A gun in the hand is better than a cop on the phone

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120px-Spis_Castle_weapon_collectionDie individuelle Verteidigung

Ein krimineller Übergriff gegen einen Menschen wird rechtlich als eine Verletzung der Gehorsamspflicht gegenüber den Gesetzen des Staates geahndet. Diese Verletzung ist jedoch nur eine Metapher, denn abstrakte Objekte wie Staaten oder Gesetze sind nicht leidensfähig und können deshalb nur formal zu Opfern werden. Die wirklichen Opfer sind stets Menschen oder andere höhere Lebewesen.

Einen Übergriff gegen sich selbst, seine Familie und seinen Besitz zu verhindern und abzuwehren, liegt daher viel stärker im Interesse des betroffenen einzelnen als in dem des Staates und der von ihm ermächtigten Behörden. Nun kann wohl niemandem zugemutet werden, seine Verteidigung an Personen zu delegieren, die daran gar kein vitales Interesse haben, sondern bloß eine bezahlte Tätigkeit ausüben.

Das Recht, sich selbst zu verteidigen, ist nicht nur ein allgemeines Menschenrecht (denn es steht allen zu, unabhängig von jedem nur erdenklichen Parameter), sondern sogar ein Naturrecht, auf das auch die tierischen Verwandten des Menschen nicht freiwillig verzichten würden. Auch ist nicht einzusehen, warum irgend jemandem die Verteidigung eines Menschen zugemutet werden sollte, der zwar in der Lage aber nicht willens ist, sich selbst zu verteidigen.

Darüber hinaus gibt es auch noch ein triftiges technisches Argument zugunsten der Selbstverteidigung: Das Verbrechensopfer befindet sich vom ersten Moment an am Ort des Geschehens, während äußere Hilfe (wie etwa die Polizei) erst herbeigerufen werden muß, und auch dann noch beträchtliche Zeit verstreicht, ehe sie eintrifft. Das bedeutet nun nicht, daß eine solche Hilfe nicht willkommen wäre, zumal die Polizei ja über Möglichkeiten verfügt, die auch einem gut bewaffneten Zivilisten nicht zu Gebote stehen, aber die ersten Maßnahmen werden am besten vom Betroffenen und anderen bereits anwesenden Personen getroffen. Etwas anderes zu fordern wäre so unsinnig wie ein Gesetz, das es verbietet, im Auto Verbandszeug bereit zu halten oder privat ein Feuerlöschgerät zu besitzen.

Eine charakteristische Eigenschaft, durch die sich Schußwaffen von technisch primitiveren Stich- oder Schlagwaffen unterscheiden, ist ihr größerer Aktionsradius. Erfolgt ein Angriff mit einem Messer oder einer Keule, dann wird das Ergebnis des Kampfes (selbst wenn der Angegriffene unbewaffnet ist) in hohem Maße nicht nur von der Waffe, sondern auch vom körperlichen Kräfteverhältnis der beiden daran beteiligten Personen abhängen.

Nun sind aber friedliche Menschen im Durchschnitt weniger kräftig als gewalttätige Kriminelle (und insbesondere weibliche Opfer sind den meist männlichen Tätern körperlich durchwegs unterlegen). Daraus folgt, daß eine Gesellschaft ohne Schußwaffen die Verbrecher begünstigt. Das wird noch dadurch verstärkt, daß Nahwirkungs-Waffen viel leichter aggressiv gegen ahnungslose Opfer einsetzbar sind als defensiv gegen Täter, ein Unterschied, der bei Schußwaffen nicht in gleichem Maße besteht.

Über die bereits genannten Gründe hinaus würde ein Waffenverbot auch noch zu einer weiteren (und zwar sehr drastischen) Benachteiligung der gesetzestreuen Bevölkerung gegenüber den Verbrechern führen. Letztere hätten nämlich keinerlei Hemmungen, sich Waffen auch illegal zu besorgen, denn wer einen Mord, Raub oder Einbruch begeht, schreckt sicherlich auch vor der Verwaltungsübertretung des unerlaubten Waffenbesitzes nicht zurück.

Ein erfolgreich durchgesetztes Waffenverbot hätte sogar große Vorteile für Verbrecher, können sie doch bei unbewaffneten Opfern ihrer Tätigkeit mit weit geringerem Risiko nachgehen, da sie nicht befürchten müßten, selbst angeschossen zu werden.

Befürworter einer waffenlosen Gesellschaft führen hingegen für ihr Anliegen eine Reihe von Argumenten ins Treffen, von denen zwei besonders häufige im folgenden kritisch beleuchtet werden sollen:

Waffen dienen zum Töten und gehören deshalb nicht in eine zivilisierte Gesellschaft.

Dieser Satz enthält ein ganzes Bündel von Denkfehlern:

  • Kein Land dieser Erde ist so zivilisiert, daß in ihm nicht auch kriminelle Menschen leben würden, gegen die man sich zur Wehr setzen muß. Auch Brände passen nicht in eine zivilisierte Gesellschaft, aber spricht das gegen die Feuerlöscher?
  • Selbst Personen, die nicht zur Kriminalität neigen, können in extremen psychischen Situationen zu einem Sicherheitsrisiko werden, denn auch der moderne Mensch ist nicht durch und durch zivilisiert, sondern im wesentlichen immer noch ein an die grausamen Lebensbedingungen früherer Jahrmillionen genetisch angepaßtes Lebewesen.
  • Die von der Polizei eines zivilisierten Landes verwendeten Waffen (deren Abschaffung nicht verlangt wird) dienen demselben Zweck wie die in Privatbesitz befindlichen.
  • Der Begriff des Tötens führt (insbesondere, wenn er auf Menschen als Opfer bezogen wird) meist zu einer reflexartigen moralischen Ablehnung. Das ist verständlich, denn zuerst denkt dabei jeder an den mit Abstand häufigsten Fall: daß nämlich ein Schuldiger einen Unschuldigen ermordet. Tötet hingegen ein Opfer seinen Peiniger (oder ein geplantes Opfer seinen verhinderten Mörder), so ist das Ergebnis wünschenswert und würde (ohne erzieherische Störungen des natürlichen Gerechtigkeitsempfindens) moralische Genugtuung auslösen. Leider sind es gerade diese wünschenswerten Tötungshandlungen, deren Verhinderung durch ein allgemeines Waffenverbot erwartet werden kann, weil ja durch ein solches Verbot die Waffengleichheit von Tätern und Opfern zulasten letzterer beseitigt wird.
  • Daß Waffen nur zum Töten dienen, stimmt streng genommen nicht ganz, denn sie können auch dazu verwendet werden, eine Tötungshandlung anzudrohen, um dadurch ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen. Beispielsweise könnte man mittels einer Waffe einen Einbrecher, der erkennt, daß nicht nur er bewaffnet ist, von der Fortführung seines Verbrechens abhalten, ohne ihn zu töten.

Die Wahrscheinlichkeit von Verbrechen steigt, wenn Waffen leicht verfügbar sind.

Ein Mörder, der eine Pistole besitzt, wird diese wahrscheinlich auch verwenden. Hat er hingegen keine, so muß er sich entweder eine (notfalls illegale) besorgen, oder er nimmt eben ein Messer oder Gift, täuscht einen Autounfall vor, oder läßt sich sonst etwas einfallen. Niemand würde jedoch einen Mord begehen, nur weil er eine Schußwaffe besitzt.

Ein Sonderfall dabei sind irrationale Amokläufer, deren Gefährlichkeit vom Tötungspotential der ihnen zugänglichen Waffen abhängt. Hier ist wiederum zu unterscheiden zwischen Psychopathen, die ihre Bluttat planen, und Affekttätern, die plötzlich von einem Blutrausch befallen werden.

Erstere sind als Argument ungeeignet, denn sie haben Zeit genug, sich vor ihrer Tat illegale Waffen zu besorgen. Aber auch Menschen, die im Affekt töten, sind nicht selten psychisch beschädigte Waffenliebhaber, bei denen die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß sie eine oder mehreren Waffen besitzen, die im Falle eines Verbotes dann eben illegale Waffen wären. Die Zahl der Personen, die zwar ein gesetzliches Waffenverbot achten würden, mit einer legalen Waffe aber spontan wild um sich schießen, ist sicherlich sehr gering. Und auch die könnten weniger Schaden anrichten, würden ihre potentiellen Opfer nicht fast ausschließlich aus wehrlosen Unbewaffneten bestehen.

Alle weiteren Argumente, die gegen privaten Waffenbesitz vorgebracht werden könnten, sowie das, was sich diesen entgegnen ließe, soll Gegenstand der Diskussion sein, die ich mit diesem kurzen Artikel auslösen möchte.

 

Weitere Arbeiten desselben Autors siehe hier.

 

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148 Antworten auf A gun in the hand is better than a cop on the phone

  1. smartshooter sagt:

    Du sprichst mir aus der Seele!  Weil ich jetzt aber schlafen muß, werde ich mich morgen ausführlicher dazu äußern. Denn genau diese Argumente werden z.B. bei Waffen-Online seit Jahren diskutiert. 

    Letztendlich scheint es mir so zu sein, daß Jäger und Sportschützen, die irgendwo bürgerlich rechts miefig verortet werden, die erklärten Feinde der Linken und Grünen sind. Die gilt es zu schwächen. Die SED Bonzen hatten alle ihre eigenen Knarren, das hat offensichtlich gereicht, das blöde Volk brauchte nicht. 

    Davon abgesehen würden viele der linken Berufsdemonstranten nie eine eigene Waffe bekommen. Wenn man Bullen prügeln und "passiven Widerstand" als Menschenrecht ansieht, dann wird das natürlich nix. 

  2. Argutus sagt:

    #1 smartshooter am 17. Oktober 2011 um 00:29

    Du sprichst mir aus der Seele!

    Das haben mir in diesem Zusammenhang schon viele gesagt. Andere wiederum reagieren heftig negativ. Das verspricht also ein lebhaftes Diskussionsthema zu werden.

    Weil ich jetzt aber schlafen muß …

    Ich auch, ich bin nur zufällig zwischendurch kurz wach.

  3. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Früher kannte man noch das Sprichwort: "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um" und da niemand im Zivilleben dazu gezwungen wird, Verbrechen zu begehen, muss man eben damit rechnen, dass das Opfer sich wehrt.

    Heute liest man von Gerichtsurteilen, die das Notwehrrecht ad absurdum führen. Vor einigen Jahren verklagte ein potentielle Einbrecher einen Grundstückseigentümer erfolgreich, weil er sich beim Anschleichen in Dunkeln ein Bein gebrochen hatte wegen Vernachlässigung der Verkehrssicherungspflicht. So ist schon einmal notwendig, den juristischen Opferschutz wieder auf einen normalen Stand zu führen. Der Freispruch des Mannes in Sittensen ist ein ermutigendes Zeichen.

    Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen. Neben der gerichtlichen Praxis ist außerdem die Chancengleichheit des Bürgers wieder herzustellen. Man muss ja wohl als unbescholtener Bürfer nicht erst eine Nahkampfausbildung machen (die der Verbrecher wahrscheinlich ohnehin hat), um sich effektiv wehren zu können. Also wären legale Schusswaffen für gesetzestreue Bürger die einfachste Sache.

  4. ubutux sagt:

    Es sollte jedem (anständigen) Bürger/Menschen möglich sein, sich gegen Verbrecher zur Wehr zu setzen. Wenn man in Deutschland vom Recht auf Notwehr/Nothilfe gebrauch macht, muss man damit rechnen selbst als Verbrecher behandelt zu werden. Die Menschenwürde wird nach meinem Eindruck von der deutschen Justiz nur dem Verbrecher zugestanden.

    Wenn vielleicht 40 Millionen Bürger eine Schusswaffe besitzen könnte es auch für die Staatsgewalt problematisch werden. Diese Bürger könnte sich dann nicht nur gg. Verbrecher zur Wehr setzen. Das ist sicherlich nicht gewollt.

    Wir nehmen uns die USA in vielen Dingen zum Vorbild. Nicht jedoch wenn es um Demokratie oder persönliche Freiheit/Selbstbestimmung geht. Waffenbesitz hat auch etwas mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun. Ich bin mir auch sicher, dass die Anzahl der Verbrechen druch allgemeinen Waffenbesitz nicht steigt.

    Das wärs erst mal…

    ARE: Willkommen auf Wissen bloggt!

  5. sidonie sagt:

    Ich muss ehrlich sagen als Frau denke ich schon lange dass ich mit einer echten Waffe sicherer unterwegs wäre. Ich vertraue eigentlich Pfefferspray und co nicht wirklich. ABER ich frage mich gleichzeitig inwieweit Waffen abschrecken können wenn JEDER eine besitzt. Der Mörder oder Einbracher der die Waffe als erster gezückt hat ist ja dann wieder der Gewinner. Wenn einer eine Pistole auf mich gerichtet hat dann hab ich sowiso verloren – keine Zeit mehr meine eigene zu zücken. Sind vielleich also Pfefferspray und Schusswaffenverbot doch effektiver da die Mehrzahl der Attacken heutzutage eben wegen dem Verbot nicht mit Schusswaffen stattfinden? Um wirklich richtig einzuschätzen inwieweit flächendeckende Bewaffnung als Abschreckung dient bräuchte man Statistiken aus den USA aus Staaten wo Waffen legal sind. Bis jetzt hab ich da noch nie etwas positives gehört aber auch noch nie wirklich brauchbare Statistiken gesehen.

  6. Argutus sagt:

    #5 sidonie am 17. Oktober 2011 um 07:36

    ich frage mich gleichzeitig inwieweit Waffen abschrecken können wenn JEDER eine besitzt.

    Da die Beschaffung einer illegalen Waffe überhaupt kein Problem ist, gilt es nur zu entscheiden ob jeder oder bloß jeder Kriminelle. Da ziehe ich eindeutig ersteres vor.

  7. Abu Sheitan sagt:

    In Deutschland gibt es ca. 10 Millionen registrierte Waffen, vorwiegend von Sportschützen und Jägern, jedoch 20 Millionen illegale Waffen, darunter auch Maschinengewehre und anderes Kriegsgerät. Ob wohl die obrigkeitshörigen Deutschen sich trauen illegale Waffen zu besitzen? Ist man dann nicht automatisch Nazi? Wer als Inhaber einer Waffenbesitzkarte in eine routinemäßige Fahrzeugkontrolle gerät, kann sich einer Sonderbehandlung sicher sein. Taschen leeren, Hände aufs Autodach und penibles Filzen wie bei einem Schwerverbrecher sind das Mittel der Wahl. Man könnte ja ein Breivik sein…                                                         Andererseits ist verboten sich bei Demonstrationen oder öffentlichen Veranstaltungen durch Schutzwesten, Motorradkleidung mit Protektoren oder Helm, Schußwesten,  Reizgas zu schützen. Das gilt dann als passive Bewaffnung und Zeichen der eigenen MIlitanz und Gewaltbereitschaft. Ein Autofahrer, der sich von einem anderen bedroht und genötigt sah, nahm demonstrativ beim Aussteigen einen Baseballschläger mit aus dem Auto um seine Bereitschaft zur Notwehr klarzustellen. Er wurde angezeigt und verurteilt. Wahrscheinlich ist das einzige legale und unauffällige Verteidigungsmittel ein Regenschirm. Es gibt welche in recht dauerhafter Bauweise, die zur Selbstverteidigung gut geeignet sind. Außerdem wurde auch die dazu passende Kampftechnik entwickelt, schon vor über 100 Jahren.

    http://www.muzzle.de/Allgemeines/Selbstverteidigung_mit_dem_Spa/selbstverteidigung_mit_dem_spa.html

  8. Abu Sheitan sagt:

    In den USA hat ein Städtchen in Georgia von sich reden gemacht, das den Bürgern verordnet eine Schußwaffe zu besitzen. Die Kriminalitätsrate sei seither die niedrigste, der Zuzug von Familien enorm. Allerdings hat man Angst vor dem "Zustrom von all den Illegalen, die kein Englisch lesen, die überhaupt nicht lesen können und ihren Tag damit zubringen, zu rauben und zu vergewaltigen".

  9. ubutux sagt:

    Legaler Waffenbesitz muss nicht so aussehen, dass jeder Idiot mit einer Zimmerflak unterwecks ist. Man könnte, anders als in den USA, jedem Bürger ab einem best. Mindesalter den Besitz <b>einer</b> Pistole/Revolver erlauben. Das dann mit vorheriger Prüfung zu Waffenkunde, Sicherheit und Gesetzen. Außerdem könnte für Straftäter der Besitz von Waffen dauerhaft verboten werden. Die Anzahl der Waffen in den USA ist u. a. so hoch, weil es Freaks gibt, die Waffen sammeln. Nicht jeder Haushalt hat eine Waffe. In Deutschland könnten auch pro Haushalt eine Waffe genehmigt werden. Es muss nicht unbedingt jedes Familienmitglied eine haben.

  10. Argutus sagt:

    #8 Abu Sheitan am 17. Oktober 2011 um 09:33

    In den USA hat ein Städtchen in Georgia von sich reden gemacht, das den Bürgern verordnet eine Schußwaffe zu besitzen. Die Kriminalitätsrate sei seither die niedrigste

    Das wundert mich nicht. Auf der anderen Seite hat das sehr strenge Waffenverbot in Großbritannien die Kriminalität massiv ansteigen lassen.

    Es ist eben viel Wahres an dem berühmten Spruch:

    If guns are outlawed, only outlaws will have guns.

  11. Jörg sagt:

    Wenn man damit rechnen muss auf einer Bahre zu enden nur um an etwas Geld von einem anderen zu kommen nennt man das Abschreckung. Ein altes Prinzip aber ein funktionierendes.

    Leider macht der Staat es einem nicht einfach diese Abschreckung aufzubauen oder zu erreichen.

    Selbst wenn 30 Millionen Deutsche eine Waffe hätten und sie täglich führen dürften würde das die „innere Sicherheit“ nicht gefährden. Da jeder damit rechnen muss jederzeit von einem anderen sofort gestoppt zu werden falls er ein Problem wird. (im rahmen des Notwehrrechtes).

    Leider ist die Verweichlichung und Waffen sind böse sabbere der Politiker ein großes Problem. Und dann noch dieses „das müssen wir aber erst mal ausdiskutieren“ -gehabe…..

    Waffen sind nicht böse, der Mensch ist böse und um ihm die Möglichkeit seiner bösen Seite zu nehmen gäbe es nur eines, die Auslöschung der Menschheit……

  12. Argutus sagt:

    #11 Jörg am 17. Oktober 2011 um 17:21

    Waffen sind nicht böse, der Mensch ist böse

    Dazu paßt ein bekannter Spruch:

    Guns don't kill – people do.

  13. Karsten sagt:

    Hm,….

    Mir fällt dazu eigentlich nur ein, Nur Affen haben waffen!

  14. Frank Berghaus sagt:

    #13 Karsten am 17. Oktober 2011 um 18:05

    Die Waffen der Affen (Hände und Gebiss) sind aber eher erbärmlich angesichts eines angreifenden Löwen :wink:

  15. Saejerlaenner sagt:

    Letztlich läuft es doch nur darauf hinaus, ein Gleichgewicht herzustellen. Wenn der anständige, leider oft körperlich unterlegene und auch weniger skrupellose Mensch dem bewaffneten und hemmschwellenlosen Gangster nicht wehrlos ausgeliefert sein soll, dann hilft ihm im Ernstfall wohl nur eine Waffe.

    Und was den Oldtimer aus Sittensen angeht kann ich nur sagen: Bravo :clap:  Die vier übriggebliebenen Lumpen dürften sich in Zukunft genauer überlegen, ob sie nochmal jemanden überfallen und berauben.

  16. Florian sagt:

    Nicht nur in GB hat die Gewaltkriminalität nach dem Waffenverbot massiv zugenommen, auch in Australien, nach einer deutlichen Verschärfung des Waffenrechts, allein die Raubüberfälle um 45 % gestiegen.

    http://www.wnd.com/?pageId=1933

    Dort wo in den USA das Waffenrecht gelockert wurde, sank immer die Kriminalität.

    Und in der Schweiz, dem Land mit der höchsten legalen Schusswaffendichte in Privathand, noch vor den USA, Canada und Israel, kann man sich doch mit Recht sehr sicher fühlen!

    Ein schöner Beitrag! Gefällt mir!

  17. Abu Sheitan sagt:

    #14 Frank Berghaus

    Wir sollten unsere Primatenkollegen nicht unterschätzen. Schimpansen verwenden ja allerhand Werkzeug als Waffen, z.B. Äste, Knüppel und Steine. Bei einem Zoobesuch fühlte sich ein Männchen durch meine Blicke nach dem Motto " Was guggst Du?" provoziert, griff unter sich nach etwas, was wie ein Stein oder Erdklumpen aussah und warf dies blitzschnell auf mich. Bevor ich ausweichen konnte, hatte mich schon ein Streifschuß am Ohr getroffen. Ich war zwar ein so genanntes weiches Ziel, aber das Wurfgeschoß war noch weicher. Bei einer sofortigen Analyse stellte sich heraus, dass es ein Brocken Kot war. Die Aussage "Ich scheiß auf Dich!" kam nonverbal aber direkt verständlich rüber. 

  18. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #13 Karsten am 17. Oktober 2011 um 18:05 = Hm,…. Mir fällt dazu eigentlich nur ein, Nur Affen haben waffen!

    Nur weil eine Aussage sich reimt, muss sie nicht wahr sein – noch nicht einmal sinnvoll.

    Waffen oder Werkzeuge – ihr Gebrauch resultiert aus der gleichen Idee, Körperkräfte mit Dingen zu verstärken oder zielgerichtet zu regulieren. Waffen gegen die Löwen waren schon eine gute Sache (aus der Sicht der angegriffenen Menschen). Waffen gegen andere bewaffnete Horden bewahrten vor dem Untergang. Repräsentanten des staatlichen Gewaltmonopols sind selbstverständlich bewaffnet. Solange es agressive Menschen gibt, die meinen, Verbrechen lohnt sich eher als Arbeit, sind Waffen als Wiederstand gegen sie nötig.

    Waffenlos kann eine Gesellschaft nur sein, wenn alle friedlich sind. Das ist aber offensichtlich bei uns nicht der Fall, wie man jeden Tag in der Zeitung lesen kann.

  19. sidonie sagt:

    So viel ich weiss passieren die meisten Attacken, Vergewaltigungen und EInbrüche in Europa eben ohne Schusswaffen. Abstechen und zersägen sind weitaus populärer in unseren Breiten… Die mangelnde Kanone hält hier niemanden von seinen Taten ab… Man schreckt auch nicht davor zurück Leute wegen einem pincode lebend zu begraben wie unlängst in Budapest… Meiner Logik nach könnte man sich aber nur effektiv wehren wenn Waffen verboten sind und man als Opfer eine illegale Waffe trägt. Der Täter erwartet dann keine Waffe und ist somit weiterhin zu 90% unbewaffnet da bei einem wehrlosen Bürger sowiso ein Messer genügt… Gaspistolen funktionieren ja auch (hoffentlich???) mit diesem Abschreckungsprinzips. Und sie funktionnieren nur weil die Täter eben meist nicht bewaffnet sind und lieber flüchten als rauszufinden ob die Gaspistole nicht doch echt ist. Wenn nun alle flächendeckend bewaffnet sind dann ist es für mich eben schon fraglich inwieweit das wirklich abschreckt weil dann natürlich auch jeder Messerstecher zur Kanone greift. Ich würde mich jedenfalls auf keinen Fall darauf verlassen dass ich mich bewaffnet wehren könnte wenn jeder eine Knarre besitzt und mir jemand der schneller als ich ist die Knarre an die Schläfen hält… Ich würde mich nicht wirklich sicher fühlen wenn die 90% der Psychopathen die jetzt nur ein Messer in der Hand haben nun auch ganz legal ohne Mafiakontakte eine Schusswaffe kaufen dürfen…

  20. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #19 sidonie am 17. Oktober 2011 um 20:45

    Der Zwiepalt ist doch der: Weiß der Kriminelle, dass der normale anständige Bürger regelmäßig unbewaffnet ist, hat er mit der Waffe einen klaren ungerechtfertigten Vorteil. Weiß der Kriminelle, dass der normale anständige Bürger zumeist eine Waffe haben kann, werden manche das Risiko scheuen, ein Verbrechen zu begehen. Hartgesottenere Verbrecher gehen das Risiko natürlich trotzdem ein. Vermutlich gehen dann wenigstens einige bei diesem Versuch anders als jetzt unerwartet an der Gegenwehr zugrunde.

    Nun – muss denn "jeder" eine Knarre besitzen? Es langt, Verbrechen abzuschrecken, wenn es ein so erheblicher Teil der Menschen ist, dass man damit rechnen muss. Menschen, die die Illegalität lieben, werden ohnehin zu einer Waffe kommen, ob man es ihnen nun erlaubt oder nicht.

    Ich würde mich jedenfalls auf keinen Fall darauf verlassen dass ich mich bewaffnet wehren könnte wenn jeder eine Knarre besitzt und mir jemand der schneller als ich ist die Knarre an die Schläfen hält…

    Auch mit einer Pistole ist Gegenwehr logischerweise nie ohne Risiko. Ohne ist es jedoch größer.

  21. Horst sagt:

    Wie viele Straftaten werden denn mit Hilfe einer Schusswaffe begangen? Und wieviele davon hätten verhindert werden können, wenn die potentiellen Opfer im Besitz einer Schusswaffe gewesen wären? Gibt es dazu belastbares Zahlenmaterial?

    Ich konnte hierzu auf die Schnelle im Internet nichts finden. Ich wäre aber für einen Tipp dankbar.

  22. Panzermann sagt:

    Wer glaubt, eine Gesellschaft ohne Waffen, sei eine zivilisiertere Gesellschaft als unsere, sollte sich folgendes Gedankenexperiment zu Gemuete fuehren:

    Stellen wir uns vor, wir koennten auf irgendeine verrueckte Art und Weise auf einen Schlag alle Schusswaffen auf dieser Welt vernichten sowie das Wissen um ihre Herstellung ebenfalls. Was wuerde passieren ? In was fuer einer Welt wuerden wir leben ?

    Die Antwort: in einem brutalen Anarcho-Dystopia.

    Ohne jegliche Form von Waffen waere die Faehigkeit zur Gewaltausuebung quasi monopolisiert und zwar bei jungen, kraeftigen Maennern. Niemand anders koennte ihrer Faehigkeit, aufgrund ihrer reinen koerperlichen Kraft Gewalt auszuueben, etwas entgegensetzen. Effektiv wuerde das Land wahrscheinlich von Gruppen junger Schlaeger regiert. Es haette definitiv etwas Steinzeit-artiges.

    Nur mittels Waffen ist es moeglich, auch bei geringerer Koerperkraft Gewalt erfolgreich anzuwenden. Mit der Erfindung der Nahkampfwaffen wurde es schon einfacher, dies zu tun. Man brauchte weniger Kraft und mehr Faehigkeit.  Effektiv war die Moeglichkeit zur Gewaltanwendung aber trotzdem noch zum grossen Teil monopolisiert, eben bei denen, die dauerhat mit Schwertern, Lanzen oder dem Bogen trainierten. Dem einfachen Untertan brachte diese Entwicklung wenig, weil er weder die Zeit noch die wirtschaftlichen Vorraussetzungen hatte, ausreichend viel mit Nahkampfwaffen zu trainieren.

    Erst die Erfindung und Perfektionierung der Schusswaffe erlaubte es fast jedem (erwachsenen) Menschen, Gewalt anzuwenden und sich damit zu verteidigen. Erst die Pistole und der Revolver erlauben es einer 55kg leichten Frau, sich gegen einen 120kg schweren Angreifer zu verteidigen. Oder auch gegen 3.

    Wuerde unsere Gesellschaft wirklich ohne diese Moeglichkeit funktionieren ? Waeren wir wirklich frei ? Koennten wir wirklich so offen, kreativ, produktiv und vertrauensvoll sein, wie wir es heute sind, wenn wir nicht wuessten, dass im Fall der Faelle Gewalt gegen unsere Person durch Gegengewalt abgewendet werden koennte ?

    Die Schusswaffe ist mehr als nur ein Werkzeug. Sie ist Kultur.

  23. Rechtspopulist sagt:

    Wer würde eine Bank überfallen wollen, wenn er wüsste, dass jeder Kunde dort selbst bewaffnet ist?

    So muss das sein:

    http://www.youtube.com/watch?v=LvSwpljtxlg&feature=related

    Und so:

    http://www.youtube.com/watch?v=CBl_etopHd4&feature=related

    Noch besser:

    http://www.youtube.com/watch?v=of-57Ivfwz8

    Wäre das Alltag, würden sich potenzielle Kriminelle drei Mal überlegen, ob sie es wagen, ihr Leben zu riskieren. Ich habe es übrigens mal in Israel live erleben dürfen, wie jemand, der sich … "nicht ganz so korrekt" verhalten hatte … den Lauf einer Uzi ins Maul gesteckt bekam. Das hat gewirkt – auch ohne, dass abgedrückt wurde! :-)

  24. Horst sagt:

    #22 Panzermann am 17. Oktober 2011 um 21:58

    Erst die Pistole und der Revolver erlauben es einer 55kg leichten Frau, sich gegen einen 120kg schweren Angreifer zu verteidigen. Oder auch gegen 3.

    Auch, wenn diese/dieser Angreifer ebenfalls bewaffnet sind/ist?

    Und wieviele Waffen braucht die Frau, wenn sie einer noch größeren Gruppe von bewaffneten Angreifern (zB 4 oder 5) gegenübersteht?

  25. Horst sagt:

    #23 Rechtspopulist am 17. Oktober 2011 um 22:1

    Ich habe es übrigens mal in Israel live erleben dürfen, wie jemand, der sich … "nicht ganz so korrekt" verhalten hatte … den Lauf einer Uzi ins Maul gesteckt bekam. Das hat gewirkt – auch ohne, dass abgedrückt wurde! :-)

    Erstaunlich, dass die Anwendung von Gewalt wirkt. Hätt ich jetzt echt nicht gedacht.

  26. Rechtspopulist sagt:

    #22Panzermann am 17. Oktober 2011 um 21:58

    Auch wenn ich diese Sache schon 1001 x erzählt habe. Es gab irgendwann in den 70ern – soweit ich mich erinnere bei XY – den Fall, dass irgendwelche Rocker in einem Park meinten, im Schutze der winterlichen Dunkelheit einen einsam daherkommenden Besucher mit den damals üblichen Utensilien dieser Szene bedrohen zu müssen.

    Das gab dann ganz fix ein paar Tote, weil die armen Jungs nicht wussen, dass dieser unscheinbar wirkende Mann ein Schwerkrimineller war, der just einen Juwelier ausgeraubt und erschossen hatte und der ganz einfach keinen Bock auf Idioten mit irgendwelchen Schlagringen, Motorradketten und Messern hatte. …

    Die hatten sich vor dem aufgebaut, machten ihre Sprüche und der Kerl zog schweigend seine Kanone und knallte einen nach dem anderen weg – ein paar konnten dann entkommen.

    Tja, sowas nenn ich  … "schlechtes Karma" :-)

  27. Rechtspopulist sagt:

    #25Horst am 17. Oktober 2011 um 22:23

    Gewalt? Das war vergleichsweise eher noch eine nette Geste.

  28. Rechtspopulist sagt:

    #24Horst am 17. Oktober 2011 um 22:21

    "Und wieviele Waffen braucht die Frau, wenn sie einer noch größeren Gruppe von bewaffneten Angreifern (zB 4 oder 5) gegenübersteht?"
     
    Eine!

  29. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #24 Horst am 17. Oktober 2011 um 22:21 = Und wieviele Waffen braucht die Frau, wenn sie einer noch größeren Gruppe von bewaffneten Angreifern (zB 4 oder 5) gegenübersteht?

    Wenn sie schnell ist, nur eine. Ohne Waffe hätte sie ja nun gar keine Chance. Bei Erwägungen von Zweckmäßigkeit oder nicht bevorzuge ich immer eher den typischen Fall und nicht die Situation, die seltener ist.

    ———————————-

    #22 Panzermann am 17. Oktober 2011 um 21:58 = Ohne jegliche Form von Waffen waere die Faehigkeit zur Gewaltausuebung quasi monopolisiert und zwar bei jungen, kraeftigen Maennern. Niemand anders koennte ihrer Faehigkeit, aufgrund ihrer reinen koerperlichen Kraft Gewalt auszuueben, etwas entgegensetzen. Effektiv wuerde das Land wahrscheinlich von Gruppen junger Schlaeger regiert. Es haette definitiv etwas Steinzeitartiges.

    Wie man heute schon viel zu oft beim U-Bahnfahrten merken kann.

  30. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #21 Horst am 17. Oktober 2011 um 21:22 

    Wie viele Straftaten werden denn mit Hilfe einer Schusswaffe begangen? Und wieviele davon hätten verhindert werden können, wenn die potentiellen Opfer im Besitz einer Schusswaffe gewesen wären? Gibt es dazu belastbares Zahlenmaterial?

    Vermutlich nicht, weil dies naturgemäß hypothetische Annahmen wären. Es hat eben hier kaum jemand eine Schusswaffe. Vielleicht hilft der Vergleich von Ländern mit unterschiedlichem Waffenrecht für Zivilisten.

  31. Horst sagt:

    #30 ilex (E. Ahrens) am 17. Oktober 2011 um 22:36

    Wenn sie schnell ist, nur eine.

    Nützen ihr die Schusswaffen etwa gar nichts, wenn sie langsam ist?

  32. Bad Religion sagt:

    Dies ist die letzte Story an die ich mich erinnern kann(Feb.2011), wo nur das zeigen einer Waffe einen weiteren Überfall verhindert hat. Übrigens, der Rocker wurde danach von der Polizei wegen Illegalen Waffenbesitzes gesucht. :kotz:

    http://bz-berlin.de/tatorte/u-bahn-rocker-rettete-den-2-maler-article1121136.html

  33. Rechtspopulist sagt:

    #33Bad Religion am 17. Oktober 2011 um 22:48

    "Übrigens, der Rocker wurde danach von der Polizei wegen Illegalen Waffenbesitzes gesucht."
     
    … und die Herrschaften Intensivtäter wieder nach Hause geschickt! .-)

  34. Rechtspopulist sagt:

    #32Horst am 17. Oktober 2011 um 22:45

    "Nützen ihr die Schusswaffen etwa gar nichts, wenn sie langsam ist?"
     
    Das ist wie mit einem Sportwagen: Der fährt auch mit 500 PS nicht schnell, wenn er langsam ist!

  35. Dan More sagt:

    Warum Denken alle immer sofort an Schusswaffen, wenn es um dieses Thema geht?

    Das Kernproblem liegt in erster Instanz nicht daran, dass dem Bürger der Besitz von Schusswaffen so schwer gemacht wird, sondern darin, dass sukzessive dem Bürger alle brauchbaren Mittel zum Selbstschutz vor Angreifern verboten wurden. Immer unter dem Deckmantel der Erhöhung der Inneren Sicherheit!

    Messer, die als Waffe, aber auch als Werkzeug im Alltag herhalten, sind oftmals verboten bzw. unterliegen einem Führverbot, sofern das Führen nicht einem Zweck oder Brauchtum dient.

    Nur halten sich eben die Kriminellen am Kiez nicht daran. Sie führen alle diese Einhand- oder Butterflymesser. Manchmal auch Springmesser oder Stillettos.

    Die Junge Frau, die Abends im Stadtpark joggen geht, kann beim Joggen keine scharfe Schusswaffe oder Schreckschusswaffen mit sich führen. Wo soll das Teil denn bei den engen Laufklamotten hin? Also bleibt nur Pfefferspray. Aber das ist zur Abwehr von menschlichen Angreifern offiziell nicht erlaubt. Nur zur Abwehr von angreifenden Tieren darf Pfefferspray geführt werden.

    Den Bürgern müssen erst mal wieder die einfachen Verteidigungsmittel erlaubt werden, um sich eben ggf. gegen brutale U-Bahnschläger weheren zu können, gegen Vergewaltiger im Park oder Diebe in der dunklen Gasse.

    Denn im Moment gibt es hier zwischen Angreifer und Opfer keinen Status Quo! Grundsätzlich, kann der Angreifer im Moment immer davon ausgehen, dass sein Opfer unbewaffnet sein wird und hat damit leichtes Spiel.

    Ich finde es in Ordnung, dass das Waffenrecht in Bezug auf Schusswaffen eher restriktiv ist, aber auch das die Restriktionen in Deutschland zu heftig sind. Liberalisierung da wo es geht und möglich ist, Restriktion da wo es erforderlich ist.

  36. Bad Religion sagt:

    #34 Rechtspopulist am 17. Oktober 2011 um 22:56

    Aber natürlich,was denkst Du denn, immerhin leben wir doch in einem Rechtsstaat. :kotz:

  37. Bad Religion sagt:

    #34 Rechtspopulist am 17. Oktober 2011 um 22:56

    Habe allerdings nie erfahren ob sie den Rocker gekrigt haben, hoffentlich nicht.

  38. Rechtspopulist sagt:

    #37Bad Religion am 17. Oktober 2011 um 23:04

    "Aber natürlich,was denkst Du denn, immerhin leben wir doch in einem Rechtsstaat."
     
    Oh ja! Und zwar vom Feinsten:
     
    http://de.wikipedia.org/wiki/Miri-Clan
     
    Bunte Bananenrepublik …

  39. Rechtspopulist sagt:

    #36Dan More am 17. Oktober 2011 um 23:03

    "Die Junge Frau, die Abends im Stadtpark joggen geht, kann beim Joggen keine scharfe Schusswaffe oder Schreckschusswaffen mit sich führen. Wo soll das Teil denn bei den engen Laufklamotten hin?"
     
    Na, z.B. in die Hand. :-)

  40. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #32 Horst am 17. Oktober 2011 um 22:45 = Nützen ihr die Schusswaffen etwa gar nichts, wenn sie langsam ist?

    :hide:

  41. Dan More sagt:

    #40Rechtspopulist am 17. Oktober 2011 um 23:17

    #36Dan More am 17. Oktober 2011 um 23:03

    "Die Junge Frau, die Abends im Stadtpark joggen geht, kann beim Joggen keine scharfe Schusswaffe oder Schreckschusswaffen mit sich führen. Wo soll das Teil denn bei den engen Laufklamotten hin?"

    Na, z.B. in die Hand. :-)

    Jo, ist schon klar. Und bei jedem Schritt löst sich ein Schuss….. :wink:

  42. Horst sagt:

    #35 Rechtspopulist am 17. Oktober 2011 um 22:57

    #32Horst am 17. Oktober 2011 um 22:45

    "Nützen ihr die Schusswaffen etwa gar nichts, wenn sie langsam ist?"
     
    Das ist wie mit einem Sportwagen: Der fährt auch mit 500 PS nicht schnell, wenn er langsam ist!

    Ach, sag bloß! Heißt das etwa, dass der Besitz von Schusswaffen nicht immer einen Vorteil mit sich bringt, sondern dass der Vorteil von der Intelligenz des Benutzers abhängig ist?

  43. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #43 Horst am 17. Oktober 2011 um 23:32 = Ach, sag bloß! Heißt das etwa, dass der Besitz von Schusswaffen nicht immer einen Vorteil mit sich bringt, sondern dass der Vorteil von der Intelligenz des Benutzers abhängig ist?

    Sorry, wir sollten doch vermeiden, in das Kindergartenniveau abzugleiten. "Messer, Schere, Gabel, Licht – sind für kleine Kinder nicht". Wobei man mit "Licht" früher die offene Ketzenflamme meinte. Natürlich muss man mit gefährlichem Werkzeug lernen, beherzt umgehen zu können und sei es ein Brotmesser oder eine Kettensäge. Heute kommt man mit letzterer nicht mehr ohne Sachkundeprüfung in den Wald.

    Ja klar – wenn sie zu doof ist, die Pistole zu benutzen, dann nützt sie ihr garnichts. Zufrieden?

  44. Tommie sagt:

    Über Hypothesen kann man viel diskutieren, rauskommen wird dabei wenig, weil es eben nur Hypothesen sind.

    Betrachtet man aber die Tatsachen, z.B. Erfahrungen aus anderen Ländern, direkte Nachbarn oder auch Großbritannien, Australien, USA und Kanada, liegt der Schluß nahe, dass Schusswaffen in den Händen von unbescholtenen Bürgern keine negative Auswirkungen auf die gesamte öffentliche Sicherheit haben.

    Weiterhin vertrete ich die Ansicht, dass das Tragen einer Schusswaffe, ähnlich dem Vorhandensein von Fähigkeiten im unbewaffneten Kampf, dem potentiellen Opfer eine Selbstsicherheit geben, die sie für Angreifer weniger lohnenswert erscheinen lässt.

    Natürlich gehört zu einer Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe eine umfangreiche Ausbildung, die nicht einfach an einem Wochenende abgesessen werden kann. Jedoch sollte diese Möglichkeit dem normalen Bürger und Steuerzahler überhaupt erst einmal offen stehen, und nicht nur unseren sog. Volksvertretern.

  45. smartshooter sagt:

    Mit der Realität hat die öffentliche Diskussion leider nichts zu tun. Das Bild, welches Otto N. dazu im Kopf hat stammt leider aus der Glotze. Meine kleine Schwester hat nicht schlecht gestaunt, als ich sie mal mit auf dem Schießstand hatte, und sie eine Beretta ausprobieren durfte. "Das Ding kann man ja garnicht so einfach aus dem Autofenster halten und reihenweise Leute abballern…" Ne, sowas gibts nur in der Glotze. Und es ist schon erstaunlich, welch ein Zauber da betrieben wird. Konfliktbewältigung vorzugsweise mit Knarre, kaum ein Film in dem es keine spektakulär Erschossenen gibt. Da kann ich schon verstehen, daß Uninformierte, oder schlichte Gemüter Angst bekommen.

    Und die politischen Verbotsbefürworter argumentieren aus ihrer ideologischen Sicht, die mit der Realität zwar ebensowenig zu tun hat, aber sie wollen´s halt einfach nicht. So wie sich da gerade Linke und Grüne ereifern sollte man meinen, nicht die DDR wäre uns beigetreten, sondern umgekehrt. Und alle roten Socken von damals dürfen heute in jeder Talkshow  ihr übles Gewäsch ausbreiten. Für die ist das ein Teil ihres komischen Kampf gegen Rechts, weil Schützen und Jäger seltenst zu ihren Wählern gehören. 

    Ach ja, schön daß von WO auch einige hier hergefunden haben. Panzermanns Kommentar bringt es bestens auf den Punkt.

  46. Rechtspopulist sagt:

    #43Horst am 17. Oktober 2011 um 23:32

    "Ach, sag bloß! Heißt das etwa, dass der Besitz von Schusswaffen nicht immer einen Vorteil mit sich bringt, sondern dass der Vorteil von der Intelligenz des Benutzers abhängig ist?"
     
    Nö.

  47. Abu Sheitan sagt:

    #23 Rechtspopulist

    Die Quotenfrau nicht zu vergessen!

    http://www.myvideo.de/watch/6589434/Die_Fremde_in_Dir_5_11

  48. smartshooter sagt:

    #5 sidonie am 17. Oktober

    Du hast die Situation sicher schon oft im Fernsehen gesehen.  Die hat aber mit der Realität wenig zu tun. Schon im Vorfeld wird sich auch ein bewaffneter Straftäter überlegen, ob er es notfalls auf ein Feuergefecht ankommen lässt.  Ob Du in so einer Situation adäquat reagieren kannst wird sich erst in der Zukunft zeigen, nämlich wenn Du geübt hast mit so einem Ding umzugehen, wenn Du Dich ausführlich auch mental damit auseinander setzt. Das kommt nur mit der Zeit und Übung,  aber nur das gibtDir  die nötige Selbstsicherheit im Umgang mit einer Waffe. 

    Der mentale Aspekt ist nämlich nicht ohne. Fehlt der feste Entschluß, im Notfall angemessen zu reagieren, nützt Dir keine Waffe was, im Gegenteil, sie wird zur Gefahr, weil ein Angreifer sie Dir einfach wegnimmt.  Ohne den festen Entschluß, notfalls auch übelste Konseqenzen zu tragen, aber in der Situation konsequent zu reagieren, ohne diesen Entschluß hilft auch das Drohen mit einer Waffe nichts.

    Deshalb bin ich auch gegen Gas.- bzw. Schreckschußpistolen. Die Dinger stiften nur Unheil.

  49. smartshooter sagt:

    Und ja: Happiness is a warm gun!

    http://www.youtube.com/watch?v=12ZHZeCE8Bs&feature=related

    Abgesehen vom Verteidigungsaspekt ist es einfach nur ein lustiges Hobby. Es macht Spaß, und solange ich niemanden schädige oder beeinträchtige, ist es meine freie Entscheidung.. Das gehört zur freien Entfaltung meiner Persönlichkeit, was ja ein unveräußerliches Grundrecht ist. 

  50. Argutus sagt:

    #49 smartshooter am 18. Oktober 2011 um 00:43

    Der mentale Aspekt ist nämlich nicht ohne. Fehlt der feste Entschluß, im Notfall angemessen zu reagieren, nützt Dir keine Waffe was

    So ist es. Nicht jedem würde ich den Besitz einer Schußwaffe empfehlen sondern nur den einigermaßen Besonnenen. Und die müssen sich sowohl technisch mit ihrer Waffe vertraut machen als auch mental darauf vorbereitet sein, sie im Ernstfall ohne Panik und ohne irrationale Hemmungen sinnvoll einzusetzen.

    Ich besitze selbst seit Jahrzehnten eine Waffe und habe diesen Ratschlag selbstverständlich stets beherzigt.

  51. Panzermann sagt:

    #21 Horst am 17. Oktober 2011 um 21:22

    Wie viele Straftaten werden denn mit Hilfe einer Schusswaffe begangen? Und wieviele davon hätten verhindert werden können, wenn die potentiellen Opfer im Besitz einer Schusswaffe gewesen wären? Gibt es dazu belastbares Zahlenmaterial?

    Ich konnte hierzu auf die Schnelle im Internet nichts finden. Ich wäre aber für einen Tipp dankbar.

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang die folgende Lektuere:

    http://www.amazon.de/More-Guns-Less-Crime-Understanding/dp/0226493660/

    Die beste statistische Aufarbeitung der seit den spaeten 80er Jahren stark liberalisierten Vergabepraxis von Waffenscheinen in US-amerikanischen Bundesstaaten, die ich kenne.

    Quintessenz: Es gibt eine fuer jeden Gewaltstraftatbestand charakteristische, in allen Faellen aber statistisch aussagekraeftige negative Korrelation zwischen Vergabe von Waffenscheinen und der Haeufigkeit von Gewaltstraftaten. Mehr Waffen in Buergerhand fuehren zu weniger Verbrechen.

  52. sidonie sagt:

    also das man in Deutschland nicht einmal ein Pfefferspray verwenden darf ausser gegen Tiere ist wirklich skandalös. Da gehts mir in Österreich besser: In Österreich ist Pfefferspray ab 18 Jahren legal, ohne Einschränkung. Und in Österreich darf ein Bürger der über 18 Jahre alt ist eine Gaswaffe frei erwerben und diese ohne jegliche Zusatzberechtigungen führen.

    zum Thema echte Schusswaffen: es bringt eigentlich nicht viel sich lange darüber den Kopf zu zerbrechen. Sie sind nun mal in Europa illegal und wir werden wohl kaum erleben dass sich daran was ändert. Die wichtigere Frage für mich ist daher wie ich mich mit den legalen Mitteln am besten verteidigen kann. Was bringen Pfefferspray und Gaspistole z.B. in geschlossenen Räumen wenn man sich damit ja dann selbst einnebelt? Was passiert beim Pfefferspray/Gaspistole im Auto bei einem Unfall wenn das Ding durch einen Aufprall explodiert und einen im Auto einnebelt? Kann das Spray also vielleicht sogar für einen selber lebensgefährlich sein? WAS kann man also tun um sich sicherer zu fühlen? Bringts ein Selbsverteidigungskurs? Bin echt ratlos…

  53. Argutus sagt:

    #53 sidonie am 18. Oktober 2011 um 09:08

    Ich trage einen solchen Pfefferspray seit Jahren stets bei mir und halte die Bedenken dagegen nicht für sehr stichhaltig.

    Auch in geschlossenen Räumen macht es einen großen Unterschied, ob man den Strahl gezielt in die Augen bekommt oder bloß eine damit etwas angereicherte Luft atmen muß.

    Eine Explosion infolge eines Aufpralls mit dem Auto ist physikalisch unplausibel. Ein Pfefferspray muß noch Beschleunigungen auhalten können, die ein Mensch nicht überleben würde.

    Das einzige Gefährdungs-Potential sehe ich bei einer längern Einwirkung von Feuer, aber da auch der menschliche Körper das nicht verträgt, düfte die Explosion des Sprays dabei wohl eher ein untergeordnetes Problem darstellen.

  54. Keine Mordwaffen als Sportwaffen!

  55. Frank Berghaus sagt:

    #55 Norbert Reimann am 18. Oktober 2011 um 09:47

    Bedauerlicherweise betreiben Gangster ihren "Sport" aber gern damit :-(

  56. xaver sagt:

    Es ist wie mit vielen Dingen eine Frage der Dosis, die Dosis ,macht das Gift.

    Ich befürworte sehr gerne dass verantwortungsfähige Leute nach Prüfung erleichtert Schußwaffen erwerben und erleichterte Erteilung von Waffenscheinen befürwortet bekommen.

    Aber wenn mich jemand fragt , ob dann jeder Saufkopp und jeder Schwachmat im Baumarkt sich eine Schußwaffe kaufen darf, dann klares Nein ( ich bin auch kein Waffenhändler, der Umsatz braucht)

    Ich kenne genug Mitbürger bei denen ich ganz froh bin dass sie nicht auf legalen Weg an eine Schußwaffe kommen, weil sie unberechenbar sind und auch sonst wenig verantwortungsbewußtsein zeigen.

    Ich habe nämlich auch wenig Interesse daran im Garten von einem Idioten erschossen zu werden der meint mit einer 8 x 57 Büchse (!) auf Elstern schießen zu dürfen ( ich bin auf das "Ausleihen" einer solchen Waffe genau zu diesen Zweck angesprochen worden, was ich natürlich abgelehnt habe )

    Waffenerwerb zur Selbstverteidigung ja, aber dann nur mit dem Nachweis einer ausreichenden Befähigung dazu.

    Dazu gehört persönliche Eignung,zur Not eine MPU,sozial gefestigte Verhältnisse, Nachweis der sicheren Aufbewahrung und Nachweis der Sachkunde und eines entsprechenden Lehrgangs der Selbstverteidigung trainiert.

    Es ist wie in jedem Fall eine Gratwanderung. Erleichterter Waffenbesitzt wird zu mehr Mißbrauch und Unfällen führen,das sollten wir ehrlich auch nicht verschweigen. allein deshalb weil die statistische Wahrscheinlichkeit steigt, aber die Gesamtsumme der Vorteile nämlich eine gegen Verbrechen sichere Gesellschaft sehe ich schon.

    Der Apotheker soll sich gerne eine Schußwaffe kaufen dürfen, der Kiffer der auf seiner Treppe sitzt und um Drogen bettelt aber nicht.Das muss gewährleistet bleiben.

    @smartshooter:

    Ihre rotgrünsedddr Ergüsse sind überflüssig und haben mit dem Thema wenig zu tun.Rote Sozis wie auf der Insel in Norwegen sind ebenso Opfer eines Kriminellen geworden und hätten an jenem fraglichen Tag sicher eine Waffe verwendet gegen einen rot-hassenden Wirrkopf.

  57. Panzermann sagt:

    #55 Norbert Reimann am 18. Oktober 2011 um 09:47

    Eine Charakterisierung von Waffen anhand ihrer empfundenen oder auch abstrakten Zweckwidmung ist sinnfrei. Dies trifft auch auf alle entsprechenden Einteilungen und Charakterisierungen von anderen Werkzeugen zu.

    Ist ein Bolzenschneider 'schlecht', weil man ihn zum Einbrechen verwenden kann oder 'gut', weil er zur Rettung von Verletzten bei einem Verkehrsunfall oder einem Hausbrand genutzt werden kann ?

    Ist ein Messer mit 38cm Klingenlaenge und schwerem Kantengriff 'schlecht', weil damit Morde und Ueberfaelle begangen werden koennen oder 'gut', weil es ein hilfreiches Kuechenwerkzeug ist ?

    Die Abgrenzung wird niemand zweifelsfrei und sauber treffen koennen, weil sie nicht der empfundenen oder abstrakten Zweckwidmung des Gegenstands, sondern der Zwecknutzung durch den Anwender unterliegt.

    Massenmorde an Schulen werden von Menschen begangen, nicht von Gegenstaenden. Verfolgen Sie die Taeter, ihr Umfeld, Ihre Beweggruende und ihre geistige Einstellung. Das ist schwieriger, aber erfolgversprechender als Ihre kurzsichtige Fixierung auf Gegenstaende.

  58. xaver sagt:

    Mit dem Pfefferspray würde ich mir wenig Gedanken machen. Im Falle einer berechtigten Notwehr ( nur dann ist ja Gewalt gegen andere erlaubt) ist jedes geeignete Mittel was den Angriff abwehrt, nachträglich legalisiert.

    Das begründet schon der Notwehrparagraf der besagt, dass eine durch Notwehr begangene Handlung nicht widerrechtlich ist.

    Es kann ja niemanden zugemutet werden nur deshalb auf das einzig wirksame Abwehrmittel zu verzichten und sich verletzen lassen oder gar töten lassen weil das Abwehrmittel nicht erlaubt ist.

    Schon allein deshalb ist das Verbot von Pfefferspray unsinnig.

    Unsere Großeltern haben sich immer ein Päckchen Pfeffer in die Tasche gesteckt um es einen Angreifer ins Gesicht zu schleudern. Nicht so wirkungsvoll aber besser als gar nichts und verschafft sicher etwas Vorsprung.

  59. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #55 Norbert Reimann am 18. Oktober 2011 um 09:47 = Keine Mordwaffen als Sportwaffen!

    … und keine Mordwerkzeuge als Arbeitswerkzeuge? Tranchiermesser, Äxte, Hämmer, Mistforken – alles schon als Mordwerkzeug benutzt. Dennoch haben viele Leute so etwas in Haus und Hof, ohne Mörder zu sein. Sportbogen und Pfeile können ebenso tödlich sein. Und David mit seiner Steinschleuder?

    Was nützt es dem gesetzestreuen Bürger, friedlich sein zu wollen, wenn er angegriffen wird? Bis Hilfe von offizieller Stelle kommt, kann es zu spät sein. Aus purer Ideologie auf Selbstverteidigung zu verzichten überläßt das Feld den agressiven Elementen.

  60. Rechtspopulist sagt:

    #53sidonie am 18. Oktober 2011 um 09:08

    "Was passiert beim Pfefferspray/Gaspistole im Auto bei einem Unfall wenn das Ding durch einen Aufprall explodiert und einen im Auto einnebelt? Kann das Spray also vielleicht sogar für einen selber lebensgefährlich sein? WAS kann man also tun um sich sicherer zu fühlen? Bringts ein Selbsverteidigungskurs? Bin echt ratlos…"
     
    Na, wenn dein Autounfall derart heftig ist, dass dein Pfesserspray durch den Aufprall explodiert, dann hat's dich dabei ohnehin zerlegt.

  61. Rechtspopulist sagt:

    #55Norbert Reimann am 18. Oktober 2011 um 09:47

    "Keine Mordwaffen als Sportwaffen!"
     
    Du kannst jemanden mit Baseballschlägern und Hämmern erschlagen.
    Also, Schluss mit Baseball und Hammerwerfer bleiben auch zu Hause – oder wie? :-)

  62. Rechtspopulist sagt:

    #52Panzermann am 18. Oktober 2011 um 08:45

    "Quintessenz: Es gibt eine fuer jeden Gewaltstraftatbestand charakteristische, in allen Faellen aber statistisch aussagekraeftige negative Korrelation zwischen Vergabe von Waffenscheinen und der Haeufigkeit von Gewaltstraftaten. Mehr Waffen in Buergerhand fuehren zu weniger Verbrechen."
     
    Das leuchtet ja auch ein: Wer überfällt schon andere, wenn er weiß, dass die möglicherweise auch wirksam bewaffnet sind?
    Wobei ich selbst – auch wenn ich es dürfte – nicht mit Schusswaffe herumlaufen würde. Aber so etwas im Hause zu haben und damit umgehen zu können, wäre schon ein Stück Sicherheitsgefühl.

  63. Panzermann sagt:

    #64 Rechtspopulist am 18. Oktober 2011 um 13:06

    Wobei ich selbst – auch wenn ich es dürfte – nicht mit Schusswaffe herumlaufen würde. Aber so etwas im Hause zu haben und damit umgehen zu können, wäre schon ein Stück Sicherheitsgefühl.

    Das waere sicherlich auch erstmal eine sinnvolle politische Vorgehensweise. Keine allgemeine Vergabe von Waffenscheinen, sondern lediglich Aufgabe des Beduerfnisprinzips fuer die Vergabe von Waffenbesitzkarten bzw. Aufnahme von haeuslicher Selbstverteidigung als Beduerfnisgrund.

    Alle weiteren Anforderungen in Bezug auf Sachkunde, Zuverlaessigkeit und Aufbewahrung sollten unberuehrt bleiben. Eventuell noch weitere Anforderungen in Bezug auf Sachkunde (regelmaessige Aus- und Weiterbildung, Deeskalationstraining etc.) aufnehmen.

    Damit koennte sich Otto N. zu Hause vor Angriffen auf sich und seine Familie effektiv verteidigen und wuerde gleichzeitig auch ein bisschen Waffenkultur aufnehmen. Das wuerde vorerst ja voellig genuegen.

    An erster Stelle muesste allerdings die gesellschaftliche und politische Erkenntnis stehen, dass das Recht auf Notwehr und die dazugehoerige Rechtsprechung fuer Otto N. momentan nicht mehr der urspruenglichen (schneidigen) Intention des StGBs entspricht und dass hier gegengesteuert werden muss.

    Dies wuerde eine gesetzgeberische Massnahme erfordern, um den Gerichten die Moeglichkeit zu nehmen, ueber die in Par. 32 StGB vorgeschriebene Erforderlichkeit auf vermeintlich zur Verfuegung stehende mildere Mittel zu verweisen und so die Notwehr zu versagen. Sehr lesenswert zu diesem Thema:

    Volker Erb
    Zur Aushöhlung des Notwehrrechts durch lebensfremde tatrichterliche Unterstellungen
    – Zugleich eine Besprechung von LG München I, Urt. v. 9. 1.2009 – 1 Ks 121 Js 10 459/08 ( "Fall Sven G." ) –
    NStZ 2011, 186-193

  64. Dan More sagt:

    @ Norbert Reimann,,

    Bedauerlicherweise betreiben Gangster ihren "Sport" aber gern damit

    Diese Aussage, wie Ihre restlichen in Ihrer FB Gruppe, wo Sie ja bekanntermaßen den Diskussionen lieber aus dem Weg gehen, anstelle sich ihnen zu sperren, wesewegen Sie einige FB User in Ihrer Gruppe gesperrt haben, ist grundlegend falsch und spiegelt genau die eher hetzerische und ideologisch motivierte Aussage wieder.

    Ein Gangster betreibt mir einer Schusswaffe keinen Sport, sondern begeht Straftaten und dies mit illegalen Waffen.

    Sportschützen betreiben mit ihren Waffen Sport, bestreiten Wettkämpfe auf teilweise sehr hohem Niveau oder eben zur Unterhaltung, wie am Samstag in Schlag den Raab zu sehen war.

    Aber um das zu verstehen oder auch nur verstehen zu wollen, was bei Ihnen ja bekanntermaßen nicht der Fall ist, müssten Sie sich auch der Diskussion stellen und die jeweiligen Fakten auch anhören, anstelle gebetsmühlenartig Ihre haltlosen, von Ideologie gespikten Kommentare zu verbreiten, die jeder Sachlichkeit entbehren.

  65. Saejerlaenner sagt:

    Nun, wenn man Woche für Woche die Geschichten aus der Berliner U-Bahn liest, könnte man schon auf die Idee kommen, daß man im Zweifel mit einer Schußwaffe sicherer wäre.

    Außerdem fällt mir in dem Zusammenhang immer mal wieder der gute alte Paul Kersey ein :wink:

  66. Argutus sagt:

    #66 Dan More am 18. Oktober 2011 um 14:16

    Ein Gangster betreibt mir einer Schusswaffe keinen Sport, sondern begeht Straftaten

    Das wissen wir alle. Und die meisten von uns wissen außerdem auch noch, daß es ein rhetorisches Stilmittel gibt, das man "Ironie" nennt.

  67. ilex (E. Ahrens) sagt:

    So Kommentatoren wie "Horst" oder "Norbert Reimann" sind leider etwas wortkarg bei der Darstellung ihrer Gegenargumente. Mag ja durchaus welche geben. Man lernt nie aus. Dann aber bitte nicht so ein arrogant hingeworfener Brocken. Interessanter wäre schon eine saubere Begründung.

  68. Dan More sagt:

    @ Argustus,

    Das wissen wir alle. Und die meisten von uns wissen außerdem auch noch, daß es ein rhetorisches Stilmittel gibt, das man "Ironie" nennt.

    Da stimme ich Ihnen zu, nur trifft dies eben nict auf den Herrn Reinmann zu, mit dem ich in der FB Gruppe SportMordWaffen das Vergnügen hatte, bis ich dort geblockt wurde und auch nicht mehr die Gruppe aufrufen kann/darf.

    Der Herr Reimann vertritt und berbreitet dieselben Beispiel und Scheinargumente, wie Roman Grafe, ohne dabei auch nur ein sachliches Argument nennen zu können.

    Diskussionen zum Waffenrecht sind in seiner FB Gruppe nicht erwünscht. Er und sein Kompangon wollen nur Ihre Thesen anhand von medial aufgebauschten Geschehnissen verbreiten, darüber diskutieren aber nicht.

    Von daher kann der Begriff "Ironie" nicht auf die Aussagen des Herrn Reimann zutreffen!

  69. Argutus sagt:

    #70 Dan More am 18. Oktober 2011 um 14:45

    nur trifft dies eben nicht auf den Herrn Reinmann zu …

    Der um 14:16 Uhr zitierte Satz stammt aber nicht von Norbert Reimann sondern von Frank Berghaus – und dem ist der Begriff der Ironie ganz sicherlich nicht fremd.

  70. Dan More sagt:

    ups,

    hätte aber glatt von Herrn Reimann sein können.

    Liegt an der Blogsoftware, die zum Diskustieren, bzw. Chatten ehe rungeeignet ist.

  71. POK sagt:

    Ich vermisse in dieser Diskussion ein wenig die "Gegner" des legalen Waffenbesitzes.

    Herr Reimann! Jetzt ist Ihre Chance Menschen zu bekehren.

    Oder finden Sie es zu schwierig wenn der Moderator nicht die Befürworter des legalen Waffenbesitz zensiert?

  72. Dan More sagt:

    @ POK,

    die wollen keine Diskussion eingehen, da sie sonst anerkennen müssten, dass die Fakten gegen ihre Pseudoargumente sprechen.

  73. Firithfenion sagt:

    Meine Meinung zu diesem Thema hat sich auch über die Jahre etwas gewandelt. Heute bin ich auch für das Recht eines gesetzestreuen und unbescholtenen Bürgers, eine Waffe zum Selbstschutz erwerben und besitzen zu dürfen. In einem einigermassen funktionierenden Staatswesen wäre ein Waffenbesitz wahrscheinlich verzichtbar, aber wir sehen immer mehr, das der Staat einfach nicht mehr Willens oder in der Lage ist, seine Bürger in einem halbwegs zufriedenstellenden Maße vor Verbrechen zu schützen, die die körperliche Unversehrtheit des einzelnen bedrohen.

    Da der Staat dieser Aufgabe offenbar nicht mehr nachkommen kann oder will, sehe ich gegenwärtig nur noch die Alternative, das der einzelne seinen Selbstschutz weitgehend in die eigene Hand nimmt

    Jeder junge Mann, der zum Wehrdienst einberufen wird, wird an einer Waffe ausgebildet. Auch ich habe einst als Grundwehrsoldat bei der ehemaligen NVA den Umgang mit diversen Waffen, von der Makarov Pistole zur Kalaschnikov, erlernt. Was ich damit sagen will: Wieso hält man mich für befähigt und imstande eine scharfe Waffe in die Hand zu nehmen und damit umzugehen, nachdem man mir vorher eine Uniform angezogen hat, und wieso verliere ich diese Befähigung nachdem ich diese Uniform wieder ausgezogen habe? Wenn man einem über 18jährigen zutraut, im Rahmen seines Wehrdienstes mit scharfen Waffen verantwortungsbewusst zu hantieren, warum dann nicht auch ausserhalb des Wehrdienstes?

    Natürlich sollte es auch für den privaten Schusswaffenbesitz eine Art Ausbildung geben, die demjenigen die notwendigen Grundkenntnisse beibringt und bescheinigt, ähnlich wie eine Führerscheinprüfung. Das der Umgang mit Schusswaffen einige Übung und manchmal auch etwas Kraft benötigt, da es andernfalls zu Mißgeschicken kommen kann, zeigt folgendes Video: My Wife vs. the Desert Eagle

  74. ilex (E. Ahrens) sagt:

    # 75 – Firithfenion = ähnlich wie eine Führerscheinprüfung

    Wäre eine Gelegenheit, die "Guten" von den "Bösen" zu trennen.

  75. KDL sagt:

    Früher war ich für ein strenges Waffenverbot (da war ich aber auch überzeugter Grünenwähler ), mittlerweile sehe ich das etwas differenzierter.  Die vorgebrachten Argumente der Waffen-Befürworter sind durchaus schusshaltig … stichhaltig :wink: .  Aber es gibt ein Totschlagargument (um beim Jargon zu bleiben) dagegen: Die Spontantäter. Wenn ich jetzt z.B. Lust auf einen kleinen Amoklauf hätte, kann ich ihn nicht durchführen – weil ich gerade keine Schusswaffe zur Hand habe (OK, es gab mal einen Amoklauf mit einem Samuraischwert). Gleiches gilt für den klassischen Affekttäter, der sofort zur Schusswaffe greifen würde, wenn er eine greifbar hätte, stattdessen "begnügt" er sich mit Messern oder Baseballschlägern. Die Überlebenschance des Opfers ist mit Sicherheit bei derartigen Waffen höher.

    Und wenn ich mir zudem vorstelle, jeder Gewaltmensch, der sich mit einem "Messer" bewaffnen bewaffnet, weil er nicht an Schusswaffen kommen kann, rüstet legal auf. Nee, das wäre nicht wirklich beruhigend.

  76. Firithfenion sagt:

    #36 Dan More am 17. Oktober 2011 um 23:03
    Warum Denken alle immer sofort an Schusswaffen, wenn es um dieses Thema geht?

    Das Kernproblem liegt in erster Instanz nicht daran, dass dem Bürger der Besitz von Schusswaffen so schwer gemacht wird, sondern darin, dass sukzessive dem Bürger alle brauchbaren Mittel zum Selbstschutz vor Angreifern verboten wurden. Immer unter dem Deckmantel der Erhöhung der Inneren Sicherheit!

    Das stimmt. Dan More spricht hier einen weiteren wichtigen Punkt an. Ich finde es z.b. bedauerlich, das hier in Deutschland selbst der Einsatz eines Nunchaku zu Selbstverteidigungszwecken verboten ist. Natürlich ist ein Nunchaku nicht für jedermann geeignet, der sachgemässe Umgang damit muss erst erlernt werden, sonst verprügelt man sich selbst. Wenn aber jemand dafür Interesse zeigt und einige Übung darin entwickelt hat, dann kann ein Nunchaku eine äusserst wirkungsvolle Verteidigungswaffe sein, die zwar wenig Chancen gegen eine Schusswaffe bietet, aber sehr gute Chancen um sich z.b. einen Messerstecher oder mehrere Schläger vom Leib zu halten. Die Schlagkraft eines Nunchaku ist, bedingt durch die Verwirbelung, ausserordentlich hoch und ein gezielter Treffer z.b. auf die Faust des Gegners, führt mit Sicherheit dazu das dieser selbige für die nächsten  Monate nicht mehr für einen Faustkampf benutzen kann.

    Wie gesagt, für jedermann ist das nix, aber wenn jemand es sich zutraut den Umgang damit zu erlernen, wenn jemand sagt "ja, okay, das wär mein Ding", warum darf er dann nicht ein solches, äusserst wirkungsvolles Instrument zur Selbstverteidigung mit sich führen und im Verteidigungsfall sich damit zur Wehr setzen?
    Nunchaku Freestyle
     

  77. Frank Berghaus sagt:

    Als wir hier in Tunis wegen der revolutionsbedingten Unruhen eine Bürgerwehr bildeten, war ich mit meinem Eisen sieben wirkungsvoller bewaffnet als die Kollegen mit ihren Holzknüppeln. Ich möchte von einem Eisen sieben weder am Kopf noch auf der Schulter getroffen werden. Das zerbröselt alles.

  78. Saejerlaenner sagt:

    #77 KDL am 18. Oktober 2011 um 18:51

    Sogenannte Amokläufe – naja, wie viele hat es denn davon gegeben in den letzten Jahren? Drei? Vielleicht vier oder fünf? Ich weiß es nicht genau, aber mehr sind es nicht gewesen. Sind zwar scheußliche Geschichten, aber in diesem Bereich kann man wirklich mal zurecht von Einzelfällen sprechen.

    Der Gewaltmensch, der nicht an Schußwaffen kommt, kann sich auch mit Hieb- und Stichwaffen ganz gut behelfen. Ein Messer ist im Nahkampf genauso gefährlich wie eine Pistole. Außerdem ist auch so gut wie kein "normaler Mensch" im Alltag mit einem Messer bewaffnet.

    Der klassische Affekttäter – naja. Ist das die Sorte, die an ner roten Ampel nen cholerischen Anfall kriegt und dann die Knarre rausholt und wahllos auf andere Verkehrsteilnehmer ballert?

    Ich bin der Ansicht, mehr Waffen führen nicht zu mehr Gewalt, aber wer bewaffnet ist, kann sich gegen Angriffe zur Wehr setzen, wo er sonst nur ein Opfer wäre – zumindest hat er die Chance.

  79. Saejerlaenner sagt:

    #79 Frank Berghaus am 18. Oktober 2011 um 19:01

    Soll das heißen, du hast dich mit nem Golfschläger bewehrt?

  80. Firithfenion sagt:

    #79 Frank Berghaus am 18. Oktober 2011 um 19:01
    Als wir hier in Tunis wegen der revolutionsbedingten Unruhen eine Bürgerwehr bildeten, war ich mit meinem Eisen sieben wirkungsvoller bewaffnet als die Kollegen mit ihren Holzknüppeln. Ich möchte von einem Eisen sieben weder am Kopf noch auf der Schulter getroffen werden. Das zerbröselt alles.

    Ja das will ich gern glauben. Notfalls lassen sich auch alltägliche Dinge wie ein Golfschläger zu einer Verteidigungswaffe umfunktionieren. Auch das von mir erwähnte Nunchaku war ja ursprünglich ein landwirtschaftliches Gerät.

    Zitat Wikipedia: Ursprünglich wurde das Nunchaku als Handwerksgerät der Bauern verwendet. Die Bauern droschen damals ihren Reis mit dem Doppelholz und trennten ihn damit von den Spelzen, vergleichbar mit dem Dreschflegel. Doch als dann durch die Shimazu aus Satsuma sämtliche Waffen eingesammelt wurden, übersah man das Nunchaku, da niemand erwartet hatte, dass aus dem primitiven Werkzeug eine tödliche Waffe entwickelt werden konnte, die einem bewaffneten Satsuma-Samurai gefährlich werden konnte. Doch dies geschah im 17. Jahrhundert, als die unauffällig zu tragende Waffe an Popularität gewann.

    Das ärgerliche ist eben, das die heute herrschenden Waffeneinsammler bzw. Waffenverbieter daraus gelernt haben und den heute lebenden Bauern (Durchschnittsbürgern) auch diese Waffe verboten haben um sich damit gegen wildgewordene Samurais (kriminelle Angreifer) zur Wehr setzen zu können.

  81. Dan More sagt:

    Amokläufe sind schreckliche EInzeltaten. Das ist und bleibt nunmal Tatsache!

    Man sollte es vermeiden, von schrecklichen Einzeltaten auf eine Regelmässigkeit zu schließen.

    Auch wenn ich meist die Schelte für den folgenden Vergleich beziehe, bringe ich ihn trotzdem gerne an, da er das Verhältnis gut aufzeigt.

    Roman Grafe, bekennender Waffenhasser und Chef der sportmordwaffen Gemeinde, hat eine Karte auf seiner Webseite hinterlegt, in denen er die Todesfälle verursacht durch legale Schusswaffen aufzeigt.

    http://www.sportmordwaffen.de/Sportwaffen-Opferkarte.pdf

    http://www.sportmordwaffen.de/opfer.html

    In dieser Karte werden ca. 120 Opfer aufgeführt!

    Auf den ersten Blick klingt das horrend viel. Der Zeitraum der Erfassung ist aber von 1991 bis 2011. Also 20 Jahre. Da sind im Schnitt 6 Tote pro Jahr, verursacht durch legale Waffen. Welche Waffen und durch wen, das verschweigt Herr Grafe hier aber.

    Im Durchschnitt sterben in 10 Tagen 100 Menschen im Strassenverkehr!

    Hier wird zwar wieder das Argument angeführt, dass Autos zum Transport und Waffen zum Töten erschaffen wurden. Nun das mag ja auf den ersten Blick richtig sein, nur wenn sich ein betrunkener ans Steuer seines Autos setzt und wissendlich andere Menschen dadruch in Gefahr bringt, dass wird sein Auto zu einer unkontrolierbaren Waffe und steht somit für mich einer Schusswaffe gleich! Aber komsicherweise hört  man hier keine schreie nach Verboten, keine Forderungen nach einem absoluten Alkoholverbot oder ähnliches.

    Wie gesagt, auch wenn der Vergleich ein wenig hinkt, zeigt er das Verhältnis auf!

    Ein Familiendrama, wie sie überwiegend in Deutschland vorkommen, gegenüber Amokläufen, werden auch weiterhin geschehen, wenn Schusswaffen verboten werden würden. Nur eben verstärkt mit Küchenmessern, Äxten, Hämmern, Eisenrohre, Kettensägen, Autos, Feuer und was es noch alles für Möglichkeiten gibt, sein Leben und das eines anderen Menschen auszulöschen!

    Auch würde ein Verbot von Schusswaffen, wie sie von den Grünen und den Opferangehörigen gefordert wird, wieder nur den rechtstreuen Bürger treffen. Der Kriminelle von der Ecke, der interessiert sich nicht für das Verbot. Er darf ja jetzt schon keine Waffe legal besitzen, also wird er sie auch in Zukunft nicht legal besitzen dürfen. Aber er besitzt trotzdem eine, wovon weder die Polizei noch die Waffenbehörden etwas wissen.

    Aber, wie schon in meinem ersten Posting hier erwähnt, regelt das deutsche Waffenrecht sehr viel mehr, als nur den Besitz und Umgang mit Schusswaffen. Er regelt alle Waffen. Auch Messer, Elektroschocker, Schlagstöcke, etc.

    Alles das, was zur Verteidigung verwendet werden kann aber auch Dinge des Alltags eines jeden Bürgers. Küchenmesser zum Beispiel.

    Wer im Sommer zur öffentlichen Grillwiese fährt und im Picknickkorb offen ein Brotmesser liegen hat, verstößt schon gegen das Waffengesetz, da die meisten Brotmesser in dei Kategorie der feststehenden Messer mit einer Klingenlänge von mehr als 12cm fallen und somit unter das Führverbot fallen.

    Aber das wissen nunmal die wenigsten Menschen, die sonst mit dem Waffengesetz keinen Bezugspunkt haben.

  82. Firithfenion sagt:

    Auf dem Youtubekanal von "TheArmedCitizen" werden regelmässig Fälle mit Videos dokumentiert, in denen sich Bürger in den USA erfolgreich mit Hilfe von Schusswaffen gegen Einbrecher, Räuber, gewalttätige Ex-Freunde und andere gefährliche Zeitgenossen zur Wehr setzen konnten. Das dies tatsächlich recht häufig der Fall ist, erfährt man aus den hiesigen Medien so gut wie nie.

    Beispiel: Security Video: Woman with gun shoots Robber

  83. smartshooter sagt:

    Dieses verlogene Geheule ist einzig ideologisch motiviert. Faktenresistent erklärt uns die Bundesbetroffenheitsbeauftragte zu potentiellen Amokläufern, die nichts mit Kultur oder Büchern zu tun haben und deren Leben von Waffen bestimmt wird.

    http://www.youtube.com/watch?v=XQ4geeS6fEc

    Tatsächlich werden die Relationen einfach nicht zur Kenntnis genommen. Wieviele Menschen sterben in Krankenhäusern an unhygienischen Zuständen? Wieviele begehen Selbstmord, wieviele sterben an häuslichen Unfällen oder im Straßenverkehr? Da wird nicht rumgeheult, das wird einfach als Normalität zur Kenntnis genommen, und alle zucken mit den Schultern. 

  84. Argutus sagt:

    #85 smartshooter am 18. Oktober 2011 um 22:12

    Dieses verlogene Geheule ist einzig ideologisch motiviert.

    Ja. Das ist alles so irrational wie eine Religion. Anmstelle einer vernünftigen Argumentation werden Waffen einfach als sündhaft verdammt und jene Bürger, die das anders sehen, auch.

  85. Rechtspopulist sagt:

    #85smartshooter am 18. Oktober 2011 um 22:12

    Meine Rede! :-)

  86. Rechtspopulist sagt:

    #83Dan More am 18. Oktober 2011 um 20:27

    "Roman Grafe, bekennender Waffenhasser und Chef der sportmordwaffen Gemeinde, hat eine Karte auf seiner Webseite hinterlegt, in denen er die Todesfälle verursacht durch legale Schusswaffen aufzeigt."
     
    Und wo sind seine Seiten mit Autos? Motorrädern? Krankenhäusern? Ärztepfusch? Medikamententoten? Silvesterknallern? Küchenmessern? Elektrogeräten? Und und und?

  87. Rechtspopulist sagt:
  88. Dan More sagt:

    #88Rechtspopulist am 18. Oktober 2011 um 22:55

    #83Dan More am 18. Oktober 2011 um 20:27

    "Roman Grafe, bekennender Waffenhasser und Chef der sportmordwaffen Gemeinde, hat eine Karte auf seiner Webseite hinterlegt, in denen er die Todesfälle verursacht durch legale Schusswaffen aufzeigt."

    Und wo sind seine Seiten mit Autos? Motorrädern? Krankenhäusern? Ärztepfusch? Medikamententoten? Silvesterknallern? Küchenmessern? Elektrogeräten? Und und und?

    Tja, die interessieren ihn nicht. Genausowenig wie die Anzahl Toter durch illegale Schusswaffen oder die Todesfälle bei häuslicher Gerwalt, bei denen keine Schusswaffen verwendet wurden, sondern Messer, Äxte, Kettensägen, Einesrohre, Gift, Hände, aus dem Fenster werfen, mit dem Auto gegen einen Brückenfeiler fahren, als Geisterfahrer bewusst ander Menschen gefährden, etc.

  89. Rechtspopulist sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=Jkc8AJLRVJs&feature=related

    Einfach nur nach meinem Geschmack sowas! :-)

    #91Dan More am 18. Oktober 2011 um 23:07

    "Tja, die interessieren ihn nicht. Genausowenig wie die Anzahl Toter durch illegale Schusswaffen oder die Todesfälle bei häuslicher Gerwalt, bei denen keine Schusswaffen verwendet wurden, sondern Messer, Äxte, Kettensägen, Einesrohre, Gift, Hände, aus dem Fenster werfen, mit dem Auto gegen einen Brückenfeiler fahren, als Geisterfahrer bewusst ander Menschen gefährden, etc."
     
    Das war mir klar – ein Spinner halt!

  90. Dan More sagt:

    Ja, aber leider ein Spinner, der es durchaus auch versteht, in die Medien zu kommen, eine Verfassungsklage gegen das Waffenrecht einzureichen (ob er damit Erfolg haben wird, ist eine andere Frage), etc.

    Aber, meines Wissens nach, verbindet Roman Grafe kein Schicksal mit den Opfern von Amokläufen oder sonstigen Taten, also anders, als die Opferangehörigen des AAW.

  91. smartshooter sagt:

    Auch die roten Socken wissen, bzw. können sich denken wie es weitergehen wird, den Bach runter eben. Und da können Verteilungskämpfe schmutzig werden.

    Die öffentliche Daseinsfürsorge kann man ja gut am Zustand unserer Schulen oder Straßen erkennen. Was heute immer noch als "Finanzkrise" bezeichnet wird, kam doch nicht überraschend. Die fing schon in den Siebzigern mit der Schuldenmacherei an. Seitdem haben wir eine kontinuierliche Entwicklung, zwar mit einigen "Meilensteinen" bzw. Höhen und Tiefen, aber erkennbar immer tiefer Richtung Chaos. Inzwischen wird mir schwindelig wenn ich die Summen höre, für "Schutzschilde" die dazu auch noch "gehebelt" werden sollen, und die dann letztendlich doch wieder nur irgendwelche Banken retten. Ich durchschau das nicht mehr, und die Summen kann ich mir auch nicht mehr vorstellen, aber ich weiß wie lange wir für den Versailler Vertrag bezahlt haben. Und ich weiß wie es in der Zeit nach 1918 weiter ging. 

    Wenn ich dann heute so "Maifeiern" oder andere bürgerkriegsähnliche Feste wie das Schanzenfest, etc ansehe, erinnert mich das schon an Weimarer Zustände.

    Und jetzt, vor diesem Hintergrund wird aus einer ganz bestimmten politischen Ecke so extrem und so verleumderisch gegen Waffenbesitzer gehetzt, komischer Weise nur gegen die legalen, zigfach durchleuchteten und rechtstreuen, da steckt doch wohl mehr als nur Dummheit dahinter. Wenn z.B. eine Frau Roth im o.g. Film vorrechnet, wieviele Waffen der Staat hat, und um wieviele mehr sich in Privatbesitz befinden. Da sieht sie plötzlich ein Problem der inneren Sicherheit, und die Armee der Jäger und Schützen… Die gleiche Frau Roth, die bei anderen Gelegenheiten nur zu gerne den Pöbel auf "Demonstrationen" hetzt.

    Und wir sollen diesem Pöbel schutzlos ausgeliefert sein!

  92. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Die Frage, ob der gewöhnliche Bürger Waffen haben darf oder nicht, ist schon eine Machtfrage. Als in der vorfeudalen Zeit jeder Schwert, Schild, Lanze oder Bogen hatte, war der Bauer freier als in den späteren Jahrhunderten, als nur der Reiche Pferd, Rüstung und Waffenübungen bezahlen konnte und der Bauer zum Beschützten herabsank. Inwieweit Teile der Feudal-Ideologie Schutzgelderpressung war, wäre sicher eine historische Untersuchung wert. Die Rolle der allgemeinen Wehrpflicht änderte das Bild und die Erfindung preiswerter Schusswaffen, die jeder nach einiger Übung verwenden konnte.

    Das staatliche Gewaltmonopol ist theoretisch eine gute Idee. Sie bildet jedoch nur den generellen Rahmen. In der Praxis ist es nicht möglich, dass der Staat seine Bürger in vielen Situationen schützt. Daher billigt er dem Bürger den Selbstschutz und die Notwehr zu. Dann muss er aber auch die dafür nötigen Werkzeuge zulassen. Tut er das nicht, beharrt aber auf seinem Gewaltmonopol, kommt man auf ganz üble Gedanken.

  93. xaver sagt:

    Inzwischen wird mir schwindelig wenn ich die Summen höre, für "Schutzschilde" die dazu auch noch "gehebelt" werden sollen, und die dann letztendlich doch wieder nur irgendwelche Banken retten. 

    Das waren aber nicht Deine "roten Socken"sondern die schwarzgelben Marktgläubiger die den Finanzmarkt "dereguliert " haben .( natürlich nicht uneigenützig) bis das globale Spielcasino außer Kontrolle geriet und heute so viel Macht hat dass es die Politik diktiert.Und heute noch nicht bereit sind aus Fehlern zu lernen weil sie ihre Ideologie nicht aufgeben können znd im Filz gefangen sind.

    Im übrigen warne ich davor ständig das Waffenrecht als Polithema für die eigene rotgrün Hysterie zu mißbrauchen, damit manövrieren die Waffenbesitzer von selbst genau in die Ecke wo man uns hinstellen möchte nämlich in die braune Ecke und dann  produziert man damit Ängste bei der Bevölkerung und hat ein zukräftiges Argument zur Abschaffung des Waffenbesitzes.

    Breivik läßt dann grüßen.

    Es wird schief gehen wenn die Diskussion Legalwaffenrecht als Vehikel für andere politische Konflikte mißbraucht wird.

    Ich bin dafür dass man in der Sache hart bleibt aber andere Ansichten in anderen Themenfeldern respektiert.

    Es war übrigens ein ehemaliger Grüner und später Roter nämlich Otto Schily der einiges in der damaligen Waffengeseztnovelle abgeblockt und gar Erleichterungen ermöglicht hat, man denke an den Anscheinsparagrafen und HA.

    Wir sind nur stark wenn wir einig sind und nachweisen können das Waffenbesitzer ein Querschnitt der rechtstreuen Bevölkerung sind und das sind eben auch Arbeiter,Rentner, Rote und Grüne und Andersdenkende.

    Bei WO dem Forum der Waffenbesitzer wird man übrigens wegen solcher Haltung rausgemobbt aber man schadet der Sache. Denke darüber nach.

    Nochmals zum Thema selbst :

    Waffenbesitzt bedeutet viel Verantwortung, aber nicht jeder in Deutschland ist in der Lage dieser Verantwortung gerecht zu werden.Man sieht es täglich auf der Straße.

    Ich bin dafür dass das Bedürfnisprinzip um den Tatbestand "Selbstschutz" erweitert wird und das auch tatsächlich praktisch angewendet wird aber gleichzeitig alle anderen sinnvollen Bestandteile des Waffenrechts die echten Sicherheitsgewinn bringen beibehalten werden und auch kontrolliert werden.

    Keiner wird ja Einwände gegen eine Straßenverkehrsordnung haben und das als rotgrünSed Unterdrückung beklagen ,oder ?

  94. smartshooter sagt:

    @#96 xaver

    Du magst das als Hysterie bezeichnen, aber wo wir gerade über Jugendsünden sprechen: Ich auch! Ich war mein halbes Leben lang SPD bzw. Grüne-Wähler. Für die Grünen habe ich richtig engagiert Wahlkampf gemacht, Anfang der 80er, als die noch GAL oder  AL hießen sind wir von Haus zu Haus gelaufen, nur um den Leuten die Wahlkampfplattform vorzustellen.

    Aber: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! Die Grünen wurden von allen möglichen K-Gruppen systematisch unterwandert, der Umweltschutz war nur noch das Vehikel zur Macht. Die SPD hatte nix besseres zu tun als hinterher zu hecheln. 

    Letztendlich muß man doch zur Kenntnis nehmen, aus welcher Richtung die Verbotsforderungen kommen, und mit welcher Ideologie diese begründet werden. 

  95. smartshooter sagt:

    Ach ja, "Deregulierung" der Finanzmärkte? Verbinde ich mit dem Namen Schröder, ebenso wie "Agenda 2010" oder "Hartz4". Links geblinkt aber rechts abgebogen, der gute Gerd.

    Ja, hat Kohl auch gemacht, nur andersrum. Deshalb finde ich die ganzen Links-Rechts Positionierungen auch Quatsch. Inzwischen geht es um Freiheit oder Unfreiheit, Eigenverantwortung oder Kollektivismus! Und im Kollektiv braucht keiner Waffen…

  96. smartshooter sagt:

    Und zu guter Letzt: "Rote Socke" ist für mich eher ein Kosename als ein Schimpfwort. Als der Spruch damals aufkam, habe ich aus Jux nur noch rote Socken gekauft und getragen.

    Inzwischen sind aber alle aussortiert, nur noch ein paar im Putzzeug für die Waffenpflege…

  97. Argutus sagt:

    #95 ilex (E. Ahrens) am 19. Oktober 2011 um 00:55

    In der Praxis ist es nicht möglich, dass der Staat seine Bürger in vielen Situationen schützt.

    Aus genau diesem Grund ist das Gewaltmonopol des Staates nicht real umsetzbar.

    Einen vernünftigen Kompromiß bildet hier das Subsidiaritäts-Prinzip. Das besagt, daß der Staat nur dann zu Hilfe kommen soll, wenn die einzelnen Bürger (oder kleinere organisatorische Strukturen) mit etwas überfordert sind. Alles, was sie selbst besorgen können, ist aber ihre Sache.

    Im Falle der Waffen bedeutet das: Es ist Sache des wehrhaften Bürgers sich und seine Angehörigen zu verteidigen. Schafft er das nicht, so gibt es aber auch eine Polizei, die er zur Unterstützung anfordern kann.

  98. Rechtspopulist sagt:

    #100Argutus am 19. Oktober 2011 um 15:04

    Beifall! – und zwar ohne Leerzeichen! :-)

    Ich sehe das genauso.

  99. Rechtspopulist sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=L8oEO_MV57I

    Ich weiß nicht, wie gut Ihr Englisch versteht, aber es ist interessant, sich diesen Clip mal in Ruhe anzuhören – vor allem, was der Polizeibeamte schließlich sagt.

    In Deutschland könnte der Mann sich wohl eher auf einen langen Gefängnisaufenthalt vorbereiten – im Gegensatz zu unseren "Intensivtätern".

  100. xaver sagt:

    Einen vernünftigen Kompromiß bildet hier das Subsidiaritäts-Prinzip. Das besagt, daß der Staat nur dann zu Hilfe kommen soll, wenn die einzelnen Bürger (oder kleinere organisatorische Strukturen) mit etwas überfordert sind. Alles, was sie selbst besorgen können, ist aber ihre Sache.

    Im Falle der Waffen bedeutet das: Es ist Sache des wehrhaften Bürgers sich und seine Angehörigen zu verteidigen. Schafft er das nicht, so gibt es aber auch eine Polizei, die er zur Unterstützung anfordern kann.

    Die Notwehr oder bewaffnete Verteidigung darf und wird immer nur ein Erste Hilfe Einsatz bleiben solange bis der Staat seine Aufgabe erfüllen wird. 

    Der letzte Satz könnte nämlich mißverständlich sein. Die Polizei wird immer bei Verbrechen hinzugezogen, schon allein wegen der Aufklärung -es geht bei bewaffneter Verteidigung nur um das Überbrücken der Zeitspanne bis zum Eintreffen der Polizei.

    Notwehr ersetzt nicht das Gewaltmonopol des Staates sondern ergänzt es nur.

    Wer das nicht beachtet macht sich selbst strafbar.

  101. Argutus sagt:

    #103 xaver am 19. Oktober 2011 um 19:07

    Was ich schrieb, war keine Interpretation des deutschen Rechts, sondern ein Prinzip, das mir wünschenswert erscheint.

    Ich finde ganz allgemein (nicht nur im Zusammenhang mit Waffen), daß der Staat nur aktiv werden soll, wo er wirklich benötigt wird. Überall sonst soll er vermeiden sich aufzudrängen.

  102. Firithfenion sagt:

    #102 Rechtspopulist am 19. Oktober 2011 um 18:49
    Ich weiß nicht, wie gut Ihr Englisch versteht, aber es ist interessant, sich diesen Clip mal in Ruhe anzuhören – vor allem, was der Polizeibeamte schließlich sagt.

    Ja, das sind doch mal klare Worte: "citizen, just like an police officer, have the right to defend themselves or defend others. …… and that right extends to using deadly force."

    Man vergleiche das mal z.b. mit dem Fall Gäfgen, wo der Polizeibeamte Daschner, der damit hoffte das Leben eines entführten Kindes retten zu können, schon wegen der verbalen Androhung von körperlicher Gewalt gegen den Mörder sich strafrechtlich dafür verantworten musste. Man kann sich einfach des Eindrucks nicht erwehren, das es hierzulande nur noch um den Schutz der Täter geht.

    Was geben unsere Polizeibeamten stattdessen für Empfehlungen im Falle einer Bedrohung? Sie empfehlen dem Täter ein Liedchen zu singen, ihn höflich mit "Sie" anzureden und keinesfalls zu provozieren:  "Verblüffen Sie Täter mit überraschenden Aktionen. Täuschen Sie z.B. Telefonate mit dem Handy vor. Simulieren Sie Krankheiten, Übelkeit oder fangen Sie laut an zu singen, um dadurch die Täter aus dem Konzept zu bringen." Quelle: http://www.berlin.de/polizei/praevention/gewalt/index.html

    Bei solchen "kompetenten" Ratschlägen ist es kein Wunder das immer mehr Menschen darüber nachdenken, wie sie den Selbstschutz im Ernstfall am besten in die eigenen Hände nehmen können.

  103. Rechtspopulist sagt:

     #105Firithfenion am 19. Oktober 2011 um 19:41

    "Man vergleiche das mal z.b. mit dem Fall Gäfgen, wo der Polizeibeamte Daschner, der damit hoffte das Leben eines entführten Kindes retten zu können, schon wegen der verbalen Androhung von körperlicher Gewalt gegen den Mörder sich strafrechtlich dafür verantworten musste."
     
    Gäfgen wäre längst Geschichte – weil geköpft – und der Polizeibeamte hätte sich bestenfalls die Frage stellen lassen müssen, warum er es in einer solchen Situation lediglich bei einer Androhung belassen hat.
     
    Wir sind in dieser Hinsicht als Deutsche nur noch peinliche Flachpfeifen …

  104. Rechtspopulist sagt:

    #105Firithfenion am 19. Oktober 2011 um 19:41

    "Was geben unsere Polizeibeamten stattdessen für Empfehlungen im Falle einer Bedrohung? Sie empfehlen dem Täter ein Liedchen zu singen, ihn höflich mit "Sie" anzureden und keinesfalls zu provozieren …"
     
    Wozu das geführt hat, wissen wir ja alle. Der reinste Schwachsinn ist das.

  105. Rechtspopulist sagt:

    #103xaver am 19. Oktober 2011 um 19:07

    "Notwehr ersetzt nicht das Gewaltmonopol des Staates sondern ergänzt es nur."
     
    Im aktuten Fall ist die Notwehr ein temopärer Ersatz – weil nämlich der Staat nicht immer überall aufpassen kann.
    Der Punkt ist, dass "Ersatz" und "Ergänzung" hier letztlich gleichbedeutend sind!

  106. Firithfenion sagt:

    #8 Abu Sheitan am 17. Oktober 2011 um 09:33
    In den USA hat ein Städtchen in Georgia von sich reden gemacht, das den Bürgern verordnet eine Schußwaffe zu besitzen.

    Ich hab davon gehört. Der Mainstream Deutsche denkt natürlich wieder sofort "Die verrückten Amis!". Ich kann mich aber erinnern, das jemand zu diesem Thema einen Link zu Google Streetview postete, in dem man sich in dem Städtchen "Vor Ort" umschauen konnte. Da gab es ziemlich abgelegene Häuschen die separat an einer Waldstraße lagen, wenn der Räuber von hinten aus dem Wald kommt und du dort zuhause überfallen wirst und schreist, hört dich nichtmal dein Nachbar und die nächste Polizeistation ist wahrscheinlich auch nicht gerade um die Ecke. Also nachdem ich mir diese Bilder angesehen hatte, kam mir diese Anordnung gar nicht mehr so total abwegig vor.

    Democracy is when two wolves and a sheep voting on whats for dinner. Liberty is when the sheep has a gun.

  107. Rechtspopulist sagt:

    #109Firithfenion am 19. Oktober 2011 um 21:10

    "Democracy is when two wolves and a sheep voting on whats for dinner. Liberty is when the sheep has a gun."
     
    :ok:
     
    Der ist gut!

  108. Interessante und gute Diskussion! Den Beitrag haben wir unter
    http://www.iwoe.at/forum veröffentlicht.

    Wer noch etwas zu diesme Thema lesen möchte: http://www.querschuesse.at

  109. Argutus sagt:

    #111 georg zakrajsek am 22. Oktober 2011 um 09:57

    Herzlich willkommen auf WB!
    Leider jedoch funktioniert der erste der beiden Links nicht. Bitte ihn in korrigierter Form nochmals zu posten.

  110. http://www.iwoe.at müßte funktionieren, dann auf Forum gehen.

    ARE: Danke!

  111. Argutus sagt:

    #113 georg zakrajsek am 22. Oktober 2011 um 12:41

    Mittlerweile habe ich den exakten Link ausfindig gemacht:

    http://forum.iwoe.at/viewtopic.php?f=14&t=11477

  112. Argutus sagt:

    Obwohl es erst 6 Tage her ist, daß dieser Artikel erschien, ist er bereits unter den Top-Ten der meistgelesenen auf WB (siehe rechte Spalte "Meist gelesen", Nummer 8).

    Ganz offensichtlich wird hier ein Thema behandelt, das auf großes Interesse stößt. Daß fast überall sonst, wo es angeschnitten wird, jede andere als die politisch erwünschte Sichtweise mehr oder weniger unterdrückt wird, während sich hier unbefangen jeder äußernd durfte, wie er wirklich denkt und empfindet, war am Erfolg dieses Artikels sicherlich maßgeblich beteiligt.

  113. Saejerlaenner sagt:

    #115 Argutus am 23. Oktober 2011 um 12:56

    'Kannste mal sehen…' hätt ich fast gesagt. Hängt aber vermutlich auch mit der jüngst erfolgten "Humanismus-Offensive" bei der Datenkrake zusammen.

  114. Argutus sagt:

    #115 Argutus am 23. Oktober 2011 um 12:56

    Mein Posting liegt noch keine anderthalb Stunden zurück, und der Artikel hat bereits die Position 7 erreicht.

  115. Argutus sagt:

    #118 smartshooter am 23. Oktober 2011 um 19:09

    Danke! Diesen Link wollte ich auch hier einstellen, habe aber dann darauf vergessen.

  116. Rechtspopulist sagt:

    #115Argutus am 23. Oktober 2011 um 12:56"

    "Daß fast überall sonst, wo es angeschnitten wird, jede andere als die politisch erwünschte Sichtweise mehr oder weniger unterdrückt wird, während sich hier unbefangen jeder äußernd durfte, wie er wirklich denkt und empfindet, war am Erfolg dieses Artikels sicherlich maßgeblich beteiligt."

    Das steht außer Frage. Ich persönlich muss ganz offen gestehen, dass ich da wohl eher ein wiedergeborener Amerikaner bin. :-)
    Für mich gehört es zur individuellen Freiheit, mich im Ernstfall auch mit einer tödlichen Waffe verteidigen zu können.
    In der Natur ist so etwas übrigens auch nicht unüblich – man ärgere mal eine Kobra … 8-)

    Ganz klar: Dort, wo die Leute Waffen haben, überlegt es sich halt so manch ein Krimineller, ob er nun zuschlagen soll oder es besser lässt.

  117. Argutus sagt:

    #120 Rechtspopulist am 23. Oktober 2011 um 20:54

    Dort, wo die Leute Waffen haben, überlegt es sich halt so manch ein Krimineller, ob er nun zuschlagen soll oder es besser lässt.

    Klar. Und deshalb ist es auch völlig plausibel, daß eine Verschärfung des Waffenrechts (wie beispielsweise in England) durchwegs mit einem statistisch signifikanten Ansteigen der Kriminalität einhergeht und eine Liberalisierung mit einem Rückgang.

    Da diese Zahlen den politischen Entscheidungsträgern aber auch zur Verfügung stehen, werden solche Verschärfungen sicherlich nicht aus Unwissenheit begangen sondern wider besseres Wissen aus ideologischer Verblendung.

  118. pinetop sagt:

    Die amerikanische Bluesmusikerin Jessie Mae Hemphill trug immer einen Revolver. Sie lebte lange in einem Wohnwagen am Waldrand und wenn sie in der Umgebung ein Konzert gab, kehrte sie in der Nacht mit einem Bündel Geldscheine heim. Um Räuber abzuschrecken feuerte sie immer einige Schüsse in die Luft, um potentiellen Räubern damit zu sagen, dass sie wehrhaft ist. Sie wurde nie belästigt. Ein durchaus sinnvoller Gebrauch der Schusswaffe. 

    Ihr Kollege R. L. Burnside, der in der gleichen Gegend lebte (Como, Senatobia in Mississippi) pflegte einen lockeren Gebrauch mit dem Revolver. Seit Anfang der 50er Jahre betrieb er eine Kneipe und unterhielt seine Gäste mit selbstgemachter Musik. Da seine Gäste mehr am Alkohol als an seiner Musik interessiert waren, war er einmal so erzürnt, dass er mit seiner Magnum über die Köpfe seine Gäste schoss. Erst Anfang der 90er Jahre wurde die Musikwelt auf ihn aufmerksam. 

  119. Argutus sagt:

    #122 pinetop am 24. Oktober 2011 um 10:14

    Meine Frau hatte eine (mittlerweile verstorbene) Großtante, die in einer einsamen Hütte lebte. Die hatte stets ein geladenes Gewehr in Griffweite beim Bett und ließ das auch alle Welt wissen. Darauf führte sie es zurück, daß sie dort nie überfallen wurde, und ich gebe ihr Recht.

  120. Azrail sagt:

    Der obigen Aussage kann ich mir nur anschließen. Was nützt eine Entwaffnung der Bevölkerung? Gar nichts, nur den Polit-Gangstern.

    Ich habe auch lieber eine Waffe im Haus oder in der Hand, als wenn ich dann wehrlos dastehe.
    Ein Kumpel von mir ist Polizist. Es ist so grotesk, was die den ganzen Tag zu hören bekommen.
    Die Rechtslage ist leider so, die Copsen können nur eingreifen und man höre und staune: Wenn schon was passiert ist. Als Schutz und zur Verhinderung von Straftaten sind denen leider vom "Gesetz" die Hände gebunden. Das ist doch wirklich nett :evil:
    Aber unsere Polit-Gangster bekommen rund um die Uhr ihren SChutz.

    Da sind so "ultranette Leibwächter" wie die vom verblichenen Ghaddafi gerade recht :mrgreen: So einen Schutz hätte doch jeder gern (Ironie off)

  121. Argutus sagt:

    #124 Azrail am 24. Oktober 2011 um 11:35

    Ich habe auch lieber eine Waffe im Haus oder in der Hand, als wenn ich dann wehrlos dastehe.

    Ich denke, genau so müßte das eigentlich jeder Mensch empfinden, der nicht psychisch verbogen und dadurch emotional beschädigt wurde.

    Übrigens ist dieser Artikel in der Liste der meistgelesenen nun schon auf den sechsten Platz vorgerückt.

  122. Noch etwas:

    Waffengesetze sind nicht für Kriminelle. Die kümmern sich nämlich prinzipiell nicht um Gesetze, weil sie ja Kriminelle sind. Warum sollen sie sich dann von einem Waffengesetz beeindrucken lassen?

    Waffengesetze sind daher nur für rechtstreue Bürger gemacht und nur die halten sich auch daran.

    Wen wundert es also, daß die Kriminalität steigt, wenn die Waffengesetze verschärft werden?

    Strenge Waffengesetze machen die Opfer wehrlos und begünstigen so die Straftäter.

  123. Argutus sagt:

    #126 georg zakrajsek am 24. Oktober 2011 um 15:33

    Strenge Waffengesetze machen die Opfer wehrlos und begünstigen so die Straftäter.

    Sehr richtig. Und da der Zusammenhang zwischen Kriminalität und der Möglichkeit der Bürger, sich dagegen zur Wehr zu setzen, doch ziemlich trivial ist, sind die politischen Bestrebungen, die Bevölkerung zu entwaffnen, in hohem Maße unverständlich.

    Etwas pointiert könnte man sagen: Eine Gesellschaft, die man entwaffnet, leidet an einem politischen Problem und ein Politiker, der solches vorschlägt, an einem psychiatrischen.

  124. TimK sagt:

    #127 Argutus am 24. Oktober 2011 um 15:44

    Eine Gesellschaft, die man entwaffnet, leidet an einem politischen Problem und ein Politiker, der solches vorschlägt, an einem psychiatrischen.

    Sehr richtig! Leider werden diese an einem psychiatrischen Problem leidenden Politiker wieder und wieder gewählt! Man könnte meinen, die Wähler würden ebenfalls an einem psychiatrischen Problem leiden.

  125. Argutus sagt:

    #128 TimK am 24. Oktober 2011 um 21:41

    Man könnte meinen, die Wähler würden ebenfalls an einem psychiatrischen Problem leiden.

    Wenn man das Adjektiv "psychiatrisch" nicht allzu wörtlich nimmt, dann stimmt das auch, denn viele Wähler sind diesbezüglich vom heutigen Zeitgeist beeinflußt, der zur natürlichen Empfindungsweise des Menschen völlig inkompatibel ist.

    Aber das wird wie alles dem Menschen zutiefst Wesensfremde historisch gesehen wohl bald wieder vorüber sein. So wie es die perverse Prüderie des 19. Jahrhunderts nicht geschafft hat, den Menschen in ein asexuelles Lebewesen zu verwandeln, wird er sich auch von der derzeitigen und ebenso perversen Anti-Waffen-Hysterie nicht auf Dauer wehrlos machen lassen.

  126. Argutus sagt:

    Im Zusammenhang mit dem 1997 erlassenen strengen Waffenverbot in Großbritannien ist folgender Satz aus der englischen Wikipedia erhellend:

    in late 2009 The Telegraph reported that gun crime had doubled in the last 10 years, with an increase in both firearms offences and deaths

  127. Argutus sagt:

    Mittlerweile ist dieser Artikel an der 5. Stelle der meistgelesenen (siehe rechte Spalte) angelangt.

  128. Firithfenion sagt:

    #131 Argutus am 27. Oktober 2011 um 10:48
    Mittlerweile ist dieser Artikel an der 5. Stelle der meistgelesenen (siehe rechte Spalte) angelangt.

    Das zeigt, das hier ein großes Interesse vorherrscht, einmal unbefangen und ohne gemobbt zu werden über dieses Thema zu diskutieren. Die Darstellung in den Medien ist ja zu diesem Thema meist recht einseitig. Gute argumentative Artikel zu diesem Thema findet man z.b. auch des öfteren bei "Eigentümlich Frei", einem liberalen Magazin, wie z.b. folgenden, allerdings schon etwas älteren Artikel: "Waffenrecht – amerikanische Freiheitskultur und deutscher Durchfalljournalismus" von Marco Kanne.

  129. Firithfenion sagt:

    Der wohl berühmteste Fall, das eine Waffe das Leben eines Menschen zum positiven verändern kann, ist die Kunstschützin Annie Oakley, bekannt aus dem ihr gewidmeten Musical "Annie get your gun". Es gab sie wirklich und ihre Biografie liest sich so erstaunlich wie ein Hollywoodmärchen. Durch ihre herausragenden Fähigkeiten als Kunstschützin gelang es ihr, sich selbst und ihre Familie aus bitterster Armut zu befreien und zu einem gefeierten Star zu werden. Was wäre dagegen wohl aus ihr geworden wenn sie in einem Land gelebt hätte, in dem ihr der Besitz einer Waffe verboten gewesen wäre?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Annie_Oakley

    Planet Wissen: Annie Oakley

  130. Argutus sagt:

    #132 Firithfenion am 27. Oktober 2011 um 14:13

    Das zeigt, das hier ein großes Interesse vorherrscht, einmal unbefangen und ohne gemobbt zu werden über dieses Thema zu diskutieren.

    Ja, offensichtlich. Zwar habe ich genau das vermutet, bevor ich den Artikel einstellte, aber das Ausmaß des Leserzustroms hat mich dennoch überrascht. Auch hätte ich eher mit hitzigen Debatten gerechnet als mit der Zustimmung fast aller Kommentatoren.

  131. Argutus sagt:

    Das Interesse an diesem Artikel ist offenbar ungebrochen, denn jetzt steht er schon an der 4. Stelle der meistgelesenen (siehe rechte Spalte).

  132. Für mich einfach zu erklären:

    Die Menschen sind hungrig nach vernünftigen, unaufgeregten Diskussionen zu diesem Thema. In deutschen Landen gibt es das (abgesehen von Spezialforen) schon lange nicht mehr.

    Drum schauen die Leute hier herein, um endlich was Vernünftiges lesen zu können.

  133. Frank Berghaus sagt:

    #136 georg zakrajsek am 28. Oktober 2011 um 13:30

    Hier wird in aller Regel über alle Themen meist sehr vernünftig diskutiert. Nur die wenigen Ausnahmen von dieser Regel macht es uns Moderatoren gelegentlich weniger genüsslich :wink:

    Ich vermute, dass Ihre Freunde, die durch die Links zu uns gekommen sind, vielleicht nicht ganz so begeistert von unseren anderen Themen sind, da sie sich mehrheitlich wohl kaum als Humanisten sehen. Wir sind auch in diesem Punkt eine kleine Minderheit.

  134. Es gibt mehr Humanisten unter den Waffenbesitzern als man glaubt. Ich bin jedenfalls froh, auf diese Webseite gestoßen zu sein. Bleibe auch dabei.

    Wer meine Homepage besucht, wird draufkommen, daß ich ein wenig auch ein Humanist bin.

  135. Argutus sagt:

    #138 georg zakrajsek am 28. Oktober 2011 um 18:17

    Es gibt mehr Humanisten unter den Waffenbesitzern als man glaubt.

    Das ist anzunehmen, denn die Behauptung, daß beides nicht zusammenpassen würde, ist ja eine gezielte politisch motivierte Desinformation.

  136. Argutus sagt:

    Wie ich soeben zufällig im Internet sehe, ist dieser mein Artikel offensichtlich in den IWÖ-Nachrichten abgedruckt worden.

    Obwohl ich nicht gefragt wurde (was formal-rechtlich wohl erforderlich gewesen wäre) erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden. Solange Text oder Autor nicht verändert werden, kann dieser Artikel jederzeit von jedem nach Belieben verwendet werden.

  137. Argutus sagt:

    Heute ist dieser Artikel an die 3. Stelle der meistgelesenen vorgerückt, obwohl er viel jünger ist als die anderen im einstelligen Bereich. Das Interesse daran ist offenbar ungebrochen.

  138. Frank Berghaus sagt:

    #141 Argutus am 6. Januar 2012 um 23:43

    Da haben doch wohl einige geschickt verlinkt, oder? :-)

  139. Firithfenion sagt:

    Hierher passt auch der aktuelle Fall einer 18 jährigen Mutter aus Oklahoma, die einen Eindringling erschoss, der zusammen  mit einem Kumpel am Neujahrstag bewaffnet mit einem 12-Zoll Jagdmesser bei ihr einzudringen versuchte.  Ihr Ehemann war um die Weihnachtszeit an Krebs verstorben, so das sie mit ihrem Baby auf sich allein gestellt war.
     
    Sie rief die Polizei an und schilderte die Situation, schnappte sich das Gewehr, das wohl noch von ihrem Mann stammte und fragte die Polizeibeamtin, die ihr mitteilte das es wohl eine Weile dauern würde, bis man bei ihr sein könnte, da sie recht abgelegen wohnt, ob sie schiessen dürfe wenn es den Eindringlingen gelänge die Tür aufzubrechen. Die Beamtin am Telefon am Telefon sagte sinngemäss: "Ich darf ihnen keinen ausdrücklichen Befehl zum schiessen geben, aber sie dürfen alles tun, um den Angriff abzuwehren." Das tat sie dann auch.
     
    http://www.theblaze.com/stories/mom-calls-9-1-1-asking-for-permission-to-shoot-intruders-before-killing-one-using-12-ga-shotgun/
     
    http://abcnews.go.com/US/okla-woman-shoots-kills-intruder911-operators-shoot/story?id=15285605#.Twd9D3qrRe1

  140. Argutus sagt:

    #143 Firithfenion am 7. Januar 2012 um 00:15

    Von dem Fall habe ich auch gelesen. Von einem anderen, der bereits Jahrzehnte zurückliegt und im Gegensatz zu diesem tragisch verlief, weiß ich deshalb, weil meine Frau mit den Opfern persönlich bekannt war.

    Damals drang ein (ich glaube nur vorübergehend) entlassener Verbrecher in ein zufällig ausgewähltes Einfamilien-Haus ein, wo er im Verlauf einer Nacht die dort wohnende Familie zu Tode quälte. Mangels Besitz einer Waffe mußte die Familie das erleiden ohne sich wehren zu können.

    Dieses Ereignis war für mich der Anlaß, mir eine Waffe zuzulegen.

  141. Firithfenion sagt:

    In den RTL-Nachrichten von gestern wurde der Fall Sarah McKinley auch erwähnt. Nach Aussagen von RTL wäre angeblich auch nach Deutschem Recht keine Anklage gegen der Schüsse auf den Eindringling erfolgt. Na ja, ich persönlich bin mir da nicht so sicher. Es soll wohl eher den Eindruck erwecken, bei uns gäbe es auch Gerechtigkeit in einem solchen Falle. Das Problem ist wohl weiterhin, das sie in Deutschland höchstwahrscheinlich waffenlos gewesen wäre, weshalb ihr das theoretische Recht, sich gegen zwei Männder die mit einem Hammer und einem Jagdmesser bei ihr einzudringen versuchten, zu verteidigen, nicht viel genutzt hätte. Interessantes Detail am Rande: Laut RTL wurde der Komplize, der flüchten konnte aber mittlerweile von der Polizei verhaftet wurde nun wegen Mordes angeklagt, da er seinen erschossenen Kumpan zu diesem Einbruch mit tödlichem Ausgang überredet hatte.
     
    Hier kann man die RTL Nachrichtensendung vom 8. Januar noch mal online sehen. Um gleich zu dem Bericht zu gelangen, den Schieber etwa bis 9:30 vorschieben:
    http://rtl-now.rtl.de/rtl-aktuell.php?player=1&play_now=1

  142. Argutus sagt:

    Dieser Kommentar soll dazu dienen, den Artikel, der gut zu einer gerade laufenden Diskussion auf Facebook paßt, leichter zugänglich zu machen, weil er dann in der Liste in der rechten Spalte aufscheint.

  143. Wilfried Müller sagt:

    Als neuer Verantwortlicher für wissenbloggt stelle ich hier fest, wissenbloggt vertritt nicht die Meinung dass möglichst viele Leute bewaffnet sein sollen, sondern das Gegenteil, je mehr Waffen desto schlechter. Wissenbloggt sagt ja zu der Aussage: Waffen dienen zum Töten und gehören deshalb nicht in eine zivilisierte Gesellschaft. Dem Autor Argutus bleibt es unbenommen, eine andere Meinung zu vertreten, und wissenbloggt stellt sich auch als Plattform für die Diskussion zur Verfügung. Auch wenn die Aussage des Artikels nicht die Meinung von wissenbloggt ist, so halten wir es für legitim, darüber sachlich zu diskutieren. Miteinander reden ist besser als solche Themen zu tabuisieren.

  144. Argutus sagt:

    Wilfried Müller sagt: 9. September 2013 um 10:40

    Wissenbloggt sagt ja zu der Aussage: "Waffen dienen zum Töten und gehören deshalb nicht in eine zivilisierte Gesellschaft."

    Ich bin gerne bereit alle neuen und rationalen Argumente, die zugunsten dieses Satzes vorgebracht werden, kritisch und sachlich zu diskutieren.

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