Islamkonferenz & Sündengefühle von Frank Sacco

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prayermasturbationDas Nummer-1-Thema von Frank Sacco, Doktor der Medizin, sind die Höllenängste. Aber die damit zusammenhängenden Sündengefühle sind auch so prominent dabei, dass Sacco sie zum Wort des Jahres wählen möchte (Bild: Don Baker).
 
Mit dem Islam beschäftigt Sacco sich eher nebenbei, sein Aufruf zur Islamkonferenz geht nahtlos in eine Christentums-Kritik über. Und da schließt sich der Kreis, es sind wieder die Höllenängste, die das Thema bestimmen.

Islamkonferenz  von Frank Sacco

Sie soll her. Die Konferenz. Man will den Islam „Grundgesetz-kompatibel“, so Bassam Tibi in der Die Welt vom 19.7.18. Man will einen „deutschen“, anstatt einen orientalischen Islam. Er soll ähnlich milde sein wie das „deutsche Christentum“.

Doch dieses Christentum ist keineswegs milde. Es ist nicht „deutsch“. Es ist orientalisch (Diktion Friedrich der Große). Und es ist  brutal. Und es bringt in der BRD mehr Menschen um und schafft um ein Vielfaches mehr Kranke in eine Psychiatrie als der Islam. Da wird unseren Kindern offen und „verstörend“, wie er zugibt, von Bischof Schneider, EKD,  mit einem ewigen Feuer Jesu gedroht: Das ist laut Grundgesetz, der UN-Menschenrechtskonvention und laut § 241 StGB  eine Straftat.  Die Amtskirchen sind demnach terroristische und kriminelle Vereinigungen. Sie betreiben ein zugegebenes „Geschäft“ mit der Angst (Quelle Der Spiegel, 43/2014).  Ihr Auftreten hat nach Fritz Riemann „verheerende“ Folgen. Über Fundamentalismus treibe Erkrankte in „schwerste Ängste und Schuldgefühle“ und „nicht selten“ in den Suizid (Quelle: Grundformen der Angst). Es ist hierzulande aber verboten, jemanden in ein Grab zu treiben. Das tut man nicht. (Bild: Sacco)

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Sündengefühle – zum Wort des Jahres gewählt  von Frank Sacco

„Jude sein bedeutet, an einen Berg von Schuldgefühlen gekettet zu sein“, so ein Analytiker zu mir. Hier ist ein Umdenken erforderlich. Denn diese angeblichen Schuldgefühle sind in der Hauptsache und eigentlich „Sündengefühle“. Dieses bei Word noch unbekannte Wort kreierte ich für die Psychiatrie vor ca. 10 Jahren. Nur ein Beispiel: Tiefenpsychologen deuteten die Panikerkrankung Sigmund Freuds als Folge einer „Schuld“: Er habe als Einjähriger (!) seinem Bruder Julius den Tod gewünscht. Das ist aber weder eine juristische noch eine „menschliche“ Schuld.  Es ist ein schlechter christlich- jüdischer  Witz. Denn hier ist nur vom Kleinkind gegen ein von Geistlichen erdachtes und konstruiertes „Verbrechen“ verstoßen worden, auf das eine jenseitige Strafe stehen soll.  Es ist kein klassischer jüdischer Witz, denn das Judentum kennt sie noch nicht: die Bestrafung „sündiger“ Gedanken. Dieser im Juden-Christentum neu erdachte Schachzug ist zugegeben hochintelligent, und er bringt den hiesigen Amtskirchen bis heute viel Geld ein. Angstgeld. Doch  er füllt unsere Psychiatrien mit an einem Sacco-Syndrom Erkrankten. Oft ist dort kein Platz mehr frei. Auch nicht für Notfälle.

Die damaligen Tiefenpsychologen vermuteten also bei Freud diese Erkrankung, der ich erst den Namen geben musste. Als Psychiatrie war und ist man zu dieser Diagnosestellung noch nicht fähig. Doch meine dortigen Kollegen feinden mich an. „Nur ich“ hätte dieses Syndrom. Das ist eine klassische Projektion, liebe Kollegen. Denn die Tiefenpsychologie selbst  ist es ja, die  ein Sacco-Syndrom  bei Freud  diagnostizierte. Der Grad des Widerstandes gegen meine Schriften zeigt deren Richtigkeit. Das lehrte mich  Freud.

Doch Denken ist Glücksache und oft genug absolute Fehlanzeige in der   Psychiatrie. Sobald es ans Religiöse gehe, stelle man Denkprozesse ein, so die Top-Analytikerin Prof. Leuzinger-Bohleber, die Nachfolgerin Sigmund Freuds in Frankfurt. Und diese Verhältnisse sollen, so verrückt sie sind,  „auch so bleiben“. Ja, man überweise Sacco-Kranke zum „verursachenden Klerus“, so der  Psychiater Dr. W. auf einer Fortbildung hier im Landkreis. Er fand das in Ordnung, aber es ist unterlassene ärztliche bzw. psychologische Hilfeleistung. Denn bei dieser Erkrankung  helfen weder Gebete noch Ablassgelder, da hilft es nur, Erkrankte in einer EAT auf ein „Geschäft“ (Diktion Bischof Nikolaus Schneider) des Klerus hinzuweisen: Auf das miese Geschäft in unseren Amtskirchen und Synagogen mit der Angst unserer Kinder, ihrer Angst vor ewiger Folter. Die ist übrigens die größte uns bekannte Angst (Karl Jaspers).

 

Referierte Quellen:

Frank Sacco ist Autor von Das Sacco Syndrom und Autor der Bücher

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Weiterer Link von wissenbloggt: Das Sünder-Prinzip

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3 Antworten auf Islamkonferenz & Sündengefühle von Frank Sacco

  1. Und ich dachte immer, Frank Sacco sei frei von Sünde :D

  2. ockham sagt:

    Hallo Herr Sacco, 

    können Sie auch noch etwas anderes, als ständig vom „ewigen Feuer“ und „ewiger Folter“ zu sprechen? Es nervt!

    Ihr Zitat: „Denn die Tiefenpsychologie selbst ist es ja, die ein Sacco-Syndrom  bei Freud diagnostizierte. Der Grad des Widerstandes gegen meine Schriften zeigt deren Richtigkeit. Das lehrte mich Freud.“

    Sie leiden an maßloser Selbstüberschätzung in Bezug auf die Richtigkeit Ihrer Schriften! Mich beschleicht der Verdacht, Sie sind von Fanatismus befallen!

  3. Saco sagt:

    Aber lieber ockham,

    Ich leide nicht. Auch nicht an Selbstüberschätzung. Ich bin halt nur sehr gut. Das kann man schon an meinem IQ sehen. Immerhin schrieb ich als Jahrgangsjüngster das beste Abi. Mein religiöser IQ sei nicht messbar. So unser Pastor am Ort. Ich mache das ewige Feuer zum ewigen Thema, weil und solange  die Gesellschaft die Pathogenität  dieses immer noch gepredigten Dogmas RECHT KOLLEKTIV anzweifelt.

    So bin ich der Analytiker der Psychoanalytiker und der Kirchen. Die Schulmedizin (Psychiatrie) lehnt das Sacco-Syndrom völlig ab. Der Psychiater meiner Ärztekammer schloss es "sicher" aus, dass ein Kind druch ein Predigen der Hölle krank werden könne. Er ist halt paranoid. Dabei treffen er und seine Kollegen täglich auf das Syndrom. Aber sie überweisen es zum verursachenden Klerus. Selbst behandeln sie es nicht. Warum nicht: Es ist eigenes Sacco-Syndrom. Eigene Erkrankuung. Da lohnt es sich schon, wenn man so wie ich insistiert. 

    Meine Bücher sind ein Lernprogramm für Analytiker, die über ihre Leitfigur, die Nachfolgerin Sigmund Freuds am gleichnamigen Institut in Frankfurt, Prof. Leuzinger-Bohleber, verlauten lassen: "Das transzendentale Denken fehlt" uns. Patienten mit religiösen Problemen schicke man daher zum Geistlichen, so die Analytikerin.  Ohne dieses Denken kann und darf man aber ebensowenig Analytiker oder Psychiater sein, wie ein Internist Internist sein kann und darf, der z.B. Wissen über und Therapie von Bluthochdruck seinen Patienten schlicht verweigert. Ich habe dem Sigmund Freud Institut mehrfach Fortbildungen angeboten, ohne allerdings eine Rückmeldung zu bekommen. Hier schweigt man, und man schweigt aus Stolz und Angst. Diese Angst führt zu einer Lähmung des Denkens und Tätigwerdens. Ich nenne sie die "Berliner Psychiater-Parese".

    Über 50 % der Insassen einer Psychiatrie haben ein Sacco-Syndrom. Und werden falsch therapiert. 

    Schwer sind meine Schriften auszuhalten für Gläubige. Sie verwechseln Kirchenkritik mit Gottkritik. Sie glauben,wenn sie mir zustimmen, sei das Sünde. Da meldet sich das nahezu  kollektive Sacco-Syndrom. Kleiner Tip, wenn es zu arg wird:  Einfach nichts mehr von mir lesen. 

          

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