Respekt gegenüber einer Religion?

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MoslemsImmer wieder hört und liest man die Forderung nach „Respekt für den Islam“. Einzelne Muslime erheben diesen Anspruch in Foren, muslimische Vereine und Verbände oder Politiker weisen wiederholt darauf hin.

In einem Artikel vom Februar 2013 auf der Seite des Zentralrats der Muslime in Deutschland heißt es: „Mangelnder Respekt vor dem fremden Glauben sollte die gleichen Folgen nach sich ziehen wie Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe oder Geschlecht.“ Auch in Europa gibt es einige Journalisten und Politiker, die sich diesem Sprachgebrauch anschließen. So etwa der deutsche Außenminister Guido Westerwelle, als er nach dem Tod Osama Bin Ladens 2011 befand, es gelte religiöse Kulturen zu achten und den Islam zu respektieren. Ist mangelnder Respekt vor einem Glauben das Gleiche wie die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Hautfarbe?

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5 Antworten auf Respekt gegenüber einer Religion?

  1. Uwe Hillebrand www.warumglaubstdunoch.de sagt:

    Respekt kann man nur für eine Leistung verlangen, die allgemein als herausragend anerkannt wird. In diesem Sinne können zwar die Muslime für ihre Religion keinen Respekt verlangen, denn sie haben ja nichts geleistet, wohl aber Mohammed. Denn er soll am Ende seines irdischen Lebens auf einer langen, langen, langen ….. Treppe in den Himmel gestiegen sein. Das wäre wirklich eine respektable Leistung gewesen. Andere sagen, er wäre auf einem Pferd in den Himmel geritten. Auch diese Leistung verdiente Respekt, nur nicht so viel wie bei der Treppe, denn auch dass Pferd wäre toll drauf gewesen, man müsste also seinen Respekt teilen. Wie der geneigte Leser feststellen muss, habe ich diesen Respektbrief im Konjunktiv geschrieben, denn so richtig kommt bei mir das Gefühl des Respekts nicht auf. 

  2. pinetop sagt:

    Wer Respekt einfordert, kann sich nur blamieren.

  3. humanist sagt:

    Von den Religionen/Religioten wird gerne Respekt gefordert. Wofür denn ?

    Davon abgesehen, es widerstrebt mir sehr, Respektlosen Respekt zu erweisen und es ist nur natürlich, irgendwelchen Wahnvorstellungen bzw. wahnsinnigen eben Keinen Respekt entgegenzubringen.

  4. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Einfordern von Respekt ist nur die billige Methode, Kritik abzuwehren.

  5. Argutus sagt:

    Respekt ist (ebenso wie das Gegenteil: die Verachtung) die subjektive Einstellung gegenüber anderem Menschen oder Institutionen. Somit ist sie auschließlich Sache des einzelnen, der Respekt (oder Verachtung) empfindet und zeigt oder eben nicht.

    Respekt einzufordern ist unsinnig, denn ob man den hat hat oder nicht ist ja nicht dem Willen unterworfen. Wer ihn nicht hat, kann höchsten so tun als hätte er ihn indem er ihn durch erhrerbietiges Verhalten vortäuscht. Aber das wäre nichts weiter als Heuchelei.

    In einem modernen demokratischen Staat muß jeder Büger das Recht haben Mißachtung (gegenüber wem oder was auch immer) jederzeit öffentlich und in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Schon die bloße Aufforderung Respekt zu zeigen ist als Angriff auf die Freiheit des Individuums scharf zu verurteilen.

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