Zweierlei Maß – frappierendes Beispiel

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hat-1525274_1280Der Dogmendealer ist heute everybody's darling (Bild: Conmongt, pixabay, verändert). Den Dogmen auf die Spur zu kommen, gleicht einer Sisyphusarbeit. Bei wissenbloggt wird sich abgestrampelt, um der Ideologie die Zähne zu ziehen, die Dogmen zu entlarven und zweierlei Maß anzuprangern. Dies Beispiel ging in einem früheren Text unter und bekommt hier einen eigenen Artikel.

Ein frappierendes Beispiel

Basierend auf dem SZ-Artikel (1.) wird hier die Schieflage herausgestellt und ein wenig Verlogenheitsbewältigung betrieben. Wer der Argumentation folgt, wird sich zunächst wundern, bis dann klar wird, worum es geht:

Als angenehm wird der Besuch vom Gastgeber nur empfunden, wenn der Einreisende nicht dauerhaft den Alltag stört. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. Die Nachfrage nach Asyl und Immigration steigt, die Migration weltweit nimmt aufgrund der wachsenden Armut und Übervölkerung in Arabien und Schwarzafrika usw. zu.

Immer mehr Einheimische wehren sich gegen den Massenandrang vor ihrer Haustür. Bürgerinitiativen in Cottbus und Freiberg, Menschenketten in Salzgitter, Delmenhorst und Wilhelmshaven sind Notwehrmaßnahmen von Anwohnern, die sich von ihren Politikern im Stich gelassen fühlen. Denn Kirchenfirmen und private Anbieter verdienen über Gebühren und Mieten prächtig mit an der Invasion der Immigranten. So schafft die Migration Tatsachen, bevor rechtliche und politische Rahmenbedingungen dafür ausgehandelt wurden.

Möglichkeiten zum Schutz der Einheimischen gäbe es durchaus. Man kann Zuzug und Niederlassungsfreiheit Grenzen setzen. Weitere sinnvolle Maßnahmen sind Baustopps für Immigrantenwohnungen, Bebauungspläne mit migrantenfreien Zonen, die Kontingentierung von Zuwanderungszahlen oder weniger Flüchtlingsschiffe. Scharf sanktionierte Regelungen zur Zweckentfremdung Einheimischen-Wohnraums als Immigrantendomizil dienen dem Gemeinwohl. Das alles ist dringend notwendig. Denn wie jede Industrie treibt auch die Migrations-Industrie der Wunsch nach Wachstum an, und es ist nicht zu erwarten, dass sich die Branche selbst freiwillig Grenzen auferlegt.

Es ist an der Zeit, die Einheimischen in demokratischen Prozessen einzubeziehen bei der Frage, wie die Immigration in ihrer Stadt aussehen soll. Eine Einwanderung, die den Grund für die Einwanderung – nämlich die Kultur und Schönheit eines Landes – zerstört, ist widersinnig.

Ehe jetzt jemand die Gesinnungspolizei ruft: Natürlich geht es hier nicht um die Immigrantenflut, sondern um die Touristenflut. Sobald der Text von der einen Flut in die andere übersetzt wird, zeigt sich, wie sehr mit zweierlei Maß gemessen wird. Man stelle sich diese Wortwahl beim Thema Flüchtlinge vor, das gäbe einen Aufschrei. Die verquere Logik:

  • Wenn die Leute nur zum Gucken herkommen, muss sich alles an den Etabliertenrechten ausrichten.
  • Wenn sie zum Dableiben kommen, haben die Etabliertenrechte zurückzustehen, sonst ist es Fremdenfeindlichkeit.

Das muss nicht weiter kommentiert werden.

 

Medien-Link:

  1. Tourismus – Individualisten­­­plage (Süddeutsche Zeitung 5.2.): Immer mehr Touristen aus aller Welt reisen in die europäischen Städte. Diese aber verkraften den Massenandrang oft nicht mehr. Ihre Bürger und Politiker müssen handeln.

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