Unterstellungen zur Asylpolitik

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blow-22207_1280Hier geht es nicht darum, blindlings auszuteilen, sondern es handelt sich um wohlabgewogene Einschätzungen. Und warum Unterstellungen? Weil die Zahlen manipuliert werden, darum. Es wird gemauert, getrixt, getäuscht, gelogen und betrogen (Bild: PublicDomainPictures, pixabay, Anklicken zeigt Texte von wb).

Produzenten der Fakes sind staatliche Stellen genauso wie Medien und Lobbys. Letztere sind bei der Produktion von Meinungsumfragen führend. Diese Domäne konnten sie erobern, weil das Vakuum an unmanipulierten staatlichen Zahlen groß ist – und ein Bedürfnis nach stimmigen Zahlen ist allgemein gegeben.

An der Journaille ist dies Bedürfnis großteils vorbeigegangen. Früher, als die Fakes noch nicht Fakes hießen, waren Journalisten mal Leute, die allen Fakes nachgespürt haben. Wenn sie eine Manipulation, eine Täuschung, eine Verschleierung aufdeckten, gab es einen Skandal. Die Publikative galt als vierte Gewalt im Staate.

E und U

Naja, das ist sie wohl immer noch, nur eben anders. Zur Klärung kann man sich an die Musik wenden. Damals gab es die Unterteilung in E-Musik und U-Musik (Ernst und Unterhaltung). Analog dazu könnte man nun E-Journalismus und U-Journalismus unterscheiden. Das wäre dann der Enthüllungsjournalismus und der Unterhosenreport, und von den Enthüllungen landen 90% auch im U-Bereich des Paparazzitums …

Doch doch, es gibt noch den echten Enthüllungsjournalismus. Der Spiegel spiegelt immer noch ganz gut. Sogar im Bundestag stellt die Opposition mittlerweile Nachfragen zum Thema. Aber wenn überhaupt, scannen viele Wissbegierige heute nur noch Datenberge, die von freiwilligen Helfern geleakt werden. Und manche Helfer produzieren das Material gleich selber …

Vielleicht kommt die weltweite Wurstigkeit daher? Fake oder Wahrheit, ganz egal? Hauptsache 'ne knackige Meldung? Am besten eine, die rund um die Welt geklickt wird? Und hätten die Zahlenlieferandos es früher wagen dürfen, solche Machwerke wie aus der heutigen Produktion abzuliefern? Wären sie da nicht medial in die Pfanne gehauen worden?

Wohlan, wenn wb schon mal so metapherös sein darf, mit medialen Pfannen, dann kommt nun die Aussage (z.B. zu New York Times und Süddeutscher Zeitung), dass die Flaggschiffe lecken. Jawohl, sie lecken linksgrüne Füße, die alles Etablierte niedertrampeln wollen …

Äh nein, so nicht.

Arbeitslose und Arbeitende

Um bei der Sache zu bleiben, sind nun ein paar Facts fällig. Den Einstieg können die Arbeitslosenzahlen machen, die nicht ganz zum Thema passen, aber ein besonders verfeinertes Zahlenjonglage-Kunststück darstellen. Das gilt international. Aus der US-amerikanischen work force wird genausoviel herausgerechnet wie aus der deutschen Arbeitslosenstatistik. Immer nach dem Motto, wer sich gerade in der Nase bohrt, der gilt nicht als arbeitslos. Und wer krank ist, und wer in Ausbildungsmaßnahmen abgeschoben ist, und wer das falsche Alter hat, und wer zu lange arbeitslos ist, und wer Angehörige pflegt oder Kinder erzieht, und und und (wb-Link Arbeitslose).

Die meisten Medien akzeptieren diese Betrügerei klaglos. Jedes Jahr werden die offiziellen Zahlen wiedergegeben, und im Kleingedruckten steht dann, naja, da sind auch noch die vielen nicht Gezählten. Warum machen die Medien das? Warum schreiben sie nicht die richtigen Zahlen hin, und wenn die zu gut verbaggert sind, dann eben pi mal offiziell? Wären sie das der Allgemeinheit nicht schuldig? Wenn sie zu hoch schätzen, würde das die Zahlenlieferandos nicht auf Trab bringen? Nicht pi, sondern e? Oder α oder Φ? Oder womöglich echte, redlich ermittelte Zahlen?

Um zum Thema zu kommen, wird nun das Teamwork von Arbeitsamt und Bamf angesprochen. Die beiden Zahlenlieferandos haben eine feine Meldung fabriziert und medienweit unkritisch wiedergegeben gekriegt. 300.000 Flüchtlinge aus den acht Hauptasylländern hatten demnach einen Job gefunden, 238.000 sogar einen sozialversicherungspflichtigen (wb-Link Highlights).

Verdächtig war bloß, dass keine Informationen mitgeliefert wurden, wieviele von den 300.000 sich selbst erhalten konnten, und wie viele direkt oder indirekt aus den diversen Flüchtlingsgeldströmen subventioniert wurden. Wieso ließen sich die Medien mit so einer unseriösen Meldung abspeisen? Warum muss man auf die Leserforen (vor allem der Zeit) zurückgreifen, um solcher migrationspolitischen Selbstbeweihräucherung und -bauchpinselung zu entgehen?

Herausrechnen, Hereinrechnen

Wenn sich die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammentun, dann treffen echte Manipulationsexperten aufeinander. An dem 300.000-Beispiel zeigen sie, dass sie nicht nur das Herausrechnen beherrschen wie bei den Arbeitslosenzahlen, sondern auch das Hereinrechnen. Das gehört quasi zu deren Grundrechenarten, Zusammenzählen, Abziehen, Herausrechnen, Hereinrechnen.

Sie tun das anscheinend völlig skrupellos. Bei den Arbeitslosen können sie nicht genug Leute herausrechnen, und bei den Arbeitenden rechnen sie jeden rein, der nicht bei drei auf der Palme sitzt. So machen sie aus Deutschland einen hervorragenden Standort für Lügenproduktion.

Gefällige Beihilfe leisten Organisationen, die unter Staats-Journalismus laufen, vulgo der Tagesschau-Faktenfinder. Die operieren auf der Basis, dass es keine belastbaren Zahlen gibt, nichts Nachvollziehbares und keine uncoupierten offiziellen Quellen. Damit wollen sie alle Arten von pi-mal-Daumen-Schätzungen widerlegen (wb-Link Verboten, verboten).

Warum bohren die Faktenfinder-Journalisten nicht nach, ehe sie äußern, Zahlen nicht nachvollziehbar, Quelle nicht genannt, Zahlen strittig? Genau das wäre doch die Aufgabe von staatlichen Statistikern, dass sie unstrittige Zahlen liefern, und zwar redliche Gesamtzahlen? Wer sagt denen das endlich?

Familiennachzug

Hier bei wissenbloggt wurde schon mehrfach auf die Spaßeffekte beim Familiennachzug hingewiesen. Der wird bei den Flüchtlings-Immigranten nicht mitgezählt. Na schön, sie stellen keinen Asylantrag, aber wieso werden ihre Zahlen dann so verbuddelt? Und warum erfährt man nicht, wieviele den Flüchtlings-Immigranten zugeordnet sind und wieviele anderen Ausländern, die selber dafür aufkommen?

Ein Blick auf die Site des Bamf zeigt, die führen gern Zahlen vor, die zur linksgrünen Agenda passen, zu Integration und freiwilliger Rückkehr. Dazu ein Zahlenkonvolut namens Asylzahlen mit Aufschlüsselungen ohne Ende. Bloß zum Thema Familiennachzug gibt es keine eigene Rubrik, und die Suche bringt nur Artikel zur Gestaltung des Familiennachzugs, wenn man ihn selber durchführen will. Erst nach einigem Herumklicken findet sich dann doch etwas (1.), auf S. 95, nach Ländern aufgeschlüsselt.

Die Gesamtzahl 115.000 für 2017 deckt sich ganz gut mit den bei wb geschätzten 118.000 (wb-Link Familiennachzug). In der Länderwertung sind Syrien, Türkei, Irak Spitzenreiter (Türkei gleichbleibend, Syrien und Irak stark steigend). Viertes Land ist Indien (ebenfalls ansteigend); diese vier Länder machen die Hälfte aus. Die zweite Hälfte wird vom Kosovo angeführt, auch ein paar weitere osteuropäische Länder zeigen stark steigende Zahlen.

Das wäre dringend erklärungsbedürftig. Wo bleibt die Darstellung vom Trend? Die Asylzahlen gibt's monatsweise frisch, zum Familiennachzug gibt's das ganze Jahr noch garnix. Dabei gehen die Zahlen wahrscheinlich steil nach oben. Schlagen sich die 300.000 Asyl-Prozesse in 300.000 neuen Familiennachzügen nieder? Was ist mit dem osteuropäischen Familiennachzug, geht der auch auf Sozialkasse?

Wieso gibt es die Ungleichstellung von den einen, die einen gutbezahlten Arbeitsplatz nachweisen müssen, und deren Familiennachzug deutsch sprechen muss, gegenüber den anderen, die sich nicht selbst erhalten können, und die trotzdem ihre sprachunkundige Familie reinholen dürfen? Warum fragen die Medien nicht nach? Wissen die das nicht, wirkt das Bamf-Versteckspiel?

Umfragen

Bevor die Unterstellungen kommen, sind noch ein paar Beispiele für unterschiedliche Abfrageergebnisse fällig. Es geht um verschiedene Studien (siehe auch wb-Link Umfragen), zunächst um eine vom bekanntermaßen immigrationsfreundlichen PEW (2., 3., 4.), Aussage: A majority of people in several European countries say they support taking in refugees who are fleeing violence and war. Und nun das, was in der Zeit draus wird (5.), Aussage: Mehr als zwei Drittel der Europäer sind laut einer Umfrage weiter für die Aufnahme von Menschen in Not.

"Flüchtling" ist im Original noch jemand, der vor Gewalt und Krieg flieht, und dann sind's "Menschen in Not" – also auch Armutsmigranten. Nach denen wurde aber nicht gefragt. Die Unstimmigkeiten gehen schon beim Original los, so die Numerierung Q53a und Q41b an den Grafiken (2.). Was ist denn mit Q(uestion)1 bis Q40? Anscheinend gab es eine viel größere Zahl von Fragen, von denen selektiv einige wenige veröffentlicht wurden.

So ähnlich geht es bei der größeren SVR-Umfrage zu (6., 7.). Da gab es 136.356 "nicht neutrale Ausfälle insgesamt" und 9.298 "auswertbare Interviews" ( 7. S. 12). Nur 1 Befragter von 15 wurde also verwertet. Wenn das keine ideale Basis für Manipulation ist … Und es gab zwei Fragen, die objektiv beantwortbar sind:

  • "Migranten haben die Kriminalität erhöht", Ergebnis 7% ja, 30% nein (6. S. 14). Real muss es aber 100% ja heißen, laut PKS (z.B. zusätzlich 1,1 Morde/Totschläge pro Tag).
  • "Migranten haben positiv zu Deutschlands wirtschaftlicher Entwicklung beigetragen", Ergebnis 40% ja, 5% nein (6. S. 16). Real 100% nein durch zig Mrd. Nettokosten (das mag sich in Zukunft ändern, aber bis dato ist der Saldo überaus negativ).

Es kamen völlig falsche Einschätzungen als Abfrageergebnis, was die anderen Ergebnisse natürlich auch fragwürdig macht. Von den 9.298 ausgewählten Befragten waren merkwürdigerweise nur 2.720 (29,3%) ohne Migrationshintergrund. Und das ist kein Zufall, es war früher auch schon so. Bei einer früheren Studie gehörten sogar nur 19,5% der Befragten zur Mehrheitsbevölkerung (8.). Wunder was, wenn der SVR schon mal unter "Politbüro der deutschen Migrationspolitik" läuft und seine Studien als Auftragsarbeit der linksgrünen Kreise gelten. Was die Zeit draus macht, ist wieder ein unkritischer Willkommens-Artikel (9.). Es gibt aber auch das Gegenteil, z.B. bei Cicero (10.).

Plausibler erscheint ohnehin eine Direktumfrage bei der Welt (11.). Da wurde ungefiltert abgefragt, ob die unkontrollierte Einwanderung … gut für das Land wäre, Ergebnis 93% nicht gut. Das ist auch bei 80.000 Teilnehmern nicht repräsentativ, aber es zeigt die Spannen, die bei den Erhebungen möglich sind.

Unterstellungen

Endlich ist es soweit, dass die Verdachtsmomente eingesammelt sind. Über die Verlogenheit muss man nicht mehr diskutieren (wb-Link Verlogenheit), aber nun kann es losgehen mit den Beschuldigungen (die ja nun nicht mehr ganz so unbelegt sind). Zumal wir uns im Land der derjenigen befinden, die den Flüchtlings-Immigranten aus der halben Welt glauben, dass sie ihren  Pass verloren haben und Syrer sind (anscheinend kein Problem, wenn der Familiennachzug dann von Nigeria kommt).

Dann dürfen wir auch andere Sachen glauben, und zwar in der weniger gutgläubigen Richtung. Das betrifft nicht bloß die Immigrationsindustrie von Hilfsorganisationen, Vermietern, Sozialarbeitern, Anwälten und anderen, deren Vorteile klar auf der Hand liegen (300.000 Prozesse, dazu ein untypischer Bericht der SZ, 12.).

Mit der Begründung, dass die dargelegten Divergenzen gegenüber der freien Befragung offensichtlich nur fabriziert sein können, unterstellen wir den Agendasetzern (Studien-Autoren, Zeitungs-Redakteuren, Groß-Politikern) konzertiertes Vorgehen:

  • Sie verwischen mit Absicht den Unterschied Flüchtling/Immigrant, um die Zustimmung zum Asyl für allgemeine Immigration zu missbrauchen.
  • Sie stellen die positiven Aspekte unangemessen heraus und verschleiern oder leugnen die negativen.
  • Sie wollen die große Menge der Immigranten drin haben, und die sollen dauerhaftes Bleiberecht kriegen, ehe sich Protest regen kann.
  • Sie wollen eine positive Grundstimmung herbeimanipulieren, um die Basis für die Unterzeichnung vom global compact on refugees im Dezember zu schaffen.

Von dem Pakt wird die Gleichstellung von Flucht und Armutsimmigration geplant, und es soll offene Grenzen für alle geben (wb-Link Umsiedlung). Das versuchen die Agendasetzer schon vorab durchzusetzen. Deshalb wird a) gefragt, ob echte Flüchtlinge kommen dürfen, und dazu sagen sehr viele Befragte ja. Berichtet wird aber b), alle Immigranten wären willkommen.

Wenn b) direkt gefragt wird, nämlich ob allen Armutsflüchtlingen die unkontrollierte Einreise gestattet werden soll – also genau das, was der global compact on refugees erreichen will -, ist die Ablehnung gewaltig.

Ähnlich gewaltig dürfte die Ablehnung bei der Frage sein, ob alle unkontrolliert Reingekommenen und weiter Reinkommenden nach ein paar Jahren dauerhaftes Bleiberecht kriegen sollen.

Um das zu kaschieren, wird gelogen und betrogen und aus den wahren Daten ein Geheimnis gemacht – aus den Gesamtzahlen, aus den Gesamtkosten, aus den Anteilen Selbstversorger/Staatshilfe. Deshalb wird (ohne Druck) nie nachgehakt und kontrolliert, wo sich verdächtige Aspekte auftun, betreffend Immigration und Sekundärimmigration aus Osteuropa, aus der Türkei, aus dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten, aus Arabien, aus Afrika.

Das also sind unsere Unterstellungen zur Asylpolitik. Schön wär's, wenn sie sich als gegenstandslos erweisen würden.

 

Medien-Links:

  1. Das Bundesamt in Zahlen 2017 Asyl, Migration und Integration (Bamf).
  2. A majority of Europeans favor taking in refugees, but most disapprove of EU’s handling of the issue (PEW Fakttank 19.9.): A majority of people in several European countries say they support taking in refugees who are fleeing violence and war.
  3. Topline Questionnaire (Pew Research Centre 19.9.).
  4. International survey methodology (Pew Research Centre 5-7/18): 1000 Befragte.
  5. Migration: Große Mehrheit in Europa würde weiter Flüchtlinge aufnehmen (Zeit Online 19.9., 220 Kommentare): Mehr als zwei Drittel der Europäer sind laut einer Umfrage weiter für die Aufnahme von Menschen in Not.
  6. Stabiles Klima in der Integrationsrepublik Deutschland SVR-Integrationsbarometer 2018 (Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration). S. 14: "Migranten haben die Kriminalität erhöht", Ergebnis 7% ja, 30% nein – S. 16 "Migranten haben positiv zu Deutschlands wirtschaftlicher Entwicklung beigetragen", Ergebnis 40% ja, 5% nein.
  7. Methodenbericht SVR-Integrationsbarometer 2018 (Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration). S. 12: "nicht neutrale Ausfälle insgesamt" 136.356 und "auswertbare Interviews" 9.298.
  8. Migrationsforschung : Professor Bade gibt den Anti-Sarrazin (Frankfurter Allgemeine Zeitung 9.5.11) (Prof. Bade ist inzwischen durch Professor Bauer ersetzt). Er ist der Sprecher des einflussreichen Kartells staatlich geförderter Migrationsforschung, die offene Debatten unterbindet. … Kaum jemand aber überprüfte diese vermeintlich repräsentative Studie: 5600 Personen wurden dafür am Telefon befragt, davon hatten 80,5 Prozent einen Migrationshintergrund und nur der Rest von 19,5 Prozent der Befragten gehörte zur Mehrheitsbevölkerung.
  9. Migration: Mehrheit sieht Flüchtlinge als kulturelle Bereicherung (Zeit Online 19.9., 500 Kommentare): Deutschland ist ein weltoffenes Land: Laut einer repräsentativen Befragung beurteilen die meisten Deutschen das Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern positiv.
  10. Studie zur Integration des SVR – Bis das Ergebnis stimmt (Cicero 21.9.): Eine Studie verbreitet gute Nachrichten über die Integration in Deutschland. Doch der Auftraggeber und seine Methodik ist höchst zweifelhaft. Das hindert viele Medien nicht, die Ergebnisse kritiklos zu veröffentlichen.
  11. Ungarn – Die Kluft zwischen Orbán und Merkel wird zum Abgrund (Welt 17.9.) Abstimmung am Ende des Artikels, Ergebnis aus 80.000 ungefilterterten Stimmen: 93% für die unkontrollierte Einwanderung war nicht gut für das Land.
  12. Flüchtlinge – Gerichte kassieren fast die Hälfte der abgelehnten Asylbescheide (Süddeutsche Zeitung 14.1.): Gegen fast alle ablehnenden Bescheide des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wird geklagt. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung an die Linksfraktion hervor, die regelmäßig detaillierte Statistiken abfragt … Demnach werden 44% der Verfahren für die Flüchtlinge entschieden, bei Syrern 69% und bei Afghynen 61% – aber das ist nur die 1. Instanz. Das Bamf geht regelmäßig in Berufung und hat in 2. Instanz wiederum oft Erfolg (keine Angabe, wie oft). Bei den 300.000 Prozessen geht es um den Anerkennungs-Status. Nur für anerkannte Flüchtlinge gibt es Familiennachzug, für Angelehnte (subsidiär Geschützte) gibt es nur eine Quote von 1000 pro Monat.
  13. Hold the Front Page: The Reporters are Missing (Consortium News 19.9., 110 Comments): So much of mainstream journalism has descended to the level of a cult-like formula of bias, hearsay and omission. Subjectivism is all; slogans and outrage are proof enough.

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2 Antworten auf Unterstellungen zur Asylpolitik

  1. Wolfgang Goethe sagt:

    Das Volk wird doch generell belogen, getäuscht, betrogen und ausgetrixt. Wenn man eine Antwort auf gewisse Fragen haben will, wird gemauert, und uns ein X für ein U vorgemacht. Vertrauen kann man doch keinem mehr, auch nicht den Medien – sie sind genauso manipulierbar wie andere auch. Sämtliche uns vorgelegten Zahlen, egal welche, sind gezielte Manipulationen, die über vieles hinwegtäuschen sollen. Wenn Regierungen lügen und Medien mitmachen ist das eine Schande für Deutschland.

    JWG

  2. Wilfried Müller sagt:

    Früher hätte man gesagt, blindlings alles miesmachen ist kontraproduktiv. Inzwischen ist diese Einstellung sehr verbreitet, und leider zurecht. Nur dass viele Medien nicht bloß manipuliert werden, sondern selber Hauptakteure im Manipulationsgeschehen sind. Derzeit ist es der Maassen-Hype, auf den alle aufspringen, obwohl diese Personalie bloß zur Ablenkung von den wirklichen Problemen dient. Ich stimme JWG zu: Das ist eine Schande für Deutschland (& USA dito).

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