Neue Pinkepartei macht endlich Pinkeparteipolitik (PiPaPo)

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Die neue Pinkepartei macht endlich Pinkeparteipolitik, abgekürzt PiPaPo. In unserer Demokratie sind alle gleich, nur werden die besonders Gleichen immer gleicher, und die Ungleichen werden immer ungleicher. Damit diese Gleichung aufgeht, soll nun nicht der Ausnahmezustand verhängt werden, nein, es wird der Einnahmezustand verhängt (Bild: IH).

In der offiziellen Rabulistik liest sich dies Unterfangen bei der FRANKFURTER RUNDSCHAU vom 15.8. so:

Politischer GagAfD führt D-Mark wieder ein

Goldene D-Mark soll der AfD Millionen in die Parteikasse spülen 

Durch den Verkauf von selbstgepressten goldenen D-Mark Münzen will die Alternative für Deutschland Millionen in ihre Parteikasse spülen.

Nachdem die AfD (Alternative für Deutschland) an die Energiesparlampenverweigerer schon Glühbirnen verkauft, weitet sie ihre Erhellungsbestrebungen aus. Sie geht nicht gerade gegen die pleitegeile Schmarotzerelite vor, aber sie versucht, einen Hype zu entfachen, also die sogenannte künstliche Unintelligenz (KUI) zu Propagandazwecken zu nutzen. Und zur Geldbeschaffung, es ist schließlich eine Wirtschaftspartei.

Die FR nennt das einen politischen Gag, mit dem die AfD ihre Parteifinanzen sanieren wolle. Wie ein AfD-Sprecher zitiert wird, plane der Vorstand der eurokritischen Partei, Gold zu kaufen. Daraus sollen kleine D-Mark-Münzen gepresst werden, um sie an die Mitglieder zu verkaufen.

Wenn man den Mark-Preis als halben Euro ansetzt, kriegt man dafür ca. 1/60 Gramm Gold (Kurs ca. 30 Euro/Gramm), entsprechend 1/1200 Kubikzentimer (Wichte rund 20). So kleine Münzen kann man gar nicht machen, bei Pfenniggröße wäre das Ding  nur 1/100 mm dick. Bei einer realistischen Dicke von 1 mm kostet die Mark-Münze dann rund 50 Euro. Der AfD muß die Mark wirklich teuer sein – oder besser denen, die das Zeug kaufen sollen.

Laut FR hat die Partei ihren Mitgliedern einen Schrieb geschickt, nach dem die Goldgräberei 2 Mio. Euro bringen soll, entsprechend 40.000 Käufern für den Gold-Pfennig, bzw. weniger wenn's etwas dicker ausfällt. Das Ziel ist dabei, staatliche Subventionen lockerzumachen, weil der Betrag offensichtlich vom Staat verdoppelt wird. Berechnet wird das nach Wählerstimmen, Mitgliedsbeiträgen und Spenden. 3 Mio. Subventionen bekommt die AfD schon, und dann wäre es das Maximum von 5 Mio.

Beim Euro-Proporz ist die AfD schon ganz schön tüchtig, kann man da konstatieren. Die Aktion ist einer Pinkepartei würdig. Das ist echte Pinkeparteipolitik, und wir freuen uns auf noch mehr PiPaPo.

Siehe auch Ist die AfD für Humanisten wählbar?

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