Gender-Faxen ums „Front-Loch“

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Das Bild zeigt das Geschlechtsorgan einer Rose (Herzensweg2018, pixabay). Damit ist schon mal ein Hinweis gegeben, um was es hier geht: Um Euphemismen bei der Geschlechtlichkeit.

Gender*innen haben sowieso ein Talent, sich lächerlich zu machen und die Augen vor der Realität zu verschließen (wb-Links). Jetzt haben sie wieder eine Spitzenleistung in der Richtung hingelegt.

Healthline ist eine viel frequentierte Website in den USA. Jetzt hat man/frau dort beschlossen, das Wort "Vagina" nicht mehr zu benutzen – aus Gründen der Gender-Inklusion. Und die neue Bezeichnung heißt Front-Loch ("Front Hole", 1.).

Im LGBT-Land (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender) gilt "Vagina" nun als nicht-inklusiv und offensiv. Manche Transgender-Menschen passen nicht zu den Etiketten, welche die Medizin ihren Genitalien zuordnet, deshalb müssen alle umdenken.

Außerdem, so behauptet Healthline, schafft die Benennung "Vagina" mehr HIV, AIDS und andere sexuell übertragenen Krankheiten unter den (nicht heterosexuellen) LGBTQIA-Leuten. Wie das gehen soll? Nun, irgendwie führt die Anwendung von "Front-Loch" zum Safer Sex.

Wundergläubige Idiotie? Gewiss, aber sie können noch mehr. Dazu heißt es bei Healthline, die Vorstellung sei inakkurat, ein Penis sei ausschließlich ein männlicher Körperteil, genauso wie die Aussage, eine Vulva sei ausschließlich ein weiblicher Körperteil (2.). Na und? mag sich der gendermäßig unbeleckte Betrachter fragen.

Ja, dann muss man die Bezeichnungen doch ändern, nicht wahr? Wenn sie nur bei 99,99% stimmen und nicht bei 100%, dann sind sie falsch. Nach der Logik der "LGBT-Mafia" (1.) sind die korrekten Bezeichnungen Teile ("Parts", schon länger in Gebrauch als "private parts"). Wer über die Anatomie spricht, der möge gefälligst Begriffe ohne Geschlechtlichkeit verwenden. Dadurch könnten die Menschen viel effektiver über Safer Sex sprechen, in einer Weise, die klar und inklusiv sei.

Ach ja. Der Begriff part bedeutet ja auch nur trennen, teilen, scheiteln, aufbrechen, Teil, Rolle, Stimme, Stück, Anteil, Bauteil, Abschnitt … Na klar, das ist wunderbar klar.

Für Leute, die sowieso nicht Penis und Vagina sagen, sondern P… und M…, ist das irrelevant. Für welche, die noch halbwegs bei Trost sind, auch. Andere mögen von nun an von ihren Teilen reden, auch wenn manchen da andere Assoziationen kommen (Auto, Kleidungsstück, Busen, Dingsbums). Auch könnte der Begriff größter gemeinsamer Teiler eine ungeahnte Bedeutung bekommen.

Was auf deutsch bezeichnende Schlaglichter wirft, hat ein englisches Äquivalent: to front heißt auch heucheln.

 

Anmerkung: Als humanistische Site unterstützt wissenbloggt die LGBT-Rechte. Das heißt aber nicht, dass wissenbloggt Sprach-Polizei, Trigger-Warnings, Metoo-Rufmord, Geschlechtsgleichheits-Dogmen und dergleichen gutheißt.

Medien-Link:

  1. Healthline website to stop using word “vagina” due to gender inclusiveness… the new term? “Front Hole” (Natural News 22.8.): Referring to lower-female-exclusive genitalia as a “vagina” is no longer allowed in LGBT land, where radical transgender extremists have reportedly convinced the nation’s most trafficked online health journal to start calling it a “front hole” instead.
  2. San Fran Health Org Gets Rid Of ‘Vagina’ In Favor Of ‘More Inclusive Front Hole’ (Daily Caller 21.8.): "The notion that a penis is exclusively a male body part and a vulva is exclusively a female body part is inaccurate. By using the word ‘parts’ to talk about genitals and using medical terms for anatomy without attaching a gender to it, we become much more able to effectively discuss safe sex in a way that’s clear and inclusive.”

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