Banken in die Schranken – gegensteuern gegen Kirchensteuern

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1080px-LynnHarveyNyborg-CountryBelieveGod-Intelligence.svgEs spricht sich rum – die Banken ziehen ab nächstes Jahr Kirchensteuern ein. Dagegen protestiert schon die HABO, siehe Religionszugehörigkeit geht die Banken nichts an. Jetzt ist auch die Süddeutsche Zeitung auf das Thema eingegangen. Damit beschert sie ihm vielleicht mehr Popularität, falls man das bei so einer unpopulären Maßnahme sagen kann.

Neuerung ab 2015 – Banken ziehen Kirchensteuer automatisch ein (SZ 3.6.): Wer einer der großen Religionsgemeinschaften angehört, muss Kirchensteuer zahlen, auch auf private Investments. … 2015 ist Schluss mit Schummeln: Betroffenen Anlegern wird der Obolus künftig automatisch vom Gewinn abgezogen.

Unter dem Stichwort die wichtigsten Fragen und Antworten kommt die SZ zu der Kernfrage: Was tun? Der Vorschlag ist, wenn ein Brief von der Bank kommt, und man ist konfessionslos, dann kann man ihn getrost wegwerfen. Na schön, und wenn man nicht konfessionslos ist?

Dann heißt die Antwort: Austreten!

So weist man die Banken in die Schranken und tut noch nebenbei was fürs geistige Klima im Lande. Dazu kann man sich das Bild von Paul.rogers, Wikimedia Commons, anschauen, das Intelligenz gegen Gläubigkeit aufträgt (draufklicken zum Vergrößern). Je weniger gläubig, desto intelligenter, ist die Aussage. Und je gläubiger, desto unintelligenter. Sollte man sich einrahmen lassen.

Reguläre Zustände sind jedenfalls erst erreicht, wenn keine Behörde oder Quasibehörde mehr die Religionszugehörigkeit abfragt. Das wäre dann ein Zeichen für echte Religionsfreiheit, wenn das nirgends mehr eine Rolle spielt. Hallo Politiker, dann gibt's mehr Punkte für Intelligenz.

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