Vorbild Märtyrer

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StephanusDie großen christlichen Helden sind die Märtyrer, also Leute, die für ihren Glauben gestorben sind. Der heilige Stephanus war gemäß der christlichen Sage der erste Märtyrer, er wurde gesteinigt, weil seinen Jesus im Himmel neben Gott stehen gesehen haben wollte.

Der Herr Papst hat jetzt in der Weihnachtszeit eine christliche Unfrohbotschaft verkündet, er kritisierte, dass die r.k. Kirche 200 Jahre lang stehen geblieben sei, distanzierte sich damit vom Zeitalter des katholischen Antimodernismus, aber es kam auch eine Frohbotschaft, nämlich dass wir keine christliche Leitkultur mehr haben.

Zwei Erkenntnisse der Wirklichkeit ist ein bisschen viel für einen Papst, da brauchte es auch etwas Vorgesterliches, am 26.12.2019 ließ der vatikanische Franz wissen, Märtyrer seien Vorbilder für alle Christen!
Kath.press berichtete dazu: "Der 26. Dezember ist in der katholischen Tradition Stephanus gewidmet, der als erster Blutzeuge des christlichen Glaubens gilt. Der Papst sagte, dieses Gedenken stehe 'in Übereinstimmung mit der eigentlichen Bedeutung von Weihnachten. Im Martyrium des Stephanus wird die Gewalt durch Liebe besiegt, der Tod durch das Leben', so Franziskus. Die Herrlichkeit des Himmels bestehe 'nicht aus Reichtümern und Macht, sondern aus Liebe und Selbsthingabe'. Christliche Gläubige sollten 'immer missionarischer' werden. In existenziellen und geografischen Randbereichen gebe es viel 'Durst nach Hoffnung und Heil'."

Aha, gesteinigt zu werden, das ist für das Opfer ein gewaltfreier und siegreicher Akt der Liebe. Und gesteinigt zu werden, ist darum für Christen vorbildlich! Das ist wieder das echt Katholische, erniedrige dich, lassen dich vernichten, dann bist du der Größte in der Herrlichkeit des Himmels! Zu dumm, dass es den Himmel nur in Form der Atmosphäre um die Erde gibt! Und voll weltfremd ist der vatikanische Franzl auch wieder in Sachen Missionierung! Jetzt sollen die christlichen Gläubigen immer missionarischer werden. Die Wahrheit ist: Sie werden nicht narrischer, die christlichen Gläubigen werden immer weniger! Wer Märtyrer als Vorbilder sieht, braucht psychiatrische Hilfe!

 

Entnommen bei www.atheisten-info.at ( Erwin Peterseil).

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