PI und seine Kommentatoren

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Schon sehr lange verfolge ich die Geschichte von PI. Die Artikel haben eine bestimmte vorgegebene Richtung, das ist nicht neu. Jedes Medium, Zeitung, Radio, Fernsehen und was sonst noch vertreten eine bestimmte Richtung. Toleranz wird nur dann gezeigt, wenn man sie braucht. Sicherlich gibt es auch Ausnahmen, die aber selten sind. PI ist keine solche Ausnahme. Richtig dramatisch ist das nicht, wenn man weiß, dass es so ist. Um sich in der Breite zu informieren, liest man einfach auch andere Internetseiten oder Zeitungen.

Wenn auf PI steht, dass ein Pastor überfallen wird, braucht man nur die Überschrift zu lesen, um anschließend festzustellen, dass die Täter keine Deutschen sind oder zumindest einen Migrationshintergrund haben. PI würde nicht schreiben, dass ethnische Deutsche einen Priester überfallen haben. Aber diese einseitige Informationspolitik ist üblich. Die meisten Artikel haben eine ordentliche Qualität. Was die tatsächlichen Informationen anbelangt, wandelt sich dieses Bild. Aus meiner Sicht werden bei einigen Verfassern von Artikeln Moslems instrumentalisiert, eben so, wie man es braucht. Da ist der Moslem selber Schuld, wenn er als Moslem geboren wird, da wird der Moslem als Keule eingesetzt, entweder als Gefahr für das Christentum oder als Welteroberer. Aber auch diese Instrumente der Journalistik sind üblich.

Viel schlimmer als die Verfasser der Artikel sind aber die Kommentatoren. Ein Großteil der Kommentatoren gehört in die Geschlossene, denn deren Kommentare sind häufig menschenverachtend und oftmals gleichzusetzen mit den Hasstiraden von Goebbels. Da wird sich gefreut, wenn in Pakistan Menschen ertrinken. Tja liebe PI-Kommentatoren, auch Moslems sind Menschen, das lässt sich nicht ändern. Es wird sich aufgeregt, wenn Frauen und Mädchen beschnitten werden, aber zum Glück werden dann nur Muslime beschnitten. Die haben es ja verdient. 

Bei den Kommentatoren ist man sich einig, wer dazu gehören will, darf keine andere Meinung vertreten und auf keinen Fall Toleranz gegenüber dem Islam zeigen. Mit den Wölfen heulen ist angesagt, ansonsten ist man Links, Grün oder beschränkt oder gar ein Ausländer. Betroffenheit zeigen, wenn ein Moslem stirbt ist nicht angesagt. Eben wieder einer weniger. Es kommt auch nicht gut an, wenn man etwas Negatives gegen die Kirche schreibt, denn wer etwas Negatives gegen die Kirche schreibt, ist dann auch gegen das Christentum und somit für den Islam. Machen Sie den Versuch auf PI, Sie werden sehen, dass ich Recht habe. Ich habe es gemacht und bin beschimpft worden, selbst vom hohlen Verfasser.

Ein Großteil der Kommentatoren bei PI sind für mich infame Heckenschützen, die aus der Deckung der Anonymität heraus agieren. Die allermeisten Demagogen à la Goebbels schreiben ihre Hasstiraden unter einem Pseudonym und haben nicht das Rückgrat, öffentlich ihre Meinung zu sagen. Vielmehr sind diese Hetzer gerne bereit, auf die Aktivisten zu schimpfen, egal ob diese nun links oder rechts stehen. Jeder Aktivist, egal ob links oder rechts hat mehr Rückgrat als die Hetzer, denn sie stehen in der Öffentlichkeit und verteidigen ihre Meinung. Ich will jetzt nicht hören, dass die Linken oder Rechten eine schlechte Meinung haben, das mag sein, aber sie haben eine. Und sie verteidigen sie in der Öffentlichkeit. Die Hetzer von PI-Kommentatoren maßen sich sogar an, festzulegen, was eine gute und eine schlechte Meinung ist. Mit den Rechtsextremisten und Nazis will man nichts zu tun haben und mit dem linken Mobpack auch nichts, die Grünen würde man am liebsten auf einen anderen Planeten schicken und die ehemaligen Parteigenossen der SED sind auch zu vertreiben, die FDP ist mehr als lächerlich und noch dazu stellt diese einen schwulen Außenminister, die SPD ist durchsetzt mit linken Wendehälsen und die CDU versteht nichts und hört nicht auf die PI-Kommentatoren und ohnehin machen auch die alles falsch. Ich frage mich, warum dann die PI-Kommentatoren nicht in die Politik gehen und alles anders, alles besser machen. Man muss aber nur ein bisschen Hirnmasse im Schädel haben, die dazu geeignet ist, Denken zu können und die nicht nur dazu da ist, andere zu beschimpfen.

Natürlich kommen jetzt die vielen Ausreden, dass man ja gerne öffentlich mitarbeiten würde, dass man aber keine Zeit hat oder man wegen der eigenen Meinung berufliche Sanktionen zu erwarten hätte oder … ! Ausreden finden die Demagogen immer. Dabei wäre es sehr einfach, aktiv zu werden. Mit Flugblättern zum Beispiel. Die Linken sind wesentlich aktiver, was solche Dinge anbelangt. Ich habe noch nie ein Flugblatt von irgendeiner Partei im Briefkasten gehabt, von einem linken Hassladen ja. Die ganzen PI-Kommentatoren, sorry, nicht die ganzen, nur der größte Teil, hat es noch nicht einmal geschafft, Geld zu spenden, als auf PI zu einer Spende aufgerufen worden ist für Susanne Winter, die zu einer Strafe von 33.000 Euro verurteilt worden ist, weil sie etwas gegen Mohammed und dessen Neigungen gesagt hat. Als Spende ist nur eine lächerliche Summe zusammen gekommen. Also auch in dieser Hinsicht nur immer große Sprüche und kein Handeln. Aber das ist auch nicht anders zu erwarten. Ich lade jeden PI-Kommentator ein, sich mal auf die Straße zu stellen und die eigene Meinung zu vertreten, egal welche Meinung.

Warum PI diese Kommentare nicht löscht, ist ein Rätsel, denn diese Kommentare schaden PI ganz erheblich. Man braucht sich nicht zu wundern, dass PI vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Ich für meine Person versuche immer auch tolerant zu sein, ohne dabei meine eigenen Werte außer Acht zu lassen. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass viele Menschen Toleranz mit Ignoranz verwechseln. Ich verschließe mich nicht einer anderen Meinung, sondern höre sie mir an und versuche daraus zu lernen oder einige Aspekte der anderen Meinung zu berücksichtigen. Wenn ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass einige Aspekte der anderen Meinung, auch wenn es schlecht ist für die eigene Meinung, richtig sind, muss ich meine Meinung teilweise ändern. Das kann Toleranz sein. Allerdings gelingt mir das nicht immer. So zum Beispiel, wenn ich lese, dass sich Menschen freuen, wenn andere verrecken.

 

Die Meinung des Gastautors muss nicht der Redaktionsmeinung entsprechen.

 

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69 Antworten auf PI und seine Kommentatoren

  1. Frank Berghaus sagt:

    Ich lege Wert auf die Feststellung, dass dieser Artikel von der Redaktion nicht überarbeitet wurde. So reflektiert er (bei allen möglicherweise einwendbaren sprachlichen Mängeln) sehr natürlich die Einstellung von  jemandem, der unter der Knute von PI ebenso gelitten hat wie manche andere hier auch.

  2. Detlef Alsbach sagt:

    Die sprachlichen Mängel gefallen mir auch nicht, aber genau so wird gedacht. Wer sich den Beitrag auf PI von gestern über Westerwelle ansieht, wie ein Schwuler diffamiert wird, weiß was ich meine.

  3. ilex (E. Ahrens) sagt:

    Was Detlef Alsbach schildert, ist schon im Grunde zutreffend. 2008 konnte man noch Diskussionen über Religion an sich führen – doch irgendwann ergriffen die Christen die Macht. Bei manchen von ihnen sind ja sogar schon Lutheraner verdächtig. So wurden einige Leute weggeekelt oder schlicht gesperrt. Wenn denn differenziert argumentierende Kommentatoren vertrieben werden, muss man sich über sinkendes Niveau nicht wundern.

    Auch die Kungelei erst mit "Pro" und dann der Freiheit schränkte das Potential eines islamkritischen Blogs ein. Die Macher von PI fesseln sich zu oft selbst.

    Unbeschadet dessen, dass es dort auch jetzt noch manchmal wirklich gute Artikel gibt. Und einige Kommentatoren, die tapfer versuchen, dort Niveau in das Geschehen zu bringen.

  4. Richard sagt:

    Was man im PI-Kommentarbereich liest, ist doch vor allem eins: Stammtisch-Geschwätz, das man in den meisten Fällen nicht allzu ernst nehmen sollte. Man hat – in vielen Fällen verständliche – Wut im Bauch und verleiht dieser Ausdruck; möglichst so, dass man beachtet wird. Wenn Teenager die angehimmelten Boy-Group auf sich aufmerksam machen wollen, machen sie das auch mit möglichst krassen Sprüchen auf ihren Schildern ("Fick mich, Star!",…), nicht mit gemäßigten Worten.

    Ich finde es unangebracht so etwas mit den Schriften eines hoch-intelligenten und geschickten Berufs-Schreibers wie Goebbels zu vergleichen, der fleißig auf ein Ziel hinarbeitet. Dazwischen liegen Welten.

    Bei manchen Kommentatoren habe ich zudem den Verdacht, dass dahinter die virtuellen Freunde von politblogger und Co. stehen. Erst basteln sie ein paar Sockenpuppen und anschließend heulen sie sich darüber aus, wie böse die auf PI-News doch sind. Die üblichen Spielchen der virtuellen Welt, bekannt von zahlreichen anderen Internet-Communities.

    Und ja, kewil hat heute mit dem Artikel über Westerwelle mal wieder den Vogel abgeschossen. Kewil ist in vielerlei Hinsicht  der Unerträglichste der regelmäßigen Autoren von PI-News.

    Was verbirgt sich eigentlich hinter den PI-Gruppen? Nur eine Email-Adresse oder häufig tatsächlich Personen, die sich real kennen?

  5. Indianerjones sagt:

    #4 Richard

    Ja, diese Gruppierungen in den vielfältigen Internet-Communities, sind bekannt, am schlimmsten sind die, die sich auch noch untereinander kennen….[..]:nerd:. Das höchste ihrer Gefühle ist, wenn sie im Rudel auftreten, das gibt ihnen ein Gefühl dess eingebildeten Hochgenußes. 8-)

    Nach meiner Erfahrung sind da aber die Linken und besonders, die wo sich einbilden Linke zu sein, am schlimmsten, na ja das Internet ist ja frei, kann man von zu Hause aus bewerkstelligen, so sind diese "Wüteriche" nicht in Parkanlagen zugange, nicht das die dort ,auch noch hinter die Büsche scheißen.:nerd:

  6. Ein Teil von jener Kraft sagt:

    Naja, hier wird jetzt aber auch generalisiert, DIE Kommentatoren. Auf sehr viele, vielleicht sogar die Mehrheit,  mag das Gesagte zutreffen. Aber es sind eben auch PI-Gruppen entstanden (jawohl, die existieren), d.h. da sind Leute aus ihrer Anonymität herausgetreten. Ebenso verdankt die Freiheit PI einen Großteil ihres Zulaufs. Und „Wissen bloggt“ irgendwo auch :wink:

    Den Meinungen zum jüngsten Anti-Westerwelle-Artkel schließe ich mich natürlich an, möchte aber feststellen dass er im PI-Kommentarbereich auch auf starke Ablehnung gestoßen ist.

  7. Argutus sagt:

    PI hätte einen wichtige gesellschaftliche Funktion zu erfüllen: das Sammeln und Publizieren aller Informationen, die von den Massenmedien systematisch aus Gründen der political correctness unterdrückt werden.

    Selbstverständlich kann die Auswahl der Themen dann ebenso wenig ausgewogen sein wie das, was uns die Medien verschweigen wollen. Das liegt in der Natur der Sache.

    Wenn also beispielsweise ein Ali einen Deutschen vor die U-Bahn stößt, weil er alle Ungläubigen haßt, und in den Medien wird dann daraus ein betrunkener Peter gemacht um die Kriminalität der Moslems zu vertuschen, dann sollte das berichtet werden. War es hingegen tatsächlich ein betrunkener Peter, dann kann man das ohnedies wahrheitsgemäß in der Zeitung lesen und PI geht das nichts an.

    Auch die Wut der Kommentatoren ist nachvollziehbar, und da die meisten Menschen unfähig (und viele außerdem auch noch unwillg) sind, ihrer Wut in kultivierten Worten Ausdruck zu verleihen, kommt es eben zu dem beklagten Stammtisch-Niveau. Das ist unerfreulich, liegt aber auch noch in der Natur der Dinge.

    Nicht in der Natur der Dinge hingegen liegt zweierlei: Erstens das mutwillige (und oft schon hart an der Hetze vorbeischrammende) Anstacheln von Emotionen durch stereotype Verwendung von Ausdrücken wie "Einzelfall", "Kulturbereicher" oder "hat nichts mit dem Islam zu tun". Das ist unanständig, weil es ganz offensichtlich dazu dient, eine differenzierte Betrachtungsweise zu ersticken.

    Das andere Mutwillige, und damit komme ich zum wichtigsten Kritikpunkt an PI, ist die schier unerträgliche Christen-Propaganda verbunden mit einer geradezu mimosenhaften Empfindlichkeit gegenüber Kritik an dieser Religion. Wer da nicht mit den Wölfen heult, fliegt.

    Noch mehr als die oben erwähnten Stereotypien ist das einer differenzierten Analyse der Probleme abträglich, weil Islam und Christentum ja strukturell ähnliche Phänomene sind. Der wichtigste Unterschied zwischen ihnen besteht darin, daß die Aufklärung und die von ihr ausgelöste Säkularisierung des Abendlandes der christlichen Schlange schon längst die meisten Giftzähne gezogen hat, während der Islam immer noch eine vitale und von keiner Aufklärung angekränkelte monotheistische Religion ist.

    Anders ausgedrückt: PI versucht eine akute Pest-Epidemie mit einer schon überwundenen Cholera zu bekämpfen. Und wer diesen Sachverhalt auf PI konstatiert, wird feststellen müssen, daß sein Posting gelöscht wird und alle weiteren gar nicht mehr ankommen. Das ist Zensur und Meinungs-Unterdrückung im Dienste einer religiösen Ideologie. PI ist selbst ein Teil des Problems, für dessen Lösung es sich hält.

  8. Abu Sheitan sagt:

    Die im Artikel beschriebene Haltung zu PI wird wahrscheinlich von der Mehrheit der PI-Leser geteilt, die leider eine schweigende Mehrheit ist. Es gibt Leute, die nach eigenen Aussagen seit Jahren PI lesen, ohne selbst je kommentiert zu haben. Wie in allen Gruppierungen kann man auch bei PI von internen Machtkämpfen (remember Quotenqueen) ausgehen, bei denen meist nicht die Toleranten, sich vornehm Zurückhaltenden die Oberhand gewinnen, sondern die mit den harten Ellenbogen, die am lautesten schreien, mehr oder weniger charismatische "Führer"-Figuren.  Mich beeindrucken eher die Autoren wie Stürzenberger und Kiwitt, die mutig unter ihrem Klarnamen schreiben und öffentlich auftreten. Ich war bei der Gründung einer PI-Gruppe dabei und habe dort interessante, engagierte Menschen jeden Alters kennengelernt teils religiös, teils atheistisch, die wie ich ihrer Empörung nicht nur am heimischen PC Ausdruck verleihen wollten. Bei mehreren Informationsveranstaltungen in Fußgängerzonen, bei der es auch zu gewaltsamen Angriffen mit Anzeige und Verurteilung der Angreifer kam, konnte ich interessante Erfahrungen im Gespräch sowohl mit Moslems als auch mit Islamüberlebenden machen. Die PI-Gruppen sind autonom und nicht zentral oder von oben gesteuert. Spätestens seit der Kewilisierung geht es mit PI bergab und ich kann kaum nachvollziehen, dass renommierte Autoren wie Leo Sucharewicz oder Daniel Haw dort noch veröffentlichen. Aber wahrscheinlich ist PI immer noch alternativlos, da es mit Abstand das größte und bekannteste islamkritische Blog ist. Persönlich empfehle ich die Seite, wenn überhaupt, nur noch unter größten Vorbehalten. In meinen meist kurzen Kommentaren hat sich inzwischen ein bitterer Zynismus oder säuerlicher Sarkasmus herausgebildet, der mich dann auch bezeichnungen wie "Kulturbereicherer" etc. verwenden läßt. Grund dafür ist das Gefühl eigener Ohmacht und Frustration angesichts der politischen Entwicklung und auch persönlicher Enttäuschung, wenn ich versuche, über die Problematik der Islamisierung zu diskutieren. Inzwischen kann ich sogar die Stammtischfraktion bei PI verstehen, die schnelle, radikale Lösungen mit der Holzhammermethode anstrebt. Übrigens habe ich bei der letzten PI-Veranstaltung einen "wiedergeborenen" christlichen Priester kennengelernt und mich mit einem herzlichen Händeschütteln verabschiedet, was ich mir vor kurzem absolut nicht hätte vorstellen können.   :wink:

  9. Emil Ule sagt:

    PI ist – wie richtig geschrieben – einseitig, auch um etwas gegen die einseitige Berichterstattung der Massenmedien zu setzen. Das wirklich große Problem von PI sind nicht die Kommentatoren – Idioten laufen im Internet zu Massen herum – sondern die Moderatoren, die bewusst allerunterste Schublade fördern. Dies wird bewusst gemacht, um eine Massenwirksamkeit des Blogs zu fördern – nach der Methode: zu einem Boxkampf gehen mehr Leute als zu einer Podiumsdiskussion.

    Ist auch ein Geschäftsmodell – man muss den Mist ja nicht kaufen…

  10. Argutus sagt:

    #9 Emil Ule am 29. Oktober 2011 um 09:45

    zu einem Boxkampf gehen mehr Leute als zu einer Podiumsdiskussion.

    Ein guter Vergleich. Nur leider kann eben ein Boxkampf keine Probleme analysieren oder gar einer Lösung näherbringen. Er ist nichts weiter als Unterhaltung auf einem sehr niedrigen Niveau.

    Es ist traurig zu sehen, was aus PI geworden ist. Daraus hätte man eine geschliffene intellektuelle Waffe gegen die political correctness machen können. PI hat eine große Zukunft hinter sich.

  11. gottmagus sagt:

    Die Verfasser sind die schlimmeren. Immerhin sorgen die daür, daß sich der einzelne auf einmal mit seinen Vorurteilen willkommen fühlt und auch noch seinen Glauben an sie verstärken kann. Zudem kann man auch sagen, daß die Artikel Menschen, die wenig recherchieren, wenig hinterfragen oder wenig anderen Menschen misstrauen, von den Artikeln beeinflußt werden können. Sie wollen auch die miesen Reaktionen, sie schreiben nur nicht auf diese niedere Art, weil sie sich so immer noch herausreden können, daß sie ja nichts für die Reaktionen ihres Publikums können.

    Den Versuch eines Schreiberlings Lovecrafts Werk als Haßtirade gegen den Islam zu missbrauchen, weil er keine Ahnung über den Mythos hat und auch geistig von der Welt von Lovecrafts Werken überfordert ist, war ein Verbrechen. Daß die Bande die Simpsons, die Panzerknacker und andere Figuren missbrauchen, kann man auch nicht ignorieren.

    PI-Artikel, wo man sie mit Kolumnen vergleichen kann, bestehen aus einem Faktenkern, der nicht unbedingt vorhanden sein muß, kombiniert mit viel Lüge, zwielichtigen Quellen, Emotionen und vielen Aufregern, sie sind eine extreme Variante der BILD-Artikel. Die Ausrede für die Einseitigkeit, Adialektik, Unfähig ordentlich zu argumentieren, Unfähigkeit zur Quellenkritik und wissenschaftlichen Recherche und co ist die angebliche linke Medienverschwörung. Was diese Menschlein ignorieren, auf der anderen Seite pflegt man den gleichen Glauben, nur ist es da eine rechte Medienverschwörung.

    PI-News hat auch viele Merkmale einer Sekte, man pflegt intensives Händchen halten, ideologische Reinheit und das gute alte "Wir gegen die", "Wir gut sind, die böse sind, ugh!"

    Auch ich lese PI-News.net, nur eben nicht um mich in diesen unsinnigen Kulturkampf hineinziehen zu lassen, sondern um mich über die neuesten Verrücktheiten zu informieren, man sieht auch nicht oft so ein Maß an Manipulation, Verlogen und Betrug. Es ist immer wieder erleuchtend zu sehen, wie stolz Menschen darauf sein können völlig ahuman, irrational und bessen von Emotionen, wie Haß, Wut, Hochmut und co, zu schreiben, zu reden und zu handeln. PI-News.net zu lesen bringt auch viele Punke ans Licht, die man benutzen könnte, um der Gruppierung den Hals zu brechen. Leider ist nicht alles Lüge, leider kommt auch keiner auf die Idee, Extremisten zu entwaffnen, indem man ihnen das bisschen Wahrheit nimmt, das sie haben.

    PI-News.net hat sich nicht verändert. Man nehme nur die Schlacht um Wien. Der osmanische Feldherr wollte seinen Chef nicht erklären müssen, wieso er mit einem riesigen Heer gegen einen unterlegenen Feind große Verluste einstecken mußte. Also spielte er auf Zeit und verließ sich auf seine Übermacht. Als die Hilfstruppen des Reichs eintrafen, durften die sich darüber freuen, daß der zögerliche Feldherr auch viele wichtige Positionen nicht gesichert hatte. Das Ergebnis war, daß das osmanische Herr von einem zahlenmäßig unterlegenen Feind besiegt wurde. Auf PI-News ließt man von der unfreiwilligen osmanischen Hilfe nichts, man ließt nur, daß ein PI-Heldenchrist den Säbel schwang und sich auf den Feind stürzte und Glaube, Konservatismus und co den Sieg brachten.

    Wirklich lustig wird es dann aber, wenn man sich dann auch noch die Vogeljünger und Stummelbartarmee anschaut und wieder einmal erkennt, daß die beiden Extreme doch nicht wirklich unterschiedlich sind. Verklärung der Geschichte, Geschichtsrevision und schlimmere Verbrechen betreiben beide und Lügen, Betrügen, Manipulieren, Gehirnwaschen, … können sie beide.

    Der Islam ist nicht die einzige Religion, die gefährlich ist, extreme Christen gibt es auch bei uns in Massen und die haben auch nichts besseres mit Europa vor, aber auch das Geld und den Einfluss sich durchzusetzen. In ihre private Parallelgesellschaft graben die sich auch ein, hassen die Außenwelt und sind unwillig sich zu integrieren und zu assimilieren. Erzchristen sind schlimmer als Erzmoslems, denn den Erzchristen fehlt es nicht an Lobbies und Kontakten. Ja, das Kopftuch ist Unterdrückung, aber wenn Türkinnen mit bunten Kopftuch geschminkt, mit Schmuck und Hose durch die Gegend streifen, kann man auch eine andere Interpretation gelten lassen.

    Um der Sharia an den Kragen zu gehen braucht man keinen Krieg gegen den Islam zu führen oder den Koran als Buch des Teufels zu bezeichnen, die Art und Weise wie die Sharia zum Teil des Islams wird, ist da schon interessanter. Das Wort Sharia fällt im Koran nur einmal und dann auch noch als jemand sein Pferd tränkt. Aus dieser Wortnennung dann einen Bezug zum Koran herzustellen und sonderbare Gesetze, die auch noch sehr variabel und beliebig sind, heilig werden lassen, weil man sich einen schicken Namen für sein Sammelsurium gesucht hat, ist schon sehr fragwürdig und religiös. An diesen Punkt läßt sich rein mit Vernunft, Wissenschaftlichkeit und Logik ansetzen, da braucht es keine niederen Emotionen, Lügen, Betrug und dümmliche Tiraden.

  12. gottmagus sagt:

    @4

    Kewil hätte auf FOX-News oder in den damit verbundenen Bewegungen gute Chancen. Stilistisch setzt er auf die gleiche miese Tour und sie wirkt auch bei der PI-NEWS-Bande.

    Die Verschwörungstheorien würde ich mir an ihrer Stelle sparen, es sind keine Trolle, die PI-NEWS zu einer Gefahr machen, das schaffen die PI-Anhänger schon alleine sehr gut, die brauchen dafür keine Hilfe. Zudem ist es mieser Vorwurf, Kritik damit ersticken zu wollen, daß man seinem Kritiker vorwirft, er selbst würde für die schriftliche Unmenschlichkeit sorgen.

    Es ist genau diese Verschwörungstheorieneigung, die Leute zu diesem geistigen Abfall treiben. Zudem findet man die gleichen Kreaturen auch bei anderen Internetauftritten, die geistlose Niedertracht der PIler zeigt sich auch bei Youtube, … .

  13. Azrail sagt:

    Lieber Detlef Alsbach :D

    sprachliche Mängel hin und her, egal, sie schrieben es so, wie sie PI erlebt haben – als Albtraum. Sowohl was die Kommentatoren angeht als auch den Ober-Motz Kewil, dessen "Leitartikel" das Niveau eines Amöbenhirns beinhaltet, mehr nicht.
    Den Vergleich mit dem Boxkampf von EmilUle, finde ich genauso gut wie Argutus. Wie immer, schießt Kewil sein Vakuum zwischen seinen Ohren leer, der Artikel mit Westerwelle beweist es auf's Neue. Eine Meisterleistung des Vakuum :evil:
    Ich mag Westerwelle auch nicht, aber was das Privatleben einer Person angeht, geht keinem was an. Wenn ich jemanden kritisiere, dann versuche ich, so sachlich wie möglich zu sein. Kann mal sein, dass ich im Eifer des Gefechts darüberhinaus schieße, aber dann bin ich auch bereit mich zu entschuldigen und gehe auf den Gegenstand der Kritik ein.
    Dein Artikel ist nicht schlecht und spricht vielen hier aus der Seele. Und ich gebe ARE Recht, wenn er sagt, aus PI hätte man was machen können. Aber leider stinkt der Fisch vom Kopf her und bei PI ist das nicht anders.
    Die doofen Hetzartikel und v. a. die Hetz-Kommentatoren, sind allerunterste Schublade. Manche Artikel waren gut, aber lang lang ist es her.
    Seitdem sich v. a. PI zum Sprachrohr für "die Freiheit" :haha: gemacht hatte und damit auch auf die Nase fiel, ist es sowieso aus. Die Freiheit hat sich als Rohrkrepierer geoutet und sein Vorsitzender Rene Stadtwitz, ist gescheitert mit Pauken und Trompeten. Ihr Wahlkampf war auch grottenschlecht.

    Mach Dir nichts draus lieber Detlef. Zum Glück gibt es auch andere Medien, wo die Leute sich mit Verstand unterhalten und informieren können.

    Ein schönes Wochenende. Gruß :wink:

  14. Saejerlaenner sagt:

    Auch wenn gottmagus PI in Grund und Boden verteufelt, es wird gebraucht, und zwar aus den Gründen die #7 Argutus genannt hat. Die derzeitige Entwicklung ist mit Sicherheit ungünstig, um es mal vorsichtig zu formulieren – trotz allem erfüllt PI nah wie vor eine wichtige Funktion, nämlich Dinge ans Licht zu zerren, die sonst wohlweislich totgeschwiegen bzw. bis zur Unkenntlichkeit verdreht werden.

  15. Azrail sagt:

    Noch einen Hinweis lieber Detlef Alsbach!

    PI wurde vom Blog von Henryk Broder, die Achse des Guten, gelöscht. Ich denke, dass wird noch weitere Kreise ziehen. :wink:

  16. KDL sagt:

    Wissenbloggt hat es ja wirklich nicht nötig, PI-bashing zu betreiben. OK, auf die viel zu häufigen Artikel von kewil könnte ich gerne verzichten. Und selbstversändlich gibt es geistige Tiefflieger unter den Kommentatoren, die da schreiben und nicht zuletzt einige christliche Fundamentalisten, die sich von den moslemischen Pendants kaum unterscheiden. Aber na und? Diese Kommentatoren sind eine lautstarke Minderheit. Die meisten, die Pi besuchen, zu denen ich auch gehöre machen das, weil sie den Islam verachten. Und diese Besucher kommen aus allen Bevölkerungsschichten – von Schulabbrechern bis zu Akademikern.

    Der Aufsatz von Detlef Alsbach könnte auch im Feuilleton einer "großen" Tageszeitung stehen, jedenfalls würde er sich perfekt in die derzeitigen Kampagnen gegen rechte Seiten einreihen. Gut formuliert – auf den ersten Blick – aber bei genauer Betrachtung genauso hetzerisch wie die monierten PI-Kommentatoren (z.B. der Goebbels-Vergleich). Ansonsten schließe ich mich u.a. den Kommentaren #3 ilex, #7 Argutus oder  #14 Saejerlaenner  an.

  17. emporda sagt:

    @ilex

    Wenn man verhindern will, daß Europa einer gefährlichen totalitären Ideologie wie dem Islam zu Opfer fällt, dann gibt es nur zwei mögliche Strategien: Man bekämpft die Ideologie oder die Menschen, die an sie glauben.

    —————

    wie soll das bitte geschehen

    1) die Ideologie der Religion bekämpfen würde bedeuten alle Moscheen, Kirchen und ähnliche Lokalitäten zu schließen, den Religionskulten jegliche finanzielle Unterstützung streichen, ihren erheblichen Grundbesitz und die Firmenbeteiligungen wie alle anderen besteuern und die rechtliche Sonderposition streichen. Erkläre das bitte mal den Katholiban in der Regierung. Die lassen sich doch jetzt schon mit hirnrissigen Erklärungen vor den RKK-Karren spannen und merken nicht, dass sie sich wie etwa ein Kauder selber zu Idioten machen

    2) die Opfer verhindern würde bedeuten allen religiösen Eltern die Kendern wegzunehmen. Die Katastrophe des religiösen brainwash erfolgt im Kindesalter überwiegend in der Familie und erst später in der Schule mit dem Religionsunterricht. Auch das ließe sich nicht machen, das wäre schlimmer als der schlimmste Steinzeit-Kommunismus

    Wie also stellst Du Dir die Lösung vor

  18. KDL sagt:

    #17 emporada

    (Rhetorische) Fragen zu einem schwierigen Sachverhalt zu stellen ist einfach. Aber vielleicht hast du ja eine Lösung parat (mit "Lösung" meine ich selbstverständlich ein unter zivilisierten Menschen Menschen übliches Procedere). Die Alternative dazu wäre jedenfalls, sich kampflos dem Schicksal, sprich der Islamisierung zu ergeben. OK, es gibt einen Trost: Bis Europa völlig islamisiert ist, was noch viele Jahrzehnte (wenn nicht gar Jahrhunderte) daueren wird, bin ich schon lange tot.

  19. Argutus sagt:

    #17 emporda am 29. Oktober 2011 um 12:44

    Der zitierte Satz ist nicht von Ilex sondern von mir.

    Wie also stellst Du Dir die Lösung vor

    Das Finden einer Lösung ist erst der zweite Schritt. Der erste besteht darin, zu erkennen, daß die Religion im allgemeinen und der Islam im besonderen ein Übel darstellt, dessen Behebung wünschenswert und teilweise sogar notwendig ist. Solange darüber nicht ein zumindest weitgehender Konsens besteht, brauchen konkrete Maßnahmen noch gar nicht angedacht zu werden.

  20. Firithfenion sagt:

    Spätestens seit Onkel Kewil bei PI mitmacht, ist es mit dem Niveau von PI deutlich bergab gegangen. Kewil hat nicht immer Unrecht, aber seine starke Affinität zum Katholizismus und zum Papst lässt doch eine voreingenommene Haltung erkennen. Besonders merkwürdig finde ich, das er mal auf seinem ehemaligen Fakten-Fiktionen-Blog behauptete, er wäre konfessionslos (jedenfalls glaube ich mich daran zu erinnern das er mal so etwas erwähnte) und sinngemäss meinte das seine propäpstlichen Artikel nur der ausgleichenden Gerechtigkeit dienen würden, wegen der einseitigen Kritik der Medien. Angesichts seiner prokatholischen Beiträge halte ich das für sehr unglaubwürdig. Den Korken hat er meiner Meinung nach mit dem Beitrag abgeschlossen, in dem er die rhetorische Frage stellte, was wäre wenn der nächste US Präsident Kreationist wäre und diese rhetorische Frage gleich mit "Na und" beantwortete. Prinzipiell ist es mir egal was jeder glaubt, aber wenn der Präsident des mächtigsten Landes an lächerlichen pseudowissenschaftlichen Unfug glaubt, und diesen nicht von realen wissenschaftlichen Tatsachen unterscheiden kann, dann halte ich das schon für sehr bedenktlich. Wie ein Kommentator richtig anmerkte, ist diese rhetorische Frage genau so dämlich wie die Frage: "Was wäre wenn der nächste US Präsident an den Koran glaubt? – Na und?!". Wer sich solche Fragen nicht selber beantworten kann, hat seine Glaubwürdigkeit bei mir verspielt. Natürlich kann jeder glauben was er will, jemand kann auch glauben das die Erde eine flache Scheibe ist und auf den Schultern von Elefanten ruht, aber das bringt dann halt mit sich, das ich einen solchen Menschen als Autor und Diskussionspartner einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Er hat sich in meinen Augen schlicht disqualifiziert.

    Ein weiterer berechtigter Kritikpunkt ist natürlich die Zensur bei PI. Man macht sich zu Recht darüber lustig, wenn zb bei der "Welt Online" aus "volkspädagogischen Gründen der Kommentarbereich bei heiklen Themen abgeschaltet wird. Selber handelt man aber nicht besser. Im Gegenteil. Es ist zwar bedauerlich, aber dennoch seriöser einen Kommentarbereich komplett abzuschalten, anstatt ihn einseitig zu moderieren oder besser gesagt zu zensieren und nur selektierte, erwünschte Kommentare zuzulassen und dadurch beim zufälligen Leser ein völlig falsches und verzerrtes Bild von der Leserschaft hervor zu rufen. PI hat sich damit eindeutig einen Bärendienst erwiesen.

  21. Argutus sagt:

    #20 Firithfenion am 29. Oktober 2011 um 14:49

    einseitig zu moderieren oder besser gesagt zu zensieren und nur selektierte, erwünschte Kommentare zuzulassen und dadurch beim zufälligen Leser ein völlig falsches und verzerrtes Bild von der Leserschaft hervor zu rufen

    Damit hat PI sich moralisch schwer beschädigt, denn jetzt ist klar, daß dieser Blog nicht für Meinungsfreiheit als Kontrast zur Meinungsunterdrückung durch die political correctness steht sondern ebenfalls für die Unterdrückung unliebsamer Meinungen – nur mit dem banalen Unterschied, daß dort eben andere Meinungen betroffen sind als in den zurecht kritisierten politisch korrekten Medien.

  22. Detlef Alsbach sagt:

    #3 ilex (E. Ahrens)

    Unbeschadet dessen, dass es dort auch jetzt noch manchmal wirklich gute Artikel gibt. Und einige Kommentatoren, die tapfer versuchen, dort Niveau in das Geschehen zu bringen

    Natürlich gibt es dort weiterhin gute Artikel, aber eben weniger. Ich bewundere einige Kommentatoren, die gegen den Trend ankämpfen.

  23. Frank Berghaus sagt:

    #16 KDL am 29. Oktober 2011 um 12:39

    Es geht hier nicht darum, PI-Bashing zu betreiben. Es könnte uns völlig schnurz sein, was dort passiert. Es ist nur aus einem Grunde interessant: PI hätte sich durchaus einmal zu einer ernstzunehmenden Plattform gegen den Mainstream entwickeln können. Viele derer, die hier schreiben, haben das auch lange gehofft. Die Entwicklung ging aber in die Gegenrichtung, und seit nur noch dumpfeste Empfindungen angesprochen werden, ist es schlicht nicht mehr möglich, dort noch zu gehaltvollen Diskussionen zu kommen.

    Die Frustration über diesen Tatbestand hat Detlef hier in Worte gekleidet.

  24. Detlef Alsbach sagt:

    #4 Richard

    Es mag ja sein, dass man das Stammtischgeschwätz nicht ernst nehmen sollte, aber wenn gerade dieses Geschwätz so menschenverachtend ist, muss man etwas sagen.

    Ich finde es mehr als sonderbar, einen Göbbels als hoch intelligent zu bezeichnen. Nach heutigen Maßstäben ist er nicht intelligent, denn zur Intelligenz wird auch die soziale Kompetenz gezählt. Ich glaube nicht, dass es sozial ist, einen totalen Krieg gut zu reden oder Menschen in Gaskammern zu schicken. Den Rest denke ich mir besser.

    PI- Gruppen gibt es wirklich, aber man sollte man an einer Besprechung teilnehmen. Die tun war, aber das sind nur eine handvoll Leute, der große Rest bleibt weiterhin anonym.  

  25. Detlef Alsbach sagt:

    #5 Indianerjones 

    Die Leute treten in der Tat im Rudel auf, einige Hetzer, die auf PI schreiben, kenne ich sogar persönlich. Und ich kann versichern, dass die alles andere als links sind.

  26. Argutus sagt:

    #24 Detlef Alsbach am 29. Oktober 2011 um 15:39

    zur Intelligenz wird auch die soziale Kompetenz gezählt

    Mitnichten! Das war nur ein Versuch der Gleichheitsfanatiker den Unterschied zwischen intelligenten und unintelligenten Menschen zu verwischen, indem sie neue phantasievolle "Intelligenz"-Arten (wie "emotionale Intelligenz " oder "soziale Intelligenz") erfunden haben. Auf diese Weise wäre dann ein schwachsinniger Sunnyboy, den seine ebenfalls schwachsinnigen Freunde mögen, plötzlich "intelligent".

    Was Goebbels betrifft, so war er ein gefährlicher Mann, aber die Intelligenz kann man ihm nicht absprechen. Ohne die hätte er auch niemals so gefährlich werden können.

  27. Detlef Alsbach sagt:

    #6 Ein Teil von jener Kraft 

    Ich glaube, dass ich ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht habe, dass nicht alle Kommentatoren Hetzer sind, sondern nur ein Teil. Je nachdem welcher Artikel bei PI veröffentlich wird, sind es mehr oder weniger.

    Natürlich gibt es PI- Gruppen, die sogar manchmal eine gute Arbeit leisten. Das hat aber niemand abgestritten. Es geht nicht um den Zulauf von Bloggs, sondern um die Leute, die aus der Anonymität heraus hetzen.

    Die Ablehnung ist gegen den letzten Hetzartikel gegen Westerwelle groß, aber auch sehr viele klatschen Applaus.  

  28. Detlef Alsbach sagt:

    #26 Argutus 

    Dann muss man die Bücher umschreiben. Auch nicht schlecht.

  29. Detlef Alsbach sagt:

    #15 Azrail 

    Ich weiß! Henryk Broder kenne ich.

  30. Argutus sagt:

    → Detlef Alsbach

    Mir mißfällt, daß in deinem Artikel ebenso wie in deinen Kommentaren der Eindruck erweckt wird, als wäre Anonymität etwas Schlechtes, das man jemandem zum Vorwurf machen sollte. Ich sehe das ganz anders und halte die Anonymität im Gegenteil für eine ganz wichtige Errungenschaft der Internet-Kultur. Ohne sie würde ein Großteil der dringen nötigen Kritik an allen möglichen Mißständen durch die Drohung mit gesellschaftlichen Repressionen gegenüber den Kritikern erstickt werden.

    Auch ich bin hier anonym und ich habe meine guten Gründe dafür ohne das als Deckung für eine Tätigkeit als Heckenschütze zu mißbrauchen, und für tausende andere anonyme Internet-Benützer gilt das gleichermaßen. Ich finde, du solltest deine in den meisten Fällen ungerechte kollektive Kritik an dieser Benützergruppe des Internets wieder zurücknehmen.

  31. KDL sagt:

    #23 Frank Berghaus

    Es ist natürlich legitim, seinen Frust über PI abzulassen (ich bin ja auch von einigen Entwicklungen dort enttäuscht). Dann solle man es aber niveauvoll machen und schon gar nicht auf den Anti-"Rechts"-Zug der Medien aufspringen. Das machen die Mainstream-Medien schließlich schon zur Genüge.

    #30 Argutus

    Völlig richtig! Es gibt übrigens auch ein Totschlagargument in Richtung der Gegner der anonymen Diskussion: Die Wahlen. Oder werden nach Wahlen etwa Listen veröffentlicht, auf denen steht, wer was gewählt hat? Aber vielleicht sollte man das Wahlrecht entsprechend ändern damit sich keiner mehr traut, Parteien abseits des Mainstreams zu wählen :wink:

  32. Detlef Alsbach sagt:

    #30 Argutus 

    Wie gesagt, Ausreden gibt es viele. Und jeder hat seine Gründe.

  33. Indianerjones sagt:

    #25 Detlef

    Ich meinte da allgemein Linke im Net, nicht bei PI. :nerd:

  34. Detlef Alsbach sagt:

    #33 Indianerjones  

    Aha, aber bei einigen Kommentatoren bei PI ist es auch so, die kennen sich untereinander.

  35. Fred sagt:

    PI ist kein Medium für allgemeine Information, PI will trotzig über das berichten, was die MSM absichtlich unter dem Vorwand eines verlogenen Kodexes vertuschen.

    PI ist darüber hinaus ein Reservat für Biodeutsche, Christen und Wertkonservative, die sonst aufgrund der Schweigespirale nirgends mehr Freude daran haben, ihre Meinung zu sagen. Überall sonst sind sie es, die ausgegrenzt und angefeindet werden.

    Was ist schlecht daran, wenn Leute, die meist aus der "gesunden Mitte der Gesellschaft" kommen, irgendwo unter sich sein wollen? Darüber hinaus hat PI nicht den Anspruch und die Ressourcen wie z.B. der perfide SPIEGEL, den Eindruck eines "Alleinmediums" zu vermitteln. SPIEGEL-Leser sind wesentlich mehr in Gefahr in ein einseitiges Weltbild abzudriften, als PI-Leser, die nur auf der Suche nach "Komplementärinformation" sind.

    Ansonsten braucht man sich nur die Kommentarspalten der Zeitungen anzuschauen, was da zu populistischen Themen alles abgelassen (und meist auch geduldet) wird… Das explizit PI vorzuwerfen ist mit Verlaub heuchlerisch…

  36. Argutus sagt:

    #31 KDL am 29. Oktober 2011 um 16:40

    Aber vielleicht sollte man das Wahlrecht entsprechend ändern damit sich keiner mehr traut, Parteien abseits des Mainstreams zu wählen

    Die Nazis haben (beispielsweise bei der nachträglichen Abstimmung über den schon erfolgten Anschluß Österreichs) das Wahlrecht dahingehend unterlaufen, daß sie die Wähler durch Einschüchterung davon abhielten die Wahlzellen zu benützen. Entsprechend sah dann auch das Ergebnis aus.

    Nur eine Diktatur kann ein Interesse daran haben, daß es keine geheimen Wahlen und keine Anonymität im Internet gibt. Deshalb sollte man in diesem Punkt keinen Millimeter nachgeben.

  37. smartshooter sagt:

    Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

    Es gibt hochqualitative Artikel und blitzgescheite Kommentare auf PI, leider viel zu wenige, bzw. wenn, werden sie durch Kewilismus und pöbelnde Kommentare entwertet. 

    Für mich war PI damals die Initialzündung, vor – ich weiß garnicht mehr wievielen – Jahren. Erst dort habe ich gemerkt, daß ich nicht alleine bin mit meinen Eindrücken und Befürchtungen, und daß alles noch sehr viel schlimmer ist als ich dachte. Der Einstieg ins Thema war dann der Minority Report, der auf PI verlinkt war.

    Nein, wohl gefühlt habe ich mich dort nie. Alleine ständig mitzuerleben, wie die hellsten Köpfe weggemobbt wurden, von der christlichen Meute, das hat mich arg frustrieret.

    Manche selten dämliche, oder menschlich unterirdische Kommentare waren sicher von U-Booten. Dazu sind die einfach viel zu schnell anderswo aufgetaucht. Aber, und das muß man auch zugeben, wurden in den Artikeln die niedrigsten Instinkte oft mit voller Absicht angesprochen. Nach dem Motto "Der da wars, hier ist seine Maildressse… " Und manche Artikel waren solche Aufreger, daß die Leute ihre Wut im Kommentarbereich austobten, die Kommentare im Kontext zwar verständlich waren, aber einzeln herausgepflückt einen ganz üblen Eindruck vermittelten.

    Die Frage ist doch einfach, ob derartige Meinungsäußerungen strafrechtlich relevant sind. Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Ich hätte nie gedacht, daß man in Deutschland für Propaganda.- bzw. Meinungsdelikte in den Knast geht. Das geht aber ganz fix, sobald man z.B. den Holocaust in Frage stellt, bzw. fragt wieviele es nun nachweislich waren, etc. Horst Mahler hat dafür 6 Jahre gefangen. Egal was man von dem hält, erstaunlich ist das Strafmaß in Relation zu den Kopftretern und U-Bahn Schlägern allemal.

    Deshalb mag ich mir über PI kein abschließendes Urteil erlauben. Ich habe mich dort abgemeldet, obwohl ich nicht gesperrt oder unter Moderation war. Aber ich schau mir gelegentlich an welche Artikel interessant sein könnten, und nur die lese ich.  

  38. Detlef Alsbach sagt:

    Um mal die sprachlichen Mängel meinerseits auszuräumen: ich habe mich an den Kommentatoren von PI orientiert, offensichtlich verstehen die das besser als eine andere Ausdrucksweise. Hier mal ein paar Beispiele für einen “guten“ Stil:

    Wenn die westlichen Frauen noch immer nicht begriffen haben, wie gefährlich es ist sich mit einem Moslem einzulassen, dann ist denen auch nicht mehr zu helfen. Wahrscheinlich ist es tatsächlich so, DUMME sterben niemals aus. Wer mit dem Feuer spielt, kommt meist darin um.

    Doch der Inhaber wehrte sich gegen die Räuber und schlug offenbar dem einen ins Gesicht, dem anderen soll er mit einem Obstmesser zweimal ins Gesäß gestochen haben.

    Zweimal das Messer in den Arsch gerammt! Das ist ja wie im Kino! Mein Tag ist gerettet.

    Mir tut es leid für die junge Frau und ihre kleine Tochter, trotzdem gilt der Satz: Wer sich in Gefahr (sprich: Muselmanen-Gatte) begibt kommt darin um.

    In dem Artikel ging es um eine Frau, die ermordet worden ist. Aber sicherlich finden die Islamhasser diesen Stil gut. Ich nicht, er ist menschenverachtend.

    Schlimm finde ich, dass wohl die meisten PI- Besucher, wie jemand schrieb, den Islam verachten. Ich verachte den Islam nicht, auf keinen Fall. Ich verachte allerdings die negativen Auswirkungen des Islam, ich verachte die Islamisierung und ich verachte die Politiker, die das zulassen. Doch die Menschen, die dem Islam zugehörig sind, zu verachten ist geradezu grotesk. Nicht jeder Moslem ist ein Islamist, es gibt große Unterschiede. Aber diese Art der Verallgemeinerung ist mehr als üblich. Viele Kritiker des Islam beschimpfen Moslems, dass sie dauernd in einer unverschämten Weise Forderungen stellen und diese auch noch erfüllt bekommen. Nicht die Forderer sind die Dummen, sondern die, die die Forderungen erfüllen. Die Menschen, die hierher kommen und die Hand aufhalten, sind doch nicht die Dummen, sondern die, die bezahlen. Und leider nur allzu oft bereitwillig. Ich verachte die negativen Auswirkungen des Islam, weil dort oftmals Frauen unterdrückt werden. Wenn es eine Gleichberechtigung geben würde, hätte ich nichts gegen den Islam, aber so wie er angewendet wird, habe ich etwas dagegen. Wie gesagt gegen die negativen Auswüchse.

    Lächerlich ist es, meinen Aufsatz als eine Kampagne gegen rechte Seiten zu bezeichnen. Wer mich kennt oder sich ein wenig Arbeit macht, wird Lügen gestraft. Aber grundsätzlich ist es so, dass wenn jemand Kritik übt gegen die Vertreter von Rechts, er links sein muss und umgekehrt. Die Ansichtsweise belastet mich nicht sonderlich.

    Warum sollte ich die kollektive Kritik an die anonymen Hetzer zurücknehmen, dazu besteht gar kein Anlass. Im Gegenteil, gerne wiederhole ich sie noch einmal. Nur derjenige, der sich selber als Hetzer sieht, reagiert darauf. Andere anonyme Nutzer sind doch gar nicht angesprochen. Grundsätzlich finde ich die Anonymität nicht richtig, denn warum sollte man seine Meinung nicht vortragen.  Ich habe mal vor Jahren eine Umfrage in einer Uni nach einer Bundestagswahl gemacht, wer was gewählt hat. Komisch, niemand hatte  etwas gewählt, zumindest wollte es keiner sagen. Warum nicht, Angst vor der eigenen Meinung? Die anonymen Schreiber versuchen ständig, andere zu belehren. Sieht man doch jetzt wieder. Aber auch das ist nicht neu.

    Als ich in die Öffentlichkeit gegangen bin, musste ich einen wirtschaftlich hohen Preis dafür bezahlen, aber das war ich bereit zu zahlen. Wenn Menschen anonym ihre Meinung zu einem Thema publizieren, ist das soweit in Ordnung, wen nicht jemand angegriffen oder diffamiert wird. Ich führe nicht gerne Diskussionen mit Anonymen.

    Göbbels ist für mich die Ausgeburt des Bösen, egal ob mit scheinbarer Intelligenz oder einfach nur, weil er einen Sprung in der Schüssel hat. Aber toll, wie er mit seiner “Intelligenz“ seine Kinder hat umbringen lassen, wie er Menschen in die Gaskammern geschickt hat, wie Schwachsinnige totgefoltert worden sind und wie er Deutschland geopfert hat. Dann lieber Dumme.

    Intelligenz setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, wenn man der einschlägigen Literatur und Brockhaus glauben schenkt. Aber wie so oft im Leben möchten die scheinbar Intelligenten und die Intellektuellen unter sich sein, eine Elite. Bloss keinen rankommen lassen.  Das Beispiel mit dem Sunnyboy ist mehr etwas für die Menschen, die sich gerne über andere stellen und Angst haben, dass auch andere Schwachsinnige aufschließen könnten.

    Wissen bloggt ist eine sehr interessante Seite, die ich auch für meine Arbeit verwenden kann, aber hüben wie drüben gibt es Leute, für die ist Toleranz ein Fremdwort.  

  39. Ein Teil von jener Kraft sagt:

    Man sollte von PI-News vielleicht einfach nicht zu viel erwarten. Dem Namen nach hat die Seite zum Ziel, politisch inkorrekte Nachrichten zu veröffentlichen. Und es liegt in der Natur der Sache, dass die Nachrichten welche dort erscheinen, Leserschaft aus verschiedenen Milieus anziehen.  

  40. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #38 Detlef Alsbach am 29. Oktober 2011 um 20:25 

    Schlimm finde ich, dass wohl die meisten PI- Besucher, wie jemand schrieb, den Islam verachten. Ich verachte den Islam nicht, auf keinen Fall. Ich verachte allerdings die negativen Auswirkungen des Islam, ich verachte die Islamisierung und ich verachte die Politiker, die das zulassen. Doch die Menschen, die dem Islam zugehörig sind, zu verachten ist geradezu grotesk. Nicht jeder Moslem ist ein Islamist, es gibt große Unterschiede.

    Die sogenannten "negativen" Auswirkungen des Islam von Islam selbst zu trennen, scheint mir einigermaßen schwierig. Darüber, dass viele Moslems ihren Glauben ebensowenig ernst nehmen wie viele Christen den ihren, kann man ja nur froh sein. Dennoch ist der Islam an sich eine potentiell gefährliche Ideologie, wie man jeden Tag in der Zeitung lesen kann.

    Die Menschen, die hierher kommen und die Hand aufhalten, sind doch nicht die Dummen, sondern die, die bezahlen. Und leider nur allzu oft bereitwillig.

    Oho – wer hierherkommt und Forderungen stellt hat das "survival of the fittest" offenbar begriffen. Das ist also normal. Und normal dann eben offenbar auch, denen nichts zu bezahlen, die die Hand aufhalten? Mit wäre wohler, die Handaufhalter kämen gernicht erst hierher.

    Ich verachte die negativen Auswirkungen des Islam, weil dort oftmals Frauen unterdrückt werden. Wenn es eine Gleichberechtigung geben würde, hätte ich nichts gegen den Islam, aber so wie er angewendet wird, habe ich etwas dagegen. Wie gesagt gegen die negativen Auswüchse.

    Sorry, dass sich viele Leute hier ihr Christentum nach Gefallen aus bestimmten Versatzstücken zusammenschnitzen, das kennt man ja inzwischen. Aber das das auch beim Islam geht? Es gibt da eben keine Gleichberechtigung der Frauen – zum Beispiel. Das sind keine negativen Auswüchse, sondern Wesenskern.

    Aber grundsätzlich ist es so, dass wenn jemand Kritik übt gegen die Vertreter von Rechts, er links sein muss und umgekehrt. Die Ansichtsweise belastet mich nicht sonderlich.

    Die Welt kennt mehr Nuancen als schwarz und weiß oder links und rechts. Als "Mittlerer" z.B. kann ich beide kritisieren – bin ich dann ein Rechter für den Linken und ein Linker für den Rechten? Bei PI scheint das allerdings manchmal so zu sein.

    Grundsätzlich finde ich die Anonymität nicht richtig, denn warum sollte man seine Meinung nicht vortragen.

    Grundsätzlich o.k., rein theoretisch und wenn das Blogthema sachlich und harmlos ist. In der Praxis kann es gefährlich oder zumindest unangenehm sein, unter Klarnamen zu schreiben. In politischen oder religionskritischen Blogs ist Anonymität reiner Selbsterhaltungstrieb.

    Als ich in die Öffentlichkeit gegangen bin, musste ich einen wirtschaftlich hohen Preis dafür bezahlen, aber das war ich bereit zu zahlen.

    Das ist dann quasi Ihr Privatvergnügen. Nicht jeder will das aus guten Gründen tun, weil er nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Familie verantwortlich ist..

    Aber wie so oft im Leben möchten die scheinbar Intelligenten und die Intellektuellen unter sich sein, eine Elite. Bloss keinen rankommen lassen.  Das Beispiel mit dem Sunnyboy ist mehr etwas für die Menschen, die sich gerne über andere stellen und Angst haben, dass auch andere Schwachsinnige aufschließen könnten.

    Eigentlich ist diese Betrachtung solange irrelevant, wie jemand in einer Diskussion sich für andere verständlich ausdrückt und nicht unleidlich oder destruktiv wird. So kann jeder bei Diskussionen mitmachen. Dazu bedarf es keiner Super-Intelligenz, sondern nur eines gewissen Standards und vielleicht ein wenig Mühe. Das kann so ziemlich jeder.

  41. Detlef Alsbach sagt:

    Halt wie bei PI

  42. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #41 Detlef Alsbach am 29. Oktober 2011 um 23:36 = Halt wie bei PI

    Sehr geehrter Herr Alsbach – damit wollen Sie doch etwas bestimmtes sagen? So spartanisch verkürzt ist es allerdings etwas geheimnisvoll.

  43. Indianerjones sagt:

    #41 Detlef

    Ich nehme es halt so bei PI, was lesenswert ist, lese ich, das was mich nicht interessiert halt eben nicht, bei sorgfältigen Suchen ( auswählen),findet man aber immer was evident verwertbares, im Gegensatz ,von so mancher " Journalistenhure", die echt nur nach "Parteiprogramm" handeln, denn das eigenständige agieren haben dort schon Viele verloren…[..]:nerd:

  44. emporda sagt:

    @ilex

    Aber wie so oft im Leben möchten die scheinbar Intelligenten und die Intellektuellen unter sich sein, eine Elite.

    ——–

    Das sind überzogene Kriterien. Gläubige welcher Religion auch immer sind geistig einfach gestrickt, haben nach soziologischen Studien erheblich geringere IQ-Werte und rekruiteren sich generell aus den untersten Schichten der Gesellschaft.

    Ich habe nichts davon meine Zeit irgendwo mit jemanden zu verbringen, desssen Verstand auf dem Niveau der Bild-Zeitung eingefroren ist. Dieser ganze Quatsch mit Saufen, Huren, Macho-Gehabe, Wunderheilung, Besitzprahlerei usw. interessiert mich nicht.

    Es ist deutlich zu unterscheiden zwischen Intelligenz und Bildung. Intelligenz ist die mögliche Leistungsfähigkeit des Denkapparates, ob und in welchem Umfang sie genutzt wird ist eine Frage der Bildung. Das ist wie beim tollen Superauto mit einem 600 PS Motor, obwohl nur max 100 PS gebraucht werden, da mehr wie 120 km/h nirgendwo erlaubt sind. Die Leistung des Autos ist krankes Macho-Gehabe zur Kompensation von Minderwertigkeiten

    Ich hatte mit "Wissenschaftlern" zu tun, die haben studiert, hatten im Schreibtisch ihre Heiligenbildchen und die Bibel liegen und sind alle Nase lang in die Kirche gerannt. Sie kannten sie bestens aus in dem "Irrgarten" ihrer beruflichen Aufgabe/Fachgebiet, aber zu einem Gedanden oder Geistesblitz über die Grenzen hinaus reichte es nicht.

  45. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #44 emporda am 30. Oktober 2011 um 05:55

    Nun haben Sie zwar nicht mich zitiert, sondern den Herrn Alsbach, den ich nur zitierte. Wenn sich jemand ohne viel Bildung auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert, dann mag er in der Tat von Rest der Welt wenig Ahnung haben. Zumeist ist aber der, der gedanklich sein Fachgebiet durchdringt, auch fähig, sich über andere Themen vernünftige Gedanken zu machen. Wenn er denn sich dazu aufrafft.

    Dass sich Gläubige allerdings nur aus den untersten Schichten der Gesellschaft rekrutieren, ist aber vermutlich eben nur eine Vermutung. Wir sollten uns vor intellektuellem Hochmut schützen.

    Das ist wie beim tollen Superauto mit einem 600 PS Motor (Intelligenz), obwohl nur max 100 PS (Bildung) gebraucht werden, da mehr wie 120 km/h nirgendwo erlaubt sind. Die Leistung des Autos ist krankes Macho-Gehabe zur Kompensation von Minderwertigkeiten

    Leistet dieser Vergleich wirklich das, was Sie sagen wollen?  :wink:

  46. Abu Sheitan sagt:

    # Detlef Alsbach

    Die von Ihnen zitierten PI-Kommentare halte ich weder für kritikwürdig noch für unzutreffend. Wenn ich lese, dass sich ein unbescholtener Bürger nicht ausrauben oder in's Koma treten lässt, sondern sich seiner Haut wehrt, verspüre ich eine gewisse Befriedigung. Als ich vor Jahren von 3 Angreifern hinterrücks zu Boden geworfen und zusammengetreten wurde, hatte ich leider keine Gelegenheit mehr , mich zu wehren, sondern konnte nur um Hilfe rufen.          Wenn ich lese, dass ein Angreifer mit einem Obstmesser ( kein Lebkuchenmesser!) in den Hintern gestochen wurde, ist mir das ein innerer Reichsparteitag und erfüllt mich mit klammheimlicher Schadenfreude.

    Mein Gott, bin ich primitiv, nazi und sozial unintelligent! :-(

    Und außerdem verachte ich auch noch den Islam, wie alle Verdummungs-, Hass-, und Unterdrückungs-Ideologien!

  47. Argutus sagt:

    #46 Abu Sheitan am 30. Oktober 2011 um 11:04

    Mein Gott, bin ich primitiv, nazi und sozial unintelligent!

    Aus dem Blickwinkel der Psychologie würde ich das eine emotional gesunde Reaktion nennen.

    P. S.: Offenbar ist WordPress mit dem Ende der Sommerzeit überfordert.

  48. Firithfenion sagt:

    #46 Abu Sheitan am 30. Oktober 2011 um 11:04
    Die von Ihnen zitierten PI-Kommentare halte ich weder für kritikwürdig noch für unzutreffend. Wenn ich lese, dass sich ein unbescholtener Bürger nicht ausrauben oder in's Koma treten lässt, sondern sich seiner Haut wehrt, verspüre ich eine gewisse Befriedigung.

    Ja dazu liegt mir auch etwas auf der Zunge. Die Kommentare bei PI mögen oft grobschlächtig sein, aber ich habe nicht den Eindruck, das es sich dabei in der Mehrzahl um echte "Hasser" handelt, sondern das es Frustkommentare sind, die von Leuten kommen die mehrheitlich in Großstädten mit Problembezirken leben und persönlich unangenehme Erfahrungen gemacht haben. Das müssen nicht immer körperliche Angriffe sein, schon wenn man in den öffentlichen Verkehrsmitteln von jugendlichen "mit Migrationshintergrund" angepöbelt und höhnisch verspottet wird, reicht das aus um einen die ganze Woche zu versauen. Wo soll so jemand hingehen und seinen Frust ablassen? In einer solchen Situation hat man keine Lust eine nüchterne und sachliche Analyse über die Ursachen religiös-kultureller Konflikte zu schreiben, sondern da lässt man etwas verbale Wut ab. Für solche Frustreaktionen ist PI dann das zur Zeit geeignetste Auffangbecken. Wie schon Wilhelm Busch so richtig sagte:

    Des Menschen Witz sehr schnell vergeht,
    Wenn er in großen Zorn gerät:
    Im Zorne redet leicht der Mann,
    Das schlimmste was er reden kann

  49. Rechtspopulist sagt:

    #2Detlef Alsbach am 29. Oktober 2011 um 01:07

    "Die sprachlichen Mängel gefallen mir auch nicht, aber genau so wird gedacht. Wer sich den Beitrag auf PI von gestern über Westerwelle ansieht, wie ein Schwuler diffamiert wird, weiß was ich meine."
     
    "Kewils" Stil ist fast aussschließlich fragwürdig, wobei es gerade in diesem Artikel darum geht, ob denn der Begriff des "Ehemanns" angemessen ist.
    Und da denke ich mal, dass er es nicht ist. 
    Dass auf PI gerne mal gegen Zürken als solche und gegen jeden x-beliebigen Moslem gewettert wird, macht den Lasden in der Tat nicht besser.
     
    Mich hat zudem immer diese seltsame freikirchlich orientierte Form des Glaubens dort genervt.  Mal ist man allerdings auch pro katholische Kirche, dann ist mal wieder evangelikal oder sonstwas.
    Insgesamt hat man sich selbst der Ernstnehmbarkeit weitestgehend beraubt.
    Dazu wäre eine weit differenziertere Sichtweise nötig.

  50. Rechtspopulist sagt:

    "Schlimm finde ich, dass wohl die meisten PI- Besucher, wie jemand schrieb, den Islam verachten. Ich verachte den Islam nicht, auf keinen Fall. Ich verachte allerdings die negativen Auswirkungen des Islam, ich verachte die Islamisierung und ich verachte die Politiker, die das zulassen."

    Was ist der Unterschied zwischen dem Islam und dessen "Auswirkungen"?

  51. Rationalist64 sagt:

    Jetzt auch ich in Arkadien ….., pardon bei WB.

    Zur kurzen Vorstellung: Ich bin letzten Dezember eher durch Zufall beim Internet-Surfen auf der PI-Seite gelandet. Jemand hat das mal gut formuliert, ich weiß nicht mehr wer, auch ich kam mir vor wie ein ehemaliger DDR-Bürger, der zum ersten Mal Westfernsehen eingeschaltet hat. Hatte ich bis dahin ein eher diffuses Unbehagen gegenüber dem Islam und der unkomtrollierten Massen-Immigration empfunden, wurde dies auch durch die weiterführenden Links bei PI auf eine theoretische Basis gestellt. Auch wurde mir erst klar, in welchem Ausmaß die Öffentlichkeit durch die Berichterstattung der MSM manipuiert wird und informationen unterdrückt werden.

    Nach einer Weile macht sich jedoch ein gewisses Unbehagen breit über das doch oft sehr niedrige Niveau nicht nur einiger weniger Kommentare, die einfach nur hasserfüllt, geifernd, beleidigend und geistlos sind. Hinzu kam dann noch der unsägliche Autor "Kewil", in meinen Augen der Inbegriff des Anti-Intellektualismus. Hinzu kamen die in regelmäßigen Abständen erscheinenden Beiträge zum Thema "Christentum und Atheismus", in denen Atheisten und Agnostiker regelmäßig angegriffen, herabgesetzt und aus dem Spektrum der Islamkritik ausgegrenzt werden. (Lässt sich durch andere Reizthemen wie Homosexualität oder Abtreibung erweitern.) Als jemand, der sich den Werten der Aufklärung und – wie mein Nickname schon sagt – Vernunft verpflichtet fühlt, bekam ich immer mehr den Eindruck, mich bei PI in den "falschen" Kreisen zu bewegen. Den endgültigen Ausschlag, mich von PI abzuwenden, gab dann die große Zensurwelle im Zusammenhang mit der Kritik am dilettantischen Wahlkampf und dem fragwürdigen Finanzgebaren bei der Partei "Die Freiheit".

    Aus den dort gemachten Erfahrungen heraus stelle ich hier folgende Thesen zur Diskussion:

    1. Bei PI bleibt kein Kommentar stehen, wenn die Betreiber das nicht wollen. (Bei den Behauptungen, man habe menschenverachtende, beleidigende Kommentare nur "übersehen" oder "Zeitmangel" nicht moderieren können, handelt es sich um eine Ausrede.)

    2. Das niedrige Niveau im Kommentarbereich von PI ist von den Betreibern gewollt.

    Es gibt die Meinung der PI-Betreiber wieder. Durch Nicht-Löschen und Stehenlassen solcher Komentare soll ein Pöbelpublikum angezogen werden. Dieses Publikum lässt man dann für sich schreiben, um sich im Hinblick auf die Straftatbestände der Beleidigung und Volksverhetzung unangreifbar zu machen.

    ARE: Et in Arcadia tu … Willkommen auf WB!

  52. Frank Berghaus sagt:

    #51 Rationalist64 am 30. Oktober 2011 um 18:00

    Nachdem ich dich schon des längeren beobachtet habe, war ich erfreut, deine Registrierung und nunmehr deinen ersten Kommentar zu lesen.

    Herzlich Willkommen bei WB (Arkadien?…nun ja) :-)

  53. Argutus sagt:

    #49 Rechtspopulist am 30. Oktober 2011 um 16:35

    "Kewils" Stil ist fast aussschließlich fragwürdig, wobei es gerade in diesem Artikel darum geht, ob denn der Begriff des "Ehemanns" angemessen ist. Und da denke ich mal, dass er es nicht ist.

    Dieser Ausdruck ist nicht korrekt, das stimmt. Sich darüber aufzuregen ist aber einfach lächerlich und kindisch. Genausogut könnte man sich über den Ausdruck "Freiheitstatue" ("statue of liberty") aufregen, weil die streng genommen anders heißt. Warum sollte man außerhalb der Justiz unbedingt die rechtlichen Fachbegriffe verwenden?

  54. Detlef Alsbach sagt:

    Na endlich, ich dachte schon, dass ich es bei Euch nicht hinbekomme. Aber auch diesmal hat die Ausdauer sich gelohnt. Ich komme gleich auf des Pudels Kern, dann könnt Ihr Euch aufregen, mich beschimpfen und natürlich alles in Abrede stellen, könnt mit Euren lächerlichen Erklärungsversuchen darlegen, dass es nicht so ist. Ich versichere Euch: es ist so. Wer Göbbels als einen intelligenten Mann bezeichnet, steht auf der gleichen Ebene wie dieses zum Glück tote Stück Dreck, der sich einer gerechten Strafe entzogen hat, weil er ein Feigling war. Ebenso wie dieser Hasenschartenträger.

    Als ich das erste Mal auf Eure Seite gestoßen bin, hatte ich zuerst den Eindruck, dass diese seriös ist. Allerdings stimmten die Artikel nicht zu dieser scheinbaren Seriosität. Nachdem ich dann die Kommentare gelesen habe, wusste ich, dass jeder Artikelschreiber mindestens Politologe, Astronom, Astrologe, Physiker, Mathematiker, Theologe und wer weiß was sonst noch sein muss bzw. wollte. Toleranz oder Akzeptanz gibt es bei Euch nicht. Entweder die Kommentatoren stimmen irgendwann zu oder man schreibt so lange einen Mist, bis der Kommentator müde geworden ist. Hier wird erwartet, dass man sich der Meinung anschließt, es wird immer der Eindruck vermittelt, dass die Autoren das Wissen haben, dabei sind das auch immer wieder nur Mutmaßungen oder einfach nur die eigene Meinung. Beispiele gibt es genug.

    Ich habe mich anfangs gefragt, warum dieser Artikel, der doch die Kommentatoren von PI, also die anonymen Hetzer und Demagogen von PI angreift, veröffentlicht wird. Die Antwort ist aber klar, denn nun konnte man zeigen, dass andere die Demagogen sind, das lenkt ab. Mit dem Artikel von mir schien nun Wissen bloggt besser dazustehen. Vielleicht wäre das auch so, aber dann kam doch noch die Wahrheit zum Vorschein. Zum Glück für mich, denn ansonsten hätte ich mich getäuscht und umsonst gearbeitet.

    Für mich kommt auf dieser wie auf vielen anderen Seiten der Hass auf den Islam voll zum Tragen. Und nicht nur auf den Islam, dass hätte ich vielleicht noch dulden können, sondern auch noch auf die Menschen, die dem Islam in irgend einer Weise angehören. Und genau das ist absolutes rechtsextremes Denken. Mich würden Verbindungen zur absoluten rechtsextremen Szene nicht wundern, wer sich so äußert, braucht sich nicht zu wundern, dass man das denkt. Man muss es einfach denken.

    Der eine Satz ist entscheidend: Mit wäre wohler, die Handaufhalter kämen gar nicht erst hierher.

    Von Euch wird nicht erwähnt, dass der wahre Schuldige der Staat ist mit seinen krankhaften Vertretern, sondern es müssen die Schuld haben, die hierher kommen und sich auf unsere Gesetze berufen. Die Geber sind an der Misere Schuld, nicht die Nehmer.

    Grundsätzlich wird bei den Islamhassern immer der Islam als Ideologie dargestellt. Weil man es so haben will. In Deutschland möchte man den Islam nicht. Die wahren Gründe bleiben aber immer unerwähnt.

    Klar habt Ihr Angst, aus der Anonymität zu kommen, denn bei solchem Gedankengut hätte ich auch Angst. Hat man eine differenzierte objektive Meinung, geschieht keinem etwas. Erst dann, wenn man den Unschuldigen zu Unrecht Vorwürfe macht. Ihr sollte unbedingt Ulfkotte und Broder lesen, dann wisst Ihr, warum die nichts mit Euch zu tun haben wollen.

    Der Unterschied zu PI ist, dass bei PI die Kommentatoren die hasserfüllten Demagogen sind. Klar erweckt ein Kewil eher den Anschein, dass er ein irreparables Schädel- Hirn- Trauma hat. Und einige Mitpatienten stimmen die selbe Melodie an. Doch bei Wissen blogg sind es weniger die Kommentatoren. Ihr lasst den Klugscheißer, den Besserwisser und den Lehrer heraus hängen. Immer und zu jeder Gelegenheit, nix Toleranz. Ihr seid die typischen einfältigen Fingerzeiger, wie so oft.

    Des Pudels Kern ist, ich habe erreicht, dass auch Ihr aus der Deckung gekommen seid und einmal Rückgrat gezeigt habt und gesagt habt, was Ihr wirklich denkt und wo Ihr steht.

    Viel Spaß beim Ärgern und Beschimpfen, ich habe fertig! 

  55. Frank Berghaus sagt:

    #54 Detlef Alsbach am 30. Oktober 2011 um 19:27

    Weniger mit deinem Artikel als mit deinen Kommentaren hast du dich eindeutig disqualifiziert. Wir werden uns in Zukunft genau anschauen müssen, was du so von dir gibst.

    Schade, es gibt eben auch misslungene Experimente.

    Unqualifizierte Beschimpfungen von Mitkommentatoren werden wir jedenfalls nicht dulden.

  56. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #54 Detlef Alsbach am 30. Oktober 2011 um 19:27

    Für mich kommt auf dieser wie auf vielen anderen Seiten der Hass auf den Islam voll zum Tragen. Und nicht nur auf den Islam, dass hätte ich vielleicht noch dulden können, sondern auch noch auf die Menschen, die dem Islam in irgend einer Weise angehören.

    Offensichtlich haben Sie noch nicht gemerkt, dass es nicht um den Hass auf den Islam geht, sondern sich vorzusehen vor einer Ideologie, die durch ihr schieres Dasein und ihre Ausbreitung jede andere Gesellschaftsform erwürgt.

    Und genau das ist absolutes rechtsextremes Denken.

    Sich vor dem Islam vorzusehen ist reiner Selbsterhaltungstrieb. Wenn das "rechtsextrem" ist,dann ist es wohl ein großer Teil der Bevölkerung.

    Mich würden Verbindungen zur absoluten rechtsextremen Szene nicht wundern, wer sich so äußert, braucht sich nicht zu wundern, dass man das denkt. Man muss es einfach denken.

    Die fehlende Logik dieser Sätze fällt Ihnen vielleicht in einer stillen Stunde doch noch auf.

    Der eine Satz ist entscheidend: Mit wäre wohler, die Handaufhalter kämen gar nicht erst hierher.

    Von Euch wird nicht erwähnt, dass der wahre Schuldige der Staat ist mit seinen krankhaften Vertretern, sondern es müssen die Schuld haben, die hierher kommen und sich auf unsere Gesetze berufen. Die Geber sind an der Misere Schuld, nicht die Nehmer.

    Ihr Argument ist echt das Letzte: Wer hier ankommt, von dem nimmt man erst einmal das Gute im Menschen an – er braucht vielleicht Asyl und man muss ihm helfen. Das ist eine sehr menschnefreundliche Einstellung der Europäer. Dass von denen, die hier ankommen, der größte Teil sich betrügerisch auf unsere Gesetze beruft, ist der eigentliche Skandal. Wie Sie die Sache geradezu verdrehen, ist schon absurd.

    Grundsätzlich wird bei den Islamhassern immer der Islam als Ideologie dargestellt. Weil man es so haben will. In Deutschland möchte man den Islam nicht. Die wahren Gründe bleiben aber immer unerwähnt.

    Die waren Gründe werden hier deutlich genannt. Aber das passt Ihnen ja auch nicht. Im Übrigen: Wer mag schon den Islam? – Nur die Islamer.

  57. Argutus sagt:

    #54 Detlef Alsbach am 30. Oktober 2011 um 19:27

    Der eine Satz ist entscheidend: Mit wäre wohler, die Handaufhalter kämen gar nicht erst hierher.

    Da du diese Einstellung offenbar nicht teilst, habe ich eine gute Nachricht für dich: Die Zahl der Handaufhalter wird noch beträchtlich steigen … :-)

    Was den Rest deines Postings betrifft, so erübrigt sich jeder inhaltliche Kommentar. Technisch sei jedoch erwähnt, daß du ab jetzt unter Moderation stehst.

  58. Argutus sagt:

    #55 Frank Berghaus am 30. Oktober 2011 um 19:42

    Schade, es gibt eben auch misslungene Experimente.

    No experiment ever is a complete failure – it can always serve as a bad example. :-)

    WiM: Danke! Ach wie mich das doch aufbaut :-)

  59. Saejerlaenner sagt:

    Habt ihr eigentlich je den Namen Detlef Alsbach gegoogelt, bevor ihr "ihm" hier eine Plattform geboten habt? Dieser Senf jedenfalls riecht ein bißchen nach Näher, aber da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kenne sie nicht alle.

    Eins scheint klar zu sein: Ersiees hat sich ne Menge Mühe gemacht, hier auf den Busch zu klopfen und dann sein "Fazit" zu ziehen. Der erste, der es erkannt hat, war #16 KDL.

  60. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #59 Saejerlaenner am 30. Oktober 2011 um 21:31 = Habt ihr eigentlich je den Namen Detlef Alsbach gegoogelt, bevor ihr "ihm" hier eine Plattform geboten habt? Dieser Senf jedenfalls riecht ein bißchen nach Näher, aber da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kenne sie nicht alle.

    Nun weiß inzwischen jeder, was für ein jemand Detlev Alsbach ist, der Klarnamenfreund. Jeden vorher durchzugoogeln wäre ja quasi wie eine Art Radikalenerlaß. Eigentlich muß eine Person hier durch den Text wirken, den er hier schreibt. Dieser Mensch hat sich hier nicht positiv dargestellt – es fällt auf ihn zurück.

    Eins scheint klar zu sein: Ersiees hat sich ne Menge Mühe gemacht, ….

    Das verwundert mich immer, welche Mühe sich Einschmuggler machen: Manche begnügen sich mit zwei oder drei ersten unauffälligen Kommentaren, um durch die Anfangsmoderation zu kommen und sich erst dann destruktiv zu betätigen. Aber erst einen Artikel zu schreiben – in der Tat einige Mühe, wenn man das so sieht.

  61. smartshooter sagt:

    Allerdings hätte ein Blick in Google gereicht!

     

  62. Indianerjones sagt:

    Egal, das mit Detlev A., denn nur die Guten, haben solche Art von "Kritikern".:nerd:

  63. ilex (E. Ahrens) sagt:

    #61 smartshooter am 30. Oktober 2011 um 22:48 = Allerdings hätte ein Blick in Google gereicht!

    Du erscheinst da zuerst auf Seite 4, ich erst auf Seite 7. – nur mal testhalber.

    Und andererseits = Gebe jedem eine Chance. Reagiere, wenn er sie nicht nutzt. Mir persönlich widerstrebt, jemanden auf Verdacht nicht schreiben zu lassen, wenn das, was er schreibt, einigermaßen vernünftig ist. Wenn sich allerdings herausstellt, jemand pöbelt danach herum, dann muss er eben damit leben, dass seine Beiträge – wie Argutus schrieb – moderiert werden.

  64. pinetop sagt:

    Wenn eine politische Ideologie oder Religion Menschen in verschiedene Klassen einteilt, ist dies entsetzlich und erfordert konsequenten Widerstand. Wenn die nazistischen Verbrecher Menschen in eine Herrenklasse, in Sklavenvölker und Menschen, welchen das Menschsein abgesprochen wird, einteilten, so ist dies genauso verabscheuungswürdig wie das religiöse Pendant. Nach meinem Wissen unterteilt auch der Islam die Menschen in Rechtgläubige sonstige Menschen mit Buchreligion, die gnädigerweise als Menschen zweiter Klasse leben dürfen und richtige Ungläubige. Ein Mensch mit normalen Empfindungen kann hier nur Entsetzen verspüren. 

    Anders sieht es aus in der Beurteilung der einzelnen Menschen. Aber man kann hier einen einfachen Test machen und sich als echter Gottloser bekennen und dann sein Handeln von den Reaktionen abhängig machen.   

  65. pinetop sagt:

    "…stimmten die Artikel nicht zu dieser scheinbaren Seriosität." Diese Aussage ist auch nach einem längeren Nachdenken nicht zu verstehen. Der Kritiker sollte für Aufklärung sorgen.

    Und noch etwas: ich bin nicht tolerant gegenüber Nazis und gegenüber Menschen, die göttliches Recht über demokratisches Recht stellen. Da bin ich so intolerant wie Karl Popper, Thomas Mann oder Carlo Schmid.

  66. Argutus sagt:

    #65 pinetop am 31. Oktober 2011 um 17:48

    ich bin nicht tolerant gegenüber … Menschen, die göttliches Recht über demokratisches Recht stellen.

    Allein schon der Ausdruck "göttliches Recht" ist eine freche Anmaßung. Tatsächlich ist es ja nichts weiter als eine Sammlung von Vorschriften, die ein religiöser Klüngel gegen die Bedürfnisse der Menschen ersonnen hat, und die dann auch noch als Befehle einer frei erfundenen Phantasie-Figur namens Gott ausgegeben werden, deren Existenz bar jeder Logik und Plausibilität einfach so behauptet wird.

  67. Uwe Lehnert sagt:

    Ergänzend zum letzten Kommentar fällt mir ein bemerkenswerter Satz von dem französischen Dichter und Kunstkritiker Charles Baudelaire (1821-1867) ein: »Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal selbst zu existieren braucht.«

  68. Rechtspopulist sagt:

    #67Uwe Lehnert am 1. November 2011 um 23:19

    "Ergänzend zum letzten Kommentar fällt mir ein bemerkenswerter Satz von dem französischen Dichter und Kunstkritiker Charles Baudelaire (1821-1867) ein: »Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal selbst zu existieren braucht.«"
     
    Es herrscht ja gar kein Gott, sondern Idioten. :-)

  69. Uwe Lehnert sagt:

    #68 Rechtspopulist am 1. November 2011 um 23:35

    Das ist richtig, aber in der Phantasie dieser „Idioten“ existiert und herrscht er eben dadurch doch!

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