Philosophie: Freier Wille II – Entscheidungsverarbeitung

image_pdfimage_print

animal-17474_1280Solange die klassische Physik das Sagen hatte, galt die Welt als vollständig deterministisch: Alles war schon entschieden, es folgte nur dem Gesetz von actio und reactio. Die Weltläufte waren vorherbestimmt. Erst vor gut 100 Jahren wurden Effekte gefunden, die das Bild störten. Es waren kleine Effekte mit großer Wirkung. Die Quantentheorie befreite die Welt von der Vorstellung der Vorbestimmung und führte das Zufallselement ein. Im Lauf der Zeit merkte man, dass dies Element allgegenwärtig in allen Atomen und allen ihren Elektronenhüllen vorhanden ist, dass es in allen Zeitskalen auftritt und auch in diversen Energiebereichen (Bild: entscheidungsverarbeitender Schimpanse, PublicDomainPictures, pixabay. Der Artikel kam ursprünglich am 16.4.14 und wurde am 18.8.17 neugefasst und überarbeitet).

Oft verstecken sich die Zufallseffekte in niedrigen Energiespektren, und durch ihre Vielzahl mitteln sich die meisten weg, was sicherlich nicht zu ihrer Entdeckung beitrug. Aber sie eröffnen den Weg in eine Welt, die nicht für alle Zeiten festgelegt ist, sondern in der echte Entscheidungen fallen. Es sind nicht die großen Willkürakte, wie man sie in vorwissenschaftlicher Zeit den Göttern, Geistern und Gespenstern zutraute. Gemäß den neuen Vorstellungen läuft die Welt nach wie vor weitestgehend deterministisch ab, und die echten Entscheidungen fallen ganz unmerklich. Aber wenn man die ganze Welt in den Zustand von vor ein paar Minuten zurücksetzen könnte, würde sie sich trotz identischer Ausgangsbedingungen anders entwickeln, als sie jetzt ist – und die Unterschiede würden immer weiter zunehmen.

Entscheidungen

Spätestens jetzt muss man über die Definition von "Entscheidungen" sprechen. Eine Entscheidung auf Quantenebene (Mikroebene) hat nicht viel mit dem zu tun, was im Alltagsgebrauch als Entscheidung gilt (Makroebene). Das gilt für Entscheidungen in der Natur (kippt um / bleibt stehen) genauso wie für menschliche Entscheidungen (ich mach dies / ich mach das). Am besten verständigt man sich zuerst über den Gegensatz Determinismus ↔ Zufall:

  • Im Sprachgebrauch wird mit dem "Zufall" das klassische Konzept gemeint, wo der Zufall aus der menschlichen Unkenntnis über alle Eigenschaften des thermodynamischen Systems resultiert – das ist sozusagen der deterministische Zufall. Wo diese Art von Zufall waltet, fallen entsprechend determinierte Entscheidungen. So eine Entscheidungen mag aus Unkenntnis unvorhersehbar sein, prinzipiell ist sie jedoch schon festgelegt.
  • anders ist es beim echten oder Quanten-Zufall, dem intrinsischen, fundamentalen Zufall der Quanteneffekte, die prinzipiell nicht vorhersagbar sind (außer dass man ihre Statistik kennt) – dieser Zufall steht im klaren Gegensatz zum Determinismus. Wo solche Quanten-Zufälle passieren, fallen Entscheidungen, die ergebnisoffen sind. Das sind echte Entscheidungen. Zur besseren Unterscheidung soll hier Entscheidunq mit End-q geschrieben werden, wenn die Quantenebene gemeint ist.

Quanteneffekte

Diese ergebnisoffenen Entscheidunqen auf der Mikroebene sind der Grund für die Nichtvorherbestimmtheit der Weltläufte. Die wenigsten Quanteneffekte sind allerdings so stark, dass sie Entscheidungen in der Makrowelt direkt hervorrufen können. Solch ein Effekt kann nicht bewirken, dass sich die Erde ab morgen andersrum dreht oder etwas in der Güteklasse. Die Auswirkungen sind viel subtiler. Sie kommen zum Tragen, wo sensible Stellen sind und wo labile Situationen vorliegen. Selbst da können nur starke Quanteneffekte direkt angreifen, z.B. der Röntgenstrahl, der eine Genmutation verursacht oder das noch energiereichere Photon, das einen Gammablitz im Auge erzeugt.

Die Mehrzahl der Quanteneffekte setzt viel weniger Energie um. Doch die  Photonen vom Sonnenlicht haben das Potential, die allgegenwärtige Wärmebewegung zu beeinflussen, und dasselbe gilt für chemische Reaktionen. Die Quanten-Entscheidunq ist dann, diesen winzigen Schubs einen Tick früher oder später zu geben und ihn hier oder da anfallen zu lassen (bei Photonen und Partikeln ändert sich mit dem Emissionszeitpunkt auch die Emissionsrichtung) – und schon läuft die Welt anders weiter.

Was aus den Myriaden von winzigen Schubsern wird, ist nicht berechenbar. Das allermeiste wird sich allerdings wegmitteln, und damit wird das Quanten-Etikett quasi abgestreift. Man befindet sich dann im Bereich des klassischen, deterministischen Zufalls, und es ist nicht mehr erkennbar, wo die Ursache für den Schubs lag, geschweige denn, was am Ende daraus wird. In dynamischen Systemen wie der Atmosphäre kann sich das aufschaukeln. Bekannt ist der Schmetterlingseffekt, wo ein winziger Flügelschlag das Wetter umkippen lässt. Es muss kein Flügelschlag sein, eine winzige thermodynamische Ungleichverteilung tut's auch.

Beim Menschen sind Schmetterlingseffekte vor allem in der Leibesmitte bekannt (Schmetterlinge im Bauch). Ob es sie im Hirn gibt, ist unbewiesen. Aber es liegt nahe, weil das Hirn ein dynamisches System ist, ein Areal voll von elektrochemischer Aktivität, wo Impulse es über eine Potentialschwelle schaffen oder auch nicht, wo Erregungszustände den Fokus des Bewusstseins auf sich ziehen oder nicht, usw.

Entscheidungsprozess

Das Hirn ist ein Prozessor, der Informationen verarbeitet und Entscheidungen generiert. Was genau der Wille ist, von dem die Entscheidungen bestimmt werden, wird durch die viele Literatur zur Intention nicht recht klar, weil das meiste aus der Makro-Sicht geschrieben ist. Hier geht es aber darum, wie die Mikro-Welt in die Makro-Welt hineinagiert.

Zumindest weiß man, dass es eine Vielzahl von unbewussten Entscheidungen gibt (Sorum oder andersrum ums Hindernis laufen?). Dagegen können andere Entscheidungen das Bewusstsein hochgradig strapazieren (Wen heiraten? Oder nicht oder doch oder doch nicht?).

Klar ist zumindest, dass die Entscheidungen schon fallen, bevor sie ins Bewusstsein dringen (und selbst das tun nur die wichtigsten). Man kann es selber ausprobieren, wenn man morgens döst und sich sagt, man möchte noch 5 min im Bett bleiben. Irgendwann spürt man dann, die Entscheidung ist auf einmal da, sie wird einem bewusst, und man steht auf (dazu gibt's auch das Libet-Experiment).

Unstrittig dürfte sein, dass fürs Entscheiden Alternativen gefunden oder erfunden werden müssen (rechts vorbei oder links vorbei / Tom oder Susi oder sonstwen oder keinen heiraten). Die Alternativen werden gewichtet, was anscheinend kurz und schmerzlos erfolgen kann (rechts/links), es kann aber auch mit großem Einsatz von Schweiß, Tränen und Hormonen verbunden sein (Ted oder Sophie).

An diesen aufwendigen Wertungen und Gewichtungen ist über das Hormonsystem der ganze menschliche Organismus beteiligt. Mit unbewussten Entscheidungen sind zumindest größere Hirnregionen befasst. Die Auswirkungen der Quanten-Entscheidunqen fließen so oder so in alles ein, in Wertungen, in Gewichtungen, ins Bewusstsein und in alle menschlichen Entscheidungen, notwendigerweise, da die Entscheidunqen ja die ganze Welt steuern.

Fern- oder Nahwirkung

A) Im Normalfall werden die Quanten-Entscheidunqen von der Wärmebewegung quasi denaturiert und sind nicht mehr als solche erkennbar. Sie können irgendwann und irgendwo als Bestandteil einer Entscheidung in die unendliche actio-reactio-Kette der deterministischen Abläufe geraten und spielen sozusagen hundertmal über die Bande, bis ihre Auswirkung ein Hirnareal erreicht, wo Entscheidungen stattfinden. Das ist das Minimum, was die Gesamtheit der Quanten-Entscheidunqen leistet.

B) Zusätzlich mag es im Hirn sensible Bereiche geben, die den Quanten-Entscheidunqen helfen, sich direkt in makroweltliche Entscheidungen zu verstärken. Introspektiv spricht dafür, dass man labile Bereiche in sich spürt, wo es floatet, wenn die ordnenden Strukturen mal die Zügel schleifen lassen. Man kann den Eindruck gewinnen, bei Kindern schlägt der Zufall oft durch. Bei Erwachsenen kommen Entscheidungen manchmal auch so spontan, dass die Entscheider selbst ganz baff sind. Da kann man spekulieren, ob es einen Mechanismus (oder einen Fehler) gibt, der sowas deterministisch zuwegebringt, oder ob eine Quanten-Entscheidunq unmittelbar durchschlägt.

Warum soll die Evolution nicht Strukturen hervorgebracht haben, wo Zufall in Kreativität umgesetzt wird? Macht es überhaupt evolutionären Sinn, den vielen Aufwand zu leisten, um die Strukturen 100%ig und nicht 99,99%ig gegen Zufall abzusichern? Warum sollte das menschliche Hirn nicht besonders viel Nutzen aus dem Zufall ziehen?

Einwände

Viele Leute sträuben sich dagegen, menschliche Entscheidungen und Willensakte aus Quanten-Zufall abzuleiten ("Zufallssklaverei"). Doch aus physikalischer Sicht geht es schlicht nicht anders, als dass der Quanten-Zufall irgendwie mitspielt. Vollständiger Determinismus = Unfreiheit, und echte Entscheidungen nur außerhalb vom Determinismus, das wurde hier hinlänglich begründet. Weitere Argumente:

  • Die traditionelle Vorstellung von der "bewussten" Entscheidung ist  falsch, wie man heute weiß. Erst fällt die Entscheidung, dann gerät sie in den Fokus des Bewusstseins (sofern wichtig genug).
  • Dass unser Bewusstsein extern verursachte Entscheidungen (z.B. durch elektrische Stimulation) als eigene Willensakte vereinnahmt, ist konsistent damit. Irgendeine Hirninstanz erkennt frisch getroffene (oder induzierte) Entscheidungen und liefert bei Bedarf Gründe dafür – tatsächliche wenn parat, gern auch mal falsche wo die Erinnerung verblasst, und sogar ad hoc konstruierte wo keine aufzufinden sind. Willensakte werden keineswegs wie Behördenakten geführt, mit protokollierten Gewichtungen und dokumentiertem Ausgang (7:5 für diese Alternative). Während die Entscheidungen selbst lebenswichtig sein können, sind die Gründe eher unwichtig. Deshalb können sie evolutionär so sparsam abgehandelt werden, um nicht zu sagen, schlampig.
  • Im übrigen gibt es genug Entscheidungen oder Willensakte, wo erkennbar der Zufall getobt hat.
  • Meist beobachtet man ja Entscheidungen, die offenbar durch Einflüsse von Kultur, Erziehung, Erfahrung usw. kontrolliert sind. Aber dies Wertekostüm entstand unter Mitwirkung vom Quantenzufall; die aktuellen Wertungen und selbst das Bewusstsein werden ebenfalls von ihm beeinflusst.
  • Ebenso wie vom "Diktat des Zufalls" könnte man davon reden, der Mensch wäre Sklave seiner Hormone. Die Hormone sind aber Bestandteil des Menschen, und der (Quanten-)Zufall ist sogar Eigenschaft aller Materie. Die Definition von Freiheit als Abwesenheit von Zufall definiert Determinismus als Freiheit – das ist eine Vekehrung der tatsächlichen Verhältnisse.

Freier Wille

Die Voraussetzungen sollen nun genug diskutiert sein, unsere Entscheidungsverarbeitung kann in die Endphase gehen. Die Prämissen für den Freien Willen lassen sich demnach so fassen:

  • Echte, nichtdeterministische Entscheidungen sind möglich, das ist durch das Bisherige hinreichend belegt, egal, ob es der Fall A) oder B) ist oder irgendwas dazwischen.
  • Solche echten Entscheidungen sind nötig, um dem vollständigen Determinismus zu entkommen, wie gleich eingangs geschildert wurde. Nichts kann frei sein, wo alles vorbestimmt ist.
  • Auf der Mikro-Ebene sind die Quanten-Entscheidunqen die Basis des Freien Willens. Sie allein brechen den Determinismus und bewirken auf vielfältigen Umwegen freie, ergebnisoffene Entscheidungen auf der Makroebene. Sie verhindern, dass es für Wertekostüm, Wertungen, Bewusstsein usw. nur eine einzige mögliche Entwicklung gibt. Es sind auch andere Entwicklungen möglich; der menschliche Wille hat dadurch einen vieldimensionalen individuellen Möglichkeitsraum.
  • Der menschliche Wille könnte als Navigator im persönlichen Möglichkeitsraum gesehen werden. Aus vielfältigen Einflüssen wie Kultur, Erziehung, Erfahrung und Quanten-Entscheidunqen werden Entscheidungen gewonnen, die den Weg durch den Möglichkeitsraum steuern; das sind die Willensakte. Wo sich mehrere Möglichkeiten ergebnisoffen realisieren lassen, ist der Wille frei.

Unser Freiheitsgefühl kommt wohl daher, dass wir um die Ergebnisoffenheit wissen. Wir können uns so oder so entscheiden, wir können den Konventionen folgen oder unseren Gefühlen nachgeben oder auch nicht – und was wir tun, bleibt offen, bis wir es tun. Wir sind so frei, und das fühlt ein jeder. Der Freie Wille ist intuitiv einsichtig vorhanden. Nicht umsonst gilt ein philosophisches Credo, nach dem Deutungen möglichst nicht konträr zur Realität vorgenommen werden sollten. Und die Mär vom unfreien Willen ist sowas.

Dass die mikroskopische Basis für die makroskopische Freiheit der Quanten-Zufall ist, sollte niemanden abschrecken. Wer dem materialistischen Weltbild folgt, muss ja auch die Struktur der Materie akzeptieren, deren Enträtselung viel Befremden hervorrief. Wir bestehen aus vibrierenden Atomkernen und jagenden Elektronen? Daran musste man sich erst gewöhnen. Unser Freier Wille basiert auf Quanten-Entscheidunqen? Dafür gilt dasselbe.

Manipulationen

Die Freiheit des Willens ist allerdings nicht unabhängig von äußeren Einschränkungen. Der Möglichkeitsraum bzw. der potentielle Entscheidungsbereich wird traditionellerweise von der Kultur manipuliert und kupiert. Erziehung ist darauf ausgelegt, Bremsen für soziopathische Tendenzen zu errichten und Verstärker für gesellschaftlich erwünschte Verhaltensweisen zu schaffen. Enttabuisierungs- und Emanzipationsbewegungen erweitern den Möglichkeitsraum, Tabuisierungsbewegungen (Correctness, Gendern, Rassismus) schränken ihn ein.

Doch auch Sklaven haben einen Freien Willen; man muss ihnen Strafen androhen, damit sie diesen Willen unterdrücken und gehorchen. Sie wollen was anderes, aber ehe sie Strafen in Kauf nehmen, wollen sie lieber parieren. Oder auch nicht, das entscheiden sie selber. Wenn die nächste Generation entsprechend indoktriniert wird, hat sie allerdings unbewusste Bremsen intus, die ihren Möglichkeitsraum bzw. ihr Entscheidungsspektrum einschränken. Selbiges ist das große Ziel von Religionen und Ideologien, sich den Entscheidungsbereich der Menschen durch Bremsen und Verstärker passend zu machen.

Die moderne Technik ist auch in den Wettbewerb eingetreten. Sie versucht es nicht nur mit automatisiertem Psychodruck, sondern auch mit dem Chip im Kopf.

Das Umgekehrte gibt's ja schon, dass Entscheidungen des Hirns abgescannt und in Bewegungen von Prothesen umgesetzt werden. In Zukunft könnte nicht nur die Bewegung von Beinen so gesteuert werden, sondern auch die Bewegung von Baggern usw, verlustfrei ohne den Umweg über menschliche Hände.

Es gibt auch schon diverse Wege, dem Hirn Informationen direkt einzugeben, dem Blinden Sehimpulse, dem Tauben Hörsignale. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den Chip im Kopf für Jedermann gibt, damit er direkt Radio empfängt oder immer online sein kann. Irgendwer wird's schaffen, einen Draht dorthin zu legen, wo die guten Gefühle gemacht werden, und die kann man dann bei Google downloaden.

Von da ist es nicht weit bis zu den Entscheidungsarealen. Wenn man sie abscannen kann, kann man sie auch beeinflussen; es wurde ja schon getan. Wenn das in den Hirn-Chip eingebaut wird, macht es den Weg frei für eine ganz neue Art der Fremdbestimmung. Spendiert man noch einen kleinen Höllenschalter dazu, kriegt man den perfekten Zombie, der immer gehorchen muss. Es wird sich für ihn so anfühlen, als ob's sein eigener Wille ist, und falls nicht … dann wird die Hölle kurz angeschaltet.

Schlusswort

Soweit kommt es hoffentlich nicht. Aber das Gesagte mahnt zur Skepsis, was die eigenen Empfindungen angeht. Was sich wie eigener Freier Wille anfühlt, muss im indoktrinierten, verdrahteten Zustand keiner mehr sein. Wenigstens zeigt sich dabei, dass die materielle Sicht der Welt tatsächlich richtig ist, und dass der Mensch nicht das dualistische gemeimnisvolle Wesen ist, das manche gern in im sehen möchten. Der Wille ist ein Produkt neuronaler Aktivität, und er ist (zumeist & noch) frei, weil Quanten-Entscheidunqen den kompletten Determinismus verhindern und ergebnisoffene Willensentscheidungen möglich machen.

 

Anmerkung: Der Begriff Determinismus wird hier im überwiegend gebräuchlichen engen Sinn verstanden. Z.B. bei Bunge wird stattdessen der Begriff "Kausalität" verwendet, während unter Determinismus nur "Gesetzmäßigkeit" verstanden wird, also auch die probabilistische Gesetzmäßigkeit der Quantenereignisse. Diese Definition wird hier abgelehnt.

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2 Antworten auf Philosophie: Freier Wille II – Entscheidungsverarbeitung

  1. Wilfried Müller sagt:

    Noch ein Argument für die Leute, die Probleme mit dem Zufall als Entscheidungssteuerung haben: Auch der Freie Wille überlässt die Entscheidung oft dem Zufall, z.B. bei Informationsüberflutung. Ansonsten gilt immer: Entweder man entscheidet sich oder man entscheidet sich nicht.

     

     

  2. Wilfried Müller sagt:

    Wenn bei der Diskussion schon das Wort von der Spiegelfechterei aufkam, dann würde mich die geschätzte Meinung der Leser zu diesem pdf interessieren, das in den Freigeister-Kreisen im Schwange war: http://www.wissenbloggt.de/wp-content/uploads/2014/04/Free-Will-Theorem.pdf Da sieht man, was noch alles denkbar ist.

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