Bibelzensur auf Facebook

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fb_icon_325x325Darüber berichtete schon am 10.2.2020 das Gratisblatt "Heute", bemerkt wurde die Meldung von meinemeinen erst heute, am 13.2.:

Der Facebook-Zensor kennt wohl die Bibel nicht, weil im sogenannten "Alten Testament" ist ja Gott Jehova unterwegs, der war damals der Gott des auserwählten Volkes der Israeliten und damals gab's eine Menge lokaler und regionaler Krieg ohne jeder Kriegskonvention, was heute als Schwerstkriegsverbrechen gilt, war damals übliches Verhalten, der Gewinner versklavte die Verlierer oder schlachtete sie ab.

Sprüche wie der obige gibt's in der Bibel haufenweise, der obige stammt aus 4. Moses, 31, 17-18: "Nun tötet nun alle männlichen Kinder unter ihnen und ebenso tötet alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben. Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!"

Ja, das war frühgeschichtliche Moral! Und nachdem auch solche Bibelstellen zur "heiligen Schrift" gehören, wollte das der Christoph Priegel wohl öffentlich anprangern! Heute predigt man sowas natürlich nimmer, darum darf das auch nicht in Facebook stehen, damit der Christenglaube keinen Schaden erleidet oder so.

Aber es sind ja auch viele Jesussprüche von unglaublichem Sadismus,
siehe folgende Beispiele:

Mt13, 38-42: Der Acker aber ist die Welt; der gute Same aber sind die Söhne des Reiches, das Unkraut aber sind die Söhne des Bösen; der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel. Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die Gesetzloses tun; und sie werden sie in den Feuerofen werfen: da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.

Mt 13, 36-42): "Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel. Wie nun das Unkraut aufgesammelt wird und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen."

Mt25, 31ff: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie scheiden wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken (..) Dann wird er sich auch an die linke Seite wenden und ihnen sagen: "Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist.." Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

Für unsereinen ist es natürlich klar, das ist bloßer religiöser Quatsch und nichts Reales, aber rein moralisch betrachtet, ist der Jesus noch deutlich grausamer als der Jehova, weil beim Jehova wurden die Feinde nur versklavt oder umgebracht, aber nicht ewig im Höllenfeuer gefoltert!

 

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Eine Antwort auf Bibelzensur auf Facebook

  1. Ach ja, die "heiligen" Bücher …

    Vielleicht ist es gut, dass die großenteils überwunden sind und über die Jahrhunderte und Jahrtausende andere Rechtsnormen entwickelt wurden und anerkannt sind:

    Religionen geben den Menschen Orientierung, wird uns bisweilen gesagt.
    Das tut unsere Verfassung, das Grundgesetz, auch – allerdings ohne Menschen zu bevormunden, sie einzuschüchtern oder sonstwie zu drangsalieren. Obendrein gewährleistet das Grundgesetz Rechte und Freiheiten, die so manche Religionen nichtmal gewähren.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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