Koranschulen gehören nicht zu Deutschland

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461px-Johann_Heinrich_Füssli_061Bibel und Koran stammen aus blutrünstigen, verrohten Zeiten. Ihnen ist kein Vorwurf zu machen, wenn sie blutrünstige, verrohte Inhalte haben. Ganz was anderes ist es, wen man diese Bücher auf Kinder loslässt (Gemälde: Johann Heinrich Füssli, Wikimedia Commons).

Frank Sacco, Doktor der Medizin, analysiert in vielen wissenbloggt-Artikeln den Schaden, der vom biblischen Höllenfeuer in den Kindern angerichtet wird. Höllenfurcht zu lehren ist Kindsmisshandlung, so das unausweichliche Fazit.

Nun ist Zeit, dem Koran dieselbe Kritik angedeihen zu lassen, denn der Koran ist ebenso kinderschänderisch wie die Bibel. Fragen dazu:

  • Sind die deutschen Kinder zum Indoktrinieren freigegeben?
  • Darf ihnen die "unumstößliche Wahrheit" eingetrichtert werden, obwohl die doch bei jeder Religion eine andere ist?
  • Darf man sie mit verstunkenen Moralvorstellungen von anno dunnemals traktieren?

Die Informationslage über Koranschulen ist anscheinend schlecht, wie ein Bericht von Ali Özgür Özdil besagt, Islamische Bildung in der Bundesrepublik Deutschland. Immerhin beläuft sich ihre Zahl in Deutschland auf mehr als 2000, dazu zahlreiche "Hinterhofschulen". Wie es da zugeht, ist nicht allgemein geklärt. Ein SPIEGEL-ONLINE-Bericht über eine ZDF-Dokumentationvon von 2010 zeichnet schlimme Bilder, Koranschulen-Film: Wo Kinderseelen gebrochen werden.

Im tyrannischen System der Koranschulen (Madrassen) stünde Unterwerfung auf dem Lehrplan, die Koranschulen seien die Quelle der Islamisierung. Vom Umkreis des Islambashing ist sogar von planmäßigen und gezielten Verstößen gegen das deutsche Grundgesetz die Rede, vom Aufruf zum Hass und zu Übergriffen auf Andersdenkende.

Immerhin berichten Lehrer in den Medien darüber, was ihnen die Kinder über die Koranschulen mitteilen. Dort bekämen sie den Koran eingebimst, türkisch oder arabisch zumeist, Auswendiglernen ohne Hinterfragen. Andersgläubige würden als Ungläubige, sprich Untermenschen abqualifiziert, Frauen, die sich dem koranischen Sittenkodex nicht unterwerfen, seien "Schlampen". Den Schülern werde dort auch beigebracht, am "fehlenden Respekt" vor dem Koran Anstoß zu nehmen, es sei demnach richtig, sich über Islamkritik aufzuregen.

Man geht wohl nicht fehl, wenn man den Koranschulen Anleitung zur Intoleranz und Verächtlichmachung der Aufklärung vorwirft. Das grobschlächtige Material über "Höllenstrafen" und "himmlische Belohnungen" ist ohnehin zu pervers, als dass es jugendfrei sein dürfte.

Aus humanistischer Sicht ist es nicht zumutbar, Kinder mit irgendwelchen von den vielen "einzigen Glaubenswahrheiten" zu indoktrinieren, anstatt sie mit den objektiven Wahrheiten von Wissenschaft und Aufklärung vertraut zu machen. Deshalb sind Koranschulen aller Wahrscheinlichkeit nach grundgesetzwidrig und so gut wie gewiss kinderschädigend. Koranschulen dürften das Gegenteil von Integration sein, von Emanzipation, von Aufklärung.

Der Islam gehört zu Deutschland, aber die Koranschulen gehören nicht zu Deutschland. Die Koranschulen gehören ins Mittelalter.
 

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10 Antworten auf Koranschulen gehören nicht zu Deutschland

  1. Klarsicht sagt:

    Zitat: „Der Islam gehört zu Deutschland, …“

    Wodurch wird es eigentlich rechtsverbindlich bewirkt, dass der Islam (welcher ist gemeint ?) zu Deutschland gehört ?

    1. Nur dadurch, dass irgendwer eine solche Behauptung unverfroren aufstellt ?

    2. Dadurch, weil Menschen in Deutschland wohnen, die als Attribut Muslime sind ?

    3. Dadurch, weil die Ideologie von einem Teil der deutschen Bevölkerung etwa analog Hamburger von MacDonald's „konsumiert“ wird ?

    4. Dadurch, weil die Schriftquellen des Islam so vorbildlich mit unserem Grundgesetz und dem positiven Recht kompatibel sind ?

    Ich stimme Hamed Abdel-Samad zu, der ganz entschieden meint, dass der Islam nicht zu Deutschland gewhört !

    Hamed Abdel-Samad:

    http://www.denken-macht-frei.info/frau-merkel-sie-irren-sich-islam-bekenntnis-der-kanzlerin/

    Siehe auch:

    Gehören Muslime und der Islam zu Deutschland ?

    http://religionskritik4.blogspot.de/2015/01/gehoren-muslime-und-der-islam-zu.html

    Es grüßt

    Klarsicht

  2. Höllenfurcht zu lehren ist …

    … Einschüchterung.

    In jeglichen Versuchen der Einschüchterung aber sehe ich keine geeignete Erziehungsmethode. Sie führen zu Duckmäusertum und Heuchelei und bilden eine der Grundlagen, auf denen Diktaturen errichtet und aufrecht erhalten werden.

    Jemanden zu verprügeln, und sei es "nur" verbal", vermittelt weder Wissen noch Bildung, keine Argumente, und ermöglicht nicht Einsicht und nicht Überzeugung, sondern führt zu Angst oder Furcht.

    Einheitsmeinungen, zumal ideologisch / religiös "gefestigte", bilden ein stets einsturzgefährdetes Fundament. Vielfalt der Meinungen erweist sich als stabiler, ist – dank "soft power" – schwerer angreifbar, weil es dabei nicht nur eine, sondern viele potenzielle Angriffsflächen gibt, die dem Angreifer die Wahl seines Ziels erschweren.

  3. Kleiner Nachtrag, aus einem Artikel von Hamed Abdel-Samad:

    In der Grundschule lernten wir eine Aussage von Mohammed, die für uns Muslime bindend ist:

    "Niemand darf sich gläubig nennen, bis er mich mehr als seine eigenen Eltern und Kinder liebt."

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136986645/Muslime-traut-euch-doch-ueber-Mohammed-zu-lachen.html

    Kindern, die sowas auswendig lernen müssen, wird ein Personenkult / Führerkult von Klein an beigebracht, der die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit erheblich erschwert. Gibt's in dieser Form heutzutage — außer in einigen islamischen Gesellschaften — sonst vermutlich nur noch in Nord-Korea.

    Deshalb: Traut euch doch, über Mohammed zu lachen; andere tun es auch !

    Die Zeit ist reif dafür.

  4. Klarsicht sagt:

    Liebes-Skurrilitäten“ des „Neuen Testamentes“.

    Zitat: „Niemand darf sich gläubig nennen, bis er mich mehr als seine eigenen Eltern und Kinder liebt."

    Wenn Mohammed das gesagt haben soll, so hat er sich wohl damit am „Neuen Testament“ orientiert. Dort wird er die folgenden Passagen gelesen haben:

    Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist mein nicht wert“ (Matth., K. 10; 37).

    So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein“ (Luk., K. 14; 26).

    Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht“ (1. Brief an die Korinther, K. 16, Vers 22).

    Siehe auch:

    Agape: http://www.wissenbloggt.de/?p=16010

    Es grüßt

    Klarsicht

     

     

     

  5. Saco sagt:

    Bischof Nikolaus Schneider sagt uns jetzt in den Medien, das Christentum gehöre zu der Kultur des  Abendlandes. Das ist weit gefehlt. Christentum ist ein Import aus dem östlichen Mittelmeerraum. Die Bibel ist ein orientalisches Mächenbuch (so Friedrich der Große). Die christlichen Werte ( Folter in der Apokalypse, im Fegefeuer und der Hölle sei gerecht) vertragen sich nicht mit dem Grundgesetz bzw .der Würde. Folterandrohung entwürdigt den Menschen und macht ihn krank. Ich rufe alle Humanisten, die es sich beruflich leisten können, auf, Strafanzeige gegen die EKD Hannover zu erstatten wegen des Liedes 169 im Evangelisch-Lutherischen Gesangbuch: "So wahr ich lebe spricht dein Gott…" :In Strophe 6 heißt es: "So du nun stirbest ohne Buß, dein Leib und Seel dort brennen muss".  Ewig und in der Hölle, versteht sich. Ein Kind, das  das singen muss und das glaubt, ist platt. Plattgemacht. Es landet später in der Geschossenen. Wenn wir keinen Mut haben, unsere Religion zu kritisieren und zu reformieren, steht unsere Kritik am Koran auf sehr schwachen Beinen und ist moralisch zwar o.k., aber dubiös. 

     

  6. @ Klarsicht  2. Februar 2015 um 10:43 : „Liebes-Skurrilitäten“

    Das ist alles bekannt und läuft auf das Spielchen hinaus "Im Koran steht … — ja und in der Bibel steht …".

    Entscheidend ist m.E. jedoch, inwieweit Menschen dies heutzutage noch ernst nehmen, sich daran halten, bzw. sich einschüchtern lassen.

    Warten wir doch mal auf den Tag, an dem das Pendant zu "Das Leben des Brian" auf "islamisch" erscheint ;-) — denn dann wäre das Eis gebrochen, die Autorität des Mohammed versenkt.

    —–

    @ Saco 2. Februar 2015 um 14:13

    Derlei (!) Anzeigen ("Strafanzeige gegen die EKD Hannover") sind juristisch so sinnlos wie Anzeigen gegen Leute, die andere "heilige" Bücher, oder Texte daraus, verbreiten.

    Zitat:

    «Die Rechtsprechung (vgl. BGHSt 36, 363 ff., 370 f.; OLG Frankfurt, NJW 1983, 1207) fordert bei der Wiedergabe fremder Erklärungen konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Äußernde zugleich durch die Art und Weise der Wiedergabe, durch eine ausdrückliche Identifizierung mit der Äußerung, durch eine eigene Zusatzerklärung oder Ähnlichem unmissverständlich erkennen lässt, sich die fremde Äußerung auch im Hinblick auf einen möglichen strafbaren Inhalt zu eigen machen zu wollen.» […]

    Zitat Ende.

    Andernfalls wäre jede Druckerei, die 'ne Bibel oder 'nen Koran druckt, jede Buchhandlung, die solche Bücher verkauft, ein Fall für die Justiz. Und Helmut Qualtinger, der vor ein paar Jahrzehnten mal öffentlich aus dem Buch des Gröfaz zitiert hat, um die Absurdität dieses Geschreibsels zu veranschaulichen, hätte sich womöglich ebenfalls strafbar gemacht. — Forget it ! —

  7. pinetop sagt:

    Der Islam gehört zu Deutschland, aber die Koranschulen gehören nicht zu Deutschland. Das verstehe ich nicht. Islam ohne Koranschulen ist doch wie Schnaps ohne Alkohol.

  8. Saco sagt:

    Birger Sellin, ein Autist, sagt in seinem Buch "ich will kein inmich mehr sein", er habe Angst vor der ewigen Verdammnis. Es ist dies, diese Angst,  die Ursache von Autismus. Die Angst vor der Strafe Gottes. Nun, ewiges Feuer tut schon irgendwo weh, oder? Also ich hätte schon nach einer Woche genug von diesem Gott. 

  9. Wilfried Müller sagt:

    Aus der SZ vom 7.3.: Hasstiraden von Grundschülern in Neu-Ulm "Wer das Kreuz malt, muss in die Hölle". Inhalt: Nach den Anschlägen auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo offenbaren einige Viertklässler  religionsfeindliche Einstellungen gegenüber Juden und Christen, und das waren laut Rektorin keine Einzelfälle. Während die Lehrer das Problem pädagogisch anzugehen versuchen, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Volksverhetzung.

    Frage gegen wen der Verdacht geht? Der Artikel darüber: Die Polizei macht dazu keine Angaben. Rektorin Altmann sagt, dass die Kinder drei Moscheen nennen, in denen sie sonntags und in den Ferien die Koranschule besuchen.

  10. Wilfried Müller sagt:

    Im Berliner Tagesspiegel antwortet Mina Ahadi auf einen Leserbrief, der sich gegen das Statement wendet, der Islam gehöre zu Deutschland. "Zurückgeschrieben" – Der Islam und Deutschland – eine Ex-Muslimin antwortet einem Leser heißt der Artikel vom 12.02.): "Als Ex-Muslimin und auch als langjährige Kritikerin von Islam und Islamismus, bin ich der Meinung, dass der Islam nicht zu Deutschland gehören sollte und meine auch, dass nicht nur der Islam, sondern alle Religionen nichts im staatlichen System und Unterricht zu suchen haben. Wir müssen versuchen, noch mehr Säkularismus, noch mehr Trennung zwischen Religion und Staat zu verwirklichen. Aber was ist unser Problem in Wahrheit? Meiner Meinung nach ist der Islam und der Islamismus heutzutage ein großes Problem für die Menschheit, das muss klar betrachtet und entschieden bekämpft werden.
    Angeblich vertreten nun also diese islamischen und frauenfeindlichen Organisationen Millionen Menschen hierzulande, wie absurd … Vielleicht erhofft sich die deutsche Regierung, man könnte so terroristischen Anschlägen in Deutschland vorbeugen und die Muslime beruhigen, die Kontrolle über Ghettos zu behalten. … Mit dieser Politik hat die deutsche Regierung den Islamisten geholfen und einen großen Konflikt in die Gesellschaft gebracht. Schauen Sie, es gibt immer mehr „Kopftuch“ auf der Straße, mehr Einfluss von Islamisten auf Unterrichtsinhalte, mehr Einschüchterung von Schülern und Lehrerinnen durch Islamisten, und wer hier erst recht unter Druck gesetzt wird, das sind Frauen, Mädchen, moderne und säkulare Menschen aus den sog. islamischen Ländern. Frau Merkel & Co. haben uns verraten. Ein Verrat an Menschen, die hier leben wollen, und zwar orientiert an Menschenrechten und Frauenrechten. … Es ist also Zeit für eine andere Politik, und zwar nicht mit Patrioten und Rassisten, sondern mit Humanisten und freiheitsliebenden Menschen, die Ausgrenzung und Hass verurteilen, die aber auch Frauenrechtsverletzung, Ehrenmord, Kopftuchzwang und Burka verurteilen, und welche für eine zivile Gesellschaft, für universelle Menschenrechte für alle sowie für eine klare Trennung von Religion und Staat eintreten."

     

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