K.o. für Correctness

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people-2583466_1280Viele fanden die Correctness o.k., was eine Abkürzung für oll korrekt (all correct) ist, und in sich nicht ganz so correct.

Jetzt aber ist ein Haupt-Dogma des Genderns krachend k.o. (knocked out) gegangen, was den K.o.-Titel ebenso wie das Selbst-Knockout-Bild von StockSnap, pixabay legitimiert.

Jungs sind nicht dasselbe wie Mädchen – es hat lange gedauert, bis die Wissenschaft das entdeckte. Jenseits der primären Geschlechtsmerkmale gibt's auch andere Unterschiede, und das sind keine Rollenklischees. Was die Gender*innen mit höchster Erregungsstufe leugnen, ist wahr.

Der Artikel dazu ist als Abstract frei verfügbar, RESEARCH ARTICLE – Sex differences in children's toy preferences: A systematic review, meta-regression, and meta-analysis (Infant and Child Development 22.11.). Schon im frühen Alter bevorzugen die meisten Kinder demnach Spielzeuge, die ihrem Geschlecht zugeordnet sind. Die Forscher     Brenda K. Todd, Rico A. Fischer, Steven Di Costa, Amanda Roestorf, Kate Harbour, Paul Hardiman und John A. Barry untersuchten das mit einer Metaanalyse, die 1788 Artikel und 16 Studien aus 85 Jahren umfasste (787 Jungen und 813 Mädchen).

Sie fanden statistisch signifikante, sehr starke Effektgrößen für die Mittelwertunterschiede zwischen den zwei Gruppen (Cohens d). Die Anwesenheit eines Erwachsenen wirkte sich dabei nicht aus, ebenso weitere Faktoren wie Ort, Datum, Anwesenheit von geschlechtsneutralem Spielzeug. Ältere Jungs bevorzugten jungenspezifisches Spielzeug noch mehr als jüngere (bei den Mädchen gab es das ensprechende Verhalten nicht), und es wurden auch Trends festgestellt. Z.B. zeigten frühere Studien stärkere geschlechterspezifische Spielzeugvorlieben – dazu wird der Einfluss des Umfelds diskutiert, der z.B. bei den Jungs länger wirken könnte.

Als Ergebnis der Untersuchung wird gesagt, die Geschlechtsunterschiede bei der Spielzeugwahl seien sowohl abgeboren als auch anerzogen. Die Stärke des Phänomens zeige die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es auf einen biologischen Ursprung zurückgeht.

Auf deutsch gibt's einen Sekundärbericht. Der Artikel dazu stand auf der Titelseite der SZ als Mein Auto, deine Puppe, und online wurde er zu Meine Puppe, dein Auto (Süddeutsche Zeitung 5.12.). Puppe und Auto sind gendermäßig, nicht egal, so der Inhalt, denn Mädchen spielen lieber mit Mädchenspielzeug; und Jungs lieber mit Jungenspielzeug.

Die Spielzeugvorlieben "scheinen das Ergebnis von angeborenen und sozialen Faktoren zu sein", so die Forscher. Der Einfluss der Eltern stößt auch an Grenzen, weil der höchste Konformitätsdruck unter Kindern selbst herrscht.

Der SZ-Autor Sebastian Herrmann liefert eine wortstarke eigene Interpretation; von Eltern welche die besten Pläne entwickeln, die dann an ihren Kindern zerschellen. Viele verweigern sich dem "Hellblau-und-Rosa-Wahn" der Spielzeugindustrie. Sie geben ihren Kindern kein spezifisches Jungs- oder Mädchen-Spielzeug, auf dass die Sprösslinge "befreit von den Fesseln lähmender Stereotype" aufwachsen mögen.

Doch die gendermäßig gefakete Theorie scheitert an der Praxis. "Erster Wörter mächtige Jungs" rotten sich auf dem Spielplatz um ein Plastikdings zusammen, um in "schier grenzdebiler Begeisterung" zu rufen: "Bagger! Bagger!" Daneben backen gleichaltrige Mädchen Kuchen in "Glitzer-Schmetterling-Förmchen" und "machen selig ihr Ding". Die unglücklichen Eltern sehen sich in ihrem Groll auf die Industrie bestätigt, im Hinterkopf die Frage: Was haben wir da falsch gemacht?

Die neue Antwort ist: Die Eltern haben nix falsch gemacht, nur die Gender*innen. Die Spielzeugwahl ist entgegen den Gender-Dogmen biologisch bedingt, egal wie die Eltern das finden (Wortwahl wb). Wenn Kinder sich selber das Spielzeug aussuchen dürfen, entwickeln sie klare Präferenzen für Fahrzeuge (Jungs) oder Puppen (Mädchen). Der Effekt ist immer deutlich und unabhängig davon, wann und wo die Studien gemacht wurden, oder ob in den Herkunftsländern der Kinder besonderer Wert auf Geschlechtergleichheit gelegt wurde.

Es ist also kein Erziehungsversagen, wenn der Sohn sich waffenstarrende Lego Nexo Knights wünscht und die Tochter kitschige Barbiepuppen. Das basiert auf einer genetischen Veranlagung, und es ist weder gut noch schlecht. Es ist einfach so, spendet der Autor Trost. Natürlich wirkt sich auch das soziale Umfeld auf die Grundvorlieben aus. Dazu gehören die Rollenvorstellungen, die durch Medien, Werbung und das Spielzeugangebot tradiert werden. Die Industrie verformt die Kinder also nicht mit ihren geschlechterspezifischen Waren, sondern sie befriedigt ein bestehendes Bedürfnis und heizt es dabei an.

(Das Gegenteil gilt für die gendermäßig correcten Gegenvorstellungen, die bestehende Bedürfnisse leugnen und wegzutrainieren suchen, wb.)

Darüber hinaus ist der Einfluss der Eltern sowieso begrenzt, denn der höchste Konformitätsdruck herrscht unter Kindern selber. Laut Forschungsbericht hacken vor allem 3- bis 5-Jährige auf anderen Kindern herum, wenn die mit dem "falschen" Spielzeug spielen. Bei den 7-Jährigen lässt der Konformitätsdruck genauso wie das Interesse am geschlechtsspezifischen Spielzeug allmählich nach. Nochmal Beruhigung vom Autor: Aus den meisten Kindern würden dann doch vernünftige Erwachsene werden. Kein Kind ginge an "die dunkle Seite" verloren, wenn sein Lieblingsspielzeug nicht den gesellschaftspolitischen Vorstellungen der Eltern entspricht.

Tja, als Nächstes kommt dann wohl die Entdeckung, dass die erwachsenden Jungs biologisch so sind, dass sie die erwachsenden Mädchen anfassen wollen, und dass die Mädchen biologisch so sind, dass sie das auch wollen …

 

Links von wb dazu:

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14 Antworten auf K.o. für Correctness

  1. Saco sagt:

    Im Amerika bezeiche ich meine Ute oft als "my husband", was Erstaunen hervorruft und dann natürlich auch komisch/lustig  ist. Aber in der Tat: Ich kaufe Blumen ein, und ich koche. Und ich habe mehr Gefühl. Wie es beim Verkehr ist, verrate ich natürlich hier nicht. Ist ja auch egal. Ob man letztlich als Mann eher weiblich imponiert, liegt auch an einem Rollenspiel. Etliche Psychiater, so auch Freud, Blüher, Sigusch und der homosexuelle Einstein des Sex, Hirschfeld, beschäftigen sich mit dem "Feminisierungssschub" bei heranwachsenden homosexuellen Männern. Primär lieben sog. "unechte" Homosexuelle nämlich Frauen. Tagsüber machen sie "Partie mit Frauen", als Modeschöpfer und so. Doch man  muss als Mann etwas in eine Frauenrolle schlüpfen, um für einen Mann sexuell attraktiv zu sein. Wir alle spielen. Kellner spielen oft Kellner. Wusste Sartre.

  2. Nils Nehrke sagt:

    Immerhin taugt der Artikel als Nachweis der völligen Unkenntnis der Autors von der Thematik. Mehr ist nicht drin. Ob es noch eine unsachgemäße Polemik gegen die Gender Studies gebraucht hätte, lasse ich mal dahingestellt. An pseudowissenschaftlicher Peinlichkeit liefert Kutschera doch schon genug – da muss Wissenbloggt nicht auch noch mitmischen.

  3. Saco sagt:

    Etwas Obacht muss man geben, dass Kinder nicht verunsichert werden, welches "Geschlecht" sie haben. Zum Beispiel im schulischen Unrterricht. Man weiß nicht, wohin das dann läuft. Unsicherheitenauf dem Gebiet werden von Kindern möglicher Weise schlecht vertragen. Sie fürchten Diskriminierung von Gleichaltrigen. Bei Psychotikern bzw. Schizophrenen gibt es oft im Anlaufstadium der Krankheit diese Angst und Unsicherheit, wo man hingehört, ob man homosexuell ist. Eltern "verschlimmern" oft diese Angst, da auch sie in der Richtung Ängste zeigen.  Schlimm ist die hohe Suizidrate bei Homosexuellen, die nicht nur auf eine Diskriminierung zurückzuführen ist. Im engsten Freundeskreis werden Homosexuelle eher selten diskriminiert. Eher sehr behutsam aufgenommen. Na ja, mal sehen, was kommt. Wie es weitergeht. 

  4. Ich kann Nils Nehrke an dieser Stelle nur Recht geben. Die Reaktionen auf IH waren noch viel eindeutiger.

  5. Wilfried Müller sagt:

    Frank erstaunt mich mit seiner Zustimmung zu der völlig unsachlichen Kritik von Nils. Die Reaktionen auf IH sind mir schnuppe, seit ich den IH-shitstorm gegen Frank Sacco gesehen habe.

  6. Nils Nehrke sagt:

    Wilfried, was soll ich denn da noch schreiben? Begrifflich ist der Beitrag ungenau und man darf vermuten, dass du dich mit den Gender Studies nicht so wirklich auskennst. Das ist ja auch kein Drama, ich persönlich fand das Thema an der Uni eher langweilig – Geschmackssache. Wenn du dich aber berufen fühlst, eine ganze wissenschaftliche Disziplin für bankrott zu erklären, dann solltest du dich doch wenigstens ein bisschen einlesen. So bewegt sich der Beitrag niveautechnisch auf der Höhe einschlägiger kreationistischer Veröffentlichungen: Keine Ahnung von der Sache, aber dafür viel Selbstbewusstsein. Warum machst du sowas, und vor allem: Warum machst du sowas immer noch?

  7. Wilfried Müller sagt:

    Das sind wieder persönliche Bemerkungen, Nils, kein Wort dazu, dass das Dogma von der Jungs-/Mädchen-Gleichheit geknackt ist. Inwieweit die Gender Studies eine Wissenschaft sind, ist schließlich umstritten. Ich halte die Sprachpolizei nicht für eine wissenschaftliche Leistung, und die Sprachanpassung an Promillebruchteile der Bevölkerung auch nicht. Vor allem werfe ich den Gender*innen zweierlei Maß vor, mit völliger Ignoranz der immigrationsbedingten Emanzipationsdefizite. Als Beleg für meine Beschäftigung mit dem Thema kann ich immerhin eine Latte von Artikeln vorlegen:

  8. Nils Nehrke sagt:

    Ich kann dir da nicht helfen, Wilfried. Ich habe das Thema an der Uni nur gestreift und von irgendeinem Dogma habe ich da nichts gehört. Worin dieses Dogma besteht oder bestehen soll, verrät dein Artikel nicht. Man kann da höchstens mutmaßen. Auch mit für dich scheinbar selbstverständlichen Begriffen wie "Sprachpolizei" kann ich wenig anfangen. Woher nimmst du denn deine Informationen über die Gender Studies?

  9. Wilfried Müller sagt:

    Meine Infos kommen aus den Medien und wiki, wie man gleich im 1. verlinkten Artikel oben sieht. Zum Dogma siehe wiki: Die Gender Studies behandeln Geschlecht und Geschlechterverhältnis nicht als naturgegebene, sondern als überwiegend gesellschaftliche Phänomene, die durch soziale sowie kulturelle Praktiken und Strukturen konstruiert werden. Das äußert sich in Artikeln wie Rauflustige Jungs, zickige Mädchen und unkritische Journalisten (Dr. Mutti). Mit dem oben referierten Artikel ist das ja wohl widerlegt.

     

  10. Nils Nehrke sagt:

    Du verwechselst Sex und Gender, Wilfried. Wenn ich Judith Butler richtig verstanden habe, zweifelt nicht mal sie das biologische Geschlecht (Sex) an. Es geht um die soziale Konstruktion des Geschlechts, was der Definition von "Gender" entspricht. Es sind ja nicht die "Sex Studies". Das würde auch keinen Sinn ergeben. Die biologischen Fragen sind Teil der Biologie, nicht der Sozialwissenschaften, und müssen dort – und nur dort – beantwortet werden. Gewonnen haben diejenigen, die imstande sind, die Erkenntnisse beider Disziplinen zu vereinen. Weiterhin benutzt du zwar den Begriff des Dogmas, also das Konzept einer unumstößlichen kirchlichen Lehre, erklärst aber nicht, wie du dazu kommst, einer äußerst diversen und weitläufigen Sozialwissenschaftsdisziplin den Führen eines Dogmas zu unterstellen. Ich habe mit Menschen gesprochen, die in dem Bereich arbeiten und forschen. Keiner von denen hat so ein Dogma im Kopf, noch bezweifeln sie die Faktizität biologischer oder meinetwegen anatomischer Geschlechter an. Sie fragen vielmehr, was Kultur und Gesellschaft aus Geschlechtervorstellungen und -konzepten machen, welchen Einfluss sie darauf haben und wie sich diese Vorstellungen umgekehrt auf die Gesellschaft auswirken. Man darf wohl davon ausgehen, dass deinem Frontalangriff auf die Gender Studies nicht die Lektüre entsprechender Literatur vorausgegangen ist. Von welchen "Medien" du auch immer sprichst – einen Totalverriss rechtfertigt man damit nicht.

  11. Wilfried Müller sagt:

    Laut wiki versteht man unter Dogma eine … grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird (nicht nur in der Theologie). Ich finde, wenn jemand Geschlecht und Geschlechterverhältnis nicht als naturgegebene, sondern als überwiegend gesellschaftliche Phänomene hinstellt, dann schafft er ein Dogma. Nun zeigt sich wie bei den theologischen Dogmen, dass es nicht stimmt – noch eine Gemeinsamkeit. In dem oben verlinkten Dr.-Mutti-Artikel sieht man, wie die falsche Gender-Aussage über das richtige Forschungsergebnis erhoben wird – das ist klarer Dogmatismus, und den konnte man vielerorts sehen.

    Ich schreibe aber nur von einem Haupt-Dogma des Genderns, womit ich den K.o.-Titel gerechtfertigt sehe, was ja nicht ganz ein Totalverriss ist, sondern sagen wir eine plakative Darstellung. Immerhin ist dem Gendern mit dem referierten Inhalt quasi eine Haupt-Geschäftsgrundlage weggebrochen, aber was ist die Reaktion? Abwiegeln und die Kritiker für inkompetent erklären reicht nicht, meine ich. Es gehört sich, das nun inhaltlich zu diskutieren.

    Z.B. auch, ob man Kinder wirklich mit sechzigerlei Geschlechtern konfrontieren darf, ohne ihnen zu schaden. Auch Gender-Produkte wie trigger warnings und safe space gehören hinterfragt, die Sprachverhunzung ("MitgliederInnen" usw.), die Unart, anderen Leuten Schreibvorschriften zu machen. Und wo ich schon kritisiere, warum wird bei all dem MeToo die  Hauptaufgabe ignoriert, unseren Emanzipationsstandard kulturübergreifend zu wahren?

    Dazu sagst Du gar nichts, Nils. Das wäre aber wichtiger als meine unterstellten oder tatsächlichen  Informationsdefizite, finde ich. Ich brauche nicht Wirtschaft zu studieren, um Fehler des Wirtschaftssystems zu kritisieren. Ich brauche auch keine Gender Studies zu betreiben, um dort Fehler zu kritisieren. Nachdem ich jahrelang an der Uni im Forschungsbetrieb gearbeitet habe (während meiner Promotion als Dr.-Ing.) darf man mir gewisse Grundlagen schon zutrauen.

  12. Saco sagt:

    Die Genderdiskukssion ist überfällig und nötig. Schließlich ist die Homosexuellendiskriminierung nicht weg. Aber es wird besser. So lohnt es sich schon, diskrepante Meinungen zu erörtern. Hier bei WB bleibt es immer so schön sachlich. Und das ist prima. Anders bei facebook, wo ich massiv beleidigt werde. Leider geht die Meinungsbildung im Medizinischen nahezu gänzlich von Homosexuellen aus. Das ist zu ändern, denn es wird in dieser Form dann unwissenschaftlich. Es wird auch leider viel gelogen. Freud, Hirschfeld und Wolff werden falsch zitiert. Doch Wahrheit ist schon angebracht, ist doch ein Schwulsein so gefährlich wie Motorradfahren ohne Helm (Suizidrate). Wenns interessiert, hier ein Link. https://www.frank-sacco.de/homosexualität-ursachen/

  13. Nils Nehrke sagt:

    Wilfried, zwischen notwendigen Grundannahmen und Dogmen besteht doch wohl ein himmelweiter Unterschied. Der Glaube, Erziehung und Gesellschaft spielten bei den Bildern von Mann-sein und Frau-sein keine Rolle, ist für mich schwer nachvollziehbar. Das sehe ich durch die Studie auch nicht widerlegt und – das ist auch wieder so ein Punkt – die Studie selbst behauptet das auch nicht. Stattdessen ist bereits im Abstract zu lesen:

    Gender differences in toy choice exist and appear to be the product of both innate and social forces.

    Despite methodological variation in the choice and number of toys offered, context of testing, and age of child, the consistency in finding sex differences in children's preferences for toys typed to their own gender indicates the strength of this phenomenon and the likelihood that has a biological origin.

    The time playing with male-typed toys increased as boys got older, but the same pattern was not found in girls; this indicates that stereotypical social effects may persist longer for boys or that there is a stronger biological predisposition for certain play styles in boys.

    Hervorhebungen durch mich. Hier steht eben nicht, dass Gesellschaft und Erziehung keinen Einfluss auf die Gestalt, Ausprägung und Vorstellung vom sozialen Geschlecht haben. Ganz im Gegenteil ist den Forschern sehr wohl bewusst, dass sowohl biologische als auch soziale Aspekte Auswirkungen haben.

    Was passiert jetzt wieder? Ich muss Zeit darauf verwenden, um dir die Fehler zu erklären, die auftreten müssen, wenn man sich Hals über Kopf in ein Thema verrennt, von dem man keine Ahnung hat. Da hilft dir auch das Pochen auf akademische Titel wenig, mal ganz abgesehen davon, was einem ein Doktor in Ingenieurswissenschaften bringt, wenn es um ein neues sozialwissenschaftliches Forschungsfeld geht. Abgesehen vom Thema "Gender Studies" erinnere ich mich düster, dass wir ähnliche Debatten bereits geführt haben. Ich bin wohl nicht zu dir durchgedrungen.
    Dass ich mich jetzt nicht auch noch ausführlich zu trigger warnings, safe space, #metoo und "Sprachverhunzung" äußere ("dazu sagst du garnichts"), wirst du vielleicht verstehen – es ist schlichtweg offtopic, hat mit deinem Artikel entfernt bis nichts zu tun und trägt auch wenig bei.

  14. Wilfried Müller sagt:

    Ich schlage vor, bei dem Stand brechen wir ab, Nils, weil keine Einigung in Sicht ist. Wer den undifferenzierten Dogmatismus nicht sehen will, wer vor lauter Differenzierungen das Eigentliche nicht sehen mag, während er sich selber als auch nicht fachkundig beschreibt, der hat eben eine andere Sichtweise. Ich biete das Thema unserer Philosophierunde an, mal sehen, ob da andere Meinungen beigesteuern werden.

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