alle alles überall?

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Die Frage bezieht sich auf das ethische Problem der Gewichtung unserer Interessen. In seinem vielbeachteten nzz-Interview Ethik – «Ein Embryo hat kein Recht auf Leben» sprach der australische  Professor für Bioethik Peter Singer die Formel der political correctness: Das Leben eines weit Entfernten ist genauso wichtig, ja. Es ist falsch, wenn wir im Luxus leben und viel Geld für Dinge ausgeben, die wir nicht brauchen, während wir Menschen in extremer Armut kaum helfen (Bild: Gellinger, pixabay). Nichts gegen Hilfe, aber um welchen Preis? Im … Weiterlesen

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Demokratie – die beste Staatsform?

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Der Physiker und Autor Dr. Günter Dedié hat in seinem Facebook-Auftritt Emergenz-Netzwerk einen Artikel über die Demokratie publiziert (29.5.), den wissenbloggt dankend übernimmt. Dedié geht es um die Merkmale inklusiver und extraktiver Sozialordnungen, die er in Bezug zu symbiotischen bzw. schmarotzenden Systemen und ihren emergenten Wechselwirkungen bringt. Aus dieser Sicht unternimmt er die Bewertung einiger Staatsformen und Staaten mitsamt ihrer Erfolgsfaktoren. Dabei findet er keine Korrelation zwischen der Staatsform Demokratie und dem Wohlstand für Viele, aber stattdessen eine Korrelation des Wohlstands mit den inklusiven Unternehmen der … Weiterlesen

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Lebensrecht für Neugeborene oder nicht?

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Dies Thema hat der australische  Professor für Bioethik Peter Singer vereinnahmt. Der verstorbene Siegfried Vollmann hat eine ausführliche Rezension von  Singers umstrittenen Buch Praktische Ethik verfasst, wo man sich ausführlich über den Inhalt informieren kann. Die Neue Züricher Zeitung griff das Thema am 24.5. in einem Interview auf, anlässlich der kommenden Schweizer Abstimmung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) im Juni. Die macht es laut nzz leichter, Behinderungen zu vermeiden. Zunächst geht es um In-vitro-Fertilisation und die Komplikationen dabei. Wer kein Kind mit einer Behinderung will, könne … Weiterlesen

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Menschenrechte und Kulturrelativismus

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Dieser Artikel von Jan M. Kurz von der Partei der Humanisten befasst sich mit dem  Thema Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Es geht um die Beurteilung als kultureller Relativismus oder um  universelle Gültigkeit, garniert mit dem paradoxen "keine Toleranz gegen Intoleranz".   Rechte jenseits von Dogmatismus und Relativismus 29. März 2015 / Exorbitalist Die Partei der Humanisten misst der aus tiefgreifender Tradition von Humanismus und Aufklärung entwickelten allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen, verkündet am 10. Dezember 1948, sowohl in ihrem Leitbild, … Weiterlesen

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