Es knirscht im Gebälk des « House of One »

image_pdfimage_print

House of oneUnd dabei soll es doch so etwas einmaliges werden. So steht im Konzept :

In Berlin entsteht ab 2019 etwas weltweit Einmaliges: Juden, Christen und Muslime bauen gemeinsam ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden. Ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre. Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen. Ein Haus auch für die, die den Religionen fernstehen.

Das liest sich so grossartig, dass es schon ans Fantastische grenzt. Ob dieser Optimismus allerdings gerechtfertigt ist, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden, da bereits lange vor Grundsteinlegung die (von Realisten) erwarteten Unstimmigkeiten zu Tage treten :

Doch machen Sie sich bitte selbst ein Bild :

https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/kirchenmoscheesynagoge-in-berlin-friedenssymbol-house-of-one-sorgt-fuer-zwist/24382064.html

 

Mehr zum Thema:
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Religion veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Es knirscht im Gebälk des « House of One »

  1. Religion und Glaube sind m.E. kein Problem.

    Die Probleme kommen erst auf, wenn Religion und Glaube mit politischem / gesellschaftlichem Machtanspruch verknüpft wird.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  2. " Ein Haus auch für die, die den Religionen fernstehen."

    Dann sollten der HVD oder die gbs einmal versuchen, dort Versammlungen abzuhalten.

    Wetten, dass sie mit offenen Armen empfangen werden? :D

Schreibe einen Kommentar