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Monatsarchive: März 2013

Das ist Eugenik

Eugenik (von altgriechisch eu ‚gut‘ und genos ‚Geschlecht‘) bezeichnet seit 1883 die Anwendung wissenschaftlicher Konzepte auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). Der britische Anthropologe Francis Galton (1822–1911) prägte den Begriff als Bezeichnung für die "Lehre von der Verbesserung des Erbgutes". Sie wird auch "Erbgesundheitslehre" oder "Erbhygiene" genannt. Um 1900 entstand auch der Gegenbegriff Dysgenik, der „Schwächung des genetischen Potentials“ bedeutet. Bei sogenannten eugenischen Maßnahmen versucht … Weiterlesen

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Wider das Schubladendenken

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Rezension von Thomas Baader: „Als Linker gegen Islamismus – ein schwuler Lehrer zeigt Courage“. Bis Sommer 2012 war Daniel Krause einer breiten Öffentlichkeit völlig unbekannt. Dann jedoch ergriff der bekennende Homosexuelle und Grünen-Wähler öffentlich das Wort gegen eine Kundgebung radikaler Salafisten. Das Problem dabei: Er tat dies im Rahmen einer Demonstration der rechtspopulistischen Partei Pro NRW. Ob Krause hierbei naiv oder mit Kalkül vorging, soll nicht Thema dieser Rezension sein. Jedenfalls gab es seither sowohl Anfeindungen aus dem linken Lager wie auch Versuche von … Weiterlesen

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Windhundverfahren

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Im Zusammenhang mit der Verteilung der Journalistenplätze beim NSU-Prozess in München ist häufiger die Rede vom "Windhundverfahren". Was ist das eigentlich? Es ist schlicht die wirtschaftswissenschaftliche Bezeichnung für das Prinzip: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." Laut Gabler Wirtschaftslexikon handelt es sich um ein Verteilungsverfahren, in dem Kontingente und Lizenzen nach dem Zeitpunkt der Antragstellung vergeben werden. Dabei gibt es keine Quotierung. Bezogen auf die Journalisten bedeutet das: Wer zuerst seinen Online-Antrag abgeschickt hatte, kriegt auch einen sicheren Platz – unabhängig davon, welches Medium anfragt. … Weiterlesen

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Das große Zirkumpendium

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In die Beschneidungsdebatte hatten auch wir uns kräftig eingemischt. Die Bevölkerung war mit ganz klarer Mehrheit gegen religiöse Sonderrechte, die Debatte im Bundestag ergab allerdings ein ebenso klares Pro. Fast entschuldigend schreibt "Die Zeit" jetzt: Gesetzgeber kannte nicht alle Risiken der Beschneidung . Eine Entschuldigung, die wir nicht gelten lassen. Schon damals konnte sich jeder Abgeordnete ausreichend informieren. Heute kann er das noch einfacher auf abgeblogged. Dort schreibt Stefan Willkommen auf der offiziellen Downloadseite von “Das große Zirkumpendium” Das Zirkumpendium ist eine Wissenssammlung, die es … Weiterlesen

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Direkte Demokratie

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Im Folgenden handelt es sich noch nicht um einen konkreten Programmpunkt von DIE HUMANISTEN, sondern um grundsätzliche Überlegungen von unserem Schweizer Freund Andreas Zaugg, die wir bei der Formulierung von Einzelvorschlägen zu diesem Thema bedenken sollten. Lang und Intensiv habe ich mir Gedanken über die deutsche „Demokratie“ gemacht. In meinen Augen ist Deutschland sehr weit davon entfernt eine Demokratie zu sein. Ich würde es eher selbstgewählte Unmündigkeit nennen. Sicher ist hier in der Schweiz auch nicht alles perfekt. Aber nur weil Ihr in Deutschland … Weiterlesen

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Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien

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Der Staat privilegiert Menschen, deren religiöse Weltanschauung gesetzlich anerkannt ist gegenüber jenen, deren Weltanschauung nicht gesetzlich anerkannt ist und zieht damit eine willkürliche Grenze durch die Bevölkerung. Von Niko Alm In Österreich sind Staat und Religion – verglichen zur Vergangenheit und bestehenden, mittelalterlichen Systemen in anderen Teilen der Welt – natürlich weitgehend von einander getrennt. Religion hat keine formale Macht mehr, sie ist aber in ihrer organisierten Form zweifelsohne ein bestimmender gesellschaftlicher Faktor. So ist es ganz natürlich, dass Menschen, also auch Politiker entlang … Weiterlesen

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Wirtschaft und Soziales II

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Die Humanisten sehen in der Marktwirtschaft die einzige Form vernünftigen Wirtschaftens. Die Marktwirtschaft ist die einzige Wirtschaftsordnung, die mit individueller Freiheit vereinbar ist. Gleichzeitig hat die Marktwirtschaft immer wieder deutlich gemacht, dass nur sie allgemeinen Wohlstand begründen kann. Eine konsequente Ausrichtung an der Marktwirtschaft bedeutet nicht, den Interessen der Mächtigen der Wirtschaft zu Diensten zu sein. Vielmehr ist die Marktorientierung das Eintreten für den Wettbewerb und das Zurückdrängen von Monopolisierung und Kartellbildung. Es gilt heute mehr denn je die Aussage von Walter Eucken: „Die … Weiterlesen

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Monokraten in der Demokratie

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Klarsicht: Zur Legitimität religiöser Argumente in einer pluralistischen Gesellschaft Im religiösen Kontext spielt doch eigentlich der „Fachbegriff“ „Glaube“ die tragende Rolle. Deswegen erstaunt es natürlich, daß der Autor des sich aus der unten aufgeführten Quelle ergebenden Beitrages von „religiösen Überzeugungen“ schreibt. Leider unterließ er es dann, in seinem Beitrag zu erläutern, was man unter der Bezeichnung „religiöse Überzeugungen“ näherhin zu verstehen hat. Wie sind sie z. B. inhaltlich und qualitativ beschaffen? Aus welchen der kontrademokratischen und durchweg märchenhaften theistisch-monokratischen Schrift- und Verbalaussagen, abstrusen Vorstellungen … Weiterlesen

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Keine Eier zum Hasenfest?

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Wir sind in ernsthafter Sorge: Der Frühling lässt auf sich warten – für Wildtiere ist ein so langer Winter lebensgefährlich. Viele junge Feldhasen kühlen aus und sterben, meldet die Deutsche Wildtier Stiftung. Wenn sie Glück haben, landen die Tiere in einer Aufzuchtstation und sind rechtzeitig wieder fit, um Ostereier zu verteilen. http://wissen.dradio.de/eiskalter-rammler-dezimierung-durch-minusgrade.33.de.html?dram:article_id=241614 Und das sagt Wikipedia: Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung für den eierbringenden Hasen. Der Osterhase wird zum ersten Mal vom Medizinprofessor Georg Franck von Frankenau im Jahr 1682 (andere Quelle: … Weiterlesen

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Islam und Islamismus

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Daniel Krause: Gemäßigten Muslimen die Hand reichen. Warum es Sinn macht, zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden, um der Hassideologie das Wasser abzugraben. Von nicht-linken Kreisen wird mein Buch teilweise dafür kritisiert, dass ich durchaus zwischen „Islam“ und „Islamismus“ unterscheide. Auch Felix Strüning geht in seiner CT-Rezension hierauf ein. Zur Frage nach der Notwendigkeit eines solchen Unterscheidens wird teils sehr polarisierend gestritten. Der Konflikt hierüber hat insbesondere verlagsintern zu heftigen Zerwürfnissen geführt, sodass mein Verleger Hansjoachim Bernt letztlich nicht mehr mit Geert Wilders zusammenarbeiten konnte … Weiterlesen

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Heilig, heilig über alles

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Ein Volk, ein Reich, eine Sakristei – Autor: U. Gellermann: Eine Rückschau aus Deutschland zur Papstinthronisation Die Sakristei: Das ist der Nebenraum der Kirche in dem die Wandlungs-Gewänder hängen, der Messwein gestapelt wird, die Hostien und die Kerzen aufbewahrt werden. Hier wird die Messe vorbereitet. Ganz Deutschland wurde gerade zur Sakristei. Gefühlte drei Wochen. Damals, als mit dem Ratzinger-Papst ein echter Deutscher an die Spitze der heiligen Bewegung gelangte, gab es noch den Schein nationaler Folklore: WIR SIND PAPST brüllte der deutsche Furor. Aber … Weiterlesen

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Warum ich weiter grün wähle

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Seit Bekanntwerden und Erscheinen seines Buches "Als Linker gegen Islamismus" bekommt der Kölner Lehrer Daniel Krause zunehmend Zuspruch aus vielerlei Richtungen, auch aus dem rechten Lager. In diesem Ausmaß empfindet der 32-Jährige das selbst als befremdlich. Heute erklärt er in einer öffentlichen Stellungnahme, warum er weiterhin die Grünen wählt:   Immer wieder bekomme ich seit Monaten diverse Einladungen: Vertreter bestimmter Parteien des rechten Spektrums laden mich dazu ein, ihren Sitzungen beizuwohnen. In der Hoffnung, ich könnte nachhaltigen Geschmack an diesen Gruppierungen finden oder gar mitarbeiten.  … Weiterlesen

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Kirche(n) der Armen!?

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– Was hat es damit wirklich auf sich? Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an. Und der Arme sagte bleich: ‘Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.‘ (Bertolt Brecht) Der Bergoglio-Papst hat gleich nach seiner Inthronisation medienwirksam verkündet, seine Kirche wolle eine Kirche der Armen sein. Und der politische und journalistische Mainstream gefiel sich darob in devotester Lobhudelei. Aber… wenn man im Sinne Brechts die Fragen (und Erkenntnisse) eines lesenden Arbeiters im Hinterkopf hat, dann wird die päpstliche Verkündigung … Weiterlesen

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Ein besonders lieber Pfarrer…

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… werkt in der Steiermark in einem Dorf namens St. Veit am Vogau und heißt Karl Tropper. Im Mai 2010 anlässlich der Erstkommunion in seiner Pfarre warnte er die Kirchenbesucher vor der drohenden Machtübernahme des Islam in Europa und sagte über Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, diesen müsse klar sein, dass sie sich damit in der Gesellschaft von Hitler, Stalin, Goebbels und anderen Verbrechern befänden. Im April 2012 verkündete er den göttlichen Originaltext über Homosexualität in seinem Pfarrbrief, Homos seien nicht nur … Weiterlesen

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Geplante Überflüssigkeit

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…ist die Diskussion über “planned obsolescence”, meint Andreas Müller. Demnach schrauben insbesondere Elektronikanbieter ihre Geräte von Handys bis Waschmaschinen so zusammen, dass sie nach Ablauf der Garantie, oder jedenfalls nach einer gewissen Zeit, kaputtgehen. In die Richtung geht auch der Vorwurf, dass die Anbieter von Smartphones ihre Geräte schon früh nicht mehr auf die neueste Version updaten. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch alles und man darf sich gewiss darüber aufregen. Aber ein kühler ökonomischer Blick hilft dabei, Ursachen, Folgen, Lösungen im Blick … Weiterlesen

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Bis in die Puppen

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Das Wort "Puppe" wird seit dem 15. Jahrhundert in unserem Sprachraum benutzt und stammt aus dem Lateinischen. "Pupa" heißt dort auch Puppe oder kleines Mädchen. Der Ausdruck "Bis in die Puppen" stammt übrigens aus dem 18. Jahrhundert. Am Großen Stern, dem Platz im Berliner Tiergarten, standen damals Statuen der antiken Mythologie. Die Berliner nannten sie umgangssprachlich Puppen. Der Weg von der Innenstadt bis "in die Puppen" war sehr weit – so entstand die Redewendung, die ursprünglich eine weite Entfernung meinte. Die zeitliche Dimension entwickelte … Weiterlesen

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Trennung von Staat und Religion II

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Verfassungsrechtlich verankert ist das Trennungsgebot in Art. 140 Grundgesetz (hier: Art. 137 WRV („Es besteht keine Staatskirche“).Ferner verlangen Art. 3 (3) (Antidiskriminie­rungsgebot), Art. 33 (3)und Art. 136 (1 bis 4) WRV (innerhalb Art. 140 GG), dass die weltanschauliche Orientierung eines Bürgers seine Rechte und Pflichten weder bedingen noch beschränken dürfen. Darüber hinaus spricht Art. 137 (4) WRV vom – die Trennung bestätigenden – Selbstverwaltungsrecht der Religionsgesellschaften und Art. 138 (1) WRV fordert ausdrücklich die Ablösung bestehender Staatsleistungen. Alle genannten Verfassungsartikel betonen somit das Gebot … Weiterlesen

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Gott, die Gläubigen und das Gemetzel

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Karlheinz Deschner beendet seine «Kriminalgeschichte des Christentums». Tagesanzeiger vom 13.03.2013, mit freundlicher Genehmigung des Autors  Michael Meier, vermittelt von Werner Wittmann. Er hat es tatsächlich durchgezogen. Im 89. Lebensjahr legt Karlheinz Deschner den letzten Band seiner «Kriminalgeschichte des Christentums» vor. Nach 25 Jahren zählt das Werk 10 Bände, 6000 Seiten und rund 100 000 Quellenangaben. Was hat er nicht investiert in sein Opus magnum! 50 Jahre Recherche, wöchentlich hundert Arbeitsstunden, «wie ein Galeerensträfling an den Schreibtisch gefesselt». Und: literweise Tipp-Ex, um die zigtausend an … Weiterlesen

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Meinungsfreiheit II

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Menschenrechte und Meinungsfreiheit Es gehört zum Wesen des Humanismus den Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen. Aus diesem Grund sind auch alle Rechte, für die der Humanismus eintritt, als Menschenrechte zu sehen, d. h. ihre Gültigkeit wird generell für Menschen gefordert, nicht eingeschränkt für bestimmte Staatsbürger oder Angehörige bestimmter Ethnien, eines bestimmten Geschlechts etc. Wie für alle Rechte gilt auch für Menschenrechte, daß sie nicht alle gleiches Gewicht haben sondern manche fundamentaler sind als andere. So setzt beispielsweise das Recht auf Freiheit … Weiterlesen

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Under threat of death

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(femen) Radical Tunisian islamists represented by Imam Adel Almi call for death penalty by stones for young tunisian girl, who took a naked picture of herself and posted on Facebook to support FEMEN movement. 26th of February a Tunisian woman, Amina Tyler, sent an email to FEMEN with attached photo of herself in the style of FEMEN with written message on her body  ”Fuck your morals!”. The picture was posted on fan pages of FEMEN. Then Amina has created a fan page FEMEN Tunisia to … Weiterlesen

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Staatsleistungen ersatzlos streichen!

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O f f e n e r  B r i e f von Matthias Holzbauer an die Mitglieder des Innenausschusses des Deutschen Bundestags Wir wenden uns heute an Sie als Mitglied des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, der derzeit über Staatsleistungen an die Kirchen berät. Leider zeigte gerade die öffentliche Debatte der letzten Wochen sowie die Bundestagsdebatte vom 28.2., wie viel Desinformation über dieses Thema noch immer kursiert, bedauerlicherweise auch unter Abgeordneten. Dies steht aber einer sachgerechten Diskussion und gerechten Entscheidung im Sinne des Steuerzahlers … Weiterlesen

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Im Sinne des gemeinsamen Ziels

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Vor einigen Tagen publizierte wissenbloggt.de eine Mail von Hartmut Krauss, in der er kritisierte, bei der Planung der „2. Kritischen Islamkonferenz“ nicht berücksichtigt worden zu sein. Hartmut Krauss bat uns nun, diesen Beitrag zurückzuziehen und stattdessen die nachfolgende gemeinsame Erklärung von ihm  und Michael Schmidt-Salomon zu veröffentlichen: "In einem klärenden und konstruktiven Gespräch wurden zwischen uns bestehende Missverständnisse, Fehlinformationen und daraus hervorgehende wechselseitige Vorwürfe ausgeräumt. Festgestellt wurden darüber hinaus nach wie vor bestehende tragfähige Gemeinsamkeiten im Hinblick auf das gemeinsame Ziel, den orthodoxen und … Weiterlesen

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Da lacht der Papst

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Ahí, wie christenlíche nu der babest lacht Ei, wie fromm der Papst jetzt lacht, wenn er zu Gays und Lesben sagt: “Solch Tun ist wider die Natur, Sex dürfen Eheleute nur zu schaffen sich die Kinder an. Ihr handelt gegen Gottes Plan!” Wie christlich dieser Papst jetzt lacht, wenn er zu all den Frauen sagt: “Das Weib den Mann nur unterstütze, zu höher’m Tun ist sie nicht nütze, schon gar nicht für die Politik. Dort suche nur der Mann sein Glück!” Wie christlich-fromm der Papst … Weiterlesen

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Schokolade

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Wir werfen einen Blick ins Herkunftswörterbuch und schauen unter "Schokolade" nach. Das Wort ist in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich. Es stammt aus dem "Nahuatl", einer mittelamerikanischen Indianersprache, die von den Azteken in Mexiko gesprochen wurde. Die Spanier brachten das Wort "Chocolatl" aus Mexiko nach Europa. Es bezeichnete eine Art kakaohaltiges Getränk. Über Frankreich und die Niederlande gelangte es schließlich nach Deutschland. Quelle: http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=202964 Wer sich darüberhinaus informieren mag, dem sei http://de.wikipedia.org/wiki/Kakao … Weiterlesen

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Warum „machen wir jemandem den Hof?“

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Wir bauen ein Haus, um darin zu wohnen. Aber warum "machen wir jemandem den Hof?" Die Redewendung besagt, dass sich jemand um die Gunst eines anderen bemüht. Sie ist eine Übersetzung des französischen Ausspruchs "faire la cour à quelqu'un". Damit war ursprünglich im 19. Jahrhundert das sehr bemühte, unterwürfige Verhalten der Angestellten des Fürsten, sogenannter Höflinge, gemeint. Diese arbeiteten am Hof eines Herrschers und bemühten sich stets um seine Gunst. Sie "machten" ihm also wortwörtlich den Hof. Das Verb "hofieren" kommt ebenfalls aus dieser … Weiterlesen

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