Wort zum Karfreitag am 19.4.2019

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KreuzLk 23,26-49: Als sie Jesus hinausführten, ergriffen sie Simon, einen Mann aus Kyrene, der gerade vom Feld kam. Ihm luden sie das Kreuz auf, damit er es hinter Jesus hertrage. Es folgte ihm eine große Menge des Volkes, darunter auch Frauen, die um ihn klagten und weinten. Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Töchter Jerusalems, weint nicht über mich; weint vielmehr über euch und eure Kinder! Denn siehe, es kommen Tage, da wird man sagen: Selig die Frauen, die unfruchtbar sind, die nicht geboren und nicht gestillt haben.
Dann wird man zu den Bergen sagen: Fallt auf uns! und zu den Hügeln: Deckt uns zu! Denn wenn das mit dem grünen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dürren werden? Zusammen mit Jesus wurden auch zwei Verbrecher zur Hinrichtung geführt. Sie kamen an den Ort, der Schädelhöhe heißt; dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den andern links. Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Um seine Kleider zu verteilen, warfen sie das Los. Das Volk stand dabei und schaute zu; auch die führenden Männer verlachten ihn und sagten: Andere hat er gerettet, nun soll er sich selbst retten, wenn er der Christus Gottes ist, der Erwählte.
Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Es war schon um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach – bis zur neunten Stunde.
Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei. Und Jesus rief mit lauter Stimme: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Mit diesen Worten hauchte er den Geist aus. Als der Hauptmann sah, was geschehen war, pries er Gott und sagte: Wirklich, dieser Mensch war ein Gerechter. Und alle, die zu diesem Schauspiel herbeigeströmt waren und sahen, was sich ereignet hatte, schlugen sich an die Brust und gingen weg. Alle seine Bekannten aber standen in einiger Entfernung, auch die Frauen, die ihm von Galiläa aus nachgefolgt waren und die dies mit ansahen.

Jedes Jahr stirbt der Jesus am Karfreitag für die Sünden der Christen. Und jedes Jahr steht er am Ostersonntag wieder auf. Was für die zweite Falte des dreifaltigen ewigen und allmächtigen Gottes der Christenlehre daran so großartig sein soll, erklärt die Christenlehre nicht, da ging's den am christlichen Scheiterhaufen Verbrannten weitaus schlimmer, zu Tode gekommen per Feuerfolter und danach ins ewige Höllenfeuer geschmissen, im Vergleich zum Jesus wären die weitaus höllischer dran!
Aber das es ja weder ein Auferstehung, noch eine Hölle gibt, bleibt nur der Vergleich: Kreuzestod oder Scheiterhaufen! Da war der Kreuzestod sicherlich ein besserer Tod…

Das nur nebenbei, was predigt heute der Schönborn? Er kann's nicht anders, er muss sich selber immer direkt ins Spiel bringen, er fragt für wen das Jesus-Gebet, "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" gegolten haben wird und beantwortet das dann samt Schönborn-Einbau: Er fragt zuerst, ob damit die Hinrichter oder die Jesusfeinde gemeint waren. dann fasste er zusammen: "Oder hat Jesus gar für alle Menschen gebetet, die Schlimmes, Unrechtes tun? Also auch für mich, der ich sicher nicht ohne Sünde bin? Weiß ich wirklich, was ich tue, wenn ich jemanden verletze und verleumde? Jesu Gebet für uns alle?"

Fast in jeder Schönbornpredigt dasselbe: er würdigt sich zum Sünder herab und dann kommt der Jesus und liebt alle Menschen und speziell auch den Wiener Bischof Schönborn! Zu dumm, dass es keine Götter & keine Göttersöhne gibt und wenn der Schönborn stirbt, er bloß tot und damit nicht mehr existent sein wird, wie alle anderen Leute auch! Erfahren wird er's allerdings nie, weil Tote können nix mehr erfahren…

PS: Gerade im Briefkasten gefunden: "Unterwegs – Pfarrblatt Linz Herz-Jesu". Der Pfarrer dort ist ein Neokatechumenaler, der für die ständige Jesusbegegnung predigt. In seiner Pfarre begegnet er den Leute deutlich öfter beim Begräbnis als bei der Taufe, von Oktober 2018 bis März 2019 gab's 21 Begräbnisse und bloß sechs Taufen…

Aus http://www.atheisten-info.at/themen/sonntag.html

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