Zentraler theologischer Punkt des Christentums ist die Rechtfertigung des Menschen seiner Sünden wegen vor Gott. Welcher Sünden? Nun, der Gott des Alten Testamentes ist einer, der eher an Gehorsam als an Verehrung interessiert ist. Den Juden hat er vielfältige Regeln des Gehorsams gegen seine Gebote auferlegt, die als Bedingung für seinen Schutz der Juden quasi vertraglich vereinbart wurden. Immerhin hat sich Jahwe selbst verpflichtet, sich dann auch an diesen Vertrag zu halten, wenn es die Menschen tun. Der Gott des Islam ist da ja noch einen Schritt weiter gegangen und schwebt so ganz ohne Verpflichtung für die Menschen über den Wolken – die Unterworfenen sind allein von seinem Wohlwollen abhängig und nur die Todeskämpfer für den Glauben an ihn können einer jenseitigen Belohnung sicher sein.
Das Christentum nimmt hier eine Zwitterstellung ein. Die Übernahme der jüdischen Verpflichtung, sich an die Gebote Gottes zu halten, macht den Menschen sündig quasi seit Eva den verbotenen Apfel aß und auch Adam dazu verführte. Die Sünde gegen Gott ist nach christlicher Überzeugung der menschlichen Existenz immanent und vererbbar und jeder Mensch bedarf der Rechtfertigung und Erlösung. Die erlangt man – durch eine gößzügige Geste Gottes vor etwa 2000 Jahren veranlaßt – in dem man fest und vertrauensvoll daran glaubt, das Jesus die Sünden der Menschen durch seinen Tod an sich gezogen hat. Als Bonus wird dazu noch das ewige Leben versprochen.
Rechtfertigung ist also allein durch Glauben möglich. Gute Werke können zwar nicht schaden, bewirken allein aber nichts für die Gnade Gottes. Als dann die katholische Kirche auch noch auf die Idee kam, die Qual sündiger Seelen im Fegefeuer durch schlichte Geldzahlung abzulassen, riss in Wittenberg an der Elbe dem Theologieprofessor Martin Luther am Abend des 31.10.1517 der Geduldsfaden und er forderte mit 95 Thesen zur theologischen Diskussion über die Mißbräuche der katholoschen Amtskirche auf.
Nun – lediglich 41 Thesen wurden von der Kirche offiziell verdammt. Die anderen 54 Thesen wurden also sogleich mehr oder minder akzeptiert. Zum Widerruf seiner Ansichten am 18.4.1521 in Worms vor Kaiser und Reich aufgefordert blieb Luther bei seinen Thesen, da er – anders als etwa 100 Jahre vor ihm der Reformator Jan Hus – sich starker weltlicher Protektion sicher sein konnte. Er erklärte, bei seinen Ansichten bleiben zu wollen, wenn "nicht durch Zeugnisse der Schrift oder durch einleuchtende Vernunftgründe" ihm das Gegenteil bewiesen werden könne. Wobei bemerkenswert ist, dass er als Theologieprofessor immerhin einleuchtende Vernunftgründe als Wahrheitsbeweis zu akzeptieren bereit war. Damit folgte er den Ideen seiner gedanklichen Vorgänger an der Universität Paris, die mit ähnlichen Argumenten 250 Jahre zuvor schon die christliche Amtskirche in argumentative Bedrängnis gebracht hatten.
Es kam, wie es kommen musste, zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, die erst durch den Augsburger Religionsfrieden 1555 einigermaßen gezähmt wurden. Dadurch hat die Stadt Augsburg bis heute am 8. August einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag. Indes schwelte die theologische Auseinandersetzung über die Rechtfertigungslehre weiterhin zwischen Katholiken und Lutheranern.
Erst kaum 500 Jahre später einigte man sich auf einen Minimalkonsens. Symbolisch sowohl am 31. Oktober als auch in Augsburg schlossen Katholiken und Lutheraner 1999 eine Vereinbarung über die Rechtfertigungslehre. In diesem Text heißt es: „Wir bekennen gemeinsam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottes angewiesen ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit auf sein Heil hin. Das heißt, als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von sich aus Gott um Rettung zuzuwenden. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.“
Also nichts mit guten Werken und sonstigem. Der theologisch saubere Standpunkt Luthers hatte sich durchgesetzt. Das hätte die katholische Kirche auch schon beinahe 500 Jahre eher haben können und dann hätte es die protestantische Abspaltung wohl nicht gegeben. Selbst wenn diese Vereinbarung vom 31.10.1999 dem katholischen Laien relativ unbekannt ist – Papst Benedikt XVI kennt sie sehr wohl, war er doch um jene Zeit (seit 1981) der verantwortliche Mann für die Festlegung der katholischen Ideologielinie. Daher war er wohl auch bei seinem kürzlichen Besuch in Deutschland in Worten relativ sanft zu der lutheranischen Konkurrenz.
Nun wird man natürlich als Atheist auf dem Standpunkt stehen, dass sowohl der katholische als auch der protestantische Standpunkt der Rechtfertigungslehre in beiden Fällen auf reiner Fiktion beruht und der jahrhundertelange Streit einer um des Kaisers Bart gewesen sei. Das ist wohl so.
Dessen ungeachtet hat Luthers Rebellion gegen die weltlichen Auswüchse des Papsttums (er kannte als junger Mann noch Rodrigo Borgia, der bis 1503 als Alexander VI Papst war) eine psychologische Ablösung von der römischen Allmacht der Kirche in Gang gebracht, die dann die Abkehr vom Glauben erleichterte. Wenn sich denn lutherische Fürsten katholische Kirchengüter unter den Nagel rissen, so hatte dies natürlich wenig mit Glauben zu tun, sondern eher mit Gier und Machtzuwachs. Trotzdem war dies ein weiterer Baustein zum Schwinden der allumfassenden Macht der katholischen Überzeugung. Man sah, dass es möglich war, ohne die Rechtleitung des Papstes auszukommen.
Betrachten wir also den 31. Oktober als Gedenktag für den ersten Schritt, sich von starren Glauben an vorgegebene Dogmen und Machstrukturen zu lösen. Wer dann noch den zweiten Schritt getan hat und überhaupt nicht an Gott glaubt, kann jeden Thologen Luther zitierend auffordern, ihm doch "durch einleuchtende Vernunftgründe" das Gegenteil zu beweisen.
Weitere Arbeiten desselben Autors siehe hier.
Das erste, was mich mein Psychotherapeut, ein ehemaliger katholischer Pfarrer, fragte, als ich mit 14 zu ihm wegen Depressionen und Zwangsstörungen (krankhafte Gewissensbisse+Waschzwang) in Behandlung kam, war "Wurdest du religiös erzogen?". Das werde ich nie vergessen. Auch wenn ich nicht sonderlich religiös erzogen wurde, nie schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht habe, und nicht genau sagen kann, was die psychische Störung bei mir ausgelöst hat, hege ich den Verdacht, dass meine christliche Prägung den Ausbruch zumindest begünstigt hat. Christliche Erziehung macht Menschen kaputt und man sollte nie unterschätzen, was man in Kindern auslöst, wenn man ihnen erzählt, sie seien von Natur aus sündig oder Ähnliches.
#1 Frederik am 31. Oktober 2011 um 23:11 = Christliche Erziehung macht Menschen kaputt und man sollte nie unterschätzen, was man in Kindern auslöst, wenn man ihnen erzählt, sie seien von Natur aus sündig oder Ähnliches.
Nur ist natürlich Voraussetzung für die Erlösung das sündig-sein. Das ist eine Spezialität des Christentums. Juden und Mohamedaner brauchen einfach nur Gott zu gehorchen und die Sache ist klar. Christen werden zusätzlich in eine psychologische Erpressungslage gedrängt, wenn sie ihren Glauben ernst nehmen – dass sie eben durch ihre pure Existenz schon Sünde angesammelt haben.
Gegen Luther wirkt der Borgia Papst Alexander wie ein altersweiser Menschenfreund und Realpolitiker, der selbst das leben genießen wollte und leben ließ, wer seine Macht nicht bedrohte. Stellen wir uns dagegen einen Luther als Papst Lucifer I.vor,der seine sadistischen Phantasien hätte umsetzen können und Juden, Türken, Andersgläubige, Huren, Heilerinnen und Behinderte bestialisch hätte zu Tode foltern lassen!
»Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist’s um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…
Diese Taugenichtse und Ausplünderer sind keiner Gnade und keines Mitleids wert…
dass man ihnen verbiete, bei uns … öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens … dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke, … dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre…
und mit Freuden die Faust regen und getrost dreinschlage, morden, rauben und Schaden tun so viel sie immer mögen…
Warum tötet man die Ehebrecher nicht?
Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen … Es ist ein gerechtes Gesetz, dass sie getötet werden.Wenn sie sich nicht bekehren lassen, werden wir sie den Folterknechten befehlen.«
Wenn ich Richter wäre, so wollte ich eine solche französische giftige Hure rädern und ädern lassen.
Wenn man aber von den teufelsähnlichen Kindern erzählt … so halte ich dafür … dass es wahre Teufel sind.
Ob Luther für seine Pläne auch einleuchtende Vernunftgründe hatte?
#3 Quelle:
http://www.kirchenopfer.de/moerderischewurzeln/martinluther/index.html#
#3 Abu Sheitan am 1. November 2011 um 09:21
Kirche gleich welcher Couleur hat in diesen (und späteren) Zeiten in ganz erheblichem Umfang zum Antisemitismus beigetragen. Deshalb wird ja in interessierten Kreisen heute so gern vom jüdisch-christlichen Abendland gefaselt
#5 Frank Berghaus am 1. November 2011 um 09:41
Kirche gleich welcher Couleur hat in diesen (und späteren) Zeiten in ganz erheblichem Umfang zum Antisemitismus beigetragen. Deshalb wird ja in interessierten Kreisen heute so gern vom jüdisch-christlichen Abendland gefaselt
Ja, genau! Und wenn man das diesem Gefasel zugrunde liegende Prinzip auf Arabien anwendet, dann haben wir dort das jüdisch-christlich-islamische Morgenland.
Wer sucht, der findet – die katholische Seite war zu jener Zeit nun auch nicht zimperlich den Juden gegenüber. Nun ist die spätere Judenfeindlichkeit Luthers in der Tat eine seiner dunklen und unsympathischen Seiten. Sämtliche Ereignisse der europäischen Geschichte in jedwedem Zusammenhang nun nur darauf zu reduzieren, macht allerdings die Sache recht einfach.
Ohne die Reformation hätte es wohl keine Aufklärung gegeben. Gern verschwiegen wird bei solchen Anlässen aber, dass die Reformation zum Teil eher zu einer (weiteren) Inhumanisierung der christlichen Lehre führte als zu einer Humanisierung. Ein weiteres Beispiel ist Johannes Calvin. Im Gegensatz zu Luther hatte er sogar die politische Macht, seinen Hass auf Andersdenkende, Hexen, etc in die Tat umzusetzen.
Gedanklich hat die Aufklärung keinen Ursprung in der Reformation. Aber dass sich Rebellen mit Erfolg gegen Rom stellen können, hat seine Wirkung bestimmt nicht verfehlt.
#3Abu Sheitan am 1. November 2011 um 09:21
Eigentlich ein interessanter Punkt: Hat es im Zusammenhang mit der Reformation Judenpogrome gegeben?
Die Folgen dieses Selbst- und Sendungsbewusstsein sind unübersehbar. Schon zu Luthers Lebzeiten veranlassten seine judenfeindlichen Pamphlete den Kurfürsten seines Landes, die dort ansässigen Juden aus dem Territorium auszuweisen. Ähnlich reagierte Landgraf Philipp von Hessen. Hier kam es zu einer Verschärfung der Judengesetzgebung. Auch in anderen protestantischen Hochburgen war die jüdische Existenz damals lange Zeit ernsthaft gefährdet, und es gehört keineswegs zu Luthers Verdiensten, dass die dunklen Wolken, die er mit heraufbeschworen hat, an den meisten Juden vorbeizogen, ohne eine größere Katastrophe auszulösen. Gleichwohl wurden die Stellungnahmen Luthers zum Judentum entscheidend für den Weg, den der Protestantismus nach ihm beschritt. Sie prägten auf Jahrhunderte hinaus das Verhältnis zwischen Christen und Juden. Noch 1789, zweihundert Jahre nach der ersten Niederlassung der Juden in Hamburg, versuchte die dortige evangelische Geistlichkeit (man denke, im Zeitalter der Spätaufklärung!), den Bau der ersten Synagoge zu verhindern. Das Erbe Luthers warf, wie man sieht, einen langen Schatten. Als man die Juden nicht verdrängen konnte, bemühte man sich, sie zur Taufe zu überreden. Zum Glück für die Hamburger Juden bestimmten aber nicht allein die rigiden Vorstellungen orthodoxer Lutheraner die politische Kultur Hamburgs, sondern ebenso nüchterner Kaufmannssinn, der früh erkannt hatte, welche Vorteile der Überseehandel und die Finanzerfahrungen der aus Spanien eingewanderten Juden der Hansestadt boten.
kann man auf "ursulahohmann.de" auf die Schnelle mit google finden und mal vermuten, dass die Fakten stimmen. Wobei die Nicht-"Existenz" von Juden irgendwo nicht hieß, dass alle umgebracht wurden, sondern das Land zu verlassen hatten. Vor 1589 gab es nach diesem Text offenbar keine Juden in Hamburg – wohl aber, soweit ich weiß – schon eher in der damals dänischen Nachbarstadt Altona. Dort hatte man Niederlassungsfreihiet, die es in Hamburg nicht gab, um Bewohner anzulocken. Daran erinnert der Straßenname "Große Freiheit", die mit dem St.Pauli-Sex also primär nicht zu tun hat.
Die Einführung des Luthertums in Hamburg geschah bekanntlich demokratisch. Einen Tag predigten katholische und lutherische Pfarrer in allen damals 4 Hauptkirchen und am späten Abend entschieden dann die politischen Gremien, dass die Stadt nun lutherischen Glauben sei. Damit konnte man auch die Ressourcen des reichen Klosters Harvestehude in städtischen Besitz überführen.
Sollte damit das Thema "Luther und Juden" nicht einigermaßen geklärt sein?
Ich vergleiche die Lobhudelei der Aufklärung durch Luther etwa mit dem Versuch den Autobahnbau als glorreiche Hitlertat zu huildigen. Hitler hat als Gewaltverbrecher nur Baupläne umgesetzt, die bereits lange vor seiner Machtübernahme verwirklicht wurden.
Luther hat sich als extremer Antisemit, Frauenhasser und Geistergläubiger eine Strömung der Zeit zur Nutze gemacht, für die er nichts konnte. Der Machtmissbrauch der Kirche durch endlose Sexorgien, mafiosen Bordellbetrieb, Hexenwahn zusammen mit der Ablassabzocke hat die Geduld der Gläubigen überstrapaziert.
Bei Luther denke ich meistens auch an Erasmus von Rotterdam. Er blieb der Religion verhaftet und gilt auch als Förderer der Aufklärung. Vielleicht muss ich meine eigene Aussage revidieren (#9), denn Erasmus gilt gleichermaßen als Reformator, Aufklärer und Humanist und wurde von Spinoza, Kant, Schopenhauer und Dahrendorf auf´s Höchste geschätzt.
#12 emporda am 2. November 2011 um 10:30
Ich vergleiche die Lobhudelei der Aufklärung durch Luther etwa mit dem Versuch den Autobahnbau als glorreiche Hitlertat zu huildigen. Hitler hat als Gewaltverbrecher nur Baupläne umgesetzt, die bereits lange vor seiner Machtübernahme verwirklicht wurden.
Analogie: Luther hat als Antisemit nur Gedanken durchgesetzt, die bereits lange vor seiner Reformation verwirklicht wurden? Wobei "verwirklicht" ohnehin unzutreffend ist, dann dann hätte Hitler nicht die Autobahnen gebaut, sondern sie wären schon während der Weimarer Republik fertig gewesen. Ohnehin ist das "Autobahn"-Argument aus verkehrshistorischer Sicht wirklichkeisfremd angesichts der geringen Kraftfahrzeugverkehrs Mitte und Ende der 1920-er Jahre. Erst ab dem 1930-er Jahren lohnte es überhaupt, der Autos wegen viel für die Verbesserung der Straßen zu tun. Hamburger Auto-Clubs sagten noch Mitte der 1920-er Jahre Fahrten in die Lüneburger Heide ab, weil die spätere B4 so schlecht war.
Luther hat sich als extremer Antisemit, Frauenhasser und Geistergläubiger eine Strömung der Zeit zur Nutze gemacht, für die er nichts konnte. Der Machtmissbrauch der Kirche durch endlose Sexorgien, mafiosen Bordellbetrieb, Hexenwahn zusammen mit der Ablassabzocke hat die Geduld der Gläubigen überstrapaziert.
Der "Frauenhasser" Luther nannte seine Katharina respektvoll-schmunzelnd "Herr Käthe", weil sie ihm den Rücken frei hielt und Haushalt und Finanzen organisierte. Ansonsten macht sich JEDER verstärkend und hinlenkend eine Strömung der Zeit zunutze, der etwas bewirken will.
Ist ja weiterhin wie bei Texten über Menschenpopulationen. Kaum gröhlt jemand "Antisemit" oder "Rassismus", ist der ganze Rest irrelevant.
Als Lutheride (das sind die Luther-Nachfolger mit Riesen-Stammbaum) halte ich mich immer gern aus solchen Diskussionen heraus. Deshalb nur eines: Vieles ist aus dem Zeitgeist zu erklären. Die reformerische Leistung Luthers gerät dabei bei manchen zu leicht in den Hintergrund. Ich bin (vielleicht familiär vorbelastet) auch eher geneigt, meinen Ahnherrn als eine (kleinen?) Baustein in Richtung Aufklärung gegenüber einem stupiden Katholizismus zu betrachten. Aber sorry, vielleicht bin ich auch in diesem Punkt zu sehr Partei
Welche Sünde(n)? Wenn die Kirchenmänner mit der Verdammnis bis in´s dritte, vierte, oder was weiß ich wievielte, Glied faseln, ist dies ein Grund für einen heftigen Ausraster. Das ist ja genau so verbrecherisch und gehirnamputiert wie die Sippenhaft bei den Nazis.
Alles religiöse sollte den Menschen los lassen, will er den Mensch sein!