Gibt es die reine Wissenschaft?

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PhilosophyÜberlegungen von Andreas Müller.

“Die Idee der Wertneutralität wird in den Wissenschaften häufig zumindest implizit in Anspruch genommen, da unterstellt wird, dass für die Akzeptanz oder Ablehnung einer Theorie alleine die Fakten und nicht Werte der Wissenschaftler ausschlaggebend sind. Historisch entscheidend für diese Annahme ist der britische Empirismus und insbesondere David Humes Formulierung des Sein-Sollen-Fehlschlusses.[1] Hume argumentierte, dass es prinzipiell nicht möglich sei, von Faktenbeschreibungen auf Werturteile zu schließen. Auch heute noch wird diese These häufig mit dem Verweis auf die prinzipielle Verschiedenheit von Fakten- und Werturteilen vertreten. Allerdings ermöglicht eine solche Unterscheidung auch den umgekehrten Schluss, dass man nie von einem Wert- auf ein Faktenurteil schließen könne.

Die bekannteste Formulierung einer derartigen These findet sich bei Max Weber, der auch die potentielle Wertfreiheit der Sozialwissenschaften verteidigte.[2] Wissenschaftliche Theorien hätten das Ziel, Fakten in der Welt zu beschreiben und für dieses Ziel seien Werturteile unerheblich. Anders formuliert: Für die Beantwortung der Frage „Was ist in der Welt der Fall?“ sei eine Beantwortung der Frage „Was sollte in der Welt der Fall sein?“ irrelevant.”

(Wikipedia, Wertfreiheit)

Da Ayn Rands objektivistische Philosophie die Sein-Sollen-Dichotomie leugnet, kann man sich fragen, was sie zur Wertneutralität der Wissenschaft zu sagen hat. Es gibt verschiedene Interpretationen, was die Wertfreiheit der Wissenschaften eigentlich bedeuten soll. Eine Idee lautet, dass reine Empirie wertneutral sei. Fakten sind Fakten. Egal, wie man sie bewertet. Und die Empirie befasst sich jeweils mit der reinen Erhebung von Fakten in einer Spezialwissenschaft.

Da sich aber auch Philosophie mit Fakten befasst (bzw. befassen sollte) und somit die Tatsachen der Alltagsbeobachtung und daraus abgeleitete Schlüsse die Grundlage der Spezialwissenschaften bilden, ebenso wie die Epistemologie die wissenschaftliche Methode bestimmt, ist eine philosophiefreie, reine “Zahlenwissenschaft” undenkbar. Wer Steine erforscht, muss zunächst wissen, was Steine sind, also welche Natur sie haben (unbelebte Natur, keine Initiierung eigener Aktivität, Umwelteinflüssen ausgeliefert) und auch, was seine Forschung bedeutet. Beschreibt sie die Realität oder nur unsere Vorstellung von Steinen? Wer Menschen erforscht, muss ebenso zunächst eine allgemeine Vorstellung davon haben, was ein Mensch ist. Diese Vorstellung ist ebenfalls von Fakten abgeleitet, aber von den eigenen Sinnesdaten und nicht von den isolierten Beobachtungen einer Spezialwissenschaft.

Was bringt es, den Menschen zu beschreiben, wenn man kein Menschenbild (= Metaphysik) voraussetzt? Welchen Nutzen hat es, wenn man feststellt, dass immer mehr Menschen in die Städte ziehen, wenn man nicht weiß, was Menschen sind und demnach nicht die blasseste Vorstellung haben kann, warum diese Entitäten nur in die Städte ziehen könnten? Werden sie vom Wind dorthin geweht? Nein, denn Menschen erzeugen selbst Handlungen durch eine freie Willensentscheidung. Doch halt! Das ist bereits Metaphysik, also Philosophie. Ohne Kenntnis der menschlichen Natur könnte ein Soziologe ebenso der Meinung sein, Menschen würden in die Städte geweht werden. Er kennt aus der Einzeluntersuchung seiner Spezialwissenschaft schließlich nur die Fakten: Mehr Menschen in Städten.

In den Wirtschaftswissenschaften wird das Problem besonders deutlich. Rein empirisch kann ich feststellen, dass die Staatsverschuldung Deutschlands im Jahre 2012 81,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft erwirtschaftet werden) betrug. Unsere Verschuldung ist also fast so hoch wie unsere Produktivität. Wir müssen fast so viele Werte zurückgeben, wie wir hervorbringen. Während Objektivisten und Austrians (Vertreter der Österreichischen Schule) dies für ein gravierendes Problem halten, weil Steuern steigen, das Geld immer weniger wert ist und sich Sparen und Investieren kaum noch lohnen, die für das Wirtschaftswachstum grundlegend sind, so sagen die Keynesianer: “Na und? Auf lange Sicht sind wir alle tot. Schulden (deficit spending) sind gut, weil man damit die Nachfrage fördern kann und Schulden sind kein Problem, denn die kann man durch Inflation bezahlen. Es ist schlecht, wenn die Leute sparen, denn das führt zu weniger Konsum und somit zu einer Rezession. Also ist es ganz recht, dass wir so viele Schulden angehäuft haben und am besten, wir häufen noch ein bisschen mehr an. Staaten können sowieso nicht Pleite gehen.”

Die Fakten sind dieselben. Ein reiner Empiriker kann überhaupt nichts mit diesen Fakten anfangen, weil er nicht in der Lage ist, sie richtig einzuordnen und zu bewerten.

Ein anderes Beispiel: Es gibt zunehmend viele Menschen, die nicht mehr der Meinung sind, dass Wirtschaftswachstum etwas Gutes ist. Angeblich zerstört Wirtschaftswachstum die Erde. Bekommen sie ihren Willen, würden unsere Schulden über das BIP hinaus anwachsen. Wir müssten dann mehr zurückgeben, als wir hervorbringen, bis wir nichts mehr haben. Was Objektivisten für eine schreckliche Vorstellung halten, gefällt den Ökologen ausgenommen gut. Denn wenn wir eine Weile lang mehr zurückgegeben haben, als wir hervorbringen, dann ist am Ende keine Zivilisation mehr übrig. Und was bleibt, ist der Urmensch im Urwald. Und schon sind wir zurück zur Natur gereist. Aus demselben Faktum werden unterschiedliche Schlüsse gezogen, je nach der Philosophie.

Eine theoriefreie Ökonomik könnte nichts anderes, als mit Zahlen um sich werfen. Sie könnte die Frage nach Kausalität oder Korrelation nicht länger beantworten, denn die Methode, diese zu beantworten, ist eine philosophische. Mit anderen Worten könnte eine theoriefreie Ökonomik feststellen, dass an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit unter der Bedingung der Einführung eines Mindestlohns weniger Jobs vorhanden sind als vor der Einführung des Mindestlohns. Sie könnte überhaupt nichts daraus schlussfolgern, sie könnte auch nicht aufzeigen, ob der Mindestlohn irgendetwas mit dem Jobverlust zu tun hat, denn keine Wissenschaft der Welt hat die Myriaden Faktoren im Auge, die eine Rolle spielen könnten, wenn man nichts weiß über den Menschen. Außerdem: Vielleicht ist der Mensch das Lebewesen, das von der Luft lebt und das Arbeit für unnötige Anstrengung hält. Dann ist ein Mindestlohn eine großartige Idee, weil dann weniger Menschen arbeiten müssen.

Es gibt keine Wissenschaft ohne Philosophie.

Quelle: http://www.feuerbringer-magazin.de/2013/06/06/gibt-es-die-reine-wissenschaft/#more-4710

 

Die Meinung des Gastautors muss nicht der Redaktionsmeinung entsprechen.

 

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12 Antworten auf Gibt es die reine Wissenschaft?

  1. Argutus sagt:

    Wer Steine erforscht, muss zunächst wissen, was Steine sind, also welche Natur sie haben

    Das ist falsch. Die Natur der Steine ergibt sich erst nachträglich als Ergebnis der vorgenommenen wissenschaftlichen Untersuchungen. Im vorhinein muß man gar nichts wissen und kann auch gar nichts wissen, weil Wissen ja erst durch Wissenschaft entsteht.

    Vorurteile (auch solche über Steine) haben in der Wissenschaft nichts verloren. Die Wissenschaft muß ergebnisoffen sein, sonst ist sie keine.

    Es gibt keine Wissenschaft ohne Philosophie.

    Das ist Unsinn. Im Gegenteil, es gibt keine Wissenschaft mit Philosophie. Sobald eine Philosophie (oder ganz allgemein eine Weltanschauung) dabei ist, ist das ganze nicht mehr Wissenschaft.

    Natürlich ist es den Philosophen nicht verboten auch über wissenschaftliche Erkenntnisse zu philosophieren und zu spekulieren. Aber das hat mit Wissenschaft nichts zu tun sondern ist ein müßiges Glasperlenspiel.

  2. Argutus sagt:

    Aus demselben Faktum werden unterschiedliche Schlüsse gezogen, je nach der Philosophie.

    Selbstverständlich. Aber was hat das mit Wissenschaft zu tun?

    Wenn ich sehe, daß es draußen regnet, dann werde ich möglichst nicht das Haus verlassen. Andere Mitglieder meiner Familie gehen dann extra hinaus um den Regen zu genießen.

    Das Faktum (Regen) ist dasselbe, aber die Schlußfolgerungen sind unterschiedlich, je nach den persönlichen Vorlieben. Ist deshalb die Meteorologie keine reine Wissenschaft mehr?

    keine Wissenschaft der Welt hat die Myriaden Faktoren im Auge, die eine Rolle spielen könnten

    Es ist Aufgabe der Wissenschaft Hypothesen zu formulieren und sie dann empirisch zu erhärten oder zu widerlegen. Solange das (etwa aus Mangel an Faktenwissen) noch nicht gelungen ist, sind diese Hypothesen kein Teil der wissenschaftlichen Erkenntnis sondern bloß beliebige Vermutungen.

    Das gilt auch für die Wirtschaftswissenschaft. Sollte die tatsächlich philosophisch motivierte Hypothesen und Theorien mit Erkenntnissen verwechseln, dann ist ihr der Status der Wissenschaft wegzunehmen, denn eine Wissenschaft trennt da absolut streng.

  3. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Argutus sagt: 11. Juni 2013 um 06:26 und Argutus sagt: 11. Juni 2013 um 06:43

    Morgenstund hat Gold im Mund. :ok:

  4. pinetop sagt:

    Argutus, du hast vollkommen Recht und bestens formuliert.

  5. pinetop sagt:

    Das Spekulieren über wissenschaftliche Erkenntnisse kann aber insofern sinnvoll sein, wenn die Spekulation die Motivation für weiteres wissenschaftliches Arbeiten ist.

  6. Argutus sagt:

    pinetop sagt: 11. Juni 2013 um 09:52

    Ja, begründete Mutmaßungen sind ein wichtiger Teil der Arbeit eines Wissenschaftlers. Aber sie sind kein Teil der wissenschaftlichen Erkenntnis.

  7. ingres sagt:

    Das ist wie gesagt ein intderessantes Thema. Ich vertrate ja die Ansicht, dass Objektivität auch in den Sozialwissenschaften möglich ist. Aber auch hier haben wir  keine Übereinkunft erzielen können. Ist Wahrheit also doch nur als Konsens erzielbar? Das kann nicht sein, zumindest in der Physik nicht. Das scheint ja nun zwingend zu sein. Zwar erinnere ich mich an Diskussionen im Physikunterricht und später im Mathe-Turorium, wenn man manchmal nicht einsehen wollte, dass etwas so sei, bzw,. dass man einen Fehler gemacht hatte. Aber ich weiß, dass ich am Ende bei vollem Bewußtsein immer den Fehelr verstanden habe. Also in der Physik gibt es wohl Wahrheit die unabhängig vom Subjekt ist. Ein Philosophie Prof meinte auch, dass der Einwand, es würde irgendwo in Australien Eingeborene geben, die das anders sehen würden nicht zulassen würde: Er meinte erfrischend: Also wenn das so sei, so seine das für ihn eben nicht Mensch.denn Menschen würden die wissenschaftlche Rationalität erfassen. Wenn nicht, seis drum: Es müsse ja nicht alles Mensch seinj, es gäbe ja auch sehr schöne Vögel.  Andererseits ist Wahrheit vielleicht nicht unabhängig von der zugrunde liegende Philosophie. Ich habe mal ein Buch üner fernöstliche Phliosopjie (Fritjof Capra) gelesen, die dann auch zu einer anderen Interpretation der Physik führen soll, Hat mich aber  nicht überzeugt. Schien mir Mache. Aber ist lange her.

    Ich kann hier jetzt auch keine Ergebnisse referieren, sondern will nur auf einige mir bekannte Probleme hinweisen. Ich bin auch nicht ganz sicher, ob dieses in den theoretischen Rahmen der Vorlage passen, aber ich meine, im weitesten Sinn in jedem Fall. 

    1. Schon lange gint es die Diskussion darüber (auch für dei Physik), ob Fakten wirklich unanhängig von Theorien seien. Dabei müßte man jetzt untersuchen, ob die Theorie die Fakten schafft, die sie "beweisen" sollen. So streng wohl nicht. Also müßte man sehen, ob Fakten die nicht unabhängig von Theorein sein sollen überhaupt ein Problöem darstellen. Ich kann nut datrauf hinweisen, cih binnie dazu gekommen, da näher drüber nachzulesen. Aber zwei Hinweise in diesem Zusammenhang, die ich mal wieder nachschagen werde. 

    a) Joao Magueijo diskutiert in "Schneller als die Lichtgeschwindigkeit", wie man zunächst in einer Theorie zirkulär anfängt, um schließlich dann doch zu Ergebnissen zu kommen, die nicht tautologisch sind. (so will ichs mal ausdrücken, man müßte seine Aiusführungen da nachlesen.)Interessant auch, welche unausgesprochenen Vorausetzungen seiner Ansicht nach in der Relativitätstheorie stecken. Ob man dass nun philosophische Vorausetzung nennen kann weiß ich  nicht, aber man kommt dann möglicherweise zu anderen Schlußfolgerungen. 

      b) In Wissenschaftstheorie von Chalmers findet sich neben einer generell übersichtlichen Darstellung der Thematik ein interessanter Abschnitt darüber, dass das Ohmsche Gesetzt irgenwie zirkulär gewonnen wurde, bzw. keine von der Theorie unabhängigen Fakten der Überprüfung existieren würden. Muß man aber genau nachlesen.

    2. Grundsätzlich gibt es ja aber das Problem der Ontologie (über dass sich die Roten Zellen damals lustig machten: "Wenn der Onto mit dem Phylo auf Genese geht." Fertl hat nie abgeschlossen´und man weiß nicht, ob er heute noch immatrikuliert ist, aber er war nicht schlecht. Aber die Roten Zellen waren gut, aber sie haben sich  an ihrer eigenen Güte ergötzt, letztlich auch alles lächerlich gemacht, was angeblich nicht praktisch war und darüber ihre eigene Ideologie zumindest damals nicht bemerkt. Auch sie hielten sich für die wahren Marxisten)

    Die Ontologie stellt ja die Frage was denn  die Grundstrukturen der Wirklichkeit sind. Nun weiß ich nicht, ob die philosophische Ontologie für die Physik Relevanz hat (ich will ja nur abstecken, was für das Thema hier von Bedeutung sein könnte, die Einzelheiten kann man dann ja nachtragen). Aber wenn  die Physik unausgesprochen oder partiell expliziert eine andere Ontologie zugrund legt, so legt sie zumindest bisher wohl eine Ontologie und damit eine Philosophie der physikalischen Theorienbildung zugrunde. Man  meint immer nur. dass dem nicht so sei, weil man die nicht explizierten Voraussetzungen ja aus dem Alltag übernimmt und daher für selbstverständlich hält. Ich würde ja auch sagen, dass dem so ist.  Denn was soll selbstverständlicher sein, als unsere Alltagwahrnehmung. Aber theoretisch ist das so eine Sache. 

    Die Quantengravitaion soll ja angeblich eine zirkelfreie hintegrundunabhängige Formulierung versuchen. 

    3.Zum Stein: ein Stein war ja früher halt nur ein festes Objekt. Ich weiß nicht wie Anaximander (wenn der das mit den 4 Elemente war) die Natur eines Steins gesehen hat. Aber die moderne Physik löst den Stein ja wohl in Atome und Moleküle und letztlich in Teilchen und wechselwirkende Felder auf, ich weiß nicht wie dioe Physiker das formulieren. Aber auch da stecken grundlegende Konzepte für die Beschreibung drin. Welle und Teilchen z. B. mehr gibt es nicht, warum? Weil die Natur so ist. Ich meine ja, am elegantesten (und es ist eigentlöich auch "logisch" ) ist es, wenn man davon ausgeht, dass der Stein wie alles andere physikalsich überhaupt keine Natur hat, man also nur im Alltag eine Vorstellung von einem Stein hat., weil man weiß, was damit gemeint ist, man also den Gebrauch des Wortes kennt. Für die Wuíssenschaft muß man überaupt nicht mehr wissen was ein Stein ist. Er ist eine Wechselwirkung aus letztlich unstoffllichem. Oder wo bleibt bei der Beschreibung noch etwas Stoffliches? Vorausgesetzt, man kann den Stein überhaupt beschreiben.

    Also man muß wohl  nicht wissen was ein Stein ist, bevor man ihn physikalsich beschreibt. Jdenfalls nicht in der modernen Physik. Wie es in der Verbindung mit fernöstlicher Mystik aussieht weiß ich wieder nicht. Aber irgendwelche Alltagsvorstellungen gehen letzlich doch noch in die Beschreibung ein. Wieweit diese Vorstellungen nun aber auf der mittlerweile erreichten Abstraktionseben der Physik überhaupt für die Bestimmung der Natur eines Steins relevant sind, weiß ich jetzt nicht.

    Da ich kein Physiker bin liegt natürlich ein Risiko darin, dass ich mich derart äußere. Aber jier anwesende Phsiker können ja Stellung nehmen. Durch Klarstellung kann ich dann für mich was lernen.

    Ich hoffe, ich habe keine Textfehler drin, denn es ist jetzt zu spät das nochmal Korrektur zu lesen.

  8. ingres sagt:

    Ach so, was ich vergaß: Obwohl ich meine, dass auch die Sozialwissenschaften objektiv sind, sieht es nicht so aus,. da wir ja auch hier immer unterschiedlicher Meinung geblieben sind.

    Und was nun den Mesnchen anbelangt, das läßt sich das was für die Physik gilt, nun vielleicht nicht übertragen oder überhaupt nicht formuliern, da han ich im Moment keine Vorstellung.

  9. Frank Berghaus sagt:

    ingres sagt: 11. Juni 2013 um 22:52

    Ich vermute einmal, dass unsere Physiker bereits ihrem Schönheitsschlaf frönen. Aber zu gegebener Zeit wird sich sicher jemand Ihres Kommentars annehmen.

  10. Argutus sagt:

    ingres sagt: 11. Juni 2013 um 22:52

    Schon lange gint es die Diskussion darüber (auch für dei Physik), ob Fakten wirklich unanhängig von Theorien seien.

    In der Physik werden Fakten empirisch gewonnen und nicht durch Theorien. Die beruhen auf den Fakten und müssen sich dann empirisch bewähren.

    Die Vorstellung Theorien würden Fakten schaffen, ist unsinnig. Der Natur sind ja unsere Theorien völlig egal, die ist einfach wie sie ist und wie sie schon war, bevor es Subjekte, die Theorien bilden können, überhaupt gab.

  11. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Argutus sagt: 12. Juni 2013 um 10:15 = Der Natur sind ja unsere Theorien völlig egal, die ist einfach wie sie ist und wie sie schon war, bevor es Subjekte, die Theorien bilden können, überhaupt gab.

    Völlig richtig, auch wenn das für die Philosopherei offensichtlich ein zu langweiliger Sachverhalt ist. Doch in der "Soziologie" schaffen durchaus Theorien dann Fakten, wenn Medien und Politik in diese Richtung drängen.

  12. Indianerjones sagt:

    Ilex…völlig richtig, endlich mal ein Beitrag der nicht diese Endlosdiskussioen über Religion, Homo….Beschneidung, oder sonstwas behandelt. :nerd:

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