® „ISLAMISIERUNG“ II

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islam-1484535_1280Im ersten Teil wurde abgehandelt, inwieweit für eine Islamisierung im klassischen Sinne überhaupt Erfolgsaussichten bestehen (siehe „ISLAMISIERUNG“ I, Bild: bykst, pixabay). Es zeigte sich, dass die Chancen dafür außerordentlich gering sind.

In diesem zweiten Teil folgt nun eine Zusammenstellung, was gemeinhin (entfernt von der klassischen Definition) ebenfalls unter „Islamisierung“ verstanden wird.

 

ISLAMISIERUNG über die Aneignung bestehender kirchlicher Privilegien

In vielen Bundesländern streben moslemische Vereinigungen danach, als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt zu werden und nicht selten erfüllen sie auch die Voraussetzungen, die der Gesetzgeber definiert hat. Sie erringen damit eine Gleichstellung mit den christlichen Kirchen und einigen Sekten. Die Folgen sind absehbar und die ersten Schritte sind bereits getätigt worden. Herausragend sind dabei wohl die Einrichtung islamisch-theologischer Lehrstühle und die Ausbreitung von islamischem Religionsunterricht an den Schulen. Die Segregation innerhalb der Schulen wird damit auf eine neue, höhere Stufe getrieben – und alles das finanziert aus allgemeinen Steuermitteln. Fundamental-christliche Rechtspopulisten behaupten an dieser Stelle nun gern, eine Gleichbehandlung der Moslems mit Christen sei nicht erforderlich (oder verbiete sich gar), da es sich beim Islam nicht um eine Religion, sondern um eine politische Ideologie handele, die sich nur das Mäntelchen einer Religion umgelegt habe. Dieses Argument verkennt aber, dass auch die Kirchen (vor allem die RKK) eigene Rechtssysteme haben, die sie nicht nur in der Vergangenheit, sondern bis auf den heutigen Tag der Politik und der Gesellschaft aufdrücken. Aus Gründen der rechtlichen Gleichbehandlung kann dem Islam nicht verboten werden, dieselben Begehrlichkeiten zu entwickeln. Es bleibt wohl also einstweilen bei der staatlich finanzierten religiösen Indoktrination von Kindern.

Die nächsten Schritte sind bereits in Vorbereitung oder Planung: Übernahme von Trägerschaften von Kindergärten, Schulen und Krankenhäusern sowie die Gründung von karitativen Organisationen vergleichbar der Diakonie oder der Caritas.

Die beiden Quasi-Staatskirchen fördern solche Bestrebungen mit großem Eifer und der Staat hat aufgrund der Rechtslage (selbst wenn er anderes im Sinn hätte, was nicht der Fall ist) keine Möglichkeiten, dies zu unterbinden. Ebenso stellt sich die Lage dar, wenn es um den Einzug von Imamen in Fernsehräte oder „Ethik“kommissionen geht. Es wird nicht aufzuhalten sein, wenn nicht endlich das Problem an der Wurzel gepackt wird. Die Trennung von Staat und Religion rückt mit solchen Erweiterungen religiösen Einflusses in immer weitere Ferne. Die Säkularisierung (von Laisierung ganz zu schweigen) hinkt nicht nur, sie geht inzwischen an Krücken. Die einzige Abhilfe hat Uwe Lehnert in aller Klarheit und Deutlichkeit zusammengestellt, weshalb ich an dieser Stelle darauf verweisen kann „Trennung von Staat und Religion“ http://www.wissenbloggt.de/?p=16244.

Man darf festhalten, dass die genannten Punkte kein Spezifikum des Islams darstellen (was den Begriff der „Islamisierung“ rechtfertigten könnte), sondern dem allgemeinen Trend zur immer stärker werdenden Religionisierung unserer Gesellschaft folgen. Dabei spielt es auch keine entscheidende Rolle, im Namen welchen Gottes nun gerade der Gesellschaft Regeln aufoktroyiert werden sollen. Den meisten ist ja nicht einmal bewusst, mit welcher Intensität der Krake Religion sich in das tägliche Leben frisst. Ein „schönes“ Beispiel findet sich hier: http://www.wissenbloggt.de/?p=27001. Beim nächsten Mal werden es dann wohl auch Qur’ane sein.

 

ISLAMISIERUNG in Ballungsräumen (Ghettobildung, Parallelgesellschaft)

Ich zitiere ein typisches Fundstück (sprachlich belassen) aus einem rechtspopulistischen Blog, aus dem das Unbehagen hervorgeht, um das es in diesem Punkt unter anderem geht: „Islamisierung bedeutet für mich, eine Stunde lang durch Hamborn/ Marxloh/ Obermarxloh/Hochfeld zu gehen und 3-5 deutschstämmige Bürger zu begegnen. Dieses Erlebnis ist nicht auf einen bestimmten Tag und/oder eine gewisse Uhrzeit reduziert, das ist reproduzierbar wiederholbar!“

Ein solches „Urteil“ bleibt natürlich völlig an der Oberfläche hängen und beschreibt allenfalls ein dumpfes Gefühl angesichts fremdartiger Gesichtszüge oder Bekleidungen. Es ist schlicht ausländerfeindlich und geht daher gar nicht auf die wirkliche Problematik ein, die sich in solchen Ballungsräumen entwickelt hat.

Doch was spielt sich nun tatsächlich in solchen Ghettos wie Berlin-Neukölln oder Duisburg-Marxloh ab? Wären es nur die Gesichter und die Kopftücher, würde ein Humanist wohl nicht sehr viele Worte darüber verlieren. Doch wie bereits Buschkowsky, der inzwischen zurückgetretene Bürgermeister von Neukölln feststellte, gerät hier unser Rechtsstaat aus den Fugen. Das staatliche Gewaltmonopol ist zumindest teilweise außer Kraft gesetzt, wenn sich die Polizei nur noch zur Aufklärung von Schwerstkriminalität in diese Gebiete wagt, bei Alltagsdelikten aber die Ahndung „islamischen Schiedsgerichten“ überlässt, da der Aufwand viel zu groß wäre und sie außerdem regelmäßig vor eine Schweigewand stößt.

Zu Buschkowskys Erstaunen zeigt sich in solchen Ghettos gleichzeitig eine zunehmende Hinwendung zum islamischen Glauben bis hin zur Radikalisierung. Offensichtlich kennt er sich nicht mit Diaspora-Situationen aus, in denen der Gruppendruck mit zunehmender Abschottung zunimmt. Das ist weitestgehend erforscht anhand zum Beispiel der Amish-People in Pennsylvania oder der Mennoniten in Nord-Mexiko, die archaischen Versionen ihres Glaubens anhängen und wenig Neigung zur Anpassung an ihr sonstiges Umfeld zeigen. An diesen Realitäten werden wohl auch alle gutgemeinten Versuche mit Hilfe der Sozialpädagogik scheitern.

Was aber ist zu tun um dieser unerfreulichen Situation Herr zu werden? Den Bulldozer anrücken zu lassen und die „Insassen“ des Ghettos anderweitig „verstreut“ anzusiedeln, dürfte kaum zu unserem Rechtsverständnis passen. Also Aussitzen in der Hoffnung, dass sich das Problem von allein erledigt wie man es zum Beispiel in Little Italy (New York) oder Chinatown (San Francisco) beobachten lässt? Ein zwischen beiden Extremen liegendes Allheilmittel ist offensichtlich noch nicht zur Hand. Es muss aber erarbeitet werden.

In jedem Fall trifft hier der Begriff der Islamisierung lokal begrenzt durchaus zu.

 

ISLAMISIERUNG über Forderungen an die Aufnahmegesellschaft

Googelt man den Satz „Mazyek fordert“, so erhält man auf Anhieb 30.200 Ergebnisse. Nicht zuletzt deshalb wird der Vorsitzende des ZMD (Zentralrat der Moslems in Deutschland), der einen syrischen Migrationshintergrund hat, von vielen als „Forderasiate“ bezeichnet. Er ist natürlich Deutscher – aber das muss ich hier wohl kaum erklären.

Angesichts der Fülle der Forderungen, die Mazyek und seine Funktionärskollegen beständig an die Mehrheitsgesellschaft stellen, kann ich hier nur einige typische Beispiele herausgreifen.

Die Einführung von islamischen Feiertagen (im Tausch gegen christliche Feiertage?) ist dabei ein vordringliches Ziel, das die Anerkennung dieser Religion in der Öffentlichkeit deutlicher machen soll. Für Humanisten geht es dabei um eine generelle Fragestellung. Inwieweit sollte ein Staat überhaupt religiöse Feiertage als staatliche Feiertage anerkennen, und diese auch noch z.T. als „stille“ Feiertage deklarieren, damit eine Minderheit nicht durch das Verhalten einer Mehrheit in ihren religiösen „Gefühlen“ beeinträchtigt wird? Das ist unsinnig und gehört eh eingegrenzt. Mit Ausnahme des heidnischen Weihnacht- und Hasenfests sollte eine sukzessive Abschaffung solcher Tage erfolgen. Sie gehören dem allgemeinen Urlaubsanspruch hinzugerechnet, wobei die Inanspruchnahme dem Katholiken am Karfreitag oder dem Moslem an Aïd al-kebir freisteht. Dem Humanisten dann aber bitte gleichberechtigt am Welthumanistentag oder einem einzurichtenden Darwintag. Dann hat es jeder in der Hand, was unserer individualistischen Lebensauffassung natürlich am nächsten kommt.

Die Berücksichtigung islamischer Speisevorschriften in Kantinen wird bereits eifrig propagiert und lokal durchaus mit Erfolg umgesetzt. Und wie steht es dann mit jüdischen oder vegetarisch/veganen Vorgaben bei der Essenswahl? Die meisten zumindest der kleineren Kantinen dürften mit der Fülle solcher Forderungen recht schnell an ihre Belastungsgrenzen kommen.

Rücksichtnahmen während des Ramadan, Nichtteilnahme von Mädchen am Sportunterricht, Einführung von Badezeiten in öffentlichen Schwimmbädern für muslimische Frauen und vieles andere mehr steht in den Katalogen.

Insgesamt muss sich eine freie Gesellschaft irgendwann entscheiden, wie viel Toleranz sie solchen Wünschen gegenüber aufzubringen bereit ist. Letztlich würde ein unbegrenztes Eingehen auf die Forderungen eine selbst herbeigeführte Islamisierung der Gesellschaft bedeuten.

 

ISLAMISIERUNG durch den Bau von Gotteshäusern

Dieser Punkt wird offenbar nur von Extremisten in der Rubrik „Islamisierung“ geführt. Eine Gesellschaft, in der ganz selbstverständlich ein jeder das Recht hat, eine Religion seiner Wahl auszuüben, kann und darf den Bau von religiösen Kultstätten nicht verbieten. In diese Rubrik fällt auch das unsägliche generelle Minarettverbot in der Schweiz.

Eine ganz andere Frage ist dabei, dass sicherlich die jeweils  geltenden baurechtlichen Vorschriften eingehalten werden müssen. Eine Moschee mitten in einer historischen Altstadt verbietet sich bereits aus diesem Grunde. Ebenso gilt es (ähnlich wie beim Läuten von Kirchenglocken) darauf zu achten, dass der Lärmschutz zumindest angenähert gewahrt bleibt. So wäre in jedem Fall ein Muezzinruf morgens um 5 Uhr inakzeptabel.

Allerdings hat sich das Bild unserer Städte in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Es spricht also nichts dagegen, wenn in diesen neuen Gebieten die eine oder andere Moschee entsteht.

Dieser Punkt kann also in unserem Zusammenhang ersatzlos gestrichen werden. Er kennzeichnet keine Islamisierung.

 

ISLAMISIERUNG durch Einschüchterung

Nicht erst nach den Morden an den Charlie Hebdo Redakteuren stellt sich die Frage, welcher tiefere Sinn solchen Anschlägen zuzumessen ist. „Bestrafung“ oder Rache wegen angeblicher Beleidigung des Propheten kann es ja allein nicht sein. Außerdem böte das keine Erklärung für die Twin Towers oder Madrid und London, wo jeweils wahllos gemordet wurde.

Man will sich ganz offensichtlich „Respekt“ verschaffen. „Seht her, ihr dekadenten Westler, akzeptiert unsere andere Art zu leben und zu denken, sonst werden wir euch immer und immer wieder bestrafen“. Es sind also ganz offensichtlich Machtdemonstrationen, um Leute einzuschüchtern. Das Signal richtet sich aber auch an die eigenen (viel zu laschen) Glaubensbrüder. Doch scheint diese Botschaft nur in geringem Umfang zu wirken. Die erwünschte Radikalisierung nimmt nur am ohnehin schon vorhandenen extremen Rand zu, die große Mehrheit der Moslems wendet sich mit Schaudern ab. Mit Einschüchterung eine Islamisierung erreichen zu wollen gehört daher wohl eher in die Kategorie von 1001 Nacht.

 

Frank Berghaus

(Dieser Artikel wurde zuerst am 14.2.15 publiziert)

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3 Antworten auf ® „ISLAMISIERUNG“ II

  1. Klarsicht sagt:

    Ich finde, der Inhalt der beiden Videos in den folgenden Links passt sehr gut in den Kontext der beiden Beiträge hier. Weniger gut finde ich allerdings, dass Herr Broder meint, dass der Islam inzwischen zu Deutschland gehört. Sonst aber bin ich sehr mit dem Einverstanden, was er in den Videos gesagt hat.

    Henryk M. Broder im Gespräch: „Islam in Deutschland", Teile 1 u.2:

    https://www.youtube.com/watch?v=7dXHJTWSfMk

    https://www.youtube.com/watch?v=mWMb4Up8yxA

    Es grüßt

    Klarsicht

  2. Saco sagt:

    Wir brauchen keinen Gottesstaat. Wir haben ihn bereits. Bischof Schneider kündigt unseren Kindern vor den Augen und unter Schutz des Staates eine ewige Feuerfolter, angeblich dann durchgeführt von einem definitiv Verstorbenen (Jesus),  an. Das ist Terrorismus. Meine nachfolgende Strafanzeige blockte der Staat ab. Schneider darf das. Kirche darf Kinder (in finanziellem Eigennutz) schwer erkranken lassen. 

    Dr. XXXXXXXXXX

    XXXXXXXXXXXX                                                                                            Datum: 29.10.14

    An Staatsanwaltschaft  Köln  

    Am Justizzentrum 13             

    50939   Köln

     

    Nachrichtlich:

     

    Jugendamt Flensburg,   Rathausplatz 1,                                                          24937 Flensburg

    Bischof  Robert Zollitsch,   Schoferstr. 2                                                79098  Freiburg i. Br.

    Hermann  Gröhe, Gesundheitsminister,  Friedrichstr. 108                                   10117 Berlin

    Dr. Hans-Georg Maaßen, Bu.-amt f. Verf.- schutz,  Merianstr. 1oo                       5o765Köln

    Manuela Schwesig, Familienministerin, Glinkastr. 24                                         10117 Berlin

    Dr. Helmut Schmidt  Neuberger Weg 82                                                         22419 Hamburg

    Dr. Joachim Gauck, Bundespräsident, Spreeweg 1                                             10557  Berlin

    Dr. Helmut Zerbes, Landgericht Köln,  Luxemburger Str. 102,                             50939 Köln

    Dr. Angela Merkel,    Willy – Brandt – Str. 1                                                       10557  Berlin

    Christian Wulff ,  Bundespräsidialamt,                                                                 10557 Berlin

    Redaktion  „Die Zeit“, Speersort 1,                                                                 20095 Hamburg

    Redaktion „Der Spiegel“,  Erikusspitze 1                                                        20457 Hamburg

    Heiko Maas, Bundesjustizminister                                                                        10557 Berlin

     

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit stelle ich Strafanzeige gegen Bischof Nikolaus Schneider, Präses meiner Kirche, wegen Kindesmisshandlung im Amt nach  RiStBV 235 sowie wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen im Amt, teils mit Todesfolge (§ 225 StGB), weiterhin wegen Verherrlichung und Verharmlosung von Straftaten im Amt (§ 131 StGB, Gewaltverherrlichung vor Kindern: hier Sodom und Gomorrha,  Sintflut), wg. grober Störung der Religionsausübung im Amt (§ 167 StGB: hier: psychischer Zwang zum Anbeten eines Gewaltgottes), wg. Nötigung im Amt (§ 24o StGB, hier: Zwangsanbetung eines Gewaltgottes), Erpressung (Erläuterung im Text) und Bedrohung von Kindern im Amt (§ 241 StGB, hier: Androhung  einer strafend-rächenden  ewigen Feuer-Hölle).

    Begründung:

    Die Gruppe 49 ist damit befasst, meine Kirche endlich auf den Boden der deutschen Gesetze zu stellen. Wir wollen ihr helfen, die Bestimmungen einzuhalten, die seit der Weimarer Verfassung auch für hiesige Gotteshäuser gelten.

    In seinem Buch „Von Erdenherzen und Himmelschätzen“ kündigt Schneider unseren entsetzten Kindern auf Seite 54 ein ewiges rächendes Feuer Jesu an, das dieser entsprechend einem „Richterspruch“ tatsächlich für entsprechende Sünder bereithalte. Meiner Aufforderung, sein krank machendes Buch zurückzuziehen und mir diesen Richterspruch in vom  „Auferstandenen“ unterschriebener Form vorzulegen, kam Schneider nicht nach und erweist sich damit als harter Fundamentalist, der die Warnungen eines Arztes und die Weisungen unserer Kanzlerin in den Wind schlägt. Ich gehe davon aus, dass ihm eine Unterschrift nicht vorliegt und besagter Richterspruch  daher wertlos, ja sogar unstimmig ist. Welchen Grund sollte Jesus haben oder gehabt haben, sich um noch um einen Quantensprung radikaler aufzuführen, als Hitler es tat? Maximale Angst will Schneider Kindern machen. Dahinter steht, wie bekannt, ein finanzielles Interesse, ein Geschäft. Vor zwei Spiegel-Reportern traut sich Schneider Solches dann plötzlich nicht. Auf Höllenfeuer angesprochen sagt er: „Es war ein Verdienst der Reformation, das Geschäft mit… der Angst vor dem Jenseits zu beenden (Der Spiegel, Nr. 43, 2014).“

    Dass eine derartige mittelalterliche Geschäftspolitik Kinder schädigt, Menschen irgendwann krank macht und zu ekklesiogenen Depressionen mit Suizidfolge führt,  beweist sich durch gesunden Menschenverstand, zumal die Brutalität des „Auferstandenen“ Kindern schon in Form der sog. Apokalypse gelehrt wird. In diesem Zusammenhang  sagt meine Kirche unter Berufung auf Lukas 17 Jesus nach, der „Retter“ werde mit einem erneuten Holocaust mittels Feuer und Wasser die Katastrophen Sintflut und Sodom und Gomorra nachspielen. „Endspiel“  hießen dann auch die Ausstellungen in den Kirchen Würzburgs im Jahr 2010. Drei Jahre nach der kritiklosen Ankündigung  dieses angeblich geplanten Verbrechens Jesu waren die Kinder Würzburgs krank wie nirgendwo auf der Welt. Ich hatte Derartiges damals in einer Strafanzeige gegen die St. Stephan Kirche vorausgesagt. Jetzt grassiert in Würzburg die Angsterkrankung ADS, später wird es Depressionen und ekklesiogene Suizide geben. Wenn die im Jahr 2010 rücksichtslos missbrauchten Kinder selber Kinder haben werden, werden zahllose Autisten darunter sein. Ich muss nicht extra erwähnen, dass auch Lukas  17 nicht von Jesus unterschrieben ist. Die Bibel stellt m. E.  ohne Gottes Unterschrift  juristisch Makulatur dar. Der Alte Fritz bezeichnete sie als Märchenbuch.

    Durch eine Radikalisierung meiner Kirche kommen glaubensassoziierte Erkrankung jetzt „durch alle Ritzen“ (Quelle Die Zeit, 31.3.2010). Angeblich „vom Teufel Besessene“ (selbige Quelle) therapiert die Psychiatrie in der Regel nicht selbst kausal, sondern überweist diese Schwerkranken zwecks „Therapie“ zum Klerus (selbige Quelle). Der nimmt dann oft eine sog. Teufelsaustreibung vor. Aufgrund der skurrilen Überweisungspraktik unserer Psychiatrie musste Papst Benedikt Schnellkurse in genannter Disziplin einführen. Da es in diesem Zusammenhang zu Todesfällen kam, nimmt man zur Absicherung nun in Deutschland zu einer Teufelsaustreibung (nachzulesen in der „Die Welt“ vom 12.Mai 2014) drei Psychoanalytiker mit an Bord. Man „entscheidet“ also im Team: psychiatrisch krank oder „vom Teufel besessen“. Die Top- Analytikerin Prof. Leuzinger-Bohleber, Nachfolgerin Sigmund Freuds am gleichnamigen Institut in Frankfurt, erhielt von mir in dieser Sache eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung. Das Vorurteil der Bevölkerung, unsere Psychiater seien selber krank, scheint demnach keines darzustellen und ist vielfach  aus anderer Quelle belegt (z.B. „Hilflose Helfer“, Schmidbauer). 17 % der Psychiater, so im genannten Buch, seien einmal oder öfters wegen psychischer Erkrankungen stationär, ein Großteil leide unter Suchterkrankungen. Die beklagenswerte Suizidrate ist ca. 4x höher als bei uns Internisten. Das scheint nicht an der Zusammensetzung ihres Klientels zu liegen, denn es ist auch das hausärztliche Klientel, sondern an einer besonders gearteten, angstbesetzten  Persönlichkeit. Ein Schweizer Kollege benutzte im Zusammenhang mit der heutigen Psychiatrie das Wort „feige“.

    Eine  süddeutsche Staatsanwaltschaft schreibt mir nun, Jesus sei in der Strafsache „Planung einer Apokalypse“ völlig unschuldig. Er sei ja nicht „existent“. Man hatte sich, so meine Vermutung, mit der auch benachrichtigten deutschen Terrorabwehr in diesem Punkt abgesprochen. Der historische Jesus würde sich „im Grabe umdrehen“, würde er gewahr, was meine Kirche über ihn verbreiten lässt. Ihm, einem Wort- und Wehrlosen, in finanziellem Eigennutz die Planung eines Holocaust oder das schon heutige (!) Betreiben eines KZ´s (Folterhölle)  anzudichten, ist Gotteslästerung. Naturgemäß kann eine Staatsanwaltschaft schlecht eine Auferstehung am dritten Todestag, also ein Wunder als geschehen bescheinigen. Sie ist gebunden, in Sachen Religion wissenschaftliche Neutralität zu wahren. Der Auferstehungsglaube ist Aberglaube und erfüllt mehrere egozentrische Zwecke. Wer nicht an seine Auferstehung glaube, den werde der „Retter“ vor der Hölle nicht retten, so die Amtskirchen. Das ist Erpressung hin zu einem Aberglauben. Das ist Erpressung unserer jüdischen Mitbürger.

    Das Bescheinigen oder Akzeptieren von Wundern, so verstehe ich obige Staatsanwaltschaft,  wäre ein Bruch dieser Neutralität und das Ende jeder regulären deutschen Rechtsprechung. Ein Mörder und ein Zeuge könnten behaupten, das Opfer als „von den Toten auferstanden“ kürzlich gesehen zu haben. Der begangene Mord bedeute daher nur eine vorübergehende und zu vernachlässigende Schädigung. Jesus ist also definitiv bzw. jetzt amtlich als gestorben zu betrachten. Der römische Totenschein gilt. Ich muss nicht gesondert als Facharzt betonen, dass es auch wissenschaftlich unmöglich ist, nach drei Tagen wieder lebendig zu werden. Damit droht nun, und das ist eine „neue“ Erkenntnis,  Bischof Schneider in eigener Täterschaft und im Amt mit der Bibel-Erfindung Feuer-Hölle. Die soll in ihrer nicht zu überbietenden Brutalität übrigens eine Erdichtung des Mittelalters sein. Das ist seit der Europäischen Aufklärung bekannt, hinter die wir nach einer Äußerung  unseres Bundespräsidenten Gauck nicht zurückfallen dürfen. Im Übrigen gilt modernes Recht auch für menschgewordene Götter. Der Gott Prinz Philip kann sich auf der Insel Tanna auch nicht straflos einen Menschengrill  aufbauen.

    Ich habe die Bitte, diese Anzeige nicht zwecks Bearbeitung der eventuell von Ihnen für zuständig befundenen Staatsanwaltschaft Hannover zuzuleiten. Diese hat, wenn Sie so wollen,  vor Jahren deutsches Recht gebeugt und das schon damals beklagte Feiernlassen des Holocaust Sintflut in Deutschland  (im Amt!) für „sozialadäquat“ und „gänzlich“ unverdächtig erklärt. Ekklesiogene Erkrankungen gibt es ja auch in Köln. Das Hauptthema auf den geschlossenen Abteilungen Kölns werden, wie anderswo auch,  Religionsthemen sein, speziell Schuld, Sünde und angebliche (Feuer-) Strafen „Gottes“. Wo es ekklesiogene Depressionen gibt, gibt es auch ekklesiogene Suizide. Mir selbst ist so ein tragischer, nicht verjährter Casus aus dem evangelischen Nachbarort Hermannsburg bekannt. Man fand Beweismaterialien, die eindeutig sind. Angst vor ewiger Folter ist nach dem unvergessenen Karl Jaspers die größte, allerdings tief verdrängte  Menschenangst. Das hört unsere  mit der Amtskirche allzu oft per Vertrag „verheiratete“ Psychiatrie gar nicht gern. Nietzsche lehrte uns aber schon: Kinder unter 16 dürften nicht in eine Kirche. Ein „flüchtiger Gang über die Flure eines Irrenhauses“, wie der Denker sich ausdrückte, lehrte ihn, wer für die Erkrankungen dort verantwortlich zeichnet: Die Kirchen. Es ist nach dem kirchlichen Großversuch Würzburg an der Zeit, dass Kinder wieder Vertrauen in ihren Gott fassen können, dass ihre „Liebe“ zu Jesus wirkliche Liebe wird und nicht ein Zeichen ihrer wahnsinnigen Angst (siehe dazu obiges Bild).

    Gez. XXXXX     Ende

    Es bleibt also für Humanisten viel zu tun, viele Grüße, Frank Sacco

  3. Klarsicht sagt:

    Der Islam – egal welcher – gehört nicht zu Deutschland !

    Weil das Objekt der „islamischen Liebhaberei“ (der Islam) ein Kulturprodukt des nahen Ostens ist, kann es niemals allein und unabhängig von menschlichen Hirnen zu Deutschland oder einem anderen westlichen Land gehören. Ausländische Altertümer gehören ja auch nicht deswegen zu Deutschland, weil sie deutsche Liebhaber und Bewunderer haben.

    Da der Islam keine eigenständige, natürliche Person ist, kann man ihn rechtlich auch nicht in Deutschland einbürgern. Das geht aber mit Menschen, die den Islam in ihre Gedankenwelt aufgenommen haben („Fans des Islams“). „Fans des Islams“ gehören zu Deutschland, solange sie sich in Deutschland aufhalten. Handelt es sich um „Fans des Islam“, die rechtlich als Deutsche gelten, gehören sie auch dann zu Deutschland, wenn sie sich im Ausland aufhalten.

    Der Islam ist ein Denk- und Glaubenssystem, das in einem Kulturraum geschaffen wurde, der nicht zu Deutschland gehört(e). Deswegen kann er niemals zu Deutschland gehören. Man könnte wohl von Diebstahl sprechen, wenn sich ein Staat durch konkludentes Handeln und Verhalten oder durch eine einseitige explizite Erklärung irgendein fremdes Kulturgut als konstitutiven Bestandteil seines Staatswesens einverleiben würde.

    Wer behauptet, dass der Islam deswegen zu Deutschland gehört, weil dort einige Menschen Inhalte aus dem Denk- und Glaubenssystem des Islam in ihre Gedankenwelt aufgenommen haben und ihren Lebensvollzug danach ausrichten, der nimmt für sich ein Recht in Anspruch, was ihm nicht zusteht. Für ihn müsste es dann ja auch plausibel sein zu behaupten, dass Syrien, der Irak oder Afghanistan zu Deutschland gehören, weil sich menschliche Mitglieder dieser Staaten in Deutschland befinden/aufhalten. Gehört für ihn der Mond zu den USA, weil sie im Besitz von Mondgestein sind ?

    Das Denk- und Glaubenssystem „Islam“ gehört zum geistigen Eigentum des Kulturraumes, wo es genuin entwickelt wurde. Dasselbe trifft für die Denk – und Glaubenssysteme der Juden und Christen zu. Wo sich der Ursprungs-Kulturraum der ersten Schriften aller drei Denk- und Glaubenssysteme befindet, dürfte klar sein – jedenfalls ist es nicht Deutschland.

    In Deutschland gibt es viele Liebhaber(innen) aller drei Denk- und Glaubenssysteme. Sie gehen ihrer Liebhaberei dadurch nach, indem sie sich geistig/gedanklich und in ihrem Handeln und Verhalten der Inhalte aus den fremden Denk- und Glaubenssystemen bedienen. Das ist aber in allen Fällen eine höchstpersönliche und völlig private Angelegenheit von ihnen, die nichts mit Deutschland zu tun hat. Durch die Nutzung der Inhalte des fremden Denk- und Glaubenssystems schreiben sie sich autonom oder schreibt man ihnen heteronom die Eigenschaft zu, Muslim, Jude oder Christ zu sein. Deswegen gehören die Liebhaber(innen) aller drei Denk- und Glaubenssysteme aber nicht zu Deutschland, sondern weil sie Menschen in Deutschland sind. Eigenschaften gehören unmittelbar zu Mensch und Tier.

    Gruß von

    Klarsicht

     

     

     

     

     

     

     

     

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