Gott darf nimmer in Versuchung f├╝hren


Dachshund puppy looking at a treat (out of reach) over a table

Dachshund puppy looking at a treat (out of reach) over a table

Laut Bibel hat der Jesus, die zweite Gottesfalte im dreifaltigen Christengott, seine Jünger das wichtigste Christengebet, das "Vater unser" so gelehrt: "Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen." Nachzulesen in Matthäus 6, 9-13!

Dass nicht "Unser Vater", sondern "Vater unser" gebetet wird, hat seine Ursache in der lateinischen Grammatik, denn in der Lateinbibel steht "pater noster", weil noster pater wäre grammatikalisch falsch. Im Vers Mt. 6,13 der Lateinbibel steht "et ne inducas nos in temptationem sed libera nos a malo" und das heißt eben "und führe uns nicht in Versuchung, sondern befreie uns vom Bösen".

Am 5. Juni 2019 war nun auf kath.net unter dem Titel, "Papst Franziskus billigt Änderung beim 'Vater Unser'" die folgende Meldung zu finden:

"Papst Franziskus hat offiziell die Änderung beim "Vater Unser" für gebilligt. Konkret geht es um die Änderung in Mt 6,13 "Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen!". Zukünftig soll im Vater Unser "lass uns nicht in Versuchung geraten" gebetet werden. Laut der Website UCatholic wurde die Änderung vom Papst am 22. Mai gebilligt.
Der Papst meint laut eigenen Angaben, dass die neue Version besser sei, weil durch die ursprüngliche Version abgeleitet werden könnte, dass Gott Menschen in Versuchung führe, eine Interpretation, die durchaus differenziert von Theologen gesehen wird.
Wie kath.net erfahren konnte, wurde in Deutschland die Änderung abgelehnt, hier soll die EKD dies verhindert haben. In englischer, französischer und italienischer Sprache soll die Änderung kommen!"

Soweit diese kurze Meldung, Gott darf nimmer versuchen, das wird wohl jetzt nur mehr eine Tätigkeit für den Teufel sein! Weil ein lieber Gott, der ständig alle Menschen göttlich liebt, der muss immer ein ganz ein Braver sein!

Aber im 1. Korinther heißt es in 10,13: "Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so dass ihr sie ertragen könnt." Also schafft doch Gott die Versuchung, aber mit einer Art Notausgang! Und wer diesen Ausgang nicht benutzt, der ist sündenmäßig an der von Gott geschaffenen Versuchung gescheitert! Deshalb sollten die Christen wohl darum beten, dass sie Vater Gott nicht versucht!

In der englischen Fassung heißt es inzwischen, "save us from the time of trial and deliver us from evil", also "schütze uns vor der Zeit der Prüfung und rette uns vor dem Bösen". Ja, die christlichen Götter werden umgeformt auf immer lieber und beliebiger, keine Verdammungen, keine Prüfungen, keine Versuchungen und lauter liebe Rettungen.

Da wird in der Hölle bald das letzte Feuer ausgehen! Und der Jesus wird sogar meinereinem die Füße waschen!

Entnommen bei www.atheisten-info.at ( Erwin Peterseil).