Die Sultan*ine und die Özilanten

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hand-1006417_1280Das Handzeichen heißt Fabia oder R4bia und ist das Erkennungszeichen der Muslimbrüderschaft (Bild: Bru-nO, pixabay). Und welcher Muslimbruder reckt gar zu gern die vier Finger zu diesem muslimischen Helau? Das ist der selbstgebackene Sultan von Erdoganistan. Pardon, es muss Sultan*ine heißen, damit alles seine political correctness hat.

Auch für den Typus der Özils soll political correctness walten. Deshalb Özilanten, weil sie wahrscheinlich nur noch als Asylanten nach Deutschland reinkommen – das hebt ganz nebenbei ab auf die Willkommens-, nein, Helau-Politik.

Grundlage ist natürlich der Größenwahn. Der hat ja nicht nur die Sultan*ine befallen, sondern auch die deutsche Politik des Wir-retten-die-Welt. Helaumäßig umschrieben: Wolle mer se reinlasse? Jaaaaaa!

Keine Konjunktur für die Sultan*ine

Der Sultan*inen-Größenwahn äußert sich auch äußerlich, wenn man's tautologisch ausdrücken darf. Die Sultan*ine hat sich einen Präsidentenpalast aus 1001 Nacht gebaut, mit 1001 Zimmern, oder waren's nur 1000? Egal drum, jetzt warten alle auf das passende Outfit. Das erdoganesische Prunk-Kostüm mit Kaffeewärmer auf dem Kopf – auf dass der Jeck als solcher sichtbar werde.

Was Deutschland die Närrinnen und Narrhalesen sind, sind übersetzt die Sultan*inen und Sulthalesen. So wird auch die erdoganesische Lieblings-Geste verständlich, das vierfingrige muslimbrüderliche Helau. Doch da muss man aufpassen.

Das ist der sanfte Dschihad, die leise Revolution. In der Türkei erfüllt sich gerade der Traum der Muslimbruderschaft. Die selbsternannte Sultan*ine räumt mit demokratischen Gepflogenheiten und wirtschaftlicher Verlässlichkeit auf. Schlecht für die Konjunktur, und für die Säkularität. Der Gottesstaat pocht an die Tür – und in Deutschland auch.

Da läuft ein unausgesprochener Deal zwischen der Sultan*ine und ihren Sendboten. Wer nach Europa gebracht wird, soll Loyalität beweisen. Wie der Islam nach erdoganesischer Façon die Türkei unterwirft, so soll er Europa infiltrieren. Die Islamverbreiter sind nicht nur Ditib-Imame mit ihren Koranschulen, sondern auch Internet-Medien der Muslimbrüder und sonstige indoktrinierte Spaßvögel (und die Saudis mischen auch mit). Unter Immigranten und der deutsch-türkischen Bevölkerung gibt es immer mehr fundamentalistisch Orientierte, die fünfmal am Tag beten und im Ramadan fasten – Halleluja!! Äh nein, Hamdulillah. Oder gleich Helau.

Dazu kommt die Heimatverbundenheit der Deutsch-Türken, wobei die Heimat für fast 2/3 Türkei heißt und für 1/3 Deutschland. Das ist selbstverständlich nicht als solches zu kritisieren, wie sich auch der Schmäh in diesen Zeilen nicht gegen Kulturmuslime oder integrierte Türkischstämmige richtet.

Es scheint bloß so zu sein, dass die Sultan*ine die Türkeiliebe als Machtfaktor sieht, als Aufforderung, sich einzumischen, als Basis zur Übernahme Europas. Es gab bereits harsche Töne bis hin zu Drohungen mit dem Jihad, falls sich Europa der fortschreitenden Islamisierung verweigere. Das ist das typische Verhalten zurückgebliebener reaktionärer Machos mit ihren Forderungen nach Unterwerfung.

Pädagogisch Geschulten ist klar, dass man so jemand nicht mit Schwäche kommen darf. Da muss man Power zeigen. Wenn man solchen Leuten nicht auf die Finger klopft und sie in die Schranken weist, werden sie immer frecher.

Deshalb päppelt die deutsche Politik die Sultan*ine auch mit Milliarden – Moment, hier ist ein Bruch in der Logik. Nix päppeln. Die Bundespolitik müsste massiv werden, um die türkischen Konflikte aus Deutschland rauszuhalten. Sie müsste die Ditib-Imame rausschmeißen, die ja immerhin Angestellte der Sultan*ine sind und deren Lied singen.

Aber die Bundespolitik müsste so allerhand … Gerade jetzt sind viele Leute erschrocken darüber, dass sich ein internationaler Mensch wie Özil mit einer Hinterwäldler-Sultan*ine wie Erdogan gemein machen kann. D.h., zumindest in diesem Fall wirkt die erdoganesische Indoktrinierung und Infiltration.

Keine Konjunktur für die Özilanten

Was steckt noch dahinter? Dazu muss man sich anschauen, welche Punkte machen einen Fußballer beliebt oder unbeliebt?

+ er ist vor allem dann gut wenn er gewinnt,
+ er ist ein internationaler Erfolgsmensch und Star,
er ist religiös und betet freiwillig,
er ist Erdogan-Fan.

Das ++ überwiegt das – –. Wenn der Fußballer allerdings nicht mehr gewinnt, geht das erste + flöten und das 2. + wird zum ± oder gar zum . Die Bilanz heißt dann nicht mehr ++– –, sondern –±– –. Das ist ganz was anderes. Das bedeutet Kritik statt Konjunktur.

Tja, dann schneidet der DFB-Sponsor Mercedes Özil eben aus seinen Werbespots heraus. Obwohl der Mann nach Mekka gepilgert ist, und da sitzen viele Mercedes-Kunden. Aber nein, er hat die deutsche Nationalhymne nicht mitgesungen. Nicht mal gebrummt. So jemand kann nicht für Mercedes werben.

Wenn er nun für die Türkei spielt, wetten, dass er dann die türkische Nationalhymne mitsingt? Und wer weiß, was die Sultan*ine ihm dann noch abküsst? Jener Augenküsser, oder war's der Hühneraugenküsser? Unappetitlich jedenfalls. Das ist nicht die deutsche Kultur, aber von der wenden sich die Özilanten ja ganz bewusst ab. Wo sie sich doch erster Linie als Türken fühlen, nein, nicht als Türken, als Erdogan-Fans.

Was für den Özilanten gilt, gilt auch für den fundamentalistisch indoktrinierten Öztürk Normalverbraucher. Gern folgt er des Diktators Wunsch, nicht 3 Kinder zu kriegen, sondern 5, und sich nicht zu integrieren und erst recht nicht zu assimilieren. Praktisch eine Umkehrung vom Rassismus: Aus einer Kultur der reaktionären Einstellungen, der rückständigen Traditionen, der antiemanzipatorischen Normen und der autoritären Denk- und Handlungsmuster heraus für sich selber Anerkennung und Respekt fordern, ohne selbiges der freiheitlichen deutschen Kultur entgegenzubringen.

Diese Denke ist obendrein eine Respektlosigkeit gegenüber den Opfern des Kurden-Killers, des Journalisten-Schänders, des Freiheits-Räubers, des Macht-Missbrauchers. All das vereinigt sich ja in der Sultan*ine von Erdoganistan. Na denn Helau (Bild: niekverlaan, pixabay, umgedreht).

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