Koranschulen gehören nicht zu Österreich

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dontcontrolmeBibel und Koran stammen aus blutrünstigen, verrohten Zeiten. Ihnen ist kein Vorwurf zu machen, wenn sie blutrünstige, verrohte Inhalte haben. Ganz was anderes ist es, wen man diese Bücher auf Kinder loslässt – so steht es im wissenbloggt-Artikel Koranschulen gehören nicht zu Deutschland.

In Österreich ist nun eine Diskussion ausgebrochen, wo dasselbe Thema mit starken Worten angegangen wird. Eine "alarmierende Studie" hat "skandalöse Zustände" aufgedeckt, so die österreichische Kronenzeitung in Schwerste Mängel in Islam- Kindergärten (5.12.): "Da werden Erziehungsmethoden praktiziert, die die dortigen Kinder vor unserer – europäischen – Gesellschaft schützen wollen, weil sie Werte in Österreich, die Art wie man hier lebt, und auch das Frauenbild ablehnen", so wird das Forschungsergebnis vom Studienautor Univ.- Prof. Ednan Aslan vom Institut für Islamische Studien der Universität Wien zitiert.

Dieselbe Zeitung schreibt 2 Tage darauf über die Gegenposition in Islamische Kindergärten: "Studie ist unmenschlich" (7.12.). Demnach sorgen die skandalösen Zustände in islamischen Kindergärten seit Tagen für Empörung, aber nicht alle wollen sich mit der Studie abfinden. In Österreich gibt es einen "Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft" namens Fuat Sanac, der sich über die Studie ärgert: Er zeigte sich am Montag enttäuscht darüber, dass muslimische Kindergärten extra untersucht würden. In einem demokratischen Land dürfe man die Bürger nicht nach Glauben qualifizieren, das sei "undemokratisch und auch unmenschlich".

Nähere Informationen liefert atheisten-info.at in Islamische Kindergärten: Wien will Informationen (6.12.). Dort ist eine kurzgefasste Vorstudie zum Fragenbereich über Islamkindergärten in Wien wiedergegeben. Zwei von den Kritikpunkten: Ein nicht gering zu schätzender Teil der islamischen Kindergärten bietet neben den offiziellen Konzepten ein Sonderprogramm zur religiösen Erziehung an, das die Kinder nicht für die Gesellschaft vorbereitet, sondern die Kinder vor der Gesellschaft bzw. den gesellschaftlichen Werten schützen soll – und – Kinder werden mit einem veralteten Sündenverständnis eingeschüchtert und ihnen wird ihre Entwicklung zur Mündigkeit genommen.

Weitere Interna kann man dem atheisten-info.at-Artikel entnehmen. Aus deutscher Sicht stellt sich die Frage, wann wird bei uns eine entsprechende Studie gemacht? Die Informationslage ist schlecht, wie unser Koranschulen-Artikel sagt. Ein weiteres Eigenzitat sei erlaubt:

Man geht wohl nicht fehl, wenn man den Koranschulen Anleitung zur Intoleranz und Verächtlichmachung der Aufklärung vorwirft. Das grobschlächtige Material über "Höllenstrafen" und "himmlische Belohnungen" ist ohnehin zu pervers, als dass es jugendfrei sein dürfte.

Aus humanistischer Sicht ist es nicht zumutbar, Kinder mit irgendwelchen von den vielen "einzigen Glaubenswahrheiten" zu indoktrinieren, anstatt sie mit den objektiven Wahrheiten von Wissenschaft und Aufklärung vertraut zu machen. Deshalb sind Koranschulen aller Wahrscheinlichkeit nach grundgesetzwidrig und so gut wie gewiss kinderschädigend. Koranschulen dürften das Gegenteil von Integration sein, von Emanzipation, von Aufklärung.

Der Islam gehört zu Deutschland, aber die Koranschulen gehören nicht zu Deutschland. Die Koranschulen gehören ins Mittelalter.

Dieser letzte Passus vom Islam, der zu Deutschland gehört, fand viel Widerspruch. Das soll nun nicht nochmal aufgerührt werden. Aber der Folgesatz, wohin die Koranschulen gehören, der gilt nun erwiesenermaßen für Österreich. Koranschulen gehören nicht zu Österreich. Die Koranschulen gehören ins Mittelalter.

 

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2 Antworten auf Koranschulen gehören nicht zu Österreich

  1. Wilfried Müller sagt:

    Mina Ahadi, die Vorsitzende vom Zentralrat der Ex Muslime, schreibt am 9.1. über einen Artikel vom Kindermagazin des Spiegel-Verlags http://exmuslime.com/kindermagazin-des-spiegel-verlags-verharmlost-den-maedchen-und-frauenfeindlichen-islam/, der Mädchen anstiften soll, sich zu verschleiern. Diese menschenrechtswidrige Aufforderung wird als Kinderrechtsverletzung enttarnt, mit dem Schlussatz: Die Unvereinbarkeit von islamischem Recht und allgemeinen Menschenrechten bzw. von Scharia und Grundgesetz müssen wir ansprechen – auch und gerade gegenüber allen Kindern und Jugendlichen.
     

    siehe auch Koranschulen gehören nicht zu Deutschland

     

  2. Wilfried Müller sagt:

    Aus dem Bericht der Universität Wien zu ihrer Untersuchung über Islamische Kindergärten  (2/16): Pluralitätsfördernde Impulse kommen oftmals zu  kurz. In der religiösen Erziehung bestimmen traditionelle Bilder die Erziehung der Kinder, es wird beispielsweise mit strafenden und belohnenden Gottesbildern gearbeitet. Dabei werden Kinder  mit  einem veralteten Sündenverständnis  eingeschüchtert und es wird ihnen die Entwicklung zur  Mündigkeit genommen. Die eigene Religion wird mitunter vor anderen Religionen und Weltanschauungen aufgewertet.

    Bei atheisten-info.at wird Der Bericht so kommentiert Wiener Islamkindergärten werden überprüft!

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