Über 750 Seiten stark ist diese auf der Webseite des Bundesinnenministeiums einsehbare Studie über die Lebenswelten junger Muslime, die im März 2012 veröffentlicht wurde. Das Innenministerum fasst die Ergebnisse auf seiner Webseite unter anderem so zusammen:
Die Mehrzahl der befragten deutschen und nichtdeutschen Muslime ist bestrebt, sich zu integrieren. Demnach befürworten 78 Prozent der deutschen Muslime Integration mehr oder weniger während 22 Prozent eher eine zurückhaltende, die eigene Herkunftskultur betonende Haltung einnehmen. In der Gruppe der nichtdeutschen Muslime finden sich ca. 52 Prozent, die Integration mehr oder weniger befürworten, aber auch 48 Prozent mit starken Separationsneigungen.
Die Befragungen von Muslimen im Alter zwischen 14 und 32 Jahren ergaben jedoch auch , dass eine Subgruppe existiert, die als "streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz" bezeichnet werden kann. Diese Subgruppe umfasst bei den deutschen Muslime ca. 15 Prozent und in der Gruppe der nichtdeutschen Muslime ca. 24 Prozent.
Das sind nun klare und eindeutig besorgniserregende Feststellungen, denn wenn auch die Mehrheit sagt, sich integrieren zu wollen ist eine deutliche Minderheit dazu nicht bereit. Diese Zahlen belegen ein nicht weg zu diskutierendes Potential von Menschen, die in unserer Mitte gegen unsere Gesellschaft arbeiten.
In gewohnter Vernebelung begegnet uns jetzt eine sowohl islamgrüne als auch umweltgrüne Interpretation dieser Studie (www.islam.de/20510).
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die differenzierten Ausführungen von Prof. Frindte, Projektleiter der umstrittenen Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“, in der Anhörung der Enquete-Kommission „Migration und Integration“. hebt der Text auf www.islam.de an. Mürvet Öztürk ist die Berichterstatterin der Landtagsfraktion. So schlurig ist der Artikel hingehauen, dass man erst einmal ermitteln muss, dass Frau Öztürk im Landtag von Hessen aktiv ist. "Heute" sei es ihr gelungen, einen differenzierten Blick auf die Ergebnisse zu erlangen, meint die "integrationspolitische Sprecherin" – im Klartext Türkenbeauftragte – der Grünen im hessischen Landtag. Nun sind aber seit März einige Wochen vergangen und es war noch nicht einmal Ramadan dazwischen – sei es drum.
„Die Studie zeichnet keineswegs ein Bild integrationsunwilliger Muslime, sondern ein sehr differenziertes über die Integration der Musliminnen und Muslimen und die Bedeutung von Identität. Die große Mehrheit der Muslime – von denen viele längst deutsche Staatsbürger sind – befürwortet Integration ausdrücklich."
Hat auch nie jemand etwas anderes gesagt. Aber typisch ist hier das vollständige Verschweigen des Umstandes, wie groß denn die "große" Mehrheit ist und – im Umkehrschluss – die nicht integrationswillige Minderheit. Dass diese Leute bei dem doch merkbaren Anteil türkischstämmiger Menschen an unserer Bevölkerung dann auch in absoluten Zahlen einige sind, die eine Integration verweigern, fällt also generös unter den Tisch.
Die überwiegende Mehrheit der Muslime distanziere sich nach Ergebnissen der Studie klar von religiös motivierter Gewalt.
Auch das hat keiner bestritten. Doch was ist mit der Minderheit? Kann man sie so sorglos vernachlässigen, wie es Frau Öztürk offenbar recht wäre?
Weiter: "Den Muslim gibt es nicht. Gleichzeitig müssen wir – Politik, Gesellschaft und die Medien – uns darüber klar werden, welche Art von Integration wir meinen und wollen."
Mal gefragt: "Den" Muslim? Und "die" Muslima – die gibt es dann schon garnicht, wenn es den Muslim nicht gibt?
Diese Diskussion ist seit Jahrzehnten überfällig. Wenn aber Frau Öztürk – und offensichtlich auch ihre Kolleginnen und Kollegen der Grünen – nun meint, dass die Beibehaltung der kulturellen Identität ein großer Schutz vor Radikalisierung sei, geht sie gerade den Weg in eine sich verfestigende Parallelgesellschaft.
Dass jemand, der die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat, sich stärker mit Deutschland identifiziert, sollte man eigentlich erwarten. Doch für Türken – so Frau Öztürk – gehöre die Ermöglichung der doppelten Staatsbürgerschaft wieder auf die Tagesordnung. So spürt man die Absicht und ist befremdet. Es muss wohl generell für Politiker mit türkischem Hintergrund schwer sein, sich zu entscheiden, ob man deutsche oder türkische Interessen vertritt. So steht diese ganze verteidigende Interpretation der Studie durch Frau Öztürk unter dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Man könnte sonst ja auf die Probleme mit eingewanderten Türken oder Islamgläubigen generell aufmerksam werden.
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) setzt noch einen darauf und fordert, aus der neuen Integrationsstudie des Bundesinnenministeriums die "richtigen Schlüsse" zu ziehen. "Wenn man sie richtig liest, beweist die Studie nur das, was wir immer gesagt haben", sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek am Donnerstag in Köln der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Toll – eine falsche Übersetzung kann ja eigentlich nicht zu diesen Fehlinterpretationen geführt haben. Wir haben es hier ja nicht mit dem Koran zu tun. Aber dass deutsche Bürger Texte ihres eigenen Innenministeriums in ihrer eigenen Sprache falsch lesen könnten, kann auch nur einem islamischen Berufsfunktionär einfallen. No Sir – wir haben die Studie schon im März richtig gelesen.
Photo: Frau M. Öztürk, Hessischer Landtag
22% mehr oder weniger Integrationsunwillige – das hört sich nachgerade "niedlich" wenig an. In absoluten Zahlen heisst das aber, dass gut über eine Millionen bei uns lebende Moslems ein gesellschaftliches Problem darstellen, auf das die Politik bisher ausser Vernebelungen keinerlei Antwort gegeben hat.
Was wäre wohl passiert, wenn stattdessen eine analoge Studien über Deutsche und Rassismus, ihre Einstellung zum Nationalsozialismus oder einer sonstigen Todsünden der politischen Korrektheit veröffentlich worden wäre? Würden die Grünen dann auch darüber jubeln, dass eine Mehrheit der Deutschen diesen Überzeugungen abgeschworen hat?
Nein natürlich nicht. Sie würden das Resultat nutzen, um angesichts der sündigen Minderheit ihrem notorischen Deutschenhass zu frönen. Aber wehe einer bedient sich bei Moslems der gleichen Logik …
#2 bernard am 13. Juni 2012 um 16:04
notorischen Deutschenhass
Sind Sie nicht der Meinung, an dieser Stelle über Gebühr zu pauschalieren? Zu derlei Hetze sollten wir nicht greifen – völlig unabhängig davon wie der einzelne zur Politik der Grünen stehen mag. Das ist unangemessen.
Die Integrationsstudie des Innenministeriums muss viel Kritik einstecken, doch der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat eingeräumt, dass sie in großen Teilen Recht hat. Er hat sich besorgt über Radikalisierungstendenzen unter jungen Muslimen in Deutschland geäußert. Ausgrenzungserfahrungen und Diskriminierungserlebnisse würden die Radikalisierung bei muslimischen Jugendlichen befördern, bestätigte Mazyek die Ergebnisse der Integrationsstudie des Bundesinnenministeriums dem ARD-Portal tagesschau.de in Hamburg. „Oft verbinden sich diese Erfahrungen leider mit einer fanatisierten Islamvorstellung.“
Gewiss hat jedes Volk einen Bodensatz von Idioten und Gewalttätern, auch das deutsche. Aber es kommt auf den Prozentsatz an und die in dieser Studie genannnten Anteile sind schon erschreckend. Das sind nicht nur die paar üblichen Ausreißer, sondern weite Bevölkerungsteile, die ihren Gastgebern feindlich – bestenfalls reserviert – gegenüber stehen. Und dann wundern sie sich, wenn man sie nicht mag?
Das schockierndste Detail dieser Statistik ist, daß 24 Prozent (also ein Viertel) der jüngeren fremdstämmigen Moslems offensichtlich gewaltbereite ultraradikale religiöse Fanatiker sind. Das übertrifft meine schlimmsten bisherigen Befürchtungen.
#6 Argutus
Das schockierndste Detail dieser Statistik ist, daß 24 Prozent (also ein Viertel) der jüngeren fremdstämmigen Moslems offensichtlich gewaltbereite ultraradikale religiöse Fanatiker sind. Das übertrifft meine schlimmsten bisherigen Befürchtungen.
Nein! Ich kann mich nur auf den Artikel berufen, da ich nicht die ganze Studie gelesen habe.
Im Artikel steht:
während 22 Prozent eher eine zurückhaltende, die eigene Herkunftskultur betonende Haltung einnehmen.
Das bedeutet keineswegs, dass 24 Prozent gewaltbereite ultraradikale sind. Ich denke, dass nur ein Bruchteil von denen gewaltbereit sind.
Und zusätzlich kann auch ein nationalistisch eingestellter Muslim, der nicht unbedingt religiös sein muss, diese Haltung einnehmen.
#7 kantomas am 13. Juni 2012 um 19:04
Ich beziehe mich auf folgenden Passus:
Die Befragungen von Muslimen im Alter zwischen 14 und 32 Jahren ergaben jedoch auch , dass eine Subgruppe existiert, die als "streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz" bezeichnet werden kann. Diese Subgruppe umfasst bei den … nichtdeutschen Muslime ca. 24 Prozent.
Ja du sagst es:
im Alter zwischen 14 und 32 Jahren
Ich habe in Deinem Posting ein Wort nicht registriert:
der jüngeren fremdstämmigen
Also nehme ich meinen ersten Kommentar zurück.
Nun, also je jünger sie sind, desto mehr wachsen sie nach, desto mehr sind sie anti-eingestellt. Das sind wirklich tolle Aussichten. In 20 bis 30 Jahren sind sie in der Mehrheit in den deutschen Städten, zumindest, was die Jugend angeht. Tolle Aussichten, wahrhaftig.
P.S. Wer es nicht gutheißt, ist deutschlandweit rechtsextrem.
#10 kantomas am 13. Juni 2012 um 19:18
Wobei man sich eben darüber im klaren sein muss, dass die jüngeren (z.B. zwischen 14 und 32 Jahren) in der Regel nicht nur bei Mohamedanern sondern ganz generell die sind, die gewaltbereiter sind (ausser Jan Thorben und Kollegen, denen Gewalt aberzogen worden ist). Da haben wir also ein erhebliches Potential von Leuten, auf die man mindestens auch ein Auge haben muss.
Man fragt sich allerdings, was sie hier wollen, wenn ihnen hier das alles nicht passt. Gibt doch Gegenden ganz nach deren Geschmack.
Integration hin, Willkommenskultur her, es sind einfach zu viele. Da brauche ich auch keine religiöse oder politische Begründung, ich sehe was sich in meinem Umfeld und in meiner Stadt verändert.
5600 gewaltbereite deutsche Rechtsradikale (Verfassungsschutz), 1 Million gewaltbereite islamische Rechtsradikale. (klerikal, nationalistisch – ich würde sagen, rechtsradikal). Wie wär's mit mehr Mitteln für den Kampf gegen Rechts?
Ich beziehe mich auf einen Vortrag von Johannes Kandel (Friedrich-Ebert-Stiftung) vom November 2011, in dem auf eine repräsentative Studie des BMI eingegangen wird. Ob es sich bei dieser BMI-Studie um die hier in Rede stehende handelt, oder um eine vorgelagerte, ist mir nicht bekannt. Kandel schreibt:
"Rund 40 Prozent der bei uns lebenden 4,3 Millionen Muslime folgen Einstellungen, die eine repräsentative Studie des Bundesinnenministeriums als "religiös-fundamental" bezeichnet. Diese 1,7 Millionen "religiös-fundamental" Orientierten sind sehr religiös, schlecht integriert, zeigen eine auffällige Aufwertung der eigenen und Abwertung anderer Religionen. Sie haben – und das muss für jeden Demokraten ein Alarmsignal sein! – eine starke Distanz zur Demokratie.
Die Studie ermittelte darüber hinaus eine "Problemgruppe" von 14 Prozent der Muslime in Deutschland. Bei diesen besteht entweder hohe Distanz zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und/oder hohe Akzeptanz von politisch-religiös motivierter Gewalt. Fast jeder dritte muslimische Jugendliche gehört zu dieser "Problemgruppe".
Diese Zahlen und Zusammenhänge lesen sich für mich noch viel erschütternder und – aus eigenem Erleben – viel realistischer!
Da muss man sich die saublöden Sprüche der christlichen Kleriker anhören und ihren Unsinn als Gnade akzeptieren. Aber es geht ja noch besser. Auch den moslemischen Quatsch soll man respektieren und ihre sensiblen Anhänger im Interesse der Integration pampern und als kulturelle Bereicherung begreifen.
#16 pinetop am 14. Juni 2012 um 15:26
So baut eines auf dem anderen auf – Hauptsache ein wie auch immer gearteter Gott ist dabei. Da kann man nur sagen: weg mit dem ganzen Mist aus der Öffentlichkeit und rein in die gute Stube. Da kann es (praktisch) keinen Schaden anrichten.
Emil Ule, Islamophober Nummer Eins hier, kann es einfach nicht lassen, weiter gegen die Muslime zu hetzen…
Frank Berghaus, stellen Sie sich eine Welt vor, in der Pfarrer und Imame nur in der Karnevalszeit in Festumzügen mitmarschieren dürfen und zur Erheiterung der Schaulustigen beitragen.
#19 pinetop am 14. Juni 2012 um 16:30
Das wäre in der Tat sehenswert – obwohl solche Monstranz-Präsentationen wie neulich an Fronleichnam ja schon reichlich Ähnlichkeit mit Karnevalsumzügen haben.
Nur die Moslems müssen da wohl noch ein wenig an der Folklorisierung basteln bis wir sie als Karnevalisten wirklich ernst nehmen können
#18 kolat am 14. Juni 2012 um 16:13
Da wir wissen, auf welcher Art Blog Sie für gewöhnlich kommentieren, wäre ich an Ihrer Stelle etwas vorsichtiger mit solchen Zuweisungen, völlig unabhängig von der Richtigkeit oder Unrichtigkeit dessen, was Emil Ule dort angeführt hat.
Lesen Sie sich bitte unsere Regeln durch, da alles ausser einem zivilisierten Umgang hier nicht gern gesehen wird.
kolat – der Name ist wohl Programm. Zu mehr als dem billigen "Hetze" Vorwurf langt es nicht. Und dann wundert ihr euch warum man euch a. nicht ernstnimmt und b. nicht mag. Wo ihr doch die besten aller Menschen seid…
smartshooter – der Name kann nicht Programm sein, denn Du zielst tüchtig daneben.
Da muß ich nicht groß zielen. Das trifft auf linke, christliche Gutmenschen ebenso zu wie auf Muselmanen. Sobald sich jemand selbst als den moralisch Höherstehenden definiert.
#24 smartshooter
Sobald sich jemand selbst als den moralisch Höherstehenden definiert.
Tun wir das nicht alle? Daraus entsteht doch erst die Ablehnung gegen Ansichten, Religionen, Ideologien oder Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis.
#25 kantomas am 14. Juni 2012 um 18:52
Leider beruht diese Selbstüberschätzung ("Ich habe die Wahrheit") immer auf Gegenseitigkeit. Das ist nun einmal das schlimme Merkmal aller Religionen und politischen Ideologien.
Das geht nicht nur gegen die "armen" Moslems
Das ist mir durchuas bewusst.
Na Frank Berghaus hat gewiß die Wahrheit. Er macht sie sich selbst.
#28 kolat am 14. Juni 2012 um 19:02
Es wäre ausgesprochen erfrischend und erfreulich, wenn Sie sich ausser zu Personen ausnahmsweise auch einmal zur Sache äussern könnten.
Zur Sache: Recht und Gesetze nutzen, dann gibt es bald keine Integrationsprobleme mehr!
#30 kolat am 14. Juni 2012 um 19:26 = Zur Sache: Recht und Gesetze nutzen, dann gibt es bald keine Integrationsprobleme mehr!
Aber hallo! Konsequentere Abschiebung von kriminellen Ausländern, oder was? Kein "Migrantenbonus" mehr für bestimmte Migranten, oder was? Asylverfahren konsequent prüfen?
@ilex
Unter anderem, ja.
@kantomas
Um etwas abzulehnen muß ich mich nicht als "besser" definieren. Ich wehre mich aber gegen Zumutungen derjeniger die das tun, und die daraus das Recht ableiten mir Vorschriften zu machen.
#33 smartshooter
Ich rede nicht davon, dass man ein Schokoriegel ablehnt oder lieber mit dem Auto fährt und nicht den Buss nimmt.
Fühlst du dich nicht moralisch überlegen, wenn du den Islam oder das Christentum ablehnst?
#34 kantomas am 14. Juni 2012 um 20:49
Das macht genau den Unterschied aus, mein Lieber. Ein echter Humanist mit seinen (begrenzten) Wahrheiten, ewig suchend und niemals komplett findend, fühlt sich denen gegenüber, die gefunden zu haben glauben, nicht "moralisch überlegen". Er akzeptiert sie ja als Person, was dem Gläubigen nie einfallen würde – allerdings bekämpft er ebenso strikt den Aberglauben und die Aberglaubensorganisationen.
Das macht ja genau den Unterschied aus. (Die Wiederholung war gewollt)
@Kantomas:
Klares Nein! Ich bin nicht besser, ich bin einzigartig, so wie jeder Mensch zu seiner Zeit.
Das Bedürfnis sich über andere erheben zu wollen resultiert oft aus persönlichen Defiziten, z.B. wenn die Eigenwahrnehmung partout nicht zur Realität passen will….
#35 Frank Berghaus
Ich gaube dir ja Frank. Die Frage ist nur, wie viele echte Humanisten wir hier haben.
Im Übrigen kann ich auch Menschen verstehen, die sich den Radikalen gegenüber moralisch überlegen fühlen. Ich habe nur ein Problem, wenn das auf alle Muslime ausgweitet wird und genauso habe ich ein Problem, wenn die Ablehnung und Verachtung gegen alle Christen zum Ausdruck kommt. Sobald man sich moralisch überlegen fühlt, ist immer Ablehnung mit im Spiel, und dann ist es zur Verachtung auch nicht all zu weit.
#37 kantomas am 14. Juni 2012 um 21:55
Hier bei WB ist ein offenes Feld – sicher nicht nur Humanisten meiner Definition. Aber wir lassen ja alle Meinungen zu. Das ist die Crux, aber man muss damit klar kommen
PS. Neben der moralischen gibt es ja noch die geistige Überlegenheit. Da ich weiß wie die Intelligenz verteilt ist, weiß ich auch um wieviel ich welchem Prozentsatz überlegen bin. Das gibt mir dann auch wieder eine gewisse Sicherheit bei meinen Entscheidungen. Und manchmal reitet mich auch der Dünkel, wenn ich auf religiöse Mitmenschen treffe. Ich halte mich nicht für besser, aber manchmal für schlauer!
#25 kantomas am 14. Juni 2012 um 18:52 = Daraus entsteht doch erst die Ablehnung gegen Ansichten, Religionen, Ideologien oder Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis.
Nicht unbedingt. Man muss sich nicht moralisch höherstehend fühlen, sondern einfach nur in der Ausübung seiner bisherigen Lebensweise bedroht. Das dürfte langen, um bestimmte Ansichten, Religionen, Ideologien oder Menschen (die diese Ansichten tragen) abzulehnen.
Ich denke nichtmal, das das Problem ist, sich moralisch überlegen zu fühlen. Dazu gibt es in vielen Fällen wohl sogar ausreichend Berechtigung.
Die Frage ist vielmehr, woran sich dieses moralische Überlegenheitsgefühl festmacht, ob es revidierbar ist und ob es reflektiert wird.
#40 ilex (E. Ahrens) am 14. Juni 2012 um 22:49
Man muss sich nicht moralisch höherstehend fühlen, sondern einfach nur in der Ausübung seiner bisherigen Lebensweise bedroht.
Du sagst es. Manche müssen nicht bedroht sein, bei manchen reicht schon das Gefühl des Bedrohtseins aus, um Andere abzulehnen.
Das dürfte langen, um bestimmte Ansichten, Religionen, Ideologien oder Menschen (die diese Ansichten tragen) abzulehnen.
Bei schlichten Gemütern langt das tatsächlich.
http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/03/04/studie-zu-jungen-muslimen-buschkowsky-hat-mal-wieder-recht/
Tscho – ich denke, ich sehe mal in einem halben Jahr wieder 'rein, ob die freundlichen Herren mit dem ausgefeilten Vokabular den Blog komplett übernommen haben.
Machs gut Emil! Ich werde dich nicht vermissen.
"Die Befragungen von Muslimen im Alter zwischen 14 und 32 Jahren ergaben jedoch auch , dass eine Subgruppe existiert, die als "streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz" bezeichnet werden kann. Diese Subgruppe umfasst bei den deutschen Muslime ca. 15 Prozent und in der Gruppe der nichtdeutschen Muslime ca. 24 Prozent."
Na ja …
Es wäre lohnend, zuvor überhaupt klar zu definieren, wer oder was "Muslim" ist und wer oder was nicht.
Es gibt 14-jährige Muslimas, die Kopftücher "doof" und DSDS "ganz toll" finden. Es gibt ja auch Christen wie mich, die den Monotheismus ablehnen und das Christententum für einen gefährlichen Irrtum halten, der nur noch vom Islam übertroffen werden kann, wobei das Christentum wohl im direkten Vergleich mehr gemordet hat – … es ist ja auch älter!
Der gesamte hier dargestellte Ansatz ist falsch, weil nicht "Muslime" das Thema sind, sondern die Beschaffenheit der Religion oder Ideologie als solcher.
Ich habe genug Türken kennengelernt, die den Islam für den größten Blödsinn halten. Sind das also "gut integrierte Muslime"?
Und: Wie konsequent folgen denn die Salafisten und gewaltbereiten Moslems der Religion?
Wenn sie nämlich konsequent dem Wege ihre Propheten folgen, dann ist dieser wohl offensichtlich als Vorbild eher ungeeignet …
Tja, wer will schon gerne zugeben, dass der historische Monotheismus ein einzigartiger Irrtum ist? Wer will schon zugeben, dass "Nathan" eben nicht "weise", sondern ein Depp war?
#25kantomas am 14. Juni 2012 um 18:52
>>> #24 smartshooter
Sobald sich jemand selbst als den moralisch Höherstehenden definiert.
Tun wir das nicht alle? Daraus entsteht doch erst die Ablehnung gegen Ansichten, Religionen, Ideologien oder Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis. <<<

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Aber Leute!
Ihr seid ja richtig tief in den Monotheismus eingetaucht (worden) – und so habt Ihr wohl eure Dosis "Gott" abbekommen?!?
Ich akzeptiere mal, dass Ihr mir alle miteinader MORALISCH haushoch überlegen seid. Aber intellektuell, künstlerisch, philosophisch, in Sachen Kreativität … könnt Ihr mir das Wasser nicht reichen! Höhöhö …
Na, seht Ihr jetzt nicht plötzlich alt aus?
Das war jetzt mal ein spassiger Einwand gegen die Grundidee des historischen Monotheimismus, ausgerechnet die Moral – und dazu noch eine Sklavenmoral – an erster Stelle zu platzieren. Es gibt gar keinen Grund, das zu tun. Was interessiert uns orientalische Sittlichkeit?
Was interessiert uns ein Moralgott, der sich als Schöpfer ausgibt, aber Kreativität verachtet?
#43 kantomas am 15. Juni 2012 um 18:03
http://initiativgruppe.wordpress.com/2012/03/04/studie-zu-jungen-muslimen-buschkowsky-hat-mal-wieder-recht/
Immer auf die Tränendrüse drücken und sich als Opfer gerieren… Und wer dieses Gewäsch nicht mehr hören mag ist für die "Deportation"? Das ist an Frechheit und Irrwitz nicht mehr zu überbieten, immer nur jammern, fordern, drohen, in beliebiger Reihenfolge.
Vielleicht verrate ich jetzt ja ein Geheimnis: Auch als eingeborener Biodeutscher kriegt man hier nichts geschenkt. Alles muß man sich erarbeiten, sei es "Respekt", Reputation, eine Ausbildung, einen Platz im (Arbeits) Leben, und damit finanzielle Mittel über Sozialhilfeniveau.
#30kolat am 14. Juni 2012 um 19:26
"Zur Sache: Recht und Gesetze nutzen, dann gibt es bald keine Integrationsprobleme mehr!"
So, wie bei uns' Abu Nagie, der die Gesetzte genutzt hat? Satt Hartz IV – das ist doch Integration pur, was?
#49Rechtspopulist am 15. Juni 2012 um 20:51
Dein Kommentar muss noch moderiert werden.
???
#48 smartshooter
Das ist an Frechheit und Irrwitz nicht mehr zu überbieten, immer nur jammern, fordern, drohen, in beliebiger Reihenfolge.
Meinst DU viellicht die Pipifanten? Was jammern angeht sind sie einsame Spitze. Da können die Muslime garnicht mithalten. Liegt wohl in der Natur derjenigen, die glauben das irgendwo Unrecht passiert.
Und wer dieses Gewäsch nicht mehr hören mag ist für die "Deportation"?
Na, Du bist ja lange genug dabei und hast sicherlich die eine oder andere Diskussion mitbekommen. Selbst hier auf Wissen Bloggt konnte man sehen, dass die Forderung der Deportation sich nicht nur auf einige wenige beschränkt. Ganz zu schweigen von den Pipifanten. Wer nur labert und keine Lösungsvorschläge hat, ausser ich mag sie nicht und will sie nicht hier haben, ist nunmal für die Deportation.
#51kantomas am 15. Juni 2012 um 20:53
Wir exportieren Pierre Vogel nach Saudi Arabien …
#51 Rechtspopulist
Liebend gerne! Ich wäre sogar bereit sein Flugticket zu bezahlen.
@#50 kantomas am 15. Juni 2012 um 20:53
Volle Zustimmung!
#50 kantomas am 15. Juni 2012 um 20:53 = Selbst hier auf Wissen Bloggt konnte man sehen, dass die Forderung der Deportation sich nicht nur auf einige wenige beschränkt.
Wieder mal so eine unbelegte Behauptung in den Raum gestellt. Deportation für wen? Kann mich nicht eronnern, dass hier "Deportationen" gefordert wurden, sondern eher nur das, was reiner Selbsterhaltung einer Gesellschaft ist und überall gilt: Kriminelle Ausländer nach Verbüssung ihrer Strafe zurück in ihr Herkunftsland. Unechte Asylanten zurück in ihre Heimat.
Wer nur labert und keine Lösungsvorschläge hat, ausser ich mag sie nicht und will sie nicht hier haben, ist nunmal für die Deportation.
Was für eine freche Argumentation. Hier kommen Tausende ungebeten an und wenn man sie nicht gleich umarmt, wird auf die Tränendrüse gedrückt. "Wir sind nun einmal hier" wird dieses unverschämte Breitmachen begründet und dann von den Einheimischen "Lösungsvorschläge" gefordert. Früher hat man sich geschämt, irgendwo ungebeten zu erscheinen, aber heute will man die Party bestimmen.
Ankommende haben sich den Einheimischen anzupassen und nicht umgekehrt. So einfach ist das. So rotzfrech in eine andere Gesellschaft einzuwandern und seine eigene Gesellschaft in ein fremdes Land zu exportieren hat man sich früher nur mit Hilfe einer Armee getraut. Heute langt offenbar ein wenig Jammern, wie benachteiligt man ist und das fordern, es müsse mehr für einen getan werden.
Es ist auffällig, dass es mit eingewanderten Potugiesen, Italienern, Skandinaviern, Polen, Asiaten usw keine oder kaum Probleme gibt, aber deutliche mit Menschen islamischer Sozialisierung. Daher müssen sich auch "Integrationsbeauftragte" stets nur um diese Klientel kümmern, andere Einwanderer kommen selber klar.
#45 kantomas am 15. Juni 2012 um 18:13 = Machs gut Emil! Ich werde dich nicht vermissen.
Als Moderator geschrieben: Solche persönliche Häme solltest Du dir hier in Zukunft ersparen. Es ist nicht angemessen, andere Mitkommentatoren – mögen sie persönlich auch unterschiedlicher Meinung zu Sachthemen sein – hier so ungekonnt ironisch zu "verabschieden". (Ilex)
#42 Jörg am 15. Juni 2012 um 15:21 = Manche müssen nicht bedroht sein, bei manchen reicht schon das Gefühl des Bedrohtseins aus, um Andere abzulehnen.
Entwicklungen vorherzusehen ist offensichtlich nichts für schlichte Gemüter. Schlichte Gemüter warten in der Tat erst ab, dass das Unglück passiert. Intelligentere Menschen pflegen Vorsorge zu treffen.
#55 ilex (E. Ahrens)
Wieder mal so eine unbelegte Behauptung in den Raum gestellt. Deportation für wen? Kann mich nicht eronnern, dass hier "Deportationen" gefordert wurden………
Na? Ich werde dein Gedächtnis etwas auffrischen, wenn du nichts dagegen hast. Was hat damals "Sharp" gefordert? Worum ging es bei der Auseinandersetzung zwischen mir und Sharp? Was hat "Jaette" gefordert? Und was willst du eigentlich liebend gerne, aber hast nicht den Mut diese Forderung gemauso direkt auszusprechen. Man braucht nur die Diskussionen zwischen uns beiden in den letzten Monaten durchzulesen. Nein, Ilex! Dir geht es nicht nur um Kriminelle oder Asylanten. Steh einfach zu dem, was du unentwegt verdeckt propagierst. Du hast eine tiefe Abneigung gegen jeden der sich Muslim nennt, es sei denn er stimmt dir in allen Punkten ohne wenn und aber zu. Dann darf er dir allerdings höchstens als Werkzeug dienen. Einen echten Wert wird ein Mensch aus dem islamischen Kulturkreis nicht haben. Und falls du mich fragst, wie ich darauf komme. Lies einfach deine Kommentare seit dem es Wissen Bloggt gibt.
Wir sind nun einmal hier" wird dieses unverschämte Breitmachen begründet und dann von den Einheimischen "Lösungsvorschläge" gefordert.
Hab ich das je so ausgedrückt? Was ich bisher geschrieben habe, kann man so zusammenfassen: fördern und fordern. Wieso hast du damit ein Problem?
Früher hat man sich geschämt, irgendwo ungebeten zu erscheinen, aber heute will man die Party bestimmen.
Was früher üblich war geht mich einen Scheiss Dreck an. Und ich schäme mich für nichts. Ich bin Bürger dieses Landes und du stehst nicht über mir. Ich werde mich nicht vor dir verbeugen, weil du der Meinung bist, dass dir das Land gehört. Ich habe genauso wie jeder Bürger das Recht auch Forderungen zu stellen. Wie war das nochmal: Wir leben in einer Demokratie, ich bin ein freier Mensch und habe meine eigene Meinung. Ich muss mich nicht vor dir rechtfertigen.
Ankommende haben sich den Einheimischen anzupassen und nicht umgekehrt.
Hab ich je etwas anderes behauptet, ausser dass es schwierig werden kann, wenn die Aufnahmegesellschaft nicht bereit ist einen zu akzeptieren. Das es schwieriger ist, wenn der Bildungsstand der Eltern auf einen sehr niedrigem Niveau ist. Das man das soziale Umfeld nicht vernachlässigen darf, wenn man über einen Menschen ein Urteil fällt.
#56 ilex (E. Ahrens)
Kommt wohl drauf an, wie sich derjenige verabschiedet. Er hat nicht einfach nur Tschüss gesagt. Vielleicht solltest du ihn auch verwarnen. Dann wärst du nämlich glaubwürdig. Aber so sieht es eher aus, als ob du es auf mich persönlich abgesehen hast.
[IX = Er hat nur allgemein von "freundlichen Herren" gesprochen.]
#59 kantomas
Er hat nur allgemein von "freundlichen Herren" gesprochen.
Und? Hab ich in vielleicht als Arschloch gekennzeichnet?
"Machs gut! Ich werde dich nicht vermissen" war meine Antwort. Und ja, ich werde ihn nicht vermissen.
Du bist in der Lage darunter Häme zu erkennen, was nicht abwegig ist und sogar zutrifft. Aber mit seinem Vorwurf, dass er uns vorwirft irgendetwas zu übernehmen und damit seine Missbilligung und Abneigung uns gegenüber ausdrückt, scheinst du nicht sehen zu wollen.
Ich finde, dass weder sein Kommentar noch meins einen Moderator veranlassen sollte hier einzuschreiten. Wir haben hier schon ganz andere Sachen erlebt. Wo war dein Enthusiasmus als Jaette hier gewütet hat?
Nein, diese Verwarnung hat nur damit zu tun, dass du mich nicht ausstehen kannst. Ich habe mich seit unserem letzten Streit und der meinerseits anschliessenden Versöhnung aus Respekt vor Frank zurückgehalten und habe versucht mit dir mit einem gewissen Respekt zu kommunuzieren. Aber du kannst dich leider nicht zurückhalten.
#58 kantomas am 16. Juni 2012 um 00:14 = Einen echten Wert wird ein Mensch aus dem islamischen Kulturkreis nicht haben.
Wenn er überzeugt den islamischen Glauben lebt – so wie der Koran es offensiv fordert – dann hat er seinen Wert als Mensch an sich – aber sein Glaube ist gefährlich. Wieso soll ich so einen Menschen mögen, der mich als minderwertig verachtet? Wenn er das bei sich zu Hause tut – meinetwegen. Aber hierher kommen und es hier verkünden ist schon ein starkes Ding. Was hat er mit diesen Ansichten generell hier zu suchen? Es ist wohl völlig klar, dass die meisten Europäer den gläubigen islamischen Menschen keine Träne nachweinen, die Europa freiwillig wieder verlassen.
… wenn die Aufnahmegesellschaft nicht bereit ist einen zu akzeptieren.
Komisch, dass alle anderen kaum oder keine Probleme haben, hier akzeptiert zu werden. Nur Menschen islamischer Sozialisation wollen bevorzugt behandelt werden. Vielleicht sollten sich die, die sich immer so banachteiligt fühlen, mal fragen, woran das liegt.
Ich habe genauso wie jeder Bürger das Recht auch Forderungen zu stellen.
Klar. Hast Du selbstverständlich. Allerdings typisch, dass dies als erstes Bürgerrecht einfällt.
#60 kantomas am 16. Juni 2012 um 00:46 = Du bist in der Lage darunter Häme zu erkennen, was nicht abwegig ist und sogar zutrifft.
Also was beklagst Du dich. Ich habe Dir einen sehr freundlich formulierten Hinweis auf unsere Regeln gegeben, nicht mehr – keine Verwarnung, kein Nichts. Damit beende ich die Diskussion über diesen Punkt.
#57 ilex (E. Ahrens) am 15. Juni 2012 um 23:52
Entwicklungen vorherzusehen ist offensichtlich nichts für schlichte Gemüter.
In der Tat! Denn die Albträume schlichter Gemüter treten ja nie ein.
Intelligentere Menschen pflegen Vorsorge zu treffen.
Ja, gegen tatsächliche Gefahren.
Schlichte Gemüter hingegen treffen Vorsorge gegen imaginäre Bedrohungen, weil sie nicht in der Lage sind, die tatsächlichen von den herbeiphantasierten Bedrohungen zu unterscheiden.
#63 Jörg am 16. Juni 2012 um 01:08
Wünsche Dir viel Glück, stets unterscheiden zu können, was in Zukunft wichtig werden wird und was nicht. Wenn der Islam keine Bedrohung werden sollte, kannst Du ja ganz in Ruhe gottlos glücklich bleiben.
#61 ilex (E. Ahrens)
Wenn er überzeugt den islamischen Glauben lebt – so wie der Koran es offensiv fordert – dann hat er seinen Wert als Mensch an sich – aber sein Glaube ist gefährlich. Wieso soll ich so einen Menschen mögen, der mich als minderwertig verachtet?
Volle Zustimmung, wenn es dabei um Salafisten und ähnlich gestrickte Muslime geht. Du musst nur bedenken, dass es daneben noch eine beträchtlich Anzahl von Muslimen gibt, die sehr fromm sind und nur ein anständiges Leben(nach ihren Vorstellungen) führen wollen, und keinesfalls irgendwas übernehmen oder einverleiben wollen. Sie erfüllen die Pflichten, wie fünf mal am Tag beten, Fasten, Zakaat(Almosen für die Armen) und den Hadsch(Pilgerfahrt). Sie schaden niemanden und sind nicht offensiv. Sie kennen den Koran wahrscheinlich nicht mal so gut wie Du, ausser wenn es ums Beten geht. Ihr Leben besteht aus Ritualen, die ihnen ein schönes Leben im Jenseits bescheren sollen. Diese Art von Gläubiger vetrachtet dich keinesfalls als minderwertig. Eher als Gottes Geschöpf, der den wahren Weg noch nicht gefunden hat und hoffentlich noch findet. Mein Vater ist so ein Art Mensch. Ich habe von ihm noch nie gehört, dass die Deutschen minderwertig seien. Vielmehr drückt er öfters seine Bewunderung für die deutsche Ordnung, Disziplin und Fleiss aus.
Wenn er das bei sich zu Hause tut – meinetwegen. Aber hierher kommen und es hier verkünden ist schon ein starkes Ding. Was hat er mit diesen Ansichten generell hier zu suchen.
Ist doch klar, was er hier zu suchen hat. Er kann hier sein Lebensunterhalt besser verdienen. Seine Ansichten halten ihn nicht davon ab nach Deutschland zu kommen. Nach Deiner Logik müsste Frank Tunesien verlassen – auch wenn er nicht wegen seines Lebensunterhaltes dort ist – weil er ein Atheist ist und so weit ich das verstanden habe dies auch offensiv lebt. Ganz zuschweigen von den Tausenden deustchen, die in der Türkei leben und ihren Atheisnus mehr oder weniger offensiv ausleben.
Es ist wohl völlig klar, dass die meisten Europäer den gläubigen islamischen Menschen keine Träne nachweinen, die Europa freiwillig wieder verlassen.
Solange es um Kriminelle oder Salfisten geht, würde ich mich sogar freuen, wenn sie wieder verschwinden. Wenn es um gläubige Muslime geht, die niemanden belästigen, würde ich ihnen zwar keine Träne nachweinen aber freuen würde ich mich auch nicht.
Vielleicht sollten sich die, die sich immer so banachteiligt fühlen, mal fragen, woran das liegt.
Das tun sie doch. Frag sie doch und sie werden dir erzählen, woran das wohl liegt.
Klar. Hast Du selbstverständlich. Allerdings typisch, dass dies als erstes Bürgerrecht einfällt.
Na, das ist doch nicht schwer zu verstehen. Schliesslich dreht sich unsere Diskussion darum. Welches Bürgerrecht hätte ich denn erwähnen sollen, dass bei dir kein Fragezeichen hervorrufen würde, weil es nichts mit unserer Diskussion zu tun hätte.
Also was beklagst Du dich. Ich habe Dir einen sehr freundlich formulierten Hinweis auf unsere Regeln gegeben, nicht mehr –
Lies nochmal, was ich geschrieben habe. Vielleicht verstehst du es dann.
#65 kantomas am 16. Juni 2012 um 01:46
Es ist wirklich eine faschistische Form der Tatsache der Einwanderung, indem man die unerwünschte Form der wilden Zuwanderung über zu 99,99% erschlichenen Form dazu in den letzten fast 40 Jahren mit einer gerufenen Form der Einwanderung gleichsetzt…..mich wundert sowieso das diesen Schwachsinn noch zu Wenige überhaupt merkten.
Mein lieber Kantomas, es geht doch hier um die nicht gewünschte Zuwanderung nach 1973, Gastarbeiter die dann hier blieben, lasse ich dabei mal außen vor……aber so kommt man doch nicht weiter, denn die zuwanderung der letzten 30 Jahre war von keinen vernüftigen Mensch gewünscht, gerade Türken haben mich Mitte der 80 ziger Jahre darauf hingewisen; Da werdet hr aber Probleme haben mit diesen Asyl und Islamgesindel……das war wortwörtlich so….
Nur mal aus Beispiel :…Die Neufaschisten feierten 50 Jahre Anwerbeabkommen 1961-2001 und vergasen dabei…..das 12 Jahre später der Anwerbestopp einsetzte…[..]…Ist doch erstaunlich welche Gedankensamen da bewässert wurden.
http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_herbert_wehner_thema_asyl_zitat_242.html
Das ist nur ein kleines Fragment, wie sorglos das mit der unerwünschten Zuwanderung, wohlgemerkt seid fas 40 Jahren umgegangen wurde, gegen die faktische Einwanderung der Gastarbeiter hatt hingegen so gut wie Niemand was gehabt, die Einzelfälle dazu sind nicht die Rede wert.
Durch die Zuwanderung üner Asyl und dergleichen haben wir wie man nun deutlich sieht sehr "fähige" Neunazis angesiedelt, die nur Freunde in der Linksextremischten Szene haben oder gar Grün sind, …die aber nicht friedlich in der Natur um die Teiche rumhüpfen ,sondern weiterhin sich ,in übler Form, in der Politik betätigen……[..]
By the way habe ich ein Anliegen, es gab Angriffe zu diesen Blog und besonders in Person zu Frank zu lesen, die sehr unflätig waren, ich forche da schon seid Jahren…….habt da acht auf : Ich nehme da mal einen Begriff der Betriebswirtschaft zur Hand aus dem Bereich der Mängelrüge,…..es gibt da die allgemeine Mängelrüge, die nicht so erklärbare aus der gegebenheit, dann aber die versteckte , und die arglistig versteckte Mängelrüge. Frank hatt es und wir mit -…….mit der überaus versteckten hinterlistig agierenden Form zu tun, somit wir hier irgentwie auch. Es gibt nur eins zu tun…….das größte Mißtrauen gegenüber ,zunächst sanften, linken Gruppierungen.
#64 ilex (E. Ahrens) am 16. Juni 2012 um 01:29
Wünsche Dir viel Glück, stets unterscheiden zu können, was in Zukunft wichtig werden wird und was nicht.
Dazu braucht man kein Glück, sondern einen gesunden Menschenverstand, der nicht von kruden Ideologien und Verschwörungstheorien getrübt ist.
Wenn der Islam keine Bedrohung werden sollte, kannst Du ja ganz in Ruhe gottlos glücklich bleiben.
Da bin ich ganz unbesorgt.
#65 kantomas am 16. Juni 2012 um 01:46
Volle Zustimmung, wenn es dabei um Salafisten und ähnlich gestrickte Muslime geht.
Es ist schön, dass es manche Punkte gibt, in denen wir uns einig sind.
Du musst nur bedenken, dass es daneben noch eine beträchtlich Anzahl von Muslimen gibt, die sehr fromm sind und nur ein anständiges Leben(nach ihren Vorstellungen) führen wollen (….). Diese Art von Gläubiger vetrachtet dich keinesfalls als minderwertig.
Die Menschen, die den Islam als "Folklore" betrachten, kann man allerdings nicht klar von Salafisten / Wahabiten unterscheiden, sondern es gibt einen fließenden Übergang im graduellen Überzeugtsein der islamischen Forderungen – eben von völlig desinteressiert (sogenannte "Kulturmoslem") bis mehr oder minder solidarisch mit vom Koran geforderten offensiven Verhaltensweisen. Rein theoretisch müsste man jeden Islamgläubigen nach dem Grad seiner Überzeugungstiefe befragen. Genau dies hat die erwähnte Studie versucht – mit dem angeführtem Ergebnis. Ja – es wäre einfach, gäbe es ein paar böse Wahabiten und den Rest als harmlose Mohamedaner. Ist aber nicht so.
Ist doch klar, was er hier zu suchen hat. Er kann hier sein Lebensunterhalt besser verdienen. Seine Ansichten halten ihn nicht davon ab nach Deutschland zu kommen.
Toll, nicht? Die Chancen nutzen, die unsere Gesellschaft ihm bietet, aber dennoch rummäkeln, dass es nicht so wie zu Hause ist und die Verhältnisse dann grundlegend nach seinen Vorstellungen ändern zu wollen. Das nennt man Kolonialismus. Wobei man hier irgendwann seinen Lebensunterhalt nicht mehr besser verdienen können wird, wenn Einwanderung unvermindert fortgeführt wird, weil der Preis der Arbeitskraft schon jetzt stark gesunken ist und dann weiter sinken wird. Angebot und Nachfrage. Deshalb ist die "Wirtschaft" auch durchaus für Einwanderung oder hat zumindest nichts dagegen. Idiotischerweise sind allerdings Arbeiterparteien auch entgegen ihrem eigentlichen Interesse für weitere Zuwanderung.
Ganz zuschweigen von den Tausenden deustchen, die in der Türkei leben und ihren Atheisnus mehr oder weniger offensiv ausleben.
Mögen es Tausende sein – so sind es eben keine Millionen. Ausserdem habe ich noch nichts davon gehört, dass deutsche Rentner in der Türkei offensiv fordern, dass die türkische Gesellschaft sich nach ihren Vorstellungen ausrichten möge. Ausserdem muss wohl die Türkei auch ein paar Atheisten abkönnen, wenn wir hier Millionen Islamer akzeptieren. Viele Deutsche in der Türkei werden ohnehin auch Christen sein. Wenn es denn dort in Side den "Hessen Willy" gibt, hat das eher mit dem Geschäft mit heimischer Nahrung zu tun als mit Atheismus oder Christentum.
Das tun sie doch. Frag sie doch und sie werden dir erzählen, woran das wohl liegt.
Erzähl mal – woran liegt es? Aber komm mir nicht mit der mangelnden Willkommenskultur der Deutschen. Und erkläre dann bitte auch, warum Einwanderer aus anderen Gesellschaften nicht diese starken Integrationsprobleme haben wie die aus islamischer Sozialisation – und zwar auch und gerade die, deren Großeltern schon hier gewohnt haben.
#1 Frank Berghaus am 13. Juni 2012 um 15:36
Um die Gefährlichkeit des Islam erkennbar zu machen, bedarf es keiner Studien. Die Studien selbst dienen nur der Vernebelung dieser Gefahren.
Die Gefährlichkeit des Islam wird am deutlichsten, aus dem unterwürfigen Verhalten des Westens gegenüber dem Islam. Die Studien sind Teil dieser Unterwürfigkeit. Die Polizeiberichte würden doch stattdessen ausreichen und sind viel aussagekräftiger!
Diese Unterwürfigkeit existiert sowohl innen- als auch weltpolitisch. Die Gefährlichkeit des Isalm offen zu legen, ist für die westlichen Gesellschaften genauso gefährlich, wie die Bedrohung durch den Islam selbst, national wie international. Die Gefahr durch den Islam ist so groß, dass eine offene Diskussion über den Islam von Politik und Medien mit totalitären Methoden verhindert wird. Das Zurückweichen gegenüber einer totalitären Ideologie, bzw. die Unmöglichkeit wirksam gegen diese totalitäre Ideologie vorzugehen, verleiht der Gesellschaft unweigerlich totalitäre Züge.
#71 ilex (E. Ahrens) am 16. Juni 2012 um 11:33
"Idiotischerweise sind allerdings Arbeiterparteien auch entgegen ihrem eigentlichen Interesse für weitere Zuwanderung."
Die Arbeiterparteien sind nicht entgegen ihrer eigenen Interessen für weitere Zuwanderung, das ist rationales Kalkül. Sie wissen ganz genau, dass sie sich mit der Zuwanderung bisheriger Art vor allem zukünftige Leistungsempfänger ins Land holen. Leistungsempfänger sind natürlich für noch mehr noch mehr Umverteilung und wählen daher klassischerweise Linksparteien. Aufgrund der sozialen Probleme, die diese Leute mit sich bringen, muss die Helferindustrie im öffentlichen Sektor (Sprachkurse,Erzieher,….) ausgedehnt werden. Leute, die in diesen Sektoren arbeiten, wählen mehrheitlich ebenfalls links. Mit Zuwanderung wählen sich diese Parteien sozusagen ein neues Volk, sie schaffen sich dauerhaft eine breite Wählerbasis. Migrantenstimmen haben wir eine zweite Amtszeit Schröder zu verdanken – und den Sieg Hollandes in Frankreich.
Arbeiterparteien stehen im Westen schon lange nicht mehr für die Interessen der einfachen, noch arbeitenden, autochtonen Bevölkerung. Sie sind die Parteien des öffentlichen Sektors und der Migranten. Das sieht man auch schön in Frankreich und anderen Ländern. Dort bekommen Parteien wie die "Front National" die meisten Stimmen der einfachen französisch-stämmigen Arbeiterschaft.
Man erkennt das auch an den sonstigen Werten, die von den Arbeiterparteien vertreten werden: Umweltschutz/Ökologismus, Feminismus/Frauenbevorzugung, Schwulenrechte, usw. Wie immer man zu diesen Werten stehen mag, es sind sicherlich keine, die großen Rückhalt in der einfachen Bevölkerung genießen. Es sind Marotten der Intelligentsia und der akademischen Masse, die in den öffentlichen Sektor strömt (Lehrer, Soziologen, usw. )
#73 bernard am 16. Juni 2012 um 12:33
Wie immer man zu diesen Werten stehen mag, es sind sicherlich keine, die großen Rückhalt in der einfachen Bevölkerung genießen. Es sind Marotten der Intelligentsia und der akademischen Masse, die in den öffentlichen Sektor strömt (Lehrer, Soziologen, usw. )
Stimmt. Aber da die "einfache Bevölkerung", also die schlichten Gemüter, nur eine kleine Minderheit ist, ist es vollkommen belanglos, was in dieser Minderheit einen Rückhalt hat oder nicht.
#74 Jörg am 16. Juni 2012 um 13:46 = Aber da die "einfache Bevölkerung", also die schlichten Gemüter, nur eine kleine Minderheit ist, ist es vollkommen belanglos, was in dieser Minderheit einen Rückhalt hat oder nicht.
Diese abstruse Behauptung von Dir hätte ich gern belegt und näher erklärt.
#71 ilex (E. Ahrens)
Toll, nicht? Die Chancen nutzen, die unsere Gesellschaft ihm bietet, aber dennoch rummäkeln, dass es nicht so wie zu Hause ist und die Verhältnisse dann grundlegend nach seinen Vorstellungen ändern zu wollen.
Wenn du von Salafisten und ähnlich gestrickten Schwachköpfen redest bin ich bei dir. Und grundsätzlich ist es so, dass Menschen nach Deuschland kommen, weil man hier besser seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Ich habe nur auf Deine Frage, warum sie denn nach Deutschland kommen, erklärt, dass Ansichten einen Menschen weder davon abhalten in ein bestimmtes Land einzuwandern, noch dieses zu verlassen.
Mögen es Tausende sein – so sind es eben keine Millionen. Ausserdem habe ich noch nichts davon gehört, dass deutsche Rentner in der Türkei offensiv fordern, dass die türkische Gesellschaft sich nach ihren Vorstellungen ausrichten möge.
Ich kennen mindestens einen Rentner in Tunesien, der genau dies fordert. Und in der Türkei gibt es mit Sicherheit eine Menge mehr deutsche Rentner, die die Sonne geniessen wollen, und nur deshalb dort leben. Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere auch offensiv, sei es aus langeweile, die das Rentneralter manchmal mitbringt oder aus Überzeugung, genau dies tut. Es gab vereinzelt Berichte darüber. Natürlich fallen sie nicht so sehr ins Gewicht und man kann sie nicht mit Salafisten vergleichen. Sie tun dies hauptsächlich im Netz. Nur Du vergisst, dass ich dieses Beispiel nur gebracht habe, um Dir zu erklären, dass nach Deiner Logik, die du vorgebracht hast, nämlich dass Menschen, die eine total andere Ansichten haben, das Land verlassen oder garnicht erst einreisen sollten. Deine Frage danach, klang so hilfslos, dass ich mich genötigt gefühlt habe dir zu erklären, daß Ansichten niemanden davon abhalten in ein bestimmtes Land einzuwandern.
Ausserdem muss wohl die Türkei auch ein paar Atheisten abkönnen, wenn wir hier Millionen Islamer akzeptieren.
Klar! Ich wünsche mir mehr von ihresgleichen.
Erzähl mal – woran liegt es? Aber komm mir nicht mit der mangelnden Willkommenskultur der Deutschen. Und erkläre dann bitte auch, warum Einwanderer aus anderen Gesellschaften nicht diese starken Integrationsprobleme haben wie die aus islamischer Sozialisation – und zwar auch und gerade die, deren Großeltern schon hier gewohnt haben.
Na, wie oft haben wir schon darüber diskutiert? Soll das die Xte Auflage werden. Ich habe mir in der Vergangenheit grosse Mühe gegeben dir die Ursachen zu erklären. Und was hat es gebracht? Da ich nicht annehme, dass du es diesmal verstehst, oder besser, verstehen willst, spare ich mir das, wenn du erlaubst.
#66 Indianerjones
Bei unserer Diskussion geht es nicht primär um Asylanten, Kriminelle oder Salafisten. Da bin ich mit Ilex fast konform.
#76 kantomas am 16. Juni 2012 um 14:04 = Ich habe nur auf Deine Frage, warum sie denn nach Deutschland kommen, erklärt, dass Ansichten einen Menschen weder davon abhalten in ein bestimmtes Land einzuwandern, noch dieses zu verlassen.
Kommt darauf an. Normalerweise würde ich nicht in ein Land einwandern, dessen gesellschaftlicher Konsens deutlich anders ist als das, was ich mir vorstelle oder was ich in meiner bisherigen Umgebung gewohnt bin.
Wenn jemand dies dann trotzdem tut, müssen starke Motive dafür sprechen. Eines ist sicherlich Geld. Ein anderes scheint aber auch das zu sein, die fremde Gesellschaft nach und nach und mit Gesinnungsgenossen in seinem Sinne umzubiegen.
sei es aus langeweile, die das Rentneralter manchmal mitbringt
Du machst Dir falsche Vorstellungen über das Rentenalter
#73 bernard am 16. Juni 2012 um 12:33
"Die Arbeiterparteien sind nicht entgegen ihrer eigenen Interessen für weitere Zuwanderung, das ist rationales Kalkül."
Es ist zwar möglich, dass irgendwelche gesellschaftlichen Kräfte Interesse an ungesteuerter Zuwanderung haben und dass auch die "Arbeiterparteien" diese Zuwanderung auch aus Kalkül betreiben. Ich meine aber, dass sie dazu eher, wegen der Verpflichtung zu lupenreinem Anti-Rassismus gezwungen sind. Derselbe Zwang besteht ja bei den Grünen, wobei ich nicht weiß, wieweit diese darüberhinaus bewußt die deutsche Identität zerstören wollten. Die unqualifizierte Einwanderung und dabei vor allem von Gruppen, die "unter Verdacht" stehen, ist schließlich die bestmögliche, weil sie am "anti-rassistischsten" ist! Und die Rassismus-Keule wirkt halt auch auf fast alle übrigen politischen und öffentlichen Vertreter. In einer derart ideologisierten Gesellschaft zählen dann rationale Erwägungen kaum noch, bzw. werden wenn sie politisch nicht auf Linie sind, einschlägig verleumdet und verfolgt.
#78 ilex (E. Ahrens)

Kommt darauf an. Normalerweise würde ich nicht in ein Land einwandern, dessen gesellschaftlicher Konsens deutlich anders ist als das, was ich mir vorstelle oder was ich in meiner bisherigen Umgebung gewohnt bin.
Sehr viele andere Menschen haben damit kein grosses Problem. Die deutschen Rentner in der Türkei scheinen sich pudelwohl zu fühlen. Ich habe den einen oder anderen kennengelernt. Vielleicht überwindest Du deine Bedenken und schaust auch mal vorbei. Wer weiss, vielleicht entschliesst du dich, deinen Lebensabend dort zu verbringen.
Was ist schon die Türkei gegen Israel…
Ich würde nicht davon ausgehen, dass Moslems vorab mit der Absicht nach Deutschland kommen, die Gesellschaft zu übernehmen. (Diejenigen, die über die Anwerbeabkommen mit der Türkei kamen, ohnehin nicht). Aber das spielt für eine dadurch initiierte Islamisierung des Gastlandes (anscheinend) keine Rolle. Denn die Islamisierung findet ja überall in Europa statt.
Soweit ich weiß kommen Moslems heute zunächst als Asylanten, in der Mehrzahl wohl als, als Asylanten "getarnte" Wirtschaftsflüchtlinge und über Familiennachzug oder auch als Importbraut.
Zwar kann der einzelne Moslem vom Islam abweichen, aber der Islam kann wegen seiner rigiden und kompromißlosen Vorschriften immer auf einen genügend großen Pool von Fundamentalisten zurückgreifen. der die Gesellschaft in die der Islam einwandert, islamisieren muß, wenn diese sich nicht wehrt. Dabei wird er unweigerlich auch einen großen oder den größten Teil der Moslems mitnehmen (wie das Verhältnis ist, weiß ich nicht), selbst wenn der Einzelne an dieser Islamisierung nicht teilnehmen will. Wegen der kompromißlosen Vorschriften des Islam ist es dem Gastland kaum möglich sich zu wehren wenn man nicht enorme Konflikte haben will. So unterwift man sich lieber schrittweise den Forderungen der Islam-Lobby.
Das Problem sind nicht die Salafisten, gegen die muß der Staat ja (noch) vorgehen, sondern die fundamentalistischen Islam-Verbände, das sder deutsche Staat wegen Konfliktvermeidung geltendes Recht nicht anwendet und eine unterwürfige Integrationspolitik betreibt. Wobei noch hinzukommt, dass Integration nur dann möglich ist, wenn sie nicht nötig ist.
@kantomas
Es war das Wort "Deportation" das mich gestern so geärgert hat. Das ist in etwas soweit unter der Gürtellinie, wie wenn ich dann fragen würde "So wie ihr die Armenier deportiert habt?"
Sowas vergiftet die Diskussion und das Zusammenleben. Leider stelle ich immer wieder fest, daß das Methode hat. Letztendlich gipfelt das in der Aussage: "Früher habt ihr das mit den Juden gemacht, heute mit uns…" Das empfinde ich in vielfacher Hinsicht als infam!
Am Anfang jeder Problemlösung muß eine ehrliche Bestandsaufnahme stehen. Ilex hat zu 40 Jahren ungewollter und ungeregelter Zuwanderung ja schon das Nötige gesagt. Es gibt kein Menschenrecht auf Zuwanderung in fremde Sozialsysteme. Und Telhabe gibts auch für Eingeborene nicht ohne Gegenleistung.
Und nochwas mein lieber kantomas, tu Du doch nicht immer so als ob Du hier der Durchschnittstürke wärst, und alle Deine Landsleute wären mehr oder weniger so wie Du. Wir alle wissen daß das nicht so ist, denn dann gäbe es die ganze Probleme ja nicht.
#83 smartshooter
Es war das Wort "Deportation" das mich gestern so geärgert hat.
Es war nicht meine Absicht Dich zu ärgern. Du hast das Wort zuerst verwendet und ich habe es dann aufgegriffen. Und leider gab es ja hier auf Wissen Bloggt ein paar, die eindeutig die Deportation bevorzugt haben. Einer wollte jeden, der sich Muslim nennt, egal ob praktizierend oder nicht, mit dem Schiff, vor die Küste des Ursprungslandes befördern und vom Schiff runter schubsen. Er war noch so gnädig zu hoffen, dass sie die Strecke bis zur Küste hoffentlich auch schwimmend erreichen. Ein anderer wollte sie unter Umgehung des Radars, in die Wüste schaffen und sie somit für immer loswerden. Er hatte sogar den Flugzeugtyp im Auge, was für diese Aufgabe in Betracht kommen könnte.
Es gibt kein Menschenrecht auf Zuwanderung in fremde Sozialsysteme. Und Telhabe gibts auch für Eingeborene nicht ohne Gegenleistung.
Und ich habe dem nie wirklich etwas entgegengesetzt. Ich wundere mich immer wieder wie viel man in meine Aussagen hinein interpretiert. Ich differenziere vielleicht hier und da, aber grundsätzlich erachte ich die Aussage, die du oben bringst, als legitim und nachvollziehbar und ich habe nie etwas geschrieben, dass dem grundsätzlich widerspricht.
Und nochwas mein lieber kantomas, tu Du doch nicht immer so als ob Du hier der Durchschnittstürke wärst, und alle Deine Landsleute wären mehr oder weniger so wie Du. Wir alle wissen daß das nicht so ist, denn dann gäbe es die ganze Probleme ja nicht.
Ich kann dir keine genaue Zahl nenne, ich weiss nicht wie viele, mehr oder weniger, so ähnlich denken wie ich. Aber es sind nicht so weinge, wie du denkst. Dafür muss man nicht mal Agnostiker sein. Jedenfalls muss man Türken, wie mich, nicht wirklich suchen, um sie zu finden.
@kantomas
Es war auf Deinen Kommentar #43 bezogen, das Interview mit Buschkowski. Ich habe mir schon die Mühe gemacht und hab die verlinkte Seite gelesen. Auch ein bißchen weitergeblättert, leicht verstimmt allerdings über die Leichtigkeit, mit der solche Begriffe wie "Deportation" ins Spiel gebracht werden. Es ist ein übles Spiel und lässt auf die Grundhaltung schließen. In dieses Weltbild passt dann auch der "tiefe Staat".
Die von Dir zitierten Kommentare wie "aus dem Flugzeug schubsen oder schwimmen lassen" das sind Phantasien die manchen beschleichen, angesichts der Tatsache daß bestimmte Länder ihre Kriminellen absichtlich nicht zurück nehmen, indem sie ihnen z.B. plötzlich die Staatsbürgerschaft aberkennen.und ähnliche Spielchen. Letztendlich sind solche Aussagen pure Hilflosigkeit. Und manche sind vielleicht auch nur aus der Situation heraus zu verstehen Schönreden will ich sie zwar nicht, aber auch nicht. in Mithaftung genommen werden.
#75 ilex (E. Ahrens) am 16. Juni 2012 um 14:03
Diese abstruse Behauptung von Dir hätte ich gern belegt und näher erklärt.
Schau Dir einfach die letzten Wahlergebnisse im Bund und in den Ländern an.
#87 Jörg am 16. Juni 2012 um 23:34 = Schau Dir einfach die letzten Wahlergebnisse im Bund und in den Ländern an.
Das besagt zu diesem Thema und meiner Frage nun überhaupt nichts. Gewöhne Dir doch mal ab, einfach nur Textbausteine ohne Aussage zu verwenden.
#88 ilex (E. Ahrens) am 16. Juni 2012 um 23:42
Das besagt zu diesem Thema und meiner Frage nun überhaupt nichts.
Dass Du das nicht verstehen würdest, hatte ich bereits befürchtet. Aber da kann ich Dir jetzt leider auch nicht mehr weiterhelfen.
#89 Jörg am 16. Juni 2012 um 23:53
Du willst doch wohl nicht die abstruse These aufstellen ,dass die nicht-einfachen Leute die sind, die "CDU-SPD-FDP-GRÜN-LINKS-Piratenspass" gewählt haben. Mamma mia!
#90 ilex (E. Ahrens) am 17. Juni 2012 um 00:03
Du willst doch wohl nicht die abstruse These aufstellen ,dass die nicht-einfachen Leute die sind, die "CDU-SPD-FDP-GRÜN-LINKS-Piratenspass" gewählt haben. Mamma mia!
Nein. Ich sage vielmehr, dass die schlichten Gemüter (also die, die sich auch gerne mal irrwitzige Bedrohungsszenarien zusammenphantasieren) üblicherweise Parteien wählen, die sich weit außerhalb des demokratischen Spektrums befinden und deswegen bei demokratischen Wahlen zurecht auch nie eine Rolle spielen.
Den gleichen Unsinn bezüglich gewählter Parteien konnte man hier vor ca. einem Jahr vom zischding lesen.
#92 Saejerlaenner am 17. Juni 2012 um 01:06
Den gleichen Unsinn bezüglich gewählter Parteien …
Hast Du ein Problem mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung?
#86 smartshooter
Nur so nebenbei: Ich mag den Buschkowsky. Wer sich bei seiner Kritik gekränkt fühlt ist selber schuld. Ich mag auch Hamed Abdel-Samad. Das sind aber so ziemlich die einzigen die meine Sympathie haben.
Noch ein paar Kommentare und die Hundert ist voll.
Nein, aber es ist
a) müßig, darauf einzugehen, was diese Parteien ihrem Wahlvieh zum Fraß vorwerfen,
b) unnütz, noch darauf hinzuweisen, daß diese demokratisch gewählten Volksvertreter lediglich diejenigen sind, die öffentlich verkünden dürfen, was mächtigere Leute hinter den Kulissen beschlossen haben.
Ich würde meinen Arsch darauf verwetten, daß wenn man die Leute zu bestimmten Themen direkt abstimmen ließe, die Ergebnisse komplett anders wären, als das, was herauskommt, wenn man nur das Komplettpaket wählen kann.
#77 kantomas am 16. Juni 2012 um 14:06
#66 Indianerjones

Bei unserer Diskussion geht es nicht primär um Asylanten, Kriminelle oder Salafisten. Da bin ich mit Ilex fast konform.@
Kantomas, es geht nur um die, wo nach dem Anwerbestopp hierhergedackelt sind, das war nämlich eine organisierte internationale Großbetrügerei, man konnte im Ausland für einen Vorzugspreis zum Beispiel ein Dokument haben, das belegte , das man im Herkunftsland "verfolgt" wird….für ungefähr 200 DM, solche Belege habe ich selbst gesehen.Nur mal das als Einführung, wenn du sagst um die geht es nicht, die sind doch das Problem und nicht du und Andere , die von Gastarbeitern, die ebenso wertig sind, nachdem sie halt doch blieben und faktisch Einwanderer sind, ich wäre übrigends der Letzte der dagegen was hätte. Ich habe aber sehrwohl was gegen das Geschwurbel der Medien und der Politik, die unerwünschte , ja sogar illegale Zuwanderer nach dem Anwerbestopp auf die gleiche Stufe stellen wollen wie ehrliche Gastarbeiter die dann hier sich doch entschlossen haben einzuwandern.Ich weiß das es da auch welche gibt die ähnlich hantieren wie Grüne und Linke Vollpfosten, aber diese Unterscheidung muß unbedingt mal klargestellt werden…….Asylerschleicher und dergleichen haben mit Gastarbeitern nichts zu tun, auch nicht wenn sie den gleichen Pass haben, von dem abgesehen, nur weil die Türken die größte Bevölkerungsgrupppe stellen, die Asylerschleicher und Illegalen kommen zu Genüge aus anderen Ländern auch…..Als Grundkonsens bleibt mir nur……wer ist nach 1973 hier eingereist und war kein Kind dess Ehepaares, die die legale Einreise dazu statthaft gemacht hatt. Merkt euch das Datum und vergleicht dann…..[...]
#96
Ich zitiere nun Lanz, 99,99% der Muslime sind friedlich….**….Frage: Wieviele Prozent der Christen, Buddhisten und andere sind dann friedlich?…….Ich habe deswegen die 99,99% erwähnt, denn ich behaupte , das eben 99,99% der Zugewanderten nach 1973, sofern sie nicht anerkannte Kriegsflüchtlinge oder Asylberechtigte sind , keine konforme Aufenthaltsgenhmigung haben, weil es schlicht und einfach nicht so ist.Selbst Eheschließungen sind davon nicht ausgenommen………Folglich haben wir kein Gastarbeiterproblem sondern wohl eher ein Nichtgastarbeiterproblem, genau dieses Problem bringt aber nun Gedankensamen heraus, der sehr wild fruchtet, weil eine besondere Clicke, die sehr klein ist, eine völlig überzogene Art der Gleichstellung herangezogen hatt….Leider kam da noch die Religion dazu, eh ein Thema für sich unabhängig vom tun, aber willfährige Leute meinen das sie die Religion hochleben lassen wolen, nachdem Ein und Zuwanderer zufällig Mohamedanner sind, schwingen die nun auch wieder kräftiger ihre Weihrauchsbehälter, dazu kommen noch die Evangelen die eh vielfältig in ihrer Art sind.
#82 ingres am 16. Juni 2012 um 16:05@
Mit allergrößten Vorzügen sehe ich mich genötigt, deinen Aussagen ,voll und ganz, zuzustimmen.
#98 Indianerjones am 17. Juni 2012 um 03:11
#82 ingres am 16. Juni 2012 um 16:05@
Mit allergrößten Vorzügen sehe ich mich genötigt, deinen Aussagen ,voll und ganz, zuzustimmen.@
Ich würde sogar eher sagen*Vorzüglich*. Denn dein vorzüglich ausgesuchter Gedankensamen, erwirkt eine Verstärkung der gemeinsamen Gefühle.
#95 Saejerlaenner am 17. Juni 2012 um 01:53
es ist …
unnütz, noch darauf hinzuweisen, daß diese demokratisch gewählten Volksvertreter lediglich diejenigen sind, die öffentlich verkünden dürfen, was mächtigere Leute hinter den Kulissen beschlossen haben.
Das setzt voraus, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Wähler diese Tatsache entweder nicht kennt oder diese Tatsache billigt. Wer diese mächtigeren Leute allerdings sein sollen und worauf sich deren Macht begründet, ist mir schleierhaft. Ich gehe aber davon aus, dass Deine Verschwörungstheorie soweit ausgearbeitet ist, dass Du darauf eine Antwort weißt.
Jaaa, das hättest du wohl gerne…
Da es mir mittlerweile aber ziemlich wumpe ist, was Leute deines Strickmusters meinen, lasse ich meine "Verschwörungstheorie" hier einfach mal offen im Raum stehen. Es ist nicht der Mühe wert…
#101 Saejerlaenner am 17. Juni 2012 um 15:15
Jaaa, das hättest du wohl gerne…
Keinesfalls. Es wäre mir vielmehr ein Gräuel, wenn Du für diese krude Verschwörungstheorie auch noch krude Begründungen liefern würdest.
Da es mir mittlerweile aber ziemlich wumpe ist, was Leute deines Strickmusters meinen, lasse ich meine "Verschwörungstheorie" hier einfach mal offen im Raum stehen.
Was anderes wird Dir ja auch nicht übrig bleiben.
#100Jörg am 17. Juni 2012 um 12:51
"Das setzt voraus, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Wähler diese Tatsache entweder nicht kennt oder diese Tatsache billigt. Wer diese mächtigeren Leute allerdings sein sollen und worauf sich deren Macht begründet, ist mir schleierhaft. Ich gehe aber davon aus, dass Deine Verschwörungstheorie soweit ausgearbeitet ist, dass Du darauf eine Antwort weißt."
Das Kapital.
#100 Jörg am 17. Juni 2012 um 12:51 = Wer diese mächtigeren Leute allerdings sein sollen und worauf sich deren Macht begründet, ist mir schleierhaft.
So naiv, wie Du es vorgibst, kann man eigentlich garnicht sein. Rechtspopulist hat in #103 die Antwort schon global gegeben. Man könnte sie noch verfeinern. Wer die Abhängigkeit der Politik von wirtschaftlichen Interessen noch nicht mitbekommen hat, sollte mal beginnen, jeden Tag die Zeitung zu lesen.
#103 Rechtspopulist am 17. Juni 2012 um 18:29

Das Kapital.
Ach, Du meine Güte!! Der übliche linksdumme Neid auf das ach so pöhse "Kapital" (was oder wer das auch immer sein mag!!)! Ganz großes Kino, ehrlich!
#105 Jörg am 17. Juni 2012 um 23:27
Solange sich Ihre Diskussionsbeiträge in der Beschimpfung anderer erschöpfen, kann ein Verzicht auf sie kein Verlust sein. Zur Sache würden wir lieber etwas hören – es kommt aber nichts von Ihnen außer arrogantem Abgehobensein. Kann Sie das auf Dauer befriedigen?
#104 ilex (E. Ahrens) am 17. Juni 2012 um 19:56

Ich erlaube mir deine Empfehlung, jeden Tag die Zeitung zu lesen, daraufhin zu erweitern, das diese "Zeitungen" auch sorgsam ausgewählt werden, um vergleichen zu können, denn der Gedankensamen von so manchen Schreiberling in den Gazetten, kann auch zu ungeahnter Blüte aufgehen.
Ich persöhnlich lese lieber was von dir Ilex, als das von Zeitungen, außer der von mir ausgewählten verschiedenen Kommentare darin …um eben zu vergleichen.
Naja, das "Kapital" ist schon ein wenig abstrakt. Dahinter stehen schließlich auch nur Menschen, die Divdenden erwirtschaften wollen. Daß die Kapitalmärkte in der Lage sind unsere Politiker am Nasenring durch die Arena zu ziehen, ist kein Naturgesetz. Eher zeigt es welche Sorte Mensch es an die Tröge zieht.
Eigentum verpflichtet. Das ist leider in Vergessenheit geraten.
Im Laufe meines Lebens sind mir viele Menschen begegnet. Mein Resümee daraus:
meine Gedanken zu diesem komplexen Thema. Das meiner Meinung nach so gewollt war. Siehe Gedanken einer Lobby.
Die meisten davon haben nie gelernt zu hinterfragen. Auch und vor allem nicht sich selbst und ihre Klischee’s oder Vorurteile.
Bei Nachfragen kommen stereotype Antworten, doch keine Argumente.
Dazu sind viele gefangen im tägliche allerlei. Auf Nachfrage warum kein Interesse besteht, warum er/sie nicht aktiv ist/wird bzw. inaktiv bleibt, wird begründet mit „für so was habe ich keine Zeit“ oder „das ist doch sinnlos, man erreicht doch eh nichts“. Dies ist für mich eine Art Vogelstrauß-Verhalten. Oder die drei Affen, nicht hören, nichts sehen, nichts ansprechen.
Das Bedenken der Folgen des Nichthandels, der Passivität, für spätere Generationen wird auch verdrängt mit/durch Gedanken wie „Dann bin ich ja schon unter der Erde“.
Dies alles gilt für religiöse, gesellschaftliche, politische, die Umwelt betreffend, und vielen anderen Bereiche.
Menschen zum eigenständigen Denken, Überdenken, Mitdenken, Vordenken zu überzeugen ist Sisyphusarbeit. Und äußerst anstrengend. Doch wenn ich in meinem Leben nur eine Handvoll Anderer wachgerüttelt habe und sie dieses an ihre Kinder weitergeben, dann hat es sich für mich gelohnt. Auch wenn ich nicht sicher sein kann, das meine Argumentation fruchtbar war.
Zu der Studie über junge Muslime fehlt mir ein wichtiger Gedankengang.
Wenn eine Gruppe in ein anderes Land auswandert, dann gehen Sprache, Kultur, religiöse Überzeugungen und so weiter mit auf die Reise. In dem anderen Land kommt es dann zu einer Verfestigung dieser mitgebrachten, ich nenne es mal, Traditionen. In dem Heimatland entwickelt sich Sprache, doch vor allen die Kultur und manchmal auch die Religion (zwangsläufig) über Jahrhunderte weiter. Nur in diesem anderen Land, das Land in das eingewandert wurde, verharrt in dem mitgebrachten und versucht alles dies weiter am Leben zu erhalten, denn es kommt ja aus der ehemaligen Heimat.
Ein Beispiel für festgefahrenes ist auch die USA. Dies zeigt sich ganz besonders in religiös begründeten Verhalten. All die Auswanderer aus Europa brachten Sprache, Kultur, religiöse Überzeugungen mit. So vieles davon hat sich dort inzwischen verfestigt, es ist keine wirkliche Bewegung darin enthalten.
Doch auch dort gibt es Menschen die, gewissermaßen aufwachen. Vieles durchschauen.
Die jungen hier geborenen Muslime stecken, meiner Meinung nach, in exakt diesem Dilemma.
Ein weiterer Aspekt:
Der Lobby der christlichen Glaubens passt dieser Konflikt wunderbar ins Konzept. Hier können Sie wunderbar Religionsfreiheit einfordern. Und vor allem der Glaube eines Menschen darf nicht Kritikpunkt sein. Deshalb wird in diesem Fall der Islam kirchlicherseits nur zu gern unterstützt. Denn alle Errungenschaften der Aufklärung und de Humanismus entstanden, weil die Kirchen dieses forciert haben. Zumindest möchte die Kirchen dies Glauben machen.
Im Prinzip geht es den Kirchen doch nur darum, verlorene Macht zurückzuerhalten.
„Pst…nicht weitersagen. Gedanken einer Lobby:
Wie ist es zu schaffen diese freidenkenden unreligiösen, sich in keiner Glaubensgemeinschaft befindlichen und womöglich laizistisch wählenden Wähler davon abzuhalten an der Wahl teilzunehmen.
Ganz einfach, mögliche Parteien werden infiltriert, die Grundsatzprogramme verändert, Führungseliten aufgebaut die definitiv gläubig/pro kirchlich/pro religiös sind und schon hat ein drittel der Wähler niemanden mehr den sie wählen könnte.
Sicher das geht nicht von heute auf morgen, doch wir denken in Jahrhunderten, wenn nicht sogar für die Ewigkeit. Genial oder? Und auf diesem Weg kommen wir zurück an die Macht, die uns einst genommen wurde.“
Zurück zu den Muslimen in Deutschland.
Auch ich habe keine, mit dem Finger schnippen, Lösung parat.
Doch eines weiß ich genau, ich wehre mich gegen Politiker und auch Redakteure oder Staatssekretäre, die im Artikel die Meinung vertreten, das Bildung ohne christlichen Background nur Halbbildung darstellt.
Und ich versuche mit Muslimen, besonders den Frauen, ins Gespräch zu kommen. Wenn die Schwelle, aus rezitieren der Koran und Hadithequellen überwunden ist, beginnt der wirkliche Meinungsaustausch. Und genau hier setze ich persönlich an. Denn ich bin ein Frau, unabhängig und frei, weil meine Großmütter und Urgroßmütter für meine Rechte aufgestanden sind, sich eingesetzt haben für die Mädchen, die Frauen der Zukunft.
Und es sind die Frauen die die Zukunft prägen in dem Sie ihre Mädchen und Jungen erziehen und auch indoktrinieren.
Soweit in Kürze
#109 Gabriele Childs am 18. Juni 2012 um 15:36
Den Aspekt finde ich schon interessant, dass die in die Fremde mitgebrachte Vorstellung der Einwanderer von Heimat länger ihre ursprüngliche Ausprägung konserviert als die reale Entwicklung der Gesellschaft im Lande der Auswanderer.
Wobei es ja durchaus hin und wieder schon Türken gibt, die im Fernsehen freundlich erklären, dass sie hier ihre Tochter im strenger religiösen Sinne erziehen können als in der Türkei (so noch vor einigen Jahren) und mit Kopftuch usw. hier weniger Umstände haben. So sind ja auch aus England nach Amerika eher Leute mit festen Überzeugungen ausgewandert, die in der alten Heimat angeeckt sind.
Weiter gedacht: So wie in gewissen Teilen der Bevölkerung der USA das evangelikarische sich gegenüber der alten Heimat verdichtet hat, kann das hier mit den Einwanderen aus islamisch geprägten Ländern geschehen. Dort unten weht vielleicht irgendwann ein gewisses Frühlingslüftchen, aber hier hat Islam dann streng und konservativ zu sein.
#110 ilex (E. Ahrens) am 19. Juni 2012 um 00:33
#109 Gabriele Childs am 18. Juni 2012 um 15:36
Das Ganze nennt man auch Diaspora-Syndrom. Das zeigt sich stark bei den Amish-People in USA. Das scheint übergreifend zu gelten.
#111 Frank Berghaus am 19. Juni 2012 um 07:54
Ach ja, all die Syndrome der Menschheit…ein weiteres Beispiel Stockholm-Syndrom.
Manchmal denke ich, die Menscheheit ist nicht wirklich lernfähig. All die Hochkulturen/Zivilisationen die bereits existierten, sind zerfallen. Und unsere?
Die Frage nach den mächtigen Männern scheint in die Wirtschaft zu führen. Und zu oft wird dieser Eindruck von Menschen erweckt, die irgendwann einmal mit marxistischen Denken in Berührung geraten waren. Der Hinweis auf die Wirtschaft ist nicht grundsätzlich falsch, aber er führt in die Irre, wenn ein wichtiger Sachverhalt übersehen wird. Die Möglichkeit für natürliche Personen Kapital zu besitzen ist nicht die Ursache von Macht, Macht entsteht vielmehr, wenn sich Kapitaleigner eine Monopolstellung erarbeitet haben. Ein funktionierender Markt ist deshalb eine geniale Konstruktion um Macht auszuschalten. Befindet sich das Kapital in einer Hand, also meistens bei einem Staat oder einer Partei, ist die Macht und damit die Unfreiheit absolut.
Der Eindruck, dass die Akteure der Kapitalmärkte die Politiker am Nasenring führen, ist naheliegend. Die Ursache ist, dass Politiker in wirtschaftlichen Sachverhalten gutgläubig sind und die Bankenvertreter ein Bedrohungsszenario gezeichnet haben, welches jeder Grundlage entbehrt. Die angebliche Systemnotwendigkeit großer Institutionen bietet ein Erpressungspotential, das nicht hinzunehmen ist. In der Marktwirtschaft, und dazu bekennen sich diese Herren in den Sonntagsreden, müssen auch große Akteure in die Insolvenz gehen können. Mit einer entsprechenden Ausgestaltung des Insolvenzrechts könnten auch Großbanken jahrelang in der Insolvenz verweilen und ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Das wäre ein Erpressungspotential gegenüber den Banken, welches sie dazu zwingen würde eine solide Unternehmenspolitik zu führen.