Islamophobie und andere Ängste

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Ich muss es endlich mal gestehen – ich habe Angst vor großen und aggressiven Hunden, weil die mich überhaupt nicht mögen, mich auch schon mehrmals wild bellend angegangen haben. Vor einigen Jahren sah ich mich gezwungen, einem freilaufenden, auf mich zustürmenden Köter, der erkennbar keine guten Absichten hatte, einen kräftigen Tritt an den Unterkiefer zu verpassen, um seinen Angriff auf mich abzuwehren. Hätte ich ihn frontal gegen die Nase / die Schnauze getroffen, hätte er das wohl kaum überlebt, denn da sind Hunde sehr verletzlich.

Ja, ich habe eine Hundephobie – zumindest dann, wenn diese Tiere groß und obendrein aggressiv sind. Dann entstehen bei jeder Begegnung mit ihnen berechtigte Ängste. Vor kleinen Schoßhündchen hingegen fürchte ich mich nicht. Die können mir zwar ins Bein zwicken oder auf den Schuh pinkeln, aber das war’s dann.

Ich habe noch eine andere berechtigte Angst, also eine Phobie – die vor dem Islam, der eine ernste Bedrohung für jede freiheitliche, demokratische Gesellschaft darstellt, weil „der Islam“ in seiner Rückständigkeit, in seinem Verharren in frühmittelalterlichen Rechts- und Wertvorstellungen sowie in seiner Intoleranz gegenüber anderen Entwürfen die Werte und Rechtsnormen unserer heutigen Gesellschafts- und Rechtsordnung nicht anzuerkennen vermag (einzelne Muslime vermögen es vielleicht, entgegen den Vorschriften ihrer unaufgeklärten „Religion“, wofür ich ihnen dann meine Anerkennung ausspreche).

In dem sehr lesenswerten Essay „Islamophob, christophob?“ thematisiert Klemens Ludwig das Thema der auf Religionen, insbesondere auf den Islam bezogenen Phobien und findet es z.B. „bemerkenswert, dass im internationalen Sprachgebrauch allein das Wort ‚islamophob’ existiert.“

Ob das wohl am Islam liegt? Oder an etwas anderem?

Aber lesen Sie selbst!

PS des Autors: Ich möchte hinzufügen, dass eine Phobie keine "unbegründete Angst" ist, wie es die Wikipedia fälschlicherweise behauptet und wie man es auch andernorts immer wieder hören und lesen kann.
Phobie kommt vom griechischen "Phobos", und das heißt einfach nur "Angst", "Furcht".
Eine Angst oder Furcht kann begründet sein oder auch nicht — sie ist einfach da, egal warum.

 

Die Meinung des Gastautors muss nicht der Redaktionsmeinung entsprechen.

 

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