® Latein zum Lachen

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Aus der Antike

Aus der römischen Antike sind uns nur wenige Scherze erhalten, die uns heute noch zum Lachen reizen könnten, denn auch der Humor hat in den letzten zweitausend Jahren eine Entwicklung zum Subtileren durchgemacht.

Am ehesten wäre hier noch Ciceros trockene Bemerkung über den Ehebrecher zu erwähnen, mit der er die Frage beantwortete, was denn von einem Menschen (gemeint war: von seinen moralischen Qualitäten) zu halten sei, der sich bei einem Ehebruch erwischen läßt: Qualem existimas, qui in adulterio deprehenditur  – Tardum.

Frei übersetzt heißt das: "Was ist das für ein Mensch, der sich bei einem Ehebruch ertappen läßt?" – "Ein langsamer".

Alle weiteren Beispiele in diesem Artikel entstammen der Neuzeit und somit der neulateinischen Sprache (ab der Renaissance) oder dem modernen Latein (der Latinitas recens). Die Reihenfolge ist zwanglos.

Neuzeit

Das Titelbild zeigt das Grab eines Vielfraßes. Die Grabinschrift bedeutet: "Er ißt nicht, weil er nicht ist. Würde er sein, dann würde er essen."

Eine geschwätzige Ehefrau bekam von ihrem genervten Mann folgende lateinische Grabinschrift: iacet – tacet – placet (sie liegt – sie schweigt – das gefällt mir). Auf Deutsch gibt es aus ähnlichem Anlaß den witzigen Zweizeiler: "Der Herr gab ihr die ewige Ruh – und mir die irdische noch dazu".

Wenig freundlich ist auch die lateinische Inschrift auf der britischen Elite-Schule Eton: disce aut discede (lern oder hau ab!).

Da wir schon bei der Schule sind: Für Schüler wurden Grammatik-Regeln oft in Sprüchen aufbereitet, die mitunter witzig waren. Mein eigener Latein-Lehrer erfand folgenden: "hiems, der Winter, kalt und rauh, gilt im Lateinischen als Frau". Ein anderer, der den Feministinnen ebensowenig gefallen wird, ist schon lange bekannt und soll zum Ausdruck bringen, daß Bäume im Lateinischen stets weiblich sind: "Als Feminina hänge man die Frauen an die Bäume dran".

Manche Sprüche sind mehr witzig als wahr, zum Beispiel "Der ist dumm, der bei sum, setzet das Adverbium". Aber der Ausdruck bene est (es steht gut) ist dennoch gutes, klassisches Latein

Es gibt auch Inschriften, die jeder Witzigkeit entbehren, diese aber durch nachträgliche Interpretation bekommen. So übersetzte der Berliner Volkswitz die Aufschrift nutrimentum spiritus (Nahrung des Geistes) auf der Alten Bibliothek als "Schnaps ist ein Nahrungsmittel". Zur Erklärung sei gesagt, das "Spiritus" auch die Kurzform von spiritus vini (Weingeist, also Alkohol) ist.

Inschriften kann man auch unabsichtlich völlig falsch interpretieren, wenn sie unvollständig erhalten sind. Bei Ausgrabungen soll ein Fragment einer Marmortafel mit dem lateinischen Wort verbo (Dativ oder Ablativ von verbum = das Wort) gefunden worden sein und später mit einem weiteren lateinischen Wort nämlich tener (zart). Die vollstandige Ischrift lautete dann allerdings "verbotener Eingang".

Im Pompeii fand man ein Sgraffito, das offenbar ein Mann an der Tür seiner Geliebten eingeritzt hat: da veniam ut veniam (verzeih mir, damit ich kommen kann).

Ebenfalls einen erotischen Hintergrund hat folgende Buch-Widmung: mittam tibi librum, si mihi dabis labrum (Ich gebe dir ein Buch, wenn du mir die Lippe gibst.)

Beim magnum pecus patriae (großes Vieh des Vaterlandes, siehe Bild) wurde in der Inschrift das D zum P verändert (decus = Zierde).

Man kann Wörter unter Mißachtung der wahren Etymologie als Akronyme deuten (wie etwa das berühmte IKEA = Ich krieg einen Anfall). Im Bereich der lateinischen Auflösungen ist errare humanum est (irren ist menschlich) als Erklärung des deutschen Wortes "Ehe" geläufig. Weniger bekannt (und grammatikalisch auch nicht ganz klassisch korrekt) ist der Ausdruck pecuniae avens, sua tenens, omnia rapiens (gierig auf Geld, seine Besitztümer zurückhaltend, alles raubend) für das Wort "Pastor".

Ein Bischof bekam in einer Gaststätte verschiedene Weinsorten zum Probieren. Zum ersten sagte er vinus bona (was "guter Wein" heißen soll, aber völlig falsch ist), zum zweiten vinus bonus (auch noch falsch, aber weniger) und erst zum dritten vinum bonum (so stimmt es). Über die seltsamen Abweichungen von der Grammatik befragt meinte er quale vinum tale Latinum (wie der Wein so das Latein).

Schopenhauer soll einmal eine besonders lästige Bettlerin die Treppe hinabgestoßen haben, wobei sie sich den Arm brach. Dann wurde er verurteilt, ihr eine Rente zu zahlen. Als sie starb schrieb er obit anus, abit onus (die alte Frau stirbt, die Belastung verschwindet).

Nachdem Straßburg (lateinisch Argentoratum) 1681 von Ludwig XIV. gewaltsam annektiert worden war, kam die scherzhafte Abwandlung des lateinischen Namens Argentoraptum auf (raptum = das Geraubte).

Der bekannte Spruch ut desint vires, tamen est laudanda voluntas (wenn auch die Kräfte fehlen, ist dennoch der Wille zu loben) wurde bezogen auf ein Damen-Kränzchen zu ut desint viri, tamen est laudanda voluptas verfälscht. (vires = Kräfte, viri = Männer; voluntas = Wille, voluptas = Begierde).

Warum stößt man mit Weingläsern an? Nun, es heißt doch in vino veritas (im Wein ist die Wahrheit) – und mit der Wahrheit stößt man eben an.

Ein altes, frommes Fräulen ließ sich von einem Maler den Spruch cum Deo (mit Gott) über das Bett pinseln. Der aber konnte nicht Latein, und so war sie ziemlich entsetzt als sie dann lesen mußte: "Kumm, Theo!".

Unüberschaubar ist die Zahl der ernstgemeinten aber witzig-falschen Übersetzungen. Am besten gefällt mir folgende: Cicero et Demosthenes sunt duo clari oratores (Cicero und Demosthenes sind zwei berühmte Redner). Ein Schüler, der sowohl Cicero als auch Demosthenes im Wörterbuch nachsah und in beiden Fällen fand "ein berühmter Redner" übersetzte dann so: "Ein berühmter Redner und noch ein berühmter Redner sind zwei berühmte Redner".

Zuletzt sei hier noch ein Spruch vorgestellt, den ich nicht übersetze: Sita usui late in ista per canes. Hier mag jeder selbst tüfteln, was das bedeuten soll.

 

Quelle (zusätzlich zum Internet):

Hans Weis: Bella Bulla. Bonn 1951. Aus diesem Buch sind auch einige Illustrationen von Hanna Forster hier übernommen worden.

Hinweis: Alle Übersetzungen ins Deutsche sind freie Übersetzungen von mir (also nicht der wörtlichen Exaktheit sondern der leichten Lesbarkeit verpflichtet).

 

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42 Antworten auf ® Latein zum Lachen

  1. Indianerjones sagt:

    Schön das hier über Latein gesprochen wird, schließlich ist das die beste Sprache aller, die ich nicht verstehe. :nerd:

  2. Argutus sagt:

    Aus meiner Schulzeit kenne ich noch eine weitere witzige Fehl-Übersetzung und zwar für einen bekannten Teil eines lateinischen Gebets:

    "Vere dignum et iustum est, aequum et salutare nos tibi semper et ubique gratias agere". Korrekt übersetzt heißt das: "In Wahrheit ist es würdig und recht, billig und heilsam, dir immer und überall zu danken".

    "Vere" kann sowohl "in Wahrheit" als auch "im Frühling" bedeuten. Aus "aequum" (billig im Sinne von gerecht) wurde "equum" (das Pferd im Akkusativ) und für das zweite "et" (und) wurde die Nebenbedeutung "auch" genommen. „Salutare“ kann sowohl das Adjektiv „heilsam“ (in neutraler Form) als auch das Verb „grüßen“ (im Infinitiv) sein.

    Somit wurde der erste Teil (bis "salutare") folgendermaßen übersetzt: "Im Frühling ist es würdig und recht auch ein Pferd zu grüßen". :-)

  3. Matthias Stein sagt:

    Sita usui late in ista per canes.
     
    ERBARMEN, die Hesse kumme!!!!
     
    matthias

  4. Frank Berghaus sagt:

    Als Schüler erfreuten uns:

    Caesar ora classis Romana

    und

    Caesar ad murum navigat

  5. Argutus sagt:

    Die Feuerwehr scheint die Sprach-Witzbolde besonders zu beflügeln. Zusätzlich zur englischen "Free willy fire who" (freiwilligen Feuerwehr) gibt es auch noch den lateinischen Satz:

    Unus ignis quis vir multum ab audere et exclamavit: "Studium fuga, meum prohibere!" :-)

  6. pinetop sagt:

    Ich hatte Latein nur als freiwilliges Nebenfach. Nachdem ich in einer Klausur "apulia est penisula" geschrieben hatte und die Lehrerein mit des Aussage "coito ergo sum" verärgert hatte, musste ich einsehen, dass Latein doch nichts für mich ist.

  7. Argutus sagt:

    #4 Frank Berghaus am 30. November 2011 um 13:21

    In diesem Zusammenhang gibt es ja auch die bekannte Inschrift über einem Pissoir auf einem Schüler-WC: "navigare necesse est" .

  8. Indianerjones sagt:

    #6pinetop
    Schade, bei dem tollen Anfang.:nerd:

  9. Argutus sagt:

    Zur Belustigung meines Lateinlehrers hat bei einer Schularbeit jemand "forum" mit "Mordplatz" übersetzt. Wie es dazu kam, ist klar: Der Schüler kannte das Wort nicht, fragte seinen Banknachbarn, was das heißt, bekam "Marktplatz" zur Antwort – und das hat er dann falsch verstanden.

  10. Argutus sagt:

    Ähnlich, nur noch witziger, ist ein Fall, über den ich gelesen habe:

    Zu einer Zeit, da den Schülern noch längere Übersetzungen ins Lateinische abverlangt wurden, hat ein schlechter Schüler bei der Schularbeit eine erstaunlich gute Übersetzung geliefert.

    Allerdings stieß der Lehrer bei Korrigieren auf das Wort "hostes" (die Feinde), das dort überhaupt nicht hineinpaßte. Er strich es einfach durch. Aber später kam es wieder, und dann ein drittes und viertes Mal, stets völlig sinnlos mitten im Text.

    Als Ursache stellte sich folgendes heraus: Der Schüler hat die gesamte Übesetzung von seinem Banknachbarn diktiert bekommen. Der machte dazwischen immer wieder Pausen, weil der andere ja nicht so schnell schreiben konnte, und fragte dann jedesmal: "host es?" (= hast du es?). Das kam dann als "hostes" in den Text.

  11. Ein Teil von jener Kraft sagt:

    "Mors Certa Hora Incerta" – "Todsicher geht die Uhr falsch" (Inschrift der Uhr des Neuen Rathauses zu Leipzig)

  12. Argutus sagt:

    Handschriftlicher Eintrag in einem Buch:

    Hic liber est meus
    Testis est Deus
    Qui eum rapiat
    Diabolus capiat

    (Dieses Buch ist mein, Gott ist Zeuge, wer das stiehlt, den soll der Teufel holen.)

  13. Argutus sagt:

    Totschlago vos sofortissime, nisi vos benehmitis bene.

  14. Antiburschius sagt:

    Aus der römischen Antike sind uns nur wenige Scherze erhalten, die uns heute noch zum Lachen reizen könnten, denn auch der Humor hat in den letzten zweitausend Jahren eine Entwicklung zum Subtileren durchgemacht.
     
    Schonmal was von Plautus und Terenz gehört?

  15. Argutus sagt:

    #14 Antiburschius am 4. Dezember 2011 um 01:17

    Witzige Zitate von Plautus oder Terenz sind hier jederzeit willkommen. Bloßes Motzen hingegen wird auf WB nicht geschätzt.

  16. Argutus sagt:

    Auf dem Grabstein eines bedeutenden Mannes:

    "soli soli soli" (etwa: der einzigen Leuchte des Landes)

    Erklärung: solus (Dativ: soli) = der einzige, sol (Dativ: soli) = Sonne, Leuchte, bedeutender Mann, solum (Genetiv: soli) = Boden, Gegend, Land.

  17. Argutus sagt:

    Papst Nikolaus V. hat an seinen Gemächern die Buchstaben "N. P. V." anbringen lassen, was für "Nicolaus Papa V." stand. Seine Gegner interpretierten dieses Anagramm aber als "nihil papa valet" (= "der Papst gilt nichts" im Sinne von: hat keinen Einfluß, keine Macht, keine Bedeutung).

  18. Azrail sagt:

    Wir haben  einen sehr schrägen Vogel in unserem Bekannten- und Freundeskreis aus unserer Schulzeit. Der Kerl verließ  die 10. Klasse des Gymnasiums mit grottenschlechten Noten, da wimmelte es in seinem Abgangszeugnis nur so von Fünfern und Sechsern. Ich sagte ihm damals, dass dieser Notendurchschnitt besser für einen von ihm ausgefüllten Lottoschein wäre, da hätte er mit einem Sechser im Lotto wenigstens finanziell ausgesorgt.
    Außerdem ist er so schräg drauf, dass er Leuten, die ihn nicht genauer kennen erzählt, er hätte das  "große Latinum", wie ich dies einmal hörte, bemerkte ich: ER hat nicht das große Latinum sondern das große Latrinum.
    Armer schräger Vogel – Latein ist nicht jedermanns Sache.

  19. Argutus sagt:

    #18 Azrail am 15. Dezember 2011 um 10:24

    Latein ist nicht jedermanns Sache.

    Braucht es ja auch nicht zu sein. Die Zeit, da man es wirklich im Alltag benötigt hat, ist ja vorüber, ebenso die Zeit, da die Behauptungen verbreitet wurden, Latein würde das logische Denken fördern oder es wäre die beste Vorbereitung für das Erlernen romanischer Sprachen.

    Beides ist falsch. Latein ist nicht weniger unlogisch als jede andere natürlich gewachsene Sprache. Und wer beispilelsweise Spanisch lernen will, dem hilft Italienisch oder Französisch genauso gut wie Latein.

    Historiker, Romanisten und Theologen brauchen natürlich Latein. Aber davon abgesehen sollten einfach jene Menschen Latein lernen, die diese Sprache mögen, und alle anderen nicht.

  20. Azrail sagt:

    Lieber ARE :love:
    Dies ist keine Kritik oder Geringschätzung von Latein. Im Gegenteil, ich wollte mit meinem Beispiel nur einen lustigen Fauxpas aus unserem Freundeskreis erzählen.
    Selbst ich benötige Latein in meiner Tätigkeit immer wieder.
    Mir persönlich gefällt Latein und ich finde, sie gehört zum Repertoire einer klassisch-humanistischen Ausbildung und Erziehung.

  21. Argutus sagt:

    #20 Azrail am 15. Dezember 2011 um 10:48

    Dies ist keine Kritik oder Geringschätzung von Latein.

    Ich habe das schon richtig verstanden. Ich wollte bloß dein Posting zum Anlaß nehmen um jenen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die meine Beschäftigung mit Latein (die sich natürlich auch hier auf WB bisweilen auswirkt) für Snobismus halten.

    sie gehört zum Repertoire einer klassisch-humanistischen Ausbildung und Erziehung.

    Ja. Die habe ich leider nicht bekommen, weil ich mich im Alter von 15 Jahren dagegen entschied. Damals zählten für mich nur die Naturwissenschaften, aber Jahrzehnte später habe ich es bedauert, daß ich in der Schule Latein nicht ordentlich und Griechisch gar nicht gelernt habe.

    Eine Zeitlang habe ich versucht, beides nachzuholen, aber das wurde mir zu mühsam und zeitaufwändig. So beschloß ich, meine Energie auf eine der beiden Sprachen zu konzentrieren, und da fiel die Wahl auf Latein.

  22. Argutus sagt:

    Luther drückte einmal seine Kritik an einer Fakultät aus indem er sie so schrieb: "Vaccultät" (lateinisch "vacca" = Kuh).

  23. Argutus sagt:

    "Quattuor simiae manus sunt"

    Übersetzung des Gemeinten: "Ein Affe hat vier Hände".

    Auch mögliche Übersetzung: "Vier Affen bilden eine Manschaft".

  24. Argutus sagt:

    In der Bibel (Psalm 103,18) steht "Petra refugium herinaciis" (in Standard-Latein wäre das "saxum refugium erinaceis"). Das bedeutet "Der Fels ist für die Igel eine Zuflucht".

    Eine bekannte (und absichtlich fehlerhafte) Übersetzung dafür lautet: "Die Kirche ist eine Zuflucht für die Nazi von gestern".

  25. Argutus sagt:

    Der Granatapfel heißt auf Lateinisch "malum Punicum" oder "malum granatum". Wer das nicht weiß, ist in Gefahr, den Ausdruck "est malum granatum" (Plinius, Naturgeschichte 34,19) so zu übersetzen:

    Die Granate ist ein Übel.

  26. Argutus sagt:

    Einige Parodien und Verbalhornungen bekannter lateinischer Ausdrücke und Sprüche:

    Pompifex maximus.

    In vino feritas.

    Ubi bene, ibi paprica.

    Plenus venter non pudet libenter.

    Doctor honoraris causa.

    Habent sua fata puellae

    Cacta diurna

    Circulus witziosus.

  27. Argutus sagt:

    Ehrenjungfrau: "virgo h. c."

  28. Argutus sagt:

    Aus einem Schulaufsatz: "Heute bewundern wir die alten Römer, weil sie so gut Latein konnten".

  29. Pummi sagt:

    Hallo..Wer ??
    kann mir behilflich sein, ich suche einEN bekannten lateinischen Spruch der aus folgenden Buchstaben zusammen gesetzt werden soll.
    Buchstabenreihe…
    IT  OM  LTI  MUL  MU  TA,   MO  NE  NIA  NOW
    Dieser Spruch soll/muss ein Rätsel lösen, sonst komme ich nicht weiter.
     
    Danke Pummi

  30. Argutus sagt:

    #29 Pummi am 15. Februar 2012 um 12:04

    Da es im Lateinischen kein W gibt, habe ich das NOW zu NOV verändert. Daraus läßt sich dann ein sinnvoller Satz zusammenfügen:

    „Multi multa, nemo omnia novit“. Das bedeutet "Viele wissen vieles, (doch) keiner weiß alles".

  31. Pummi sagt:

    vielen Dank für die schnelle Hilfe und hoffe dass sich das Rätsel auflöst, meine Kollegen werden staunen.
     
    liebe Grüße für Sie Argustus
     
    Pummi

  32. Piet sagt:

    obit anus? Bitte klärt mich auf, ich habe „anus“ bis jetzt immer in anderer Bedeutung gekannt als „die alte“. Was hat es damit auf sich, ist das korrekt?

  33. Argutus sagt:

    #32 Piet am 24. August 2012 um 17:17

    obit anus? Bitte klärt mich auf, ich habe “anus” bis jetzt immer in anderer Bedeutung gekannt als “die alte”. Was hat es damit auf sich, ist das korrekt?

    Ja. Es gibt im Lateinischen zwei Substantive mit dem Nominativ "anus".  Das eine (sehr bekannte) mit dem Genetiv "ani" bedeutete ursprünglich einen Fußring und wurde später in der Bedeutung "After" verwendet. Das andere mit dem Genetiv "anus" (allerdings mit langem u, wegen des natürlichen Geschlechts ausnahmsweise ein Femininum) bedeutet "alte Frau", "Greisin".

  34. Indianerjones sagt:

    Mir gefällt….* per aspera ad astra* :nerd:

  35. gottmagus sagt:

    Marcial und Petron sollte man beim Humor in der latenischen Sprache nicht unerwähnt lassen, gerade bei Marcial geht es, weil er öfter einmal sein Geld in Tavernen verdienen mußte, ziemlich deftig zur Sache.

  36. Hey,

    eine tolle Sammlung an Zitaten ist das hier. Gefällt mir sehr gut. Mein Lieblingsspruch ist und bleibt dabei: Libri amici, libri magistri. – Bücher sind Freunde, Bücher sind Lehrer.

    Grüße

    Sabrina

  37. Argutus sagt:

    Ich sehe gerade zufällig in der Statistik, daß dieser von mir 2011 veröffentlichte und 2013 wiederholte Artikel bis heute erstaunlich oft angewählt wird, was bisher nicht auffiel, da kaum jemand Kommentare dazu schrieb.

    So möchte ich diese statistische Erkenntnis zum Anlaß nehmen, all jenen, die hierher kommen ohne Spuren zu hinterlassen, eine vergnügliche Lektüre zu wünschen.

    Lepores salesque vos delectent!

  38. Wilfried Müller sagt:

    5000 Klicks! Mein Glückwunsch, Argutus! Leider hört mein Latein auf bei pecunium non datur …

  39. Argutus sagt:

    Nach dem Parlatorium und der Manifest-Diskussion steht der Artikel "Latein zum Lachen" an der dritten Stelle der Zugriffs-Statistik. Ist eigentlich erstaunlich, hätte ich nicht erwartet.

  40. Argutus sagt:

    Ich habe diesen Artikel vorhin auf Facebook (in der Gruppe Initiative Humanismus) verlinkt und dabei bemerkt, daß er von allen WB-Artikeln am zweithäufigsten aufgerufen wurde – bisher schon über 10.000 Mal.

    An erster Stelle steht übrigens dieser Artikel: Verblüffende Widersprüche

  41. Und gleich an dritter mit fast 10.000 Aufrufen unser Manifest :-)

     

  42. Wilfried Müller sagt:

    Die Statistik sagt Folgendes (6.12.):

    Das Parlatorium ist am 26.8.14 entschlafen. Argutus' Widerspruchs-und-Latein-Artikel sind lebendig und stehen bei den letzten 30 Tagen auf Platz 2 bzw. 6 – Glückwunsch! Die Manifest-Diskussion hat in den letzten 2 Jahren nur 2 Kommentare erlebt, weil das Manifest leider von der PdH durch etwas Kleines, Stromlinienförmiges ersetzt worden ist. Noch mehr Statistik, bezogen auf die 4 Jahre wb:

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