Die Enträtselung des Terrorismus – offener Brief von Frank Sacco

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davMit gängigen Mitteln ist der Terrorismus nicht zu begreifen, schreibt Frank Sacco, Doktor der Medizin, an das Bundesamt für Verfassungsschutz. Er sieht die Ursachen im "religiösen Terrorismus", speziell in der Sure 4 aus dem Koran (siehe Vers 56, in der verlinkten Übersetzung anders als unten zitiert) und der dort erzeugten Höllenangst (Bild: Sacco).

Frank Sacco, Doktor der Medizin  www.frank-sacco.de   22.8.17

An das Bundesamt für Verfassungsschutz

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei mein Artikel über den Terrorismus.

Die Enträtselung des Terrorismus

„Sie waren gute Jungen“, sagen die Eltern laut Berichten in der „Die Welt“ der Terroristen von Barcelona mit 14 Toten. Ja, jeder möchte Younes (22) zum Schwiegersohn haben, sieht man auf sein Lichtbild. Die Welt stehe vor einem Rätsel, ist zu lesen. Die „gängigen Erklärungen“ würden nicht  helfen“.  Die Allgemeinheit kann solche Taten nicht begreifen, weil die Erklärungen im kollektiven Unbewussten zwar vorhanden, aber dorthin verdrängt sind. Auch unsere etablierte Psychiatrie kann das Rätsel aufgrund einer eigenen Erkrankung, einem Sacco-Syndrom, nicht lösen.

Dabei wissen wir alle, wie es in Kirchen und Moscheen zugeht. Da lernen Kinder in Suggestion Texte auswendig. Die Sure 4 ist jedem Moslem ein fester Begriff. Ihr Inhalt ist jedem bekannt, wird aber weitestgehend verdrängt. Es heißt dort, Allah lege Sünder zuerst mit dem Gesicht, mit den Augen auf den ewigen Feuerrost. Dann komme die Rückenseite auf den Grill. Da solche Vorstellungen für Kinder nicht auszuhalten sind, verdrängen sie es zunächst. Doch Jahre später kommt die Angst erneut. So schreibt der Sohn der Andrea Shajan: „Er (Allah) rettet Euch vor dem Höllenfeuer“ (Stern TV, RTL, 14.1.2015).  Die Angst vor der Hölle ist ein „Geschäft“ der Geistlichkeiten, so Bischof N. Schneider in Der Spiegel 2014/43. Dieses Geschäft aber bildet die  Grundlage für einen religiösen Terrorismus.

Der Rest funktioniert recht simpel. Ein Prediger nimmt Jugendlichen diese Angst, indem er eine Garantie ausspricht, die es nur im Islam gibt: Die Garantie der Höllenvermeidung. Sie erklärt die zahlreichen Konversionen zum Islam, hat allerdings ein Märtyrertum zur Bedingung. Doch der Tod trete, so sagt man, schnell und nahezu unmerklich ein. Als weitere Droge muss ein Feindbild aufgebaut werden, damit Hass entstehen kann. Doch immer, und das wissen wir Deutschen aus der Hitlerzeit, immer ist zunächst Angst die Grundlage für eine Entstehung von Hass und einem Bedürfnis nach Rache. Aufgrund von in Kirchen gepredigter Angst vor Juden hassten deutsche „Arier“ Juden (siehe Buch „Gott segne den Führer. Die Kirchen im Dritten Reich“ Druffel-Verlag). Ein Hassprediger kann nur dann etwas bewirken, wenn vorher, möglichst in frühester Kindheit,  ein Angstprediger tätig gewesen war.

Die Gott- bzw. genauer die Höllenangst führt in ein Sacco-Syndrom. Die Heilung von dieser Angstkrankheit kann durch einen Imam geschehen, der diese Angst  wie oben beschrieben nimmt. Besser und weniger laut und blutreich geht es allerding mit einer EAT, einer Ecclesio-Adversative Therapie. Die jugendlichen „Terroristen“ sind auf katholischem Sektor Messdienern gleichzustellen. Auch Messdiener sehen lieb aus. Auch sie werden schnell zu gewalttätigen „Terroristen“. Sie werden es aber am eigenen Leib und an der eigenen Seele: So „produzieren“ Psychotiker masochistische, sie extrem quälende Halluzinationen, Depressive fühlen sich als Sünder und  opfern einem Gott ihre Fröhlichkeit und Borderliner verletzen ihren Körper (wie Ödipus es tat) bis hin zum Suizid. Masochismus ist der (innenaggressive) Terrorismus im Christentum, Sadismus der (außenaggressive) im Islam. Beide Verhaltensweisen führen zu einer Angstreduktion. Nachdem sich Ödipus beide Augen ausgestochen hatte, war er von seiner Höllenangst befreit. Seine Rechnung mit Zeus ging auf. Heute wissen wir: Es gab gar keinen Zeus. Sein Opfer war umsonst. Auch das Leiden der ecclesiogen Depressiven ist umsonst. Da ist kein Richter im Himmel.

Doch es ist schwer, einem Kollektiv bzw. der Psychiatrie, die immer einen Spiegel des Kollektivs anstatt deren Korrekturfaktor darstellt, diese Zusammenhänge zu verinnerlichen. Nichts wird verständlicher Weise so verteidigt wie die Betonmauer um das eigene Unbewusste. Dem Gedanken, man könne im Unbewussten noch seinem Kinderglauben anhängen, wird starker Widerstand entgegengesetzt. Ja man stellt ad hoc die skurrile Behauptung auf, Zugang zu seinem Unbewussten zu haben.  Ob Psychiater dumm seien, so eine Frage im Internet: Nein, wer studiert hat, kann nicht dumm sein. Ob sie gar feige sind, weil sie von der Kirche krank Gemachte zur „Therapie“ zum Klerus, also zu den Verursachern  abschieben, fragt mich ein Schweizer Psychiater. Nein, Angst und Feigheit sind zwei verschiedene Dinge.

Die beste Therapie  liegt natürlich in der Prophylaxe. Hier versagen Polizei, Staatsanwaltschaften, Richter, Verfassungsschutz und die zuständigen Minister. Bibel und Koran sind verfassungsfeindliche Schriften. Auch aus unbewusster Angst heraus bagatellisiert man hier übelste Folterandrohungen. Man will sich nicht mit dem zweitgrößten Arbeitgeber der BRD und dem größten der Psychiater  anlegen. Man hält das für politisch ungeschickt. Beide Schriften gehören aber verboten. Würde man sie verbieten, wäre man erstaunt, wie schnell verfassungskonforme Versionen beider Bücher herausgebracht würden. Die Entwürfe  liegen schon in den Tresoren der jeweils führenden Geistlichkeit. Denn dumm ist man in den Chefetagen der Religionserfinder auch nicht. Da sitzen Geschäftsleute, denen die Kollateralschäden ihres Tuns durchaus bekannt sind.  Nicht nur ich habe sie über Jahre hinweg intensiv aufgeklärt.                

Gez.  Frank Sacco

 

Frank Sacco ist Autor von Das Sacco Syndrom und Autor u.a. des Buches "Wenn Glaube krank macht", BoD, 404 Seiten, 12,99 €

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3 Antworten auf Die Enträtselung des Terrorismus – offener Brief von Frank Sacco

  1. Saco sagt:

    Religiöser Freispruch für Terroristen?

    Ist der Koran eine Ursache des Anschlages von Barcelona mit 16 Toten? Hier hilft uns der Text: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt“, so in Sure 47,4f. Auch Sure 8,12,17 ist ein eindeutiger Tötungsbefehl Allahs: „Wahrlich, in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab. Und nicht erschlugt ihr sie, sondern Allah erschlug sie.“ Das bedeutet religiös einen Freispruch für jeden muslemischen Terroristen: Nicht er tötet und hat irgendeine Verantwortung für seine Tat, sondern sein Gott. Die Tatherrschaft geht auf Gott über. Der Lohn der Arbeit ist für den tötenden Terroristen die sichere Vermeidung der Hölle: „Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich, dem geben wir gewaltigen Lohn“, so in Sure 4,76,78.

  2. Wilfried Müller sagt:

    Lieber Saco, wenn man nach den Schriften geht, ist auch die Bibel terroristisch. Da muss man also die Leute als solche anschauen und nicht die Texte, die sie lesen.

  3. Saco sagt:

    Auf jeden Fall. Die Bibel schreibt vor, Homosexuelle zu töten. Damit ist sie nicht nur aus der Zeit, sie ist auch verfassungswidrig. Nun macht man das nicht mehr, aber wie sieht es mit den Verwirrten aus? Hab mal ein Gedicht geschrieben……

     

    Tod auf Mykonos

     

    Schwule muss man töten, sagte Ismael, der Vater von Ken.

    Ja, ich weiß, sagte ich, sie sollen weg.

    Aber wenn wir uns nun dem Befehl widersetzen,

    wenn wir ihm einfach nicht gehorchen?

    Erst macht der Glaube sie zu Schwulen

    und dann erteilt uns Gott noch diesen verrückten Befehl!

    Tut nichts zur Sache, sagte Ismael,

    wir dürfen da nicht nachdenken.

    Gottes Ratschluss ist für uns nicht zu ergründen.

    Und wenn wir sie nicht ausmerzen, straft er uns.

    Ich konnte ihn  nicht aufhalten, in dieser Nacht.

     

    Gott ist doch ne Projektion, rief  ich noch.

    Der eigene Haufen Scheiße im Kopf wird auf Gott projiziert.

    Und so wird aus Gott n Haufen Scheiße.

    Doch er war schon gegangen.

     

    Es war seine Angst.

    Bei uns Menschen ist es immer erst die Angst.

    Erst dann kommt der Hass.

     

     

     

                                                                                  Quelle 3. Mose 20:13

    Psalm 51:17

    Psalm 119:137

     

     

     

     

     

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