Frau Manji lebte in Kanada. Geboren ist sie 1968. Anläßlich ihres 2008 veröffentlichten Buches "Der Aufbruch – Plädoyer für einen aufgeklärten Islam" dankt sie im Interview Allah, dass sie in einem "relativ freien Teil" der Welt leben darf. Rechte wurden ihr gegeben – so erkennt sie in der Tat dankbar an – für die sie weder kämpfen noch Blut vergießen musste. Sie wurden ihr einfach geschenkt. So gewinnen wir mit ihr die Einsicht, dass dies in islamisch beherrschten Gesellschaften offenbar nicht so selbstverständlich ist.
Vor dieser Freiheit, so ist ihr klar, kann man nicht einfach die Augen verschließen. Heute arbeitet Frau Manji in Brüssel bei der "European Foundation for Democracy".
Jüngere Muslime, die nach eigenen Wegen suchen, geben ihr Kraft, selbst diesen Mut aufzubringen. Frauen haben durch einen Wandel der islamischen Gesellschaft am wenigsten zu verlieren und am meisten zu gewinnen. Nicht die Sharia soll bestimmen, sondern der "wahre Geist des Islam". Das ist ihre recht romantische und vielleicht naive Vision eines menschlichen Islam
Im Dezember 2011 legt sie nach mit ihrem Buch "Allah – liberty and love". Darin kritisiert sie nicht die Ideale, für die der Islam nach ihrer Meinung steht, sondern das Verhalten der Muslime, die den Islam gewaltsam interpretieren.
Hierbei wären sogar die gemäßigten Muslime das größere Problem. Warum? Weil es nutzlos ist, nur für sich zu sagen, der Islam sei Frieden. Dies wäre in der islamischen Welt auch durchzusetzen. Wobei sich diese Absichten in Kanada und Brüssel sicher eher formulieren lassen als in Ägypten, der Heimat ihres Vaters.
Sie bekennt sich zu ihrer Homosexualität, spricht sich aus für interreligiöse Ehen und dass junge Menschen sich mit allen ihren Eigenheiten "annehmen" sollten. "So vertiefen wir unsere Beziehung zu dem, der uns geschaffen hat".
Schon damit zieht sie sich den Hass der Tradiditionalisten zu, erhält auch Todesdrohungen. Doch auch andere junge Muslime sagen ihr, dass sie nicht die Gewalt fürchten. Sie fürchten sich eher vor Ausgrenzung, Hohn und Spott der muslimischen Gemeinschaft. Dies will Frau Manji überwinden mit dem Apell an die Zivilcourage. Den Mächtigen der eigenen Gruppe müsse um des höheren Guten willen die Wahrheit gesagt werden. Denn offensichtlich ist auf die kuschelige Welt der religiösen Gesellschaft nicht zu verzichten – da muss man eben den vielleicht illiusionären Versuch unternehmen, nicht sich, sondern den Islam zu ändern.
Im Gegensatz zu jemandem wie Ayan Hirsi Ali – so sagt sie – halte sie an ihrem Glauben fest. Grund sei die Überzeugung, dass sie und ihre Mitstreiter fähig wären, einen menschlicheren Islam als Mullahs und Imame zu leben. So plädiert sie für den "Idschtihad", einer von Traditionen gelösten Entscheidungsfindung. Zwar könne man nicht über den Koran hinwegsehen und von ihm abweichen, aber deren wahre Interpertation kenne nur Allah – die menschliche Interpretation sei variabel.
So positiv Stimmen wie Frau Manji sind, die den Islam zähmen wollen und von seiner Gewaltausstrahlung befreien, so schwer ist der Weg, derartige Ideen in der islamischen Realität zu etablieren. Gerade während sich in der Türkei und in Nordafrika die Fundamentalisten weiter ausbreiten sind derartige Stimmen wie verwehende Blätter im Wind.
Eine weitere Gefahr sollte man nicht übersehen: Dieser weichgespülte Islam á la Manji, jetzt offiziell auch präsent in Brüssel, vernebelt das Kräfteverhältnis. Er schwebt wie ein schöner Traum vom moderaten Islam durch unsere Medien und gewinnt so seine Wirklichkeit nicht primär in der islamischen Welt, sondern zuerst in der europäischen Medienvorstellung des Islam.
So können wir die Bücher von Frau Manji weniger enthusiastisch auch als eine Art trojanisches Pferd interpretieren, als eine Art farbigen seidenen lockeren Schleier, der über über unsere Augen gelegt wird. Es gibt ja eine breite publizistische Front engagierter junger Frauen islamischen Glaubens, zu der auch Frau Manji gehört, die das Bild dieser Ideologie sympathischer erscheinen lassen sollen. Hoffen kann man da nur, dass diese Frauen es tatsächlich ernst meinen und nicht nur vorgeschobene Figuren sind.
Quellen = http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=18169&wc_id=18836 und http://de.qantara.de/Kein-Zwang-im-Islam/3851c141/index.html
Weitere Arbeiten desselben Autors siehe hier.
Mehr zum Thema:
die menschliche Interpretation sei variabel
Würde der Koran zur menschlichen Interpretation freigegeben werden, dann würde jeder, der sich selbst als Moslem versteht oder das Bedürfnis verspürt, am Islam irgendetwas Gutes zu finden, ihn so interpretieren, wie es seiner eigenen Vorstellung davon entspricht, was gut und richtig ist und sich in seinem Handeln daran orientieren.
Gäbe es keinen Koran und keinen Islam (oder würden die ignoriert), dann würden diese Menschen ebenso denken und handeln – das heißt, Koran und Islam werden überflüssig, sobald Interpretationen erlaubt sind.
Um genau das zu verhindern gibt es ein Interpretationsverbot und die Pflicht den Koran ohne jede Auslegung wörtlich zu nehmen. Jede noch so kleine Abweichung vom Fundamentalismus ist ja der erste Schritt hin zum Atheismus.
Taqiyya. Taqiyya. Taqiyya.

Ich bin das Rumgeeiere leid. Was haben meine friesischen Vorfahren mit dem widerlichen Missionar Bonifatius gemacht, der die berühmte Donarseiche gefällt hat, als er ihnen immer und immer wieder auf den Sack ging? Sie haben ihn erschlagen. Richtig so. Ich bin darauf heute noch stolz. Solange heutzutage nur ein einziger Anhänger der faschistischen Ideologie der Unterwerfung (Islam) in Europa lebt wird es Unfrieden geben.
Alle Muslime können sofort und ohne Gewalt und mit finanzieller Unterstützung (Flug/Schiffsreise bezahlen) mein Land verlassen. Keine Diskussionen mehr. Es gibt genug muslimische Staaten, wo sie uns unwürdige schweinefleischfressenden Untermenschen nicht ertragen müssen und ihre Sharia leben können. Aber laßt uns in Ruhe. Wir werden uns aufgrund unserer technologischen Creativität von der Ölabhängigkeit befreien, keinen Cent Entwicklungshilfe für Afrika mehr. Kein Kriechen mehr ob unserer angeblichen Dauerschuld aufgrund der Kolonialzeit/Nazizeit etc.
Und da wir unendlich oft vergeblich versucht haben, mit euch argumentativ klarzukommen, was für euch nur Schwäche bedeutete und zu mehr Forderungen gegen uns führte: Uns langts. Verpisst euch! Versteht ihr das? Haut endlich ab. Wir wollen euch nicht. Der Islam gehört nicht zu Deutschland, er gehörte nie zu Deutschland und er DARF niemals zu Deutschland gehören. (Und das Christentum besser auch nicht.)
Bei meinen Ahnen. Bei Odin, Thor und Freya.
Mit nordischem Gruß. Für ein heidnisches Land.
Michael Sandmann aka Sharp
Und noch etwas:
Ich setze mich nicht mehr mit eurer Ideologie und eurem menschenverachtenden absolutistischen Gott/Allah auseinander. Behaltet den – aber bleibt mir vom Hals. Mir ist mein zutiefst fehlerbehaftetes, geradezu menschliches und sympatisches Kollektiv von Göttern allemal lieber. Euer Allah kann eben nur Wüste. Auch im Kopf. Für meine Heimat mit Ebbe und Flut, mit Sommer und Winter, mit Regen und Sonnenschein, mit Heide, Wald, Küste und Mooren braucht es eben etwas mehr als für Sand und nichts als Sand.
Sharp
Immer wieder bezeichnend ist die Art und Weise, in der unsere deutschen Berufsmoslems zu moslemischen Gewalttaten an Anders- oder Ungläubigen Stellung nehmen:
http://www.islam.de/19480
Als Muslime in Deutschland sind wir zutiefst erschüttert über die terroristischen Anschläge auf Kirchen in Nigeria, bei dem mehr als 40 Menschen ums Leben kamen. „Unser aufrichtiges und herzliches Beileid gilt allen Hinterbliebenen der verstorbenen Opfer und der christlichen Gemeinden. Den Verletzten wünschen wir baldige Genesung ihrer körperlichen und seelischen Wunden.“, so Bekir Alboğa, Sprecher des KRM.
Das Töten von unschuldigen Zivilisten ist im Islam streng verboten und absolut untersagt. Selbst in Kriegszeiten verbietet Allah im Koran jeglichen Angriff auf Gotteshäuser wie „Synagogen, Kirchen, Klausen und Moscheen“. Die Sunna unseres Propheten Muhammed, Friede sei mit ihm, schreibt den Muslimen vor, Zivilisten, Kinder, Frauen, religiöse Würdenträger der Juden und Christen zu schützen und die Umwelt zu schonen.
Der Koordinationsrat der Muslime verurteilt jegliche Form der Gewalt auf das Schärfste. Insbesondere die „im Namen der Religion“ ausgeübte Gewalt wird im Islam und von den Muslimen zutiefst verabscheut. Der KRM ruft alle Juden, Christen und Muslime weltweit zur Solidarität gegen Gewalt, Terror und Unterdrückung auf. „Nur durch eine verstärkte und funktionierende Solidarität können wir dem internationalen Terrorismus entgegenwirken“ so Alboğa abschließend.
Und Herr Mazyek beschwert sich inzwischen, dass ihm immer wieder solche Erklärungen abverlangt werden, obwohl das doch alles mit dem Islam nichts zu tun habe.
Wirft der eigentlich gelegentlich einen Blick in sein heiliges Buch? Solange keine Distanzierung von dieser Schrift (mit unter anderem 27 Mordaufrufen) stattfindet, bleiben solche akrobatischen Wortverrenkungen Makulatur.
Die Frau Manji scheint (wie auch andere lberal-muslimische Intellektuelle) einer gewissen Auto-Taqqiya zu unterliegen (also ich nehme ihr schon ab dass sie an das glaubt was sie da schreibt).
Hier zum Vergleich Kapitel drei, Vers sieben laut islam.de:
#6 Ein Teil von jener Kraft am 4. Januar 2012 um 09:18
Als der Erzengel Gabriel zu Mohammed redete, da war ja wohl höheren Ortes schon bekannt, welche Probleme unklare Sprache in heiligen Texten bedeutet und was Interpretationsspielräume für religiösen Unfrieden erzeugen kann. Die ganzen Konzile der frühen Christenheit werden da oben ja nicht unbeobachtet gewesen sein. Daraus hätte man doch lernen können.
Aber nein! Wieder wird der Erzengel Gebriel besoffen auf die Erde geschickt und lallt unverständliches Zeug, das man so oder so interpretieren kann – bald schlimmer als vorher. Da kann man als denkender Mensch nur folgern, dass es wohl Absicht sei.
Solange der Islam fast ausschliesslich von den alten Männern in Kairo (Al-Azhar) interpretiert wird, haben die naiven Ansätze von Frau Manji nicht die geringste Chance, eben wie auch die Hoffnungen eines Bassam Tibi auf einen Euro-Islam.
Und die Kairoer Herren denken überhaupt nicht daran, irgendetwas am Islam in Richtung Friedlichkeit zu ändern – im Gegenteil entwerfen sie immer neue Fatwas (Fatawa), die an Lächerlichkeit teilweise nicht zu überbieten sind. Man denke an die Fatwa, Frauen sollten keine Gurken oder Bananen in die Hand nehmen, weil es sie sexuell erregen könnte
#8 Frank Berghaus am 4. Januar 2012 um 10:12
In der Tat sind vor allen Dingen "abrahamitische" Religionen alle wie sie da sind ja dafür bekannt, dass sie sich in der Hauptsache um das Sexualverhalten ihrer Mitglieder kümmern. Sex kennt eben jeder und meint, dabei mitreden zu können. So kann man seine Gläubigen mit gegenseitiger Beobachtung und Denunzination beschäftigen und von wichtigeren Gedanken abhalten.
Wenn alte Gelehrte dann sonst nix haben können sie damit immerhin noch Macht über Sex bei anderen ausüben – und das trifft eben jeden Gläubigen unmittelbar und direkt. Und wenn es dieser Schwachsinn mit den Gurken ist.
#9 ilex (E. Ahrens) am 4. Januar 2012 um 12:38
Der Bananenschwachsinn entspringt ja einer ewigen männlichen Angst. Beim nächsten Rencontre könnte sich die Frau ja sagen: "Bananu akbar!"
Dasselbe gilt im Prinzip für das Verbot des vorehelichen GV. Religionen sind nun einmal von Männern für Männer erfunden
#10 Frank Berghaus am 4. Januar 2012 um 12:52
Dasselbe gilt im Prinzip für das Verbot des vorehelichen GV. Religionen sind nun einmal von Männern für Männer erfunden
Eher von neidischen Männern, die sich irgendwie als unterlegen empfanden und ihren Neidkomplex auslebten. Oder die sich besondere Privilegien zuschanzten wie z.B. Mohammed, der im Koran festlegte, dass er 12 haben durfte und alle anderen nur vier. Darüber zu spotten war ein weiterer Aspekt zur Todesfatwa gegen Salman Rushdie. Wenn man die Texre wörtlich nimmt, ist das nicht nur im Islam so, sondern auch Juden und Christen haben da eine mitgeschleppte Altlast. Siehe aktuell auch wieder in Jerusalem.
Sex muss für manche Religiösen als echte Bedrohung empfunden werden – siehe auch Zölibat.
Diese Frau ist mir ein Rätsel. Sie schätzt die westlichen Freiheiten und will doch nicht von der Religion lassen. Sie muss tollkühn sein, wenn sie der Ansicht ist, sie könne den Islam so verändern, dass er nicht mehr im Gegensatz zu Freiheit und Aufklärung steht. Da kann nur noch ein vager Irrationalismus übrig bleiben, mit einem Allah, der nur noch eine Idee ist. Ihre Idee.
#12 pinetop am 4. Januar 2012 um 13:30
Seit ihrem Forschungsstipendium an der amerikanischen Yale-Universität arbeitet sie als Forscherin bei der "European Foundation for Democracy" in Brüssel. — heißt es in dem qantara-Artikel von 2008. Das heißt doch, dass sie dort gefährlicherweise ein Bild des Islam erzeugt und verbreitet, das eher in ihrer Vorstellung existiert als in der Realität.
Wäre ja schön, wenn es in der Realität so wäre – aber davon sind wir bekanntlich weit weit entfernt.
Es wird oft behauptet, dass die islamische Welt kulturell, wirtschaftlich und technologisch dem Westen hoffnungslos unterlegen ist. Kann es nicht sein, dass Menschen sich an irgend etwas klammern, welches ihnen Stolz gibt? Ich kann mir vorstellen, dass Kulturmoslems bereits mit einer Religion gebrochen haben, aber noch etwas brauchen was Identität stiftend ist.
#14 pinetop am 4. Januar 2012 um 13:40
Am wichtigsten ist aber die zivilisatorische Unterlegenheit. Die verschafft den Kulturmoslems Bauchschmerzen. Die Hardcore-Moslems sehen das gar nicht.
Liebe liberale Muslime
man kann nicht ein bisschen Moslem sein, den Islam gibts nur im Gesamtpaket. Keine andere "Religion" regelt das Leben ihrer Anhänger so sehr wie der Islam, von der Geburt mit baldiger genitaler Verstümmelung über das richtige Verhalten beim und nach dem Stuhlgang, weitergehend über das richtige Verhalten beim und nach dem Geschlechtsakt , da fallen Essensvorschriften gar nicht mehr ins Gewicht !
Islam ist nicht Frieden, Islam ist Unterwerfung unter Gott , dazu gehört automatisch Theokratie, alles andere ist ja schon herätisch!
Werft keine Nebelgranaten mehr, wir habens schon kapiert : ihr wollt demokratisch mitpartizipieren, aber natürlich nach euren Regeln und die sind diametral entgegensetzt zu unseren !
Ich verrate euch jetzt etwas : was die meisten hier besonders schätzen ist Wahfreiheit, wählen zu können zwischen Glauben und Nichtglauben, seinen Partner selbst wählen zu können, seine Kleidung selbst wählen zu können, selbst entscheiden zu können als Frau, ob ich Gebärmaschine sein will oder ab und an verhüten will usw
Was wir alle aber wohl am meisten schätzen ist die Tatasache, dass in einer modernen zivilisierten Gesellschaft niemand getötet wird, weil er Ungläubiger, homosexuell oder "unzüchtig" ist !
Ich verrate euch noch was : hätten wir die Katholiban nicht in blutigen Kriegen in ihre Schranken gewiesen, hätten wir diese Exekutionsrate und Intoleranz zur Potenz wohl auch bei uns und so werdet ihr verstehen,hoffe ich, dass wir nicht zulassen wollen, dass eure intolerante Ideologie über die Hintertüre unerkannt und unkritikabel unseren Rechtsstaat mit Gewaltenteilung infiziert, was ja leider schon passiert ist !
Also nichts für ungut, glaubt woran auch immer, aber akzeptiert, dass Glauben Privatsache ist , lasst euren Frauen die Wahlfreiheit, stellt staatliches Recht über göttliches, dann werden wir friedlich zusammenleben können, aber werdet ihr dann immer noch Moslems sein können ?
#16 blasphemica am 4. Januar 2012 um 14:24 = … aber akzeptiert, dass Glauben Privatsache ist , lasst euren Frauen die Wahlfreiheit, stellt staatliches Recht über göttliches, dann werden wir friedlich zusammenleben können, aber werdet ihr dann immer noch Moslems sein können ?
Den Islam zu so zähmen, wäre ein derart entscheidender Schnitt, dass kaum noch etwas davon übrig bleiben würde. Wenn dann sogar der Ruf des Muezzin aus Lärmschutzgründen entfallen müßte, reduziert sich der Islam auf beliebige Gottesverehrung und etwas Folklore. Das wäre wahrscheinlich unannehmbar für die, die im Rahmen und im Namen des Islam Macht ausüben wollen.
#17 ilex (E. Ahrens) am 4. Januar 2012 um 14:35
……….reduziert sich der Islam auf beliebige Gottesverehrung und etwas Folklore
also können wir davon ausgehen, dass "liberaler Moslem" ein Oxymoron ist ! QED
Diese Frau ist mehr Mohammedaner_In, als sie wahrhaben möchte.
Sie hat zwar erkannt, dass der Islam durchaus für die Unterdrückung und Unfreiheit des Individuums und für Gewalt und Intoleranz verantwortlich ist, aber weigert sich trotzdem, vom Islam zu lassen.
Stattdessen bastelt sie sich ihren ganz persönlichen Islam zusammen, der für sie "Frieden" bedeutet, aber welcher für buchgläubige, also richtige, Mohammedaner bereits Blasphemie und Glaubensabfall bedeutet.
Sie "vergisst" natürlich geflissentlich zu erwähnen, dass so ein Selbstmach-Islam nach wie vor das Potential zur Hassreligion hat.
Sie mag die "friedlichen" Verse beachten, aber ihre Nachkommen -ja, ich weiss, ist auch nur rhetorisch zu nehmen- können diesen Selbstmach-Islam allerdings wieder ganz anders, nämlich gemäss der zweiten Sure wörtlich, auslegen und unser Dilemma mit den Mohammedanern, die den Islam angeblich nur falsch verstanden haben, beginnt von vorne.
Ich kann mich dem Eingangsbeitrag von SharpChronish nur vollumfänglich anschliessen.
Ich will diesen konfliktbelasteten Islammist hier in meinem Land nicht haben, Schulz mit den leidigen "wir müssen"-Diskussionen.
Wir müssen gar nichts.
"Anläßlich ihres 2008 veröffentlichten Buches "Der Aufbruch – Plädoyer für einen aufgeklärten Islam" dankt sie im Interview Allah, dass sie in einem "relativ freien Teil" der Welt leben darf."
) in islamischen Staaten genau nicht zubilligt. Insofern ist es doch nett, dankbar dafür zu sein, dass es einem nicht so schlecht geht wie den anderen, die Allah dann wohl weniger mag. Die haben dann halt Pech gehabt. Ob die Allah dafür auch danken?
Tja, da hat sie allen Grund zu. Immerhin hat Allah ihr damit eine Freiheit gegönnt, die er in seiner Allmacht den Muslimas (ein schönes Wort
Man sieht doch rasch, wie aberwitzig Gottesbezüge sind.
Einen aufgeklärten Islam gibt es ebensowenig wie einen kapitalistischen Kommunismus.
#20 Rechtspopulist am 4. Januar 2012 um 16:04
Na ja, der Kommunismus in China ist schon ziemlich kapitalistisch
#20 Rechtspopulist am 4. Januar 2012 um 16:04
dankbar dafür zu sein, dass es einem nicht so schlecht geht wie den anderen, die Allah dann wohl weniger mag. Die haben dann halt Pech gehabt. Ob die Allah dafür auch danken?
Diese Form der Dummheit ist auch bei Christen nicht selten. Da werden bei einem Erdbeben tausende Menschen getötet und ein paar, die durch irgeneinen Zufall überlebt haben, danken dann Gott für die Rettung.
Wie solche Menschen ticken ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar.
#19 nicht die mama am 4. Januar 2012 um 15:10
Sie hat zwar erkannt, dass der Islam durchaus für die Unterdrückung und Unfreiheit des Individuums und für Gewalt und Intoleranz verantwortlich ist, aber weigert sich trotzdem, vom Islam zu lassen.
Das erinnert etwas an das Suchtverhalten bei Alkohol oder Drogen. Vielleicht sollten auch die von der Religion Geheilten Selbsthife-Gruppen gründen.
#23 Argutus am 4. Januar 2012 um 17:12
Denkst du an "AA" = Anonyme Atheisten?
Offen sind sie mir schon lieber
#15 Frank Berghaus am 4. Januar 2012 um 13:47
Am wichtigsten ist aber die zivilisatorische Unterlegenheit. Die verschafft den Kulturmoslems Bauchschmerzen. Die Hardcore-Moslems sehen das gar nicht.
In hoher Dosierung macht der Islam eben blind. Aber was veranlaßt vernünftige Kultur-Moslems ausgerechnet den Islam als Stütze ihres kulturellen Selbstwertgefühls zu nehmen, obwohl der doch ganz offensichtlich die Ursache all dieser Probleme ist.
Das ist als würden sich Alkoholiker, die merken, daß sie viel weniger erfolgreich im Leben sind als Nicht-Alkoholiker, das ausgerechnet damit zu kompensieren versuchen, daß sie auf ihren Alkohol-Konsum stolz sind.
#24 Frank Berghaus am 4. Januar 2012 um 17:16
Denkst du an "AA" = Anonyme Atheisten?
Nein, die Metapher paßt nicht. Anonyme Alkoholiker sind ja nicht Menschen, die ihre Nüchternheit überwinden und Alkoholiker werden wollen, sondern umgekehrt.
Analog wären die "Anonymen Gläubigen". Aber das paßt auch nicht ganz, denn diese Menschen sind ja genau genommen nicht wirklich gläubig. Sie haben (bewußt oder unbewußt) längst die Schädlichkeit der Religion erkannt (so wie die Säufer jene des Alkohols). Sie haben bloß nicht die Kraft allein davon loszukommen und brauchen Hilfe.
Es wäre ein großer (aber ganz und gar nicht zu erwartender) Schritt, würde die WHO Religiosität als Krankheit anerkennen.
#25 Argutus,
der Vergleich mit den Alkoholikern trifft den Sachverhalt ziemlich genau.
# 25 Argutus
Noch treffender wird es, wenn man zum Vergleich nicht den Alkohol sondern euphorisierende Drogen wie Kokain heranzieht.
Der Süchtige erbringt zwar aufgrund der Beeinträchtigung durch die Droge weniger Leistung, aber er nimmt dieses Wenige durch die Euphorie hervorrufende Droge als sehr viel wahr.
Und auf die Richtigstellung seiner Minderleistung durch die Kritik objektiver Mitmenschen reagiert der Kokser frustriert-aggressiv und legt mit einer weiteren Dosis der Droge nach, um wieder euphorisiert zu werden.
Es würde mich nicht wundern, wenn durch das intensive Glauben in einigen Gehirnen die Ausschüttung von Endorphinen -körpereigene "Drogen" immerhin- festgestellt werden kann.
Die Parallelen zwischen Euphorie-Drogen konsumierenden Drogis und Islamis sind dann doch sehr auffällig.
#28 nicht die mama am 4. Januar 2012 um 18:58
beim Kokainvergleich gebe ich zu bedenken, dass derselbe euphorisierende Zustand auch beim Verliebtsein auftritt, also uns alle schon einmal erfasst hat
#28 nicht die mama am 4. Januar 2012 um 18:58
Der Vergleich mit Suchtkrankheiten hat schon was, aber insgesamt gesehen glaube ich eher, daß es sich beim gelebten Islam eher um so etwas wie eine ansteckende Geisteskrankheit vom Kaliber einer Schizophrenie handelt. Anders kann ich es mir nicht erklären, daß dieser offenkundige Schwachsinn sich so erfolgreich ausbreitet.
@ Sharp
Ich muß ehrlich gestehen, so sehe ich das auch.
#29 Blasphemica am 4. Januar 2012 um 19:05
Ich kann mir nicht vorstellen, daß du jemals gekokst hast, sonst kämst du nicht auf so einen Vergleich – es sei denn, deine Hormone ticken anders als die anderer Leute.
Die Droge Islam.
So hatt also Wulff gesagt, die Drogen gehören zu Deutschland, oder gar sagte er, sie sind angekommen, ist zwar Quatsch, passt aber zu den Akteuren auf eigenartige Weise.
#30 Saejerlaenner am 4. Januar 2012 um 19:39
das mit dem verlieben und dem koksen ist nicht von mir, sondern von einem neurophysiker, also hard facts
#32 Blasphemica am 4. Januar 2012 um 21:32
Sogenannte Hardfacts und persönliche Wahrnehmung sind zwei völlig verschiedene Dinge. Eine idiotische Aussage, die ein Prof. Dr.Dr. Soundso getätigt hat wird nicht richtiger, bloß weil es eben der Prof. Dr.Dr. Soundso gesagt hat.
"Nachtrag: Ich rufe zu Gewalt auf? Aber ja doch. Notwehr! Der Leitspruch bei uns Ostfriesen lautet: "Lever dood as Slav!"- Lieber tot als Sklave. Ihr könnt südlich des Mittelmeeres machen was ihr wollt – wir mischen uns nicht ein und lassen euch in Ruhe. Aber auch umgekehrt: Dies Land hier ist Mein Haus und Mein Garten. Und wenn ich hier nackt in der Sonne liegen will, dann mach ich das. Und wenn ich lecker Schweinefleisch grillen will – dann mache ich das. Und Hunde, die ihr so hasst und die ihr für unrein haltet – sie haben uns Germanen bei der Jagd geholfen, beim Viehhüten, sie leisten als Katastrophen und Blindenhunde wertvolle Dienste und sind vielen Menschen treuester Freund. Ihr seid wirklich nur erbärmlich dumm – und euer Gehirn bräuchte dringend einen Blindenhund.Ich scheiß auf eure Sharia. Und in meinem Garten schreibt mir NIEMAND vor, wie ich zu leben habe. Und wenn ihr das nicht kapieren wollt und weiter meine Freiheit bedrängt, dann werde ich mich wehren. Mit allen Mitteln."
Gibt es hier andere Regeln als IH? Oder müßte ein Aufruf zur Gewalt nicht auch gelöscht werden?Oder richtet sich das danach,gegen wen es geht?Ich hatte Humanismus anders verstanden…..
Red.: Wie du siehst haben wir den inkriminierten Beitrag von Sharp herausgenommen, um weitere Missverständnisse zu vermeiden. Offensichtlich sind manche bei der Lektüre über den ersten Satz nicht hinausgekommen. Eine Bestätigung des Rechts auf Notwehr kann ich (und das wird ja im Folgenden klar) als normale Meinungsäusserung stehen lassen. Wenn mich jemand mit dem Messer angreift, werde ich ihn sicher im Notfall erschiessen, bevor mir Verletzung oder Schlimmeres drohen. Das ist wohl kaum gegen die Prinzipien des Humanismus.
#33 Saejerlaenner am 4. Januar 2012 um 21:40
wenn du natürlich persönliche kokserfahrungen hast, da kann ich nicht mitreden
#34 Elli am 4. Januar 2012 um 21:50
Das muss man wohl ohne Zweifel als einen Aufruf zur Notwehr und Verteidigung des Eigentums verstehen, ganz so wie es im Gesetz vorgesehen ist. Was ist dagegen einzuwenden, ausser, dass es vielleicht sehr direkt formuliert ist?
Ein Aufruf zur Gewalt gegen andere sieht ja wohl anders aus.
Ein Kommentar von sharp wurden von mir gelöscht, mit Gewalt welcher Art auch immer will ich nicht unser gemeinsames Ziel erreichen !
Ilex (E. Ahrens): „Dieser weichgespülte Islam á la Manji, jetzt offiziell auch präsent in Brüssel, vernebelt das Kräfteverhältnis. Er schwebt wie ein schöner Traum vom moderaten Islam durch unsere Medien und gewinnt so seine Wirklichkeit nicht primär in der islamischen Welt, sondern zuerst in der europäischen Medienvorstellung des Islam.“
Sehr schön und treffend formuliert! So erfreulich eine solche Position wie die von Frau Irshad Manji ist, die Gefahr der medialen Verharmlosung des Islam durch solche Bücher ist in der Tat nicht zu unterschätzen. Wir sollten zwar durch unsere Möglichkeiten der internet-öffentlichen Verbreitung einen Beitrag dazu leisten, ihre Position bekannt zu machen. Gleichzeitig aber – wie es Ilex (E.Ahrens) ja tut – die damit nicht zu verkennende verharmlosende Wirkung thematisieren. Denn schließlich stehen wir dem Islam wie jeder anderen Religion mit guten Gründen absolut ablehnend gegenüber.
#14 pinetop am 4. Januar 2012 um 13:40
„Ich kann mir vorstellen, dass Kulturmoslems bereits mit einer Religion gebrochen haben, aber noch etwas brauchen was Identität stiftend ist.“
Ich denke, dass das ebenfalls eine sehr zutreffende Situations- und Gefühlsbeschreibung darstellt, die sehr viel erklärt.
Soso..Blasphemica…du bist also nicht in der Lage meine Kommentare zu verstehen. Political Correctnes bei WB. Dann ist ja alles klar.
Wer das Grundgesetz verteidigt ist also ein Gewalttäter. Die vorauseilende Ironie in meinem Post war also prophetisch. Armes Deutschland. Armes WB. Was sagt Frank dazu?
Sharp
#32 Blasphemica am 4. Januar 2012 um 22:10
Wer keine Ahnung (bzw. persönliche Erfahrungen) hat, der sollte nicht zu allem den Schnabel aufreißen. Es reicht, sich auf das zu beschränken, wo man sich auskennt.
Ich dachte immer Frank und Argutus und Ilex managen das hier. Jeder, der mich länger kennt, weiß um meine spitze Zunge. Wer ist dieses arrogante linkspressengesteuerte Uboot namens Blasphemica überhaupt, hier den Großinquisitor zu spielen? Bitte Frank – werdet die mal ganz schnell wieder los, die zensiert euren Blog tot.
Sharp
WIM: Bitte keine persönlichen Beleidigungen, die mit Blasphemica, die du noch nicht kennst, nichts zu tun haben. Denk an unsere Regeln!
@Sajerlaenner,
Weise Worte, die ihr da sprecht. Nicht wenige behaupten Dinge, von denen ihr Wissen gering ist, so dass am Ende oft Unsinn herauskommt.
#36 Saejerlaenner am 4. Januar 2012 um 22:40
ich unterstelle einfach, dass ein neurophysiker mehr ahnung von synapsen, rezeptoren und im tomographen gemessenen erregungszustände hat als ein laie !
aber wer bin ich, dass ich den schnabel aufreisse…
#39 SharpChronisch am 4. Januar 2012 um 22:35
Ich habe einen ziemlich dicken Grippe-Kopf heute und hatte zunächst auch nur Notwehr gelesen, die nach dem Gesetz absolut zulässig ist.
Gewaltaufrufe passen allerdings ganz allgemein nicht so recht in die Landschaft. Das kann man besser formulieren
#41 SharpChronisch am 4. Januar 2012 um 22:48
bitte keine Beleidigungen ad personam, wäre nett ! Danke !
Der gute alte Sharpi wird sich sicherlich nicht in seinen Tatendrang aufhalten lassen, wenn ein kurzfristig mal rot-sehendes Manschgerl( ist bayerisch) ,sich grünlich einfärbt.
#34 Elli am 4. Januar 2012 um 21:50
Wer seinen persönlichen Bereich verteidigt, wird es sicher zuerst verbal versuchen. Wenn das nicht hilft, dann mit Rechtsmitteln. Wenn aber Gefahr im Verzuge ist – dann natürlich mit Gewalt. Wie denn sonst?
Das sind für mich ganz klare Regeln, die überall gelten. Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen. Das sind im übrigen auch die Regeln, die als Gesetze hierzulande gelten. In private Bereiche muss ich keine Eindringlinge dulden. Auch keine Mohamedaner, falls Du sowas meinst.
#42 Blasphemica am 4. Januar 2012 um 22:50
Ich unterstelle einfach mal, daß ein des Denkens fähiger Mensch, der sich mal vollgekokst hat, wesentlich genauer darüber Bescheid geben kann, was das anrichtet, als ein Sonstwas_Dr.Dr., der irgendein Standard-Untersuchungsprogramm abgespult hat. So etwas richtet sich letztlich nur an Leute, die aufgrund ihres Tuns am Ende in der Klapsmühle landen. Sollte meine Argumentation nicht ankommen, bitte nach Koks-Sichtungen eines Pro7-Teams aus dem Jahr 2000 im deutschen Bundestag googeln.
was ist denn das hier? Wieso wird ein Original-Beitrag herausgenommen und steht als Zitat (#33) weiterhin hier herum? Oder verstehe ich hier was falsch??
#48 Andrea am 5. Januar 2012 um 19:40
Der Originalbeitrag wurde von der Redaktion entfernt, weil er zu erheblichen Missverständnissen geführt hat. Er ist aber zwischenzeitlich in Kopien so weit im Netz verbreitet, dass wir gegen die Zitate nicht einschreiten
Unsere Meinung dazu haben wir deutlich kundgetan.
#21Argutus am 4. Januar 2012 um 17:03
"Diese Form der Dummheit ist auch bei Christen nicht selten. Da werden bei einem Erdbeben tausende Menschen getötet und ein paar, die durch irgeneinen Zufall überlebt haben, danken dann Gott für die Rettung.
Wie solche Menschen ticken ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar."
Für mich auch nicht. Letztlich sehe ich darin eine Form der Ungerechtigkeit, die einen existierenden Gott anzulasten wäre, aber manche Gläubigen beurteilen das anders. "Oh, Herr, danke, dass nur das Haus meines Nachbarn dem Erdbeben zum Opfer fiel und der Depp da drin verreckt ist – Oh, Herr, ich darf leben, danke für deine Gnade!"
Das ist ja wie mit der Ernte: War die gut, wird dem Gott gedankt, war sie schlecht, sind die Bauern schuld.
Was den Islam angeht: Ich würd's zwar nicht so direkt formulieren, wie Sharpi, aber letztlich sehe ich es ebenso: Der Islam ist ein komplettes totalitäres Gesellschaftssystem primitiver Art und gehört als solches genau nicht in eine Zivilisation wie die unsrige.
Es kann doch nicht sein, dass Freiheit und Selbstbestimmtheit angestrebrt werden, damit genau diejenigen die Oberhand gewinnen, welche sie sofort wieder abschaffen würden, so sie denn könnten. Diesen Vorbehalt hegen ich allerdings nicht nur gegenüber dem Islam. Das Christentum ist da auch nicht besser.
#37Uwe Lehnert am 4. Januar 2012 um 22:28
"Sehr schön und treffend formuliert! So erfreulich eine solche Position wie die von Frau Irshad Manji ist, die Gefahr der medialen Verharmlosung des Islam durch solche Bücher ist in der Tat nicht zu unterschätzen. Wir sollten zwar durch unsere Möglichkeiten der internet-öffentlichen Verbreitung einen Beitrag dazu leisten, ihre Position bekannt zu machen. Gleichzeitig aber – wie es Ilex (E.Ahrens) ja tut – die damit nicht zu verkennende verharmlosende Wirkung thematisieren. Denn schließlich stehen wir dem Islam wie jeder anderen Religion mit guten Gründen absolut ablehnend gegenüber."
Wie sehen diese guten Gründe eigentlich im Falle des Buddhismus aus? (Nicht, dass ich einer wäre, aber das interessiert mich grundsätzlich.)
#36Blasphemica am 4. Januar 2012 um 22:22
"Ein Kommentar von sharp wurden von mir gelöscht, mit Gewalt welcher Art auch immer will ich nicht unser gemeinsames Ziel erreichen!"
Wäre man seinerzeit einem Hitler mit einer solchen Geisteshaltung gegenübergetreten, wären die Folgen verheerend gewesen.
Es gibt leider Volksvorurteile, für die ich persönlich das Chistentum verantwortlich mache. Zu denen zählt, das Gewalt angeblich per se etwas Verwerfliches sei. Abgesehen davon, dass eine Kommentarlöschung ja bereits selbst eine Form der Gewalt ist, sei bedacht, dass es Gewalt auch durchaus in positiver Form gibt. Und genau eine solche sehe ich darin, sich notfalls gegenüber Kriminellen, gewalttätigen Fanatikern usw. zu verteidigen.
Bei den Hindus übrigens widmet sich die "Bhagavad Gita" just dieser Thematik.
#51 Rechtspopulist am 5. Januar 2012 um 21:20
Wie sehen diese guten Gründe eigentlich im Falle des Buddhismus aus? (Nicht, dass ich einer wäre, aber das interessiert mich grundsätzlich.)
Gute und berechtigte Frage. Die Antwort darauf habe ich an anderer Stelle mal so formuliert:
Der unbedingte Respekt vor dem anderen Menschen – auch gläubigen, gleichgültig aus welchem Land er kommt – schließt Kritik an dessen Meinung und Religion für mich keinesfalls aus. Respekt meint, dass ich den anderen so behandele, wie ich behandelt werden möchte, und dass ich seine Position als legitime Meinung toleriere. Tolerieren in diesem Sinne heißt, formal zu akzeptieren, dass er das Recht auf einen eigenen, von dem meinen abweichenden weltanschaulichen Standpunkt hat. Toleranz setzt allerdings Gegenseitigkeit voraus. Denn Toleranz und Respekt kann nur erwarten, wer selbst dieses Verhalten zeigt, andernfalls verliert eine faire Auseinandersetzung ihre Basis. Inhaltlich jedoch erlaube ich mir, die Meinung des anderen mit Gründen zu kritisieren, gegebenenfalls sogar entschieden abzulehnen. Dennoch: Sofern sie keinen Alleinvertretungsanspruch haben – was ja leider gerade beim Islam oft genug der Fall ist, bei einem Buddhisten wohl eher seltener – müssen in einem demokratischen Gemeinwesen unterschiedliche Lebenskonzepte und Religionen nebeneinander bestehen dürfen. Daraus entstehende Konflikte sind im Geiste unseres Grundgesetzes auszutragen.
Wenn das Küken dem alten Gockel das Maul verbieten kann, weil der sich ach-zu-politisch-inkorrekt geäußert hat, dann gibt das der ganzen Show natürlich so ein Geschmäckle.
Aber macht ruhig. Glaube, verstanden zu haben. Auf die richtige Meinung kommt es an, und wer die meisten Bücher gelesen hat und irgendeinen Blödsinn mit Zitaten irgendeines ach-so-anerkannten-Profs unterstreichen kann, der hat die Weisheit mit Löffeln gefressen – ein Hoch auf das Selbstdarstellertum. Wenn ich Schwachsinn lesen will, kann ich mir auch die Frankfurter Rundschau reinziehen, und die werden für ihren Müll auch noch bezahlt.
Wenn hier jetzt so langsam irgendwelche Studis das große Wort übernehmen, die scheints vom richtigen Leben so viel Ahnung haben wie ne Kuh vom Melken, dann isses so langsam gut mit WissenBloggt.
#54 Saejerlaenner am 5. Januar 2012 um 22:37
Ich weiss zwar nicht, worauf du dich beziehst, aber lustig war dein Posting allemal
Wir sollten vermeiden, Sachdiskussionen auf eine persönliche Ebene zu ziehen. Der Gleichrang der Praxis mit der Theorie hat einige Befürworter – auch mich. Dennoch kann man das freundlicher sagen.
#55 Frank Berghaus am 5. Januar 2012 um 22:43
Dann freut es mich, daß ich etwas zu deinem Amusement beitragen konnte
Ich als Kopie im Netz? Mein Posting? Erbitte Hinweise! :)

Außerdem haben mich fast alle, wie der Siegerländer und Repo z.B., die meine undiplomatische aber ehrliche Art kennen, genau richtig verstanden.
Nur diese Blasphemica (selten einen so unpassenden Nick erlebt) wullft mich. Das hat was.
Eine humorlose Gestalt, voller political correctness Angst, schreibt sich die Blasphemie auf ihre Fahnen. Harhar.
Das hat was.
Sharp
WIM: Du kennst meine beste Wiener Freundin nicht! Bitte nicht ins Persönliche gehen. Du hast ja wohl meine Erklärungen zum Kasus gelesen, oder? Ich will keine Missverständnisse. Und zum Notwehrrecht (wovon du im Grunde sprichst) habe ich mich auch im Nachhinein eindeutig geäussert. Also Friede bitte!
#56 ilex (E. Ahrens) am 5. Januar 2012 um 22:44
Wenn die Praktiker von den Theoretikern gelöscht werden, weil diese es eben können…. dann hat das eben dieses Geschmäckle.
Man kann das durchaus freundlicher sagen, aber man muss nicht! Ums mal ehrlich anzugehen, ich hab irgendwie keine Lust, es freundlicher zu sagen. Mit der Nazikeule kann ich mir jeden Tag von meinen Arbeitskollegen kommen lassen, wenn ichs drauf anlege.
The party's over
the enemy's at sleep
tomorrow is a new day
until then I'm gonna count the sheep
#59 Saejerlaenner am 5. Januar 2012 um 22:55
Wenn die Praktiker von den Theoretikern gelöscht werden, weil diese es eben können…. dann hat das eben dieses Geschmäckle.
Im Impressum steht, wer alles moderieren darf. Das sind vier Personen und jede hat ein etwas anderes Temperament und eine etwas andere Theorie-Praxis-Gewichtung. Eben wie bei den Kommentatoren.
Wenn Dinge nicht so laufen, wie irgendjemand sich das vorstellt, kann man darüber diskutieren und daraus lernen. Trotzdem sollte man versuchen, verbindlich zu bleiben. Man muss ja nicht gleich freundlich werden. Das nur mal so ganz allgemein und auf niemand Bestimmten bezogen.
Kommentare löschen ist die Vorstufe der Bücherverbrennung, jeder weiß welche Gewalt dann kam ….[..]
#62
Bei den Nazis ging die Gewalt zunächst mal vom Schreibtisch aus " Himmlers kleine Welt" mit großen Folgen, aber mit keiner einzigen Guten.
#62 Indianerjones am 6. Januar 2012 um 02:34 = Kommentare löschen ist die Vorstufe der Bücherverbrennung, jeder weiß welche Gewalt dann kam ….[..]
Kommt auf den Kommentar an. Über Einzelfälle kann man diskutieren.
Generell können Kommentare mit nicht den Regeln entsprechenden Inhalt allerdings durchaus gelöscht werden. Darüber wird kein Blogbetreiber viel diskutieren – manche Löschungen sind reiner Selbstschutz und auch Service gegenüber anderen Kommentatoren, die sich so nicht durch Seiten voll Spam lesen müssen.
Also ich für meinen Teil halte die Sache für beendet. Ich werde aber nicht zahmer werden. Wenn sich das häuft, werde ich mir überlegen, ob ich noch poste. Kann mich ja auf nem Hardcore Germanen-Forum a la "Thiazi" auskotzen – wenn mir danach ist. Meine Gedanken sind und bleiben frei.

Noch kurz zum Punkt: "Nicht persönlich werden"
Die Löschung sowie die direkte Ansprache, ich, Sharp, würde zu Gewalt aufrufen (tztz) empfinde ich als SEHR PERSÖNLICH!
Daher antworte ich auch genau so. Und wenn deine Wiener Freundin ein Demokratie-, Pressefreiheits- und Transparenzverständnis an den Tag legt, wie es unserem Bundespräsidentendarstellerversager Wulff zu eigen ist – dann sollte sie bei ihren auffällig ähnlichen Ansichten mal bei ihm um einen Job nachfragen.
Um es mit dem von mir zutiefst verehrten Pat Condell zu sagen:
"Peace"
#65 SharpChronisch am 6. Januar 2012 um 04:15
Also ich für meinen Teil halte die Sache für beendet.
Das freut mich zu lesen, denn die Dinge haben leider einen Verlauf genommen, der nachträglich nicht mehr wirklich repariert werden kann. So ist es nun am besten, wenn Gras über die Sache wächst.
Ich werde aber nicht zahmer werden.
Das mutet dir auch niemand zu. Ich persönlich neige sehr zu diplomatischen Formulierungen. Du hingegen formulierst lieber mit herzhafter Direktheit. Jeder ist eben, wie er ist, und das ist gut so.
Wenn sich das häuft, werde ich mir überlegen, ob ich noch poste.
Ich werde tun, was ich kann, um zu verhindern, daß sich das häuft.
@ Argutus
und ich werde tun was ich kann (leider nicht viel), um meine knallharten Botschaften besser hinter geschliffenen Formulierungen zu verbergen – ohne jemals politisch korrekt oder undeutlich zu werden. Aber diese Fähigkeiten benutze ich als Rollifahrer eher im Alltag – um gegenüber Behörden und Polizei oderso meine Forderungen zu platzieren und durchzudrücken. Aber ich mag keine Wortversteckspiele – ich bin nunmal für glasklare Ansagen ohne die Chance sich rauszureden^^.
Sharp
#67 Sharp
Moralisch nicht gefestigte Personen fürchten glasklare Ansagen, wo man sich nicht rausreden kann………stimmt.
So können wir die Bücher von Frau Manji weniger enthusiastisch auch als eine Art trojanisches Pferd interpretieren, als eine Art farbigen seidenen lockeren Schleier, der über über unsere Augen gelegt wird. Es gibt ja eine breite publizistische Front engagierter junger Frauen islamischen Glaubens, zu der auch Frau Manji gehört, die das Bild dieser Ideologie sympathischer erscheinen lassen sollen. Hoffen kann man da nur, dass diese Frauen es tatsächlich ernst meinen und nicht nur vorgeschobene Figuren sind.
Jeden Versuch torpedieren. Jede Diskussion über einen moderaten Islam sabotieren, anstatt diese Personen zu unterstützen. Das ist wohl der richtige Weg. Na, dann mal frohes schaffen. Bloss nicht unterstützen. Vielleicht schafft es der Islam ja tatsächlich sich zu reformieren. Nein, das darf natürlich nicht passieren. Wenn das Christentum sich reformieren konnte, kann das auch der Islam.
Un die einzige Person, die hier das Niveau halten wollte, ohne Unterstützung absaufen lassen. Selbst eine Person nicht, die im Redaktionsteam ist. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder so reden dürfte, wie ihm der Schnabel gewachsen ist? Ich habs, wir packen alle die Keulen aus und prügeln aufeinander ein. Jede Konfrontation fängt damit an, dass ein anderer anfängt seinen grenzenlosen Hass verbal auszudrücken.
Dass er was gegen Menschen hat, die sein Leben einengen wollen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber seinen ersten Komment damit anzufangen, dass dies alles nur Taqiyya, Taqiyya und nichts las Taqiyya ist, zeigt dass er jeden meint, der sich Moslem nennt. Das man bei der Beurteilung der Moderation, diesen Punkt nicht bemerkt hat, zeigt, dass einige auf einem Auge blind sind. Ich habe moderate Muslime getroffen und von Taqiyya war da weit und breit nichts zu sehen. Sie meinen das ernst, was sie predigen.
Und lieber Indi: Was heisst moralisch gefestigte Personen? Meine Moral ist sicherlich nicht die Moral eines anderen ergo kann ich mit meiner Moral auch glasklare Aussagen treffen, die Deinem Verständnis zuwieder läuft. Wenn meine Moral mir sagt, dass ich nicht jedes Gekotze dulden muss, heisst es nicht, dass ich in meiner Moral nicht gefestigt bin. Den meine Moral sieht vor, dass ich bemüht bin, dass Menschen friedlich miteinander leben und die zu unterstützen, die dasselbe Ziel verfolgen.
Ich bin sehr erstaunt, nein konsterniert
dass hier auf dieser Seite Sharp Chronisch (der uns ja allen mit seinen ehrlichen und vielleicht nicht PI-korrekten Worten bekannt ist) verunglimpft wird.
Monatelang hat man Sharp hier akzeptiert. Und man hat ihm geantwortet. Und jetzt plötzlich wird er hier moderiert, und was ich noch schlimmer finde, seine Kommentare werden gelöscht …..
Was ist los ?????
Hat jetzt "blasphemica" , die ich zwar nicht kenne, aber sich als "Übermensch" aufspielt, das Szepter übernommen ??
Ich vermisse hier Azrail, Tolkewitzer, Kantomas und viele Andere. … Aber WB scheint jetzt so "abgehoben" zu sein, dass sich "Normalsterbliche" hier nicht mehr wohlfühlen. (Trifft auch auf mich zu) Und das Leben geht an Euch vorbei und ihr bringt Artikel, die etwa 10 – 15 "Ausserirdische" interessieren. Man schaue sich nur mal die letzten Artikel an……
Nun weiterhin alles Gute. Mir jedenfalls ist ein Sharp 100x lieber als "abgehobene" Personen. Denn Sharp weiss wahrscheinlich besser als ihr hier, was sich im wirklichen Leben abspielt….
#70 simbo
Schau mal was kantomas vor Dir gepostet hat! Vermisst Du mich immer noch?
In dem Fall kann ich Sharp nicht unterstützen.
#70 Kantomas,
Wo, wann ???
Bitte sag es mir
#69 kantomas
Na hier!
#73 Indianerjones

Um diese Zeit schon hier Indi? Ich dachte du stosst erst nach Mitternacht rein.
Und ich versteh unter einer moralisch gefestigten Person jemanden, der kein Hasstiraden von sich gibt. Und schon garnicht auf einem Blog, der sich damit schmückt, Diskussinen auf hohem Niveau zu fördern. Da kannst Du mal sehen, wie unterschiedlich die Menschen sind. Aber das jemandem zu sagen, der schon soviel an Lebenserfahrung hat, ist schon ein bisschen anmaßend.
#69 kantomas am 6. Januar 2012 um 19:20 = Jeden Versuch torpedieren. Jede Diskussion über einen moderaten Islam sabotieren, anstatt diese Personen zu unterstützen. Das ist wohl der richtige Weg. Na, dann mal frohes schaffen. Bloss nicht unterstützen. Vielleicht schafft es der Islam ja tatsächlich sich zu reformieren. Nein, das darf natürlich nicht passieren. Wenn das Christentum sich reformieren konnte, kann das auch der Islam.
Jedem, der den Islam reformieren und menschlich verträglich machen will, wünsche ich viel Glück. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass Frau Manji es so naiv angeht, dass man sich schon so seine Gedanken machen muss.
#75 kantomas
Das mit nach Mitternacht denken Andere auch, in Wirklichkeit bin ich da sehr flexibel, mal ne Zeit so, mal wieder anders.
Um zum Thema zurückzukommen, mir ging es nicht um Personen, sowaohl von dieser wie von Jener Seite, sondern ausschlißlich darum dass gelöscht wurde, da gibt es andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Zusatz: Geht es etwas anders in der Wortwahl, das wäre völlig ausreichend gewesen.
#77 Indy

Volllommen einverstanden mit Dir…….
Danke an Dich und ein grosses
#70 simbo am 6. Januar 2012 um 19:40 = und ihr bringt Artikel, die etwa 10 – 15 "Ausserirdische" interessieren. Man schaue sich nur mal die letzten Artikel an……
"Brennender Frühling" über das Institut in Kairo, "Helden 2" über Josef Schulz, "Ich will alles …" über Werbung, "Helden 1" über blaues Glas waren – nur in letzter Zeit – alles wenug abgehobene Sachen über doch interessante Themen. Hätte mich gefreut, Dich da zu sehen …
#76 ilex
Jedem, der den Islam reformieren und menschlich verträglich machen will, wünsche ich viel Glück. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass Frau Manji es so naiv angeht, dass man sich schon so seine Gedanken machen muss.
Erwin, wie hätte man damals die Christen bezeichnet, die das Christentum reformieren wollten? Zumal man sich vom alten Testament nicht distanzieren wollte und auch nicht konnte. Das Fundament des Christentums.
Mit den Naiven fängt es an.
#77 Indianerjones
Um zum Thema zurückzukommen, mir ging es nicht um Personen, sowaohl von dieser wie von Jener Seite, sondern ausschlißlich darum dass gelöscht wurde, da gibt es andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Zusatz: Geht es etwas anders in der Wortwahl, das wäre völlig ausreichend gewesen.
Da kann ich Dir nicht widersprechen. Das wäre nicht nur ausreichend gewesen, sondern sogar besser. Denn jeder hätte gesehen, was nicht geduldet wird. Aber die Diskussion ging eher in die Richtung, dass er sich vollkommen richtig verhalten hat. Fast sogar ein verhaltener Applaus war zu hören oder relativierende Parteinahme.
#80 kantomas am 6. Januar 2012 um 20:37 = Erwin, wie hätte man damals die Christen bezeichnet, die das Christentum reformieren wollten? Zumal man sich vom alten Testament nicht distanzieren wollte und auch nicht konnte. Das Fundament des Christentums.
Das Christentum wurde mehrfach reformiert. Nehmen wir nur die Reform von Luther, mit der die Macht des Papstes in vielen Ländern gebrochen wurde: Sie gelang, weil "die Presse" auf seiner Seite war und wichtige Machthaber, die fähig waren, militärisch gegen die Macht des Katholizismus vorzugehen. Nur darum war Luther und seine Idee erfolgreich. Naiv war er ganz und gar nicht.
#82 ilex (E. Ahrens)
Ohne den Schutz, der von Friedrich dem Weisen, ihm gewährt wurde, wäre Luther gescheitert. Als er seine Thesen formilierte und sich somit gegen die übermächtige katholische Kirche stellte, hätte man ihn auch als naiv bezeichnet.
Es geht auch nicht unbedingt darum, ob jemand eine grosse Reformation in Gang bringt, sondern darum, dass Muslime den Koran nicht mehr ernst nehmen. Genauso wie die Christen im Westen. Deswegn sollte man jeden unterstützen, der in diese Richtung geht. Den dieser Weg könnte Erfolg haben. Die Alternative wird nur neue Kriege antfachen und nur dazu führen, dass man garnichts erreicht.
#70 simbo am 6. Januar 2012 um 19:40
Aber WB scheint jetzt so "abgehoben" zu sein, dass sich "Normalsterbliche" hier nicht mehr wohlfühlen.
Ilex hat dir ja bereits darauf geantwortet. Ich habe daraufhin noch einmal nachgesehen, denn der Vorwurf der Abgehobenheit trifft ja die gesamte Redaktion. Auf der gesamten ersten Seite finde ich allenfalls drei Artikel, die man ggfs. in deine Kategorie einordnen könnte (auch weil die sprachlich und intellektuell vom "Gewöhnlichen" abweichen).
Der ganze Rest aber – und das ist nun einmal die grosse Mehrheit – ist für jedermann auch ohne geistige Akrobatik leicht zugänglich und wohl auch hinreichend interessant. Unsere steigenden Leserzahlen zeigen, dass wir da wohl durchaus auf dem richtigen Weg zu sein scheinen. Du wirst auch nicht erwarten – vermute ich – bei uns schlampig higeworfene Schnipsel anzutreffen, wie das auf anderen von dir besuchten blogs nicht selten der Fall ist
Zur Zusammensetzung der Redaktion empfehle ich übrigens einen gelegentlichen Blick ins Impressum.
#83 kantomas am 6. Januar 2012 um 21:02
Ohne den Schutz, der von Friedrich dem Weisen, ihm gewährt wurde, wäre Luther gescheitert. Als er seine Thesen formilierte und sich somit gegen die übermächtige katholische Kirche stellte, hätte man ihn auch als naiv bezeichnet.
Er war Doktor der Theologie an einer damals bedeutenden Universität. Heute ist Wittenberg ja ein Provinzkaff, aber damals war Wittenberg bedeutend – kommt sogar bei "Hamlet" vor als DIE Universität. Wäre ja so, als würde ein führender Theologe der Al-Azhar bestimmte Suren als unislamisch bezeichnen. Das ist schon etwas anderes als die nette Frau Mahji
Es geht auch nicht unbedingt darum, ob jemand eine grosse Reformation in Gang bringt, sondern darum, dass Muslime den Koran nicht mehr ernst nehmen. Genauso wie die Christen im Westen. Deswegn sollte man jeden unterstützen, der in diese Richtung geht. Den dieser Weg könnte Erfolg haben. Die Alternative wird nur neue Kriege antfachen und nur dazu führen, dass man garnichts erreicht.
Der Weg könnte Erfolg haben – aber wann? Und was passiert bis dahin? Im Islam geht es auch um Macht – siehe "Banu, ibn und bint", was vielleicht für Dich interessant sein könnte.
Ich muss erstmal ein Film mit meiner Frau angucken. Wir können später weiter diskutieren.
@Kanto
Ich denke, du schützt deine Familie, die ja noch teilweise moslemisch ist – und fühlst dich von mir bedroht. Ich hingegen schütze das Erbe meiner friesischen, germanischen, nordischen Vorfahren, die hier länger an den Küsten der Nordsee leben, als Islam oder Christentum, ja sogar die ägyptischen Pyramiden existieren – wenn ich nur an Stonehenge denke. Wir sind hier heimisch: Ihr seid hier Gäste. Wenn ihr unsere Freiheiten mögt – dann nehmt auch alles andere an. Wenn nicht, und wenn sogar versucht wird, dieser meiner Heimat, nachdem man ihm schon versuchte, das Christentum aufzuzwingen, nun auch noch den Islam und die Sharia aufzudrücken, dann machen wir das, was man mit ungebetenen Gästen, die sich nicht benehmen, unsere Frauen bedrängen, unsere Vorräte plündern, uns Entgegenkommen als Schwäche auslegen, uns ihre Art zu leben aufdrücken wollen: Wir setzen sie vor die Tür. Das mag im Einzelfall hart sein, aber verglichen mit dem, was islamisch geprägte Länder mit Frauen, Christen und Juden, Schwulen und Atheisten machen, ist das mehr als geduldig und zahm bislang.
Wir haben die Küste kultiviert…wir haben dem Meer das Land abgerungen – und die Germanen waren bei weitem nicht die Barbaren, als die uns die Römer darstellen wollten. Außerdem war z.B. die isländische Gesellschaft und die der Wikinger allgemein, die einzige weltweit, in der es zwar auch Stände gab – aber man konnte durch Leistung, Tapferkeit und Gerechtigkeit von der untersten nach ganz oben aufsteigen. Und, wenn man dem nicht würdig war – auch wieder absteigen. Und während die Männer auf Handels- (meistens) oder auch auf Raubzug waren, haben die Frauen vollumfänglich die Schlüsselgewalt gehabt. Sie trafen sämtliche Entscheidungen gleichberechtigt wie der Mann auch. Das gab es nirgendwo sonst weltweit – zu der Zeit.
Und – das werde ich, ebenso wie viele andere, bedingungslos verteidigen, wenn ihr nicht den Islam zähmt und weiter agressiv auf Weltherrschaft drängt.
Lever dood as Slav.
Bei Odin
Sharp
#85 ilex (E. Ahrens)
Der Weg könnte Erfolg haben – aber wann? Und was passiert bis dahin? Im Islam geht es auch um Macht – siehe "Banu, ibn und bint", was vielleicht für Dich interessant sein könnte.
Nicht morgen oder übermorgen. Aber es ist ein Weg den man gehen sollte. Was ist denn die Alternative? Krieg, Ausgrenzung oder Feindschaft? Das hatten wir doch schon die vergangenen Jahrhunderte. Im ernst Ilex: Glaubst Du wirkklich, dass Europa all seine Werte verraten und alle Muslime aus Europa verjagen wird? Das glaube ich nicht. Es sei denn es kommt eine sehr grosse Wirtschaftskrise, in der die Menschen für ein Stück Brot töten würde. Nur dann, könnte die Wunschvorstellung einiger wahr werden. Dann werden aber auch andere als Sündenböcke hinhalten müssen. Also, was kann man besseres tun, als moderate Muslime zu unterstützen, damit sie den Islam entschärfen.
#88 kantomas am 7. Januar 2012 um 00:08
Dann melde ich mich zu später Stunde doch auch noch einmal zu Wort, obwohl ich mich eigentlich raushalten wollte nach den Katastrophen mit diesem Thread. Ich bin ja so zu sagen der Experte für die Kategorie Kulturmoslems (so wie Weibi eine ist!).
Ich setze auch grosse Stücke darauf. Das zeigt sich ja im Moment in Tunesien überscharf. Die wahren Gegner der Extremisten sind nicht die paar Ex-Moslems und Laizisten, sondern ausdrücklich die "Moslems", die einmal ein paar Suren gelernt haben, den Koran ansonsten nicht kennen (man würde sagen: naiv), und die einfach ihr (westlich angepasstes) Leben leben wollen.
Dem Mensch ein Mensch sein – das ist das Ziel, das ich hier beobachte. Keine ideologischen Grabenkämpfe.
Und das ist viel näher an unseren humanistischen Vorstellungen, als manche sich das vorstellen könne. Ich muss wohl dabei nicht auf PI und QQ verweisen, oder
Lies dazu bitte einmal den Artikel "Solidarité" von einem meiner tunesischen Freunde. Keine Angst, ich habe ihn ins Deutsche übersetzt.
#87 SharpChronisch
Ganz ehrlich Sharp, ich hätte Angst, Dir, Nachts, irgendwo zu begegnen. Bevor ich aussprechen könnte, dass ich kantomas bin, würdest Du mir vielleicht die Kehle durchschneiden. Jetz mal etwas überspitzt ausgedrückt. Wer weiss, vielleicht würdest Du mir die Kehle sogar durchscneiden, obwohl Du weisst, wer ich bin.
Ich denke, du schützt deine Familie, die ja noch teilweise moslemisch ist – und fühlst dich von mir bedroht. Ich hingegen schütze das Erbe meiner friesischen, germanischen, nordischen Vorfahren, die hier länger an den Küsten der Nordsee leben, als Islam oder Christentum, ja sogar die ägyptischen Pyramiden existieren – wenn ich nur an Stonehenge denke
Ich habe nichts dagegen, dass Du Dein Erbe schützen willst, solanage Du niemanden die Kehle durchtrennen willst und mich nicht zwingst an Odin zu glauben.
Wir sind hier heimisch: Ihr seid hier Gäste. Wenn ihr unsere Freiheiten mögt – dann nehmt auch alles andere an.
Solange Du Menschen nach Jahrzehnte als Gast betrachtest, darfst Du Dich nicht wundern, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen. Ich habe dasselbe Recht, wie Du, in diesem Land zu Leben. Gerade, weil ich Die Freiheit mag, von der Du redest. Gerade weil ich die Menschenrechte und die Demokratie verinnerlicht habe. Zumindest hat meine Sozialisation mehr mit den Freiheiten und westlichen Werten zu tun, als das, was Du Dir angeeignet hast. Denn diese Art des Freiheitsverständnisses wurde mir nicht beigbracht. Ich glaube nicht, dass im westlichen Demokratieverständnis davon gesprochen wird, dass ich an Odin glaube. Also leb mit Deinem Odin und lass mich so leben wie ich will, solange ich die kostbare Freiheit in diesem Land achte und als besonders schützenswert erachte.
…das Christentum aufzuzwingen, nun auch noch den Islam und die Sharia aufzudrücken, dann machen wir das, was man mit ungebetenen Gästen, die sich nicht benehmen, unsere Frauen bedrängen, unsere Vorräte plündern, uns Entgegenkommen als Schwäche auslegen, uns ihre Art zu leben aufdrücken wollen: Wir setzen sie vor die Tür.
Wenn wir nur von diesem Klientel sprechen, würde ich Dir sogar dabei helfen. Da bin ich ganz bei Dir. Aber nicht, wenn Du pauschal jeden vor die Tür setzen willst. Es wären zu viele Menschen dabei, die viel mehr nach Deutschland passen als Biodeutsche.
….was islamisch geprägte Länder mit Frauen, Christen und Juden, Schwulen und Atheisten machen, ist das mehr als geduldig und zahm bislang.
Natürlich! Werfen wir all unsere erworbenen Werte einfach über Bord. Schliesslich ist es ja praktisch, nicht wahr. Nur, was verteidigst Du dann überhaupt. Werte, die Du selber abgeschafft hast. Wer wird der nächste Unpassende sein? Ist der Damm erstmal gebrochen, kann man es nicht so leicht wieder flicken.
Und – das werde ich, ebenso wie viele andere, bedingungslos verteidigen, wenn ihr nicht den Islam zähmt und weiter agressiv auf Weltherrschaft drängt.
Wer soll dieses "Ihr " sein, der weiter aggressiv auf Weltherrschaft drängt? Ich bin es nicht und viele, die ich kenne, auch nicht. Es mag für Dich nicht so wichtig sein aber für mich ist es schon wichtig. Ich will nicht das Opfer eines paranoiden Menschen sein. Wenn Du dieses "Ihr" konkreter formulieren würdest, könnte ich Dir sogar bei der Verteidigung helfen. Und genau das ist Dein Problem. Das ist grundsätzlich das Problem vieler Islamkritiker. Sie heulen rum, weil die Parteien, die sie unterstützen nichts erreichen und verstehen die Welt nicht. Auch wenn sie immer wieder gebetsmühlenartig wiederholen, dass es Ihnen nur um die Ideologie geht, verraten sie sich immer wieder. Dabei ist das Problem ganz offensichtlich: Wer die Werte dieses Landes wirklich begriffen hsat, wird mit plumpen und pauschalen Diffamierungen nichts anfangen können. Das hat nichts mit westlichen Werten, westlichen Vorstellungen von Freiheit und Menschenrechten zu tun. Du benutzst die westlichen Werte als Alibi, um Deinem Hass eine Legitimation zu geben. Dabeit merkst Du nicht mal, dass Du in jedem zweiten Satz, diese Werte mit den Füssen trittst oder vielmehr nie richtig begriffen hast. Sorry sharp!
#88 kantomas am 7. Januar 2012 um 00:08 = Was ist denn die Alternative? Krieg, Ausgrenzung oder Feindschaft? Das hatten wir doch schon die vergangenen Jahrhunderte.
Ja. aber warum denn? Wer hatte Spanien erobert und versuchte es sogar bei Frankreich? Wer beherrschte den halben Balkan? Wer eroberte das Oströmische Reich? Und das von den Persern? Und sonstwo? Und jetzt in Afrika? Bloss praktisch, dass es das Mittelmeer gibt – da kann man trennen. Echt im Ernst = wer ist denn angefangen, diesen Glauben, genannt "Unterwerfung" auszubreiten? Doch die Europäer nicht.
O.k. – Eroberungen waren bis ungefähr 1920 legitim. Ebenso legitim aber auch, sich dagegen zu wehren. Und nichts anderes ist die Rückeroberung Spaniens und die Kreuzzüge. Und statt immer islamischer zu werden, sollten die Türken sich lieber fünfmal am Tage bei Mustafa Kemal bedanken, dass er die Niederlage nach dem 1. Weltkrieg noch umgedreht hat, sonst wäre Smyrna heute griechisch und Konstantinopel vielleicht auch. Du siehst – das hat mit Moral nichts zu tun, sondern ist eine reine Machtfrage.
Im ernst Ilex: Glaubst Du wirkklich, dass Europa all seine Werte verraten und alle Muslime aus Europa verjagen wird? Das glaube ich nicht.
Das kommt ganz darauf an, wie sich die Muslime hier verhalten. Und es kommt darauf an, wie bedrohlich eine signifikante Menge Muslime empfunden werden (empfunden werden – nicht wie gefährlich sie real sind!) Und wenn es denn immer noch eine nennenswerte Anzahl Muslime gibt, die von der Welteroberung träumen und wenn denn die Völker Nordafrikas, kaum dass sie ihre Diktatoren los sind – mehr oder minder mehrheitlich religiöse Parteien wählen, dann schafft das kein Vertrauen. Daher hat ein moderater Islam – wie ihn sich z.B. die Frau Manji vorstellt – nicht mehr viel Zeit. Keine Jahrhunderte, eher Jahrzehnte. Bisher sind diese Tendenzen aber beim offiziellen Islam aber nirgends zu sehen.
Es sei denn es kommt eine sehr grosse Wirtschaftskrise, in der die Menschen für ein Stück Brot töten würde. Nur dann, könnte die Wunschvorstellung einiger wahr werden. Dann werden aber auch andere als Sündenböcke hinhalten müssen. Also, was kann man besseres tun, als moderate Muslime zu unterstützen, damit sie den Islam entschärfen.
Keiner wünscht sich eine Situation, in der Menschen für ein Stück Brot töten. Nur Idioten wünschen sich so etwas. Und wie die Fronten dann sein werden, weiß keiner. Also sollte man eine solche Situation zu vermeiden suchen. Aber diese Anstrengungen darf man nicht nur von den Europäern verlangen.
Außerdem denken die wenigsten Leute an die Zunahme der Erdbevölkerung und die zu erwartenden Wanderungsbewegungen. Kann sein, dass dann der Islam nur ein Problem ist. Im Jahre 2050 möchte ich jedenfalls nicht leben.
#90 kantomas am 7. Januar 2012 um 00:49
#87 SharpChronisch
Ganz ehrlich Sharp, ich hätte Angst, Dir, Nachts, irgendwo zu begegnen. Bevor ich aussprechen könnte, dass ich kantomas bin, würdest Du mir vielleicht die Kehle durchschneiden.
Kantomas, ich bin ja nicht SharpC, aber ich antworte Dir trotzdem. Aus einem einfachen Grund.
Kein Deutscher würde jemals als Reaktion diesen Satz schreiben. Er würde Sharp vielleicht beleidigen oder ihm beizubringen versuchen, dass er ein Arschloch ist – aber er würde nie diesen Satz schreiben. Denk mal drüber nach.
#91 ilex (E. Ahrens)
Ja. aber warum denn? Wer hatte Spanien erobert und versuchte es sogar bei Frankreich? Wer beherrschte den halben Balkan? Wer eroberte das Oströmische Reich? Und das von den Persern? Und sonstwo? Und jetzt in Afrika? Bloss praktisch, dass es das Mittelmeer gibt – da kann man trennen. Echt im Ernst = wer ist denn angefangen, diesen Glauben, genannt "Unterwerfung" auszubreiten? Doch die Europäer nicht.
O.k. – Eroberungen waren bis ungefähr 1920 legitim. Ebenso legitim aber auch, sich dagegen zu wehren. Und nichts anderes ist die Rückeroberung Spaniens und die Kreuzzüge. Und statt immer islamischer zu werden, sollten die Türken sich lieber fünfmal am Tage bei Mustafa Kemal bedanken, dass er die Niederlage nach dem 1. Weltkrieg noch umgedreht hat, sonst wäre Smyrna heute griechisch und Konstantinopel vielleicht auch. Du siehst – das hat mit Moral nichts zu tun, sondern ist eine reine Machtfrage.
Grundsätzlich habe ich nichts dran auszusetzen. Ich wüsste auch nicht, was ich geschrieben hätte, was dem widerspricht. Villeicht noch ergänzend: Es ist nicht wichtig, weshalb die Moslems ihre Eroberungen getätigt haben. Du als historisch fachkundiger Mensch solltest wissen, dass Eroberungen keine Erfindung der Moslems waren. Das hinter Eroberungen immer Machtinteressen stehen und wenn man ein geeignetes Medium, wie die Religion, für sich nutzen kann, hat man es auch gemacht. Es ging eigentlich nur darum zu erobern. Das war vor dem Islam so und wird auch danach so bleiben. Der Islam hat natürlich der Sache sehr gut gedient, um den Eroberungen eine Legitimation zu geben. Wenn es den islam nicht gegegben hätte, hätte man was anderes gefunden, was dem Ziel dienlich gewesen wäre. Nur was hat das mit der Moralfrage zu tun, die ich hier mit Sharp und Indi versucht habe zu klären? Und ja, ich bin froh, dass wir einen Atatürk hatten.
Das kommt ganz darauf an, wie sich die Muslime hier verhalten. Und es kommt darauf an, wie bedrohlich eine signifikante Menge Muslime empfunden werden (empfunden werden – nicht wie gefährlich sie real sind!) Und wenn es denn immer noch eine nennenswerte Anzahl Muslime gibt, die von der Welteroberung träumen und wenn denn die Völker Nordafrikas, kaum dass sie ihre Diktatoren los sind – mehr oder minder mehrheitlich religiöse Parteien wählen, dann schafft das kein Vertrauen. Daher hat ein moderater Islam – wie ihn sich z.B. die Frau Manji vorstellt – nicht mehr viel Zeit. Keine Jahrhunderte, eher Jahrzehnte. Bisher sind diese Tendenzen aber beim offiziellen Islam aber nirgends zu sehen.
Ja, und Menschen wie meine Familie dürfen darunter leiden, weil einige die Bedrohung falsch einschätzen? Das wird sie bestimmt trösten.
Ich würde den Nordafrikanischen Staaten noch etwas Zeit lassen. Das sind die ersten Versuche eine Demokratie zustande zu bringen. Das ist mir viel lieber, als eine Diktatur. Solanage sie diese Parteien abwählen können, besteht Hoffnung. Die Menschen werden lernen. Schau Dir Iran an. Ahmedineschad konnte sich nur mit Wahlbetrug an der Macht halten. Gut möglich, dass er bei der nächsten Wahl verschwindet. Dann kommen moderatere Leute an die Macht. Das ist natürlich noch immer weit vom Idealzustand entfernt aber es kann ja noch weitergehen. Auch eine ziemlich eingeschränkte Demokratie hat das Potenzial sich zu entwickeln.
. Aber diese Anstrengungen darf man nicht nur von den Europäern verlangen.
Natürlich nicht!
Im Jahre 2050 möchte ich jedenfalls nicht leben.
Ich schon! Alleine schon, um zu sehen das ich in vielem Recht hatte:)
#92 ilex (E. Ahrens)
Kantomas, ich bin ja nicht SharpC, aber ich antworte Dir trotzdem. Aus einem einfachen Grund.
Kein Deutscher würde jemals als Reaktion diesen Satz schreiben. Er würde Sharp vielleicht beleidigen oder ihm beizubringen versuchen, dass er ein Arschloch ist – aber er würde nie diesen Satz schreiben. Denk mal drüber nach.
Das versteh ich nicht. Hiier musst Du mir wirklich helfen. Wieso nicht?
[Ix = Ich habe mal # 94 und # 95 zu einem Beitrag zusammen gefügt]
#89 Frank Berghaus
Ich setze auch grosse Stücke darauf. Das zeigt sich ja im Moment in Tunesien überscharf. Die wahren Gegner der Extremisten sind nicht die paar Ex-Moslems und Laizisten, sondern ausdrücklich die "Moslems", die einmal ein paar Suren gelernt haben, den Koran ansonsten nicht kennen (man würde sagen: naiv), und die einfach ihr (westlich angepasstes) Leben leben wollen.
Und genau deshalb sollte man diese "naiven" unterstützen. Denn sie sind eine viel grössere Geafahr für die Hardcoregläubigen als Atheisten oder Agnostiker. Sie haben das Potenzial, dass Muslime ihren Beispiel folgen.
#96 kantomas am 7. Januar 2012 um 01:55
Wie so häufig sehe ich die Dinge ganz genau so wie du.
#93 kantomas am 7. Januar 2012 um 01:36
Wenn es den islam nicht gegegben hätte, hätte man was anderes gefunden, was dem Ziel dienlich gewesen wäre. Nur was hat das mit der Moralfrage zu tun, die ich hier mit Sharp und Indi versucht habe zu klären?
Irgendein Land erobert hat man früher mit Militär. Das ist heute unmodern geworden. Die Chinesen schicken auch keine Truppen nach Afrika, um Ackerland zu erobern. Sie bezahlen einfach an irgendwelche Volksdiebe für zehntausende von Quadratkilometern. Ebenso kann man Land erobern durch Einsickern. Deshalb durften Deutsche lange Zeit keine Häuser in Dänemark kaufen (ist wohl inzwischen anders?) oder eben auch in Polen war das ungern gesehen. Das ist aber alles noch harmlos, weil das so ziemlich die gleiche Kulturart ist und da kann man sich anpassen.
Der Islam passt sich nicht an. Anpassen tun sich höchstens Leute aus islamischen Ländern, die den Islam so locker sehen wie hier die meisten das Christentum – als gewisse Folklore. Leider können die sich in der öffentlichen Aufmerksamkeit gegen die Hardliner nur sehr schwer durchsetzen.
So wie Sharp es vielleicht drastisch ausgedrückt hat, nehme ich mir das Recht, meine gewohnte kulturelle Eigenart behalten zu wollen. Weil meine Vorfahren seit über 2000 Jahren in dieser Gegend wohnen, nehme ich mir das Recht, dieses Gebiet als das meiner Leute zu betrachten. Man kann ja froh sein, dass dieses Land seit 800 n. Chr. das Christentum ertragen hat – da muss es nicht auch noch der Islam sein. Hier muss nicht fünfmal täglich jemand vom Turm gröhlen, dass Allah den größten hat.
Wer hier einwandert, hat sich anzupassen. Wer das tut – o.k., alles roger. Wer nicht – was will er hier, wenn er sich in dieser Umgebung nicht wohl fühlt und alles in seinem Sinne ändern will? Das gilt für alle – z.B. Vietnamesen, Spanier, "Afrikaner mit ganz dunkler Hautfarbe von südlich der Sahara" und auch Türken. So einfach ist das. Wäre ja wohl in anderen Ländern – z.B. der Türkei – genau so.
#94 kantomas am 7. Januar 2012 um 01:39
Niemand würde gleich an das Messer und die durchgeschnittene Kehle denken. Mit solchen Formulierungen bestätigst Du Vorurteile. Nur mal so als freundschaftlicher Rat.
Das war auch mein Gedanke, Ilex. Das mir Kanto immer und immer wieder unterstellt, ich würde jedem die Kehle durchschneiden nervt mich mittlerweile so sehr, daß mir klarwurde: er ist entgegen allen Beteuerungen im Zweifel immer noch ein typischer Moslem: Oferrolle spielen, jammern und Schuld sind die Einheimischen. Und der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun.

Kanto, mit dir bin ich sowas von durch. Ich hab dich mal gemocht – aber du bestätigst in der Tat sämtliche sogenannten Vorurteile aufs Trefflichste.
Ich hab keine Lust mehr mich an sowas abzuarbeiten. Trinkt Bier, Esst Schnitzel und Salami, achtet unsere Frauen und assimiliert euch. DAS ist die Pflicht, die ich als Einwanderer habe. Dann ist jeder willkommen. Ansonsten: Ihr habt die Freiheit zu gehen. Punkt.
Das ich mir in MEINEM Land überhaupt so eine Diskussion aufzwingen lassen muß ist eine bodenlose Unverschämtheit.
Mustafa Kemal Pascha Atatürk ; „Vater der Türken“ und Gründer der modernen Türkei
… „Die absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen ist ein verrottender Leichnam …“
Alice Schwarzer ; Schriftstellerin, Journalistin, Publizistin. Vertreterin der deutschen Frauenbewegung, Gründerin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma
(„Alice im Männerland. Eine Zwischenbilanz“)
… "Das Kopftuch ist die Flagge des islamischen Kreuzzuges. Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts." …
Voltaire ; einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der französischen und europäischen Aufklärung
… "Was sollte man einem Menschen antworten, der einem sagt, er gehorche lieber Gott als den Menschen, und der sich infolgedessen sicher ist, den Himmel zu verdienen, wenn er einen erdrosselt?" …
Voltaire in einem Brief an Friedlich den Großen:
… " Doch das ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; daß er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt. " …
Hilaire Belloc ; britischer Schriftsteller
… „Seit die Religion des Islam in der Welt erschien, waren ihre Anhänger allen anderen Nationen gegenüber wie Wölfe und Tiger, alles zerreißend, alles zerfleischend, was in ihre gnadenlosen Pranken fiel, zermahlen von ihren eisernen Zähnen; unzählige Städte so gründlich ausgelöscht, dass nur noch ihr Name existiert; so viele Länder, einst Paradiese, nun verlassene Ödnisse; so viele einst zahlreiche und mächtige Reiche, vom Erdboden verschwunden! So war und ist bis zum heutigen Tage das Wüten, der Zorn und die Rache dieser Zerstörer der Menschheit.“ …
Sir William Muir ; britischer Kolonialpolitiker, Orientalist, Missionswissenschaftler, einer der bedeutendsten britischen Islamwissenschaftler des 19. Jahrhunderts
… „Mohammeds Schwert und der Koran sind die tödlichsten Feinde der Zivilisation, der Wahrheit und der Freiheit, die die Menschheit bisher erlebt hat.“…
John Quincy Adams; 6. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
… „Im siebten Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung tauchte ein wandernder Beduine aus Hagars Stamm auf (gemeint ist Mohammed), der aus der neuen Lehre Jesus den Glauben an und die Hoffnung auf die Unsterblichkeit übernahm. Doch er verzerrte sie bis zur Unkenntlichkeit und trat sie in den Staub, indem er in seiner Religion jeglichen Lohn, jegliche Hoffnung in die Form sexueller Belohnung goss. Er vergiftete die Quelle menschlichen Glückes, in dem er Frauen abwertete und Polygamie erlaubte; und er erklärte, als Teil seiner Religion, dem Rest der Menschheit den totalen, auf Auslöschung bedachten Krieg. Die Essenz dieser Religion waren Lust und Gewalt – was die brutale über die spirituelle Natur des Menschen erhob. Zwischen diesen beiden Religionen (Christentum und Islam), wie sie sich im Gegensatz ihrer beiden Gründer manifestiert, tobt bereits seit 12 Jahrhunderten Krieg. Und solange die gnadenlosen, nicht verhandelbaren Dogmen des falschen Propheten menschliches Handeln antreiben, wird es niemals Frieden auf Erden geben.“…
Oriana Fallaci; italienische Journalistin und Schriftstellerin
… "Von wegen extremistische Randgruppen! Von wegen fanatische Minderheit! Millionen über Millionen sind sie, die Fanatiker." …
… „Europa ist nicht mehr Europa, es ist Eurabien, eine Kolonie des Islam, wo die islamische Invasion nicht nur physisch voranschreitet, sondern auch auf geistiger und kultureller Ebene. Unterwürfigkeit gegenüber den Invasoren hat die Demokratie vergiftet, mit offensichtlichen Konsequenzen für die Gedankenfreiheit, und für das Konzept der Freiheit selbst.“ …
Sharp
#98 ilex (E. Ahrens
So wie Sharp es vielleicht drastisch ausgedrückt hat, nehme ich mir das Recht, meine gewohnte kulturelle Eigenart behalten zu wollen.
Kannst Du doch und auch Sharp kann das. Nur wieso willst Du mir Deine kulturelle Eigenart aufzwingen oder wie Sharp es meinte, wieso soll ich bitte an Odin glauben. Das kann er doch nicht wirklich von mir verlangen. Ausserdem ging es viel mehr darum, wie Sharp anfangs seine Meinung rübergebracht hat. Ich verbitte mir jeglichen Zwang in dieser Frage. Wenn ich was aus einer Kultur übernehme, dann nur freiwillig, abgesehen vom Bekenntnis zur Demokratie und den Menschenrechten. Alles andere würde ich als Frechheit empfinden. Denn jemand, der sich dazu bekennt, stellt auch keine Gefahr für die Gesellschaft.
Weil meine Vorfahren seit über 2000 Jahren in dieser Gegend wohnen, nehme ich mir das Recht, dieses Gebiet als das meiner Leute zu betrachten.
Das kannst Du auch. Nur wird mich das- und meine Familie- wenig interessieren. Ich lebe hier und habe die deutsche Staatsbürgerschaft. Meine Frau hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Also ist meine Tochter eine Deutsche. Willst Du, dass man ihr, die nicht mal richtig türkisch versteht in zwanzig Jahren sagen kann, dass sie nicht in dieses Land gehört, weil sie in ihrem Stammbaum nicht nachweisen kann, dass sie deutsche Vorfahren hat. Oder willst du meinen zwei muslimischen Brüdern, die sogar Weinachten mit mir feiern sagen, dass sie nicht dieselben Rechte haben wie du? Genau das ist doch die Ursache vieler Probleme.
Man kann ja froh sein, dass dieses Land seit 800 n. Chr. das Christentum ertragen hat – da muss es nicht auch noch der Islam sein. Hier muss nicht fünfmal täglich jemand vom Turm gröhlen, dass Allah den größten hat.
Nur sind die Muslime nunmal hier. Die Frage sollte sein, wie man das Problem am besten löst und nicht wie man Menschen gegeneinander aufhetzt.
Wer hier einwandert, hat sich anzupassen.
Jeder versteht was anderes darunter. Ich würde sagen, dass jeder der hier einwandert die grundsätzlichen Werte der Freiheit zu respektieren hat.
#98 ilex (E. Ahrens) am 7. Januar 2012 um 02:06

Das ist ja das Problem, seid den Gastarbeitern bis 1973 haben wir ja keine Einwanderer sondern Zuwanderer, die für die Probleme hier zuständig sind., ich als Einwanderungsbefürworter, ist das besonders schwer, denn das was mit Asylmißbrauch, illegaler Einreise und dergleichen passiert ist, schlägt seid Mitte der 70 iger Jahre den Faß den Boden aus, dazu kommt auch noch eine Religion, die niemand mit Menschenverstand braucht, sowie andere eh nicht,,,,,,nur mit den Unterschied das sich die anheimischen Glaubensrichtungen im Laufe der Jahrhunderte, zumindest in weiten Teilen der Bevölkerung als sekulär erwiesen haben, die neu Hinzugekommene ,aber wohl eher nicht.
Ich weiß ,da liegt der Hase im Pfeffer.
#99 ilex (E. Ahrens
Das sollte man vielleicht den russischen Nazis erklären, die Einwanderer in stillen Wäldchen enthaupten und die Videos auf You Tube reinstellen. Vielleicht sollte ihnen einer erklären, dass nur Menschen aus muslimischen Ländern dies machen dürfen.
Ausserdem ist das ein überzogenes Beispiel, das ich bringe, um zu verdeutlichen, was mir blühen könnte, wenn ich ihm begegne. Ist doch vollkommen egal, ob ich dabei als Beispiel eine durchschnittene Kehle oder ein Schuss in den Kopf nenne. Wer darin seine Vorurteile bestätigt findet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
#102

Ich habe stehts bedauert das wir kein Einwanderungland sind, sondern nur ein Zufluchtsort für ungebildete Hergekommene.
Gastarbeiter mit ihren Nachkommen sind dabei vorzüglich auszunehmen, weil deren Ausfälle sind nicht höher als bei den Einheimischen, außerdem bereichernd…..aber wohlgemerkt…..das betrifft nur die, die bis 1973 regulär zum arbeiten herkamen,
Natürlich gab es auch einige, die sich in der Zwischenzeit politisch und religiös beeinflussen liesen, aber solche Kandidaten haben wir hier auch immer wieder gehabt, die Einen Links, die Anderen Rechts, die Anderen Grün und Öko, wiederum einige Spezielle, die machen gleich mal aus kriminellen hergelaufenen Zuwanerungssippen eine Bereicherung und verdienen damit auch noch Geld, es gibt eine Vielzahl von Verbrechen oder unstätigen Lebensstil; verpflichtet zum fördern, ist aber NIEMAND……….[..]
Ich benutze nur den Gruß an Odin, obwohl Hardcore Atheist, um an unsere Wurzeln zu erinnern. Kantos Unterstellung, ich würde ihn auffordern an Odin zu glauben, zeigt mir endgültig, das er mich nicht versteht. Sein Problem.
Ich bin verantwortlich für meine Worte, aber nicht dafür, was du da reininterpretierst.
Sharp
Und noch etwas: Nicht mal die höchststehende (sagt man) und waffentechnisch mit Sicherheit am besten aufgestellte Zivilisation seinerzeit, die Römer, haben uns Friesen besiegt oder unterworfen. Vor Moslems, zu deren Stufe der Zivilisation ich mich gar nicht erst äußere, haben wir bestimmt keine Bange. Und wenn ihr in 50 Jahren in ganz Deutschland südlich von Emden-Oldenburg-Bremen-Hamburg und Rostock die Sharia eingeführt habt: An uns werdet ihr scheitern. Das ist ein Versprechen.
#105
Ich möchte aber noch eins sagen, ihr könnt euch kaum vorstellen, welche Korruption bis ins kleinste Beamtenwesen im Bereich unerwünschter Zuwanderung seid so Mitte der 70' ger Jahre herrscht, der Witz dabei ist das mich Gastarbeiter ….vorwiegend Türken darauf aufmerksam machten, mit sogar evident verwertbaren Beweisen, ich muß wohl nicht erwähnen das es sich dabei um zumeist überwiegend ehrliche Gastarbeiter handelte, die halt blieben, nach den Anwerbestopp 1973.
#105
Nach meinen Lob für Gastarbeiter, die blieben, will ich aber auch noch erwähnen, das ausgerechnet die, die besonders hervorstechen und in der Politik sind, die allergrößten Arschlöcher sind, sozuagen voll assimiliert, denn die Einheimischen sind auch so ……siehe Wuffi, Nahles,Gabriel und dergleichen ,von Künast und Reibekuchenrströebele ganz zu schweigen….mehr Namen nicht, sonst schlafe ich noch schlecht.
Noch ein Tipp: Sollte euch mal einer ins Gesicht (ihr habt ja eins) sagen, ihr leidet unter Wahnvorstellungen…….dann sagt einfach …..NEIN……ich genieße es.*
#100 SharpChronisch
Das mir Kanto immer und immer wieder unterstellt, ich würde jedem die Kehle durchschneiden nervt mich mittlerweile so sehr, daß mir klarwurde:
Wo denn Sharp? Ich habe das ein einziges Mal auf diesem Thread gebracht. Es gab dann eine kurze Diskussion über den Satz, was ich gebracht habe. Ich habe das geschrieben, um Dir zu verdeutlichen, dass Du manchmal sehr extrem rüberkommst. Mehr nicht. Und das war ein einziges Mal. Siehst Du, wie übertrieben Du alles wahrnimmst.
er ist entgegen allen Beteuerungen im Zweifel immer noch ein typischer Moslem
Na ja, diesen Vorwurf kennen wir ja schon. Andere mussten ja auch daran glauben. Du scheinst das immer zu bringen, wenn ein anderer eine andere Meinung vertritt.
Moslem: Oferrolle spielen, jammern und Schuld sind die Einheimischen. Und der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun
Im Moment scheinst Du wohl eher zu jammern. Anstatt auf den Inhalt meiner Kommentare einzugehen, kommst Du mit Kalendersprüchen der Pipifanten. Ist wohl bequemer.
Kanto, mit dir bin ich sowas von durch. Ich hab dich mal gemocht
Stell Dir vor, ich habe Dich auch gemocht. Ich habe es Dir öfter schon gesagt. Und weisst Du was? Ich mag Dich immer noch. Das ist der Unterschied zwischen uns Beiden. Ich diskutiere mit Menschen, die eine andere Meinung haben. Ich hasse sie nicht, wenn sie mal aus der Reihe tanzen. Wieso kannst DU mich nicht mit meiner Meinung akzeptieren? Müssen wir deswegen Feinde sein?
Trinkt Bier, Esst Schnitzel und Salami, achtet unsere Frauen und assimiliert euch. DAS ist die Pflicht, die ich als Einwanderer habe. Dann ist jeder willkommen. Ansonsten: Ihr habt die Freiheit zu gehen. Punkt.
Auf Schnitzel und Salami(Schweinefleisch) muss ich verzichten. Muss ich jetzt das Land unfreiwillig freiwillig verlassen?
Das ich mir in MEINEM Land überhaupt so eine Diskussion aufzwingen lassen muß ist eine bodenlose Unverschämtheit.
Musst Du doch nicht!. Dir steht es frei, nicht mit mir zu diskutieren.
Ich benutze nur den Gruß an Odin, obwohl Hardcore Atheist, um an unsere Wurzeln zu erinnern. Kantos Unterstellung, ich würde ihn auffordern an Odin zu glauben, zeigt mir endgültig, das er mich nicht versteht. Sein Problem.
Nachdem ich das von Dir gelesen habe und Deine späteren ständigen Huldigungen an die alten germanischen Götter und Lebensweisen, dachte ich wirklich, du verlangst von mir an Odin zu glauben:
Ich denke, du schützt deine Familie, die ja noch teilweise moslemisch ist – und fühlst dich von mir bedroht. Ich hingegen schütze das Erbe meiner friesischen, germanischen, nordischen Vorfahren, die hier länger an den Küsten der Nordsee leben, als Islam oder Christentum, ja sogar die ägyptischen Pyramiden existieren – wenn ich nur an Stonehenge denke. Wir sind hier heimisch: Ihr seid hier Gäste. Wenn ihr unsere Freiheiten mögt – dann nehmt auch alles andere an. Wenn nicht, und wenn sogar versucht wird, dieser meiner Heimat, nachdem man ihm schon versuchte, das Christentum aufzuzwingen,
Vielleicht habe ich Dich in dem Punkt falsch verstanden. Doch im Grunde hast du von mir in deinen späteren Kommentaren verlangt, dass ich Deine Ansichten teilen muss, um weiterhin als Gast hier leben zu dürfen.
Die Auseinandersetzung zwischen Sharp und Kantomas in diesem Thread ist zwar hart und man spürt auf beiden Seiten, daß es nicht nur um Argumente sondern auch um Emotionen geht, aber dennoch kann ich auch viel Positives darin erkennen.
Die Grenzen dee kultivierten Sprache werden nicht überschritten, die Kontrahenden gehen aufeinander ein, keiner läuft beleidigt weg und vor allem hat keiner die Forderung gestellt oder auch nur den Wunsch geäußert, der jeweils andere möge von der Redaktion gelöscht werden.
Gerade der letzte Punkt, den ich für überaus wichtig halte, ist leider, wie wir alle wissen, keineswegs selbstverständlich.
@Argutus

^^
Und kneifen? Maulkorb? Wenn ich schon vor einer Auseinantersetzung mit Kanto flüchten würde – dann müßte ich mich ja vor der Islamisierung im Bunker einmauern. Niemals: Lever dood as Slav.
Und noch mal zu Kantomas und seiner These, daß ich seine Tochter in 20 Jahren rausekeln würde, weil sie keinen deutschen Stammbaum nachweisen kann: Wenn sie leben darf, wie sie will, sich kleiden darf, wie sie mag, lieben darf, wen sie liebt (auch einen hellblonden Atheisten), wenn sie auch als Single leben darf, wenn sie den Beruf ergreifen kann, den sie wünscht, wenn sie alleine reisen darf, ausgehen darf…ja glaubst du, das IRGENDJEMAND sie dann aus Deutschland rauswerfen möchte. Niemals. So jemand ist eine echte Bereicherung.
Wenn sie aber dem Druck der Verwandschaft folgend ein shariakonformes Kopftuchmäuschen wird, daß deutsche unverschleierte Mädchen für Schlampen hält und einen Cousin heiratet – dann darf sich niemand wundern wenn ich sage: Geh mit deinem Allah – aber geh.
Sharp
#101 kantomas am 7. Januar 2012 um 02:38 = Nur wieso willst Du mir Deine kulturelle Eigenart aufzwingen oder wie Sharp es meinte, wieso soll ich bitte an Odin glauben. Das kann er doch nicht wirklich von mir verlangen.
Das verlangt doch keiner von Dir. Odin ist eine Chriffre, die SharpC verwendet. In Norddeutschland ist klar, was damit gemeint ist. Nur will ich umgekehrt nicht, dass andere mir ihre kulturelle Eigenart aufzwingen. Das Problem ist der kulturell agressive Islam. Wenn es ein paar sind, kann es eine gewisse fremde Folklore sein, die man so akzeptiert und in Ruhe läßt. Wenn die aber beginnen, so zu tun, als könnten sie Claims beanspruchen und ganze Stadtteile nach ihrem Gusto zu gestalten, dann wird es haarig. Agressionen von anderen Menschen habe ich in den letzten 25 Jahren nur von Mohammedanern erlebt.
Wenn ich was aus einer Kultur übernehme, dann nur freiwillig, abgesehen vom Bekenntnis zur Demokratie und den Menschenrechten. Alles andere würde ich als Frechheit empfinden. Denn jemand, der sich dazu bekennt, stellt auch keine Gefahr für die Gesellschaft.
Das ist natürlich das Mindeste, sich an die Gesetze zu halten. Ansonsten führt kulturelle Konfrontation mit dem Gastland immer zu Problemen. In der Regel sind Deutsche tolerante Leute: Leben und leben lassen. Das muss dann aber auch auf Gegenseitigkeit beruhen.
Ich lebe hier und habe die deutsche Staatsbürgerschaft. Meine Frau hat auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Also ist meine Tochter eine Deutsche. Willst Du, dass man ihr, die nicht mal richtig türkisch versteht in zwanzig Jahren sagen kann, dass sie nicht in dieses Land gehört, weil sie in ihrem Stammbaum nicht nachweisen kann, dass sie deutsche Vorfahren hat. Oder willst du meinen zwei muslimischen Brüdern, die sogar Weinachten mit mir feiern sagen, dass sie nicht dieselben Rechte haben wie du? Genau das ist doch die Ursache vieler Probleme.
Ob jemand, der hierher gekommen ist, nun die Staatsbürgerschaft hat oder nicht, hat zwar rechtliche Auswirkungen oder nicht. Aber darauf allein kommt es nicht an. Mein Nachbar war hier Engländer, der lebte seit 40 Jahren in Deutschland, hatte Frau und Kinder, und hatte immer nur die Staatsbürgerschaft vom Vereinigten Königreich. Trotzdem fiel er überhaupt nicht als Fremder auf, von seinem Namen abgesehen. Dann gibt es andere mit deutschem Pass, da fragt man sich, warum sie ihn bekamen, wenn man ihre Geisteshaltung bedenkt. Wichtig ist immer, wie Menschen sich tatsächlich verhalten. Egal, aus welchem Volk sie sind.
Nur sind die Muslime nunmal hier. Die Frage sollte sein, wie man das Problem am besten löst und nicht wie man Menschen gegeneinander aufhetzt.
Genau das ist das Problem. Irgendwelche Entscheider haben sie hierher geholt oder später fahrlässig hierher gelassen. Wie Indianerjones schrieb: Die ersten, die hierher kamen, haben gearbeitet und nicht viel von ihrem Islamismus hergemacht. Da gab es noch keine Probleme. Nur als sich hier islamische Zellen und Ghettos bildeten, die auch in der Fremde islamisch bleiben wollten und unter sich. Und als ihre Funktionäre hier Forderungen zu stellen begannen. Das nannte man früher Landnahme. Dadurch wirde doch das Klima vergiftet.
Wie man das Problem am besten löst? In dem man zwischen den Einwanderen unterscheidet. Zwischen denen, die hier als Deutsche mit den Deutschen leben wollen und denen, die hierher ihre Heimatwelt exportieren wollen.
#112 sharp
Religion im allgemeinen stört die Enfaltung der Menschheit, es ist unabdinglich ezu erfordern, das man darauf ein waches Auge hatt. Da aber eben gerade zur Zeit der Islam ins Blickfeld geriet ,liegt wohl an ihm selbst, wobei Auswüchse der anderen Religionen nicht zu vergessen sind, oder gar zu übersehen.
* Religion ist Privatsache*, sie politisch zu benutzen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
#103 kantomas am 7. Januar 2012 um 02:46
Das sollte man vielleicht den russischen Nazis erklären, die Einwanderer in stillen Wäldchen enthaupten und die Videos auf You Tube reinstellen. Vielleicht sollte ihnen einer erklären, dass nur Menschen aus muslimischen Ländern dies machen dürfen.
Es ist das Problem der Assoziationen, das ich Dir versucht habe, deutlich zu machen. Messer = Muslim. Das hat sich hier durch viele Vorkommnisse gedanklich verfestigt. Freiwillig würde ich nicht auf diese Schiene gehen, wenn ich als hier friedlich Lebender angesehen werden will. Wie gesagt – war nur ein freundschaftlcher Rat. Was irgendwelche Russen machen, hat damit nichts zu tun.
#112 SharpChronisch
Sehr gute Argumentation. Jeden Satz, den Du sagst kann man ohne Vorbehalte unterschreiben. Gut gebrüllt, Löwe (oder wie man so sagt)
Allerdings: Ich glaube kaum oder bin mir sogar sicher, dass Kantomas seine Tochter nicht zu irgendetwas zwingen wird, das sie selbst nicht will. Und falls sie sich freiwillig unter einem Kopftuch verstecken will. naja….dann sollte man sie halt machen lassen.
Aber so wie ich Kantomas kenne, ein aufgeklärter, integrer Mensch, wird das nicht passieren.
Obwohl ich hier dennoch einen Tadel an Kantomas aussprechen muss. Sharp ist meiner Ansicht nach ein sehr liebenswerter Mensch, der sagt was er denkt. Und der kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es gilt, Demokratie zu verteidigen. Und der niemandem ein Haar krümmen würde, ausser wenn er angegriffen wird (physisch). Und das ist natürlich sein gutes Recht.
Also die Nummer von Angst haben vor Sharp, weil er ev. Dir die Kehle "aufschlitzen" würde, habe ich mit Verlaub total daneben gefunden.
#116 simbo
Allerdings: Ich glaube kaum oder bin mir sogar sicher, dass Kantomas seine Tochter nicht zu irgendetwas zwingen wird, das sie selbst nicht will.
Da kannst Du Dir wirklich sicher sein meine Liebe.
Und falls sie sich freiwillig unter einem Kopftuch verstecken will. naja….dann sollte man sie halt machen lassen.
Bei der Erziehung, die ich ihr zukommen lassen will, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass sie Kopftuch tragen wird. Und ja, falls es aus irgendeinem Grund doch dazu kommt, werde ich ihr das bestimmt nicht verbieten, oder besser, sie wird sich das nicht verbieten lassen. Sie soll ihre Entscheidungen selbst treffen.
Sharp ist meiner Ansicht nach ein sehr liebenswerter Mensch….
Ich mag ihn ja immer noch irgendwie, aber er mich nicht mehr…
Also die Nummer von Angst haben vor Sharp, weil er ev. Dir die Kehle "aufschlitzen" würde, habe ich mit Verlaub total daneben gefunden.
Ich schrieb ja bereits, dass ich das nur geschrieben habe, weil ich ihm verdeutlichen wollte, dass er öfters zu extrem rüberkommt. Ich hoffe, dass er mir das nicht übel nimmt.
Hallo Kantomas
Schön dass Du Dich meldest. Weisst Du, Sharp kommt halt hin und wieder "extrem" rüber. Aber das ist mir immer noch lieber, als so Schleimsch****er wie Wulff und Konsorten. Sharp mit seiner direkten Sprache gefällt mir da 100x besser, da weiss man wenigstens woran man ist.
Und ich glaube kaum, dass er Dir das übel nimmt, da musst Du nur noch einmal seinen Kommentar #112 lesen.
Wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen Abend.
Herzlichen Gruss
@simbo und Kantomas






Ich kann ja alles – nur nicht nachtragend sein. Ich habe keinerlei Antipatie gegen Kanto. Und auch ich halte ihn für jemanden, der seine Tochter sich frei entwickeln lässt.
Und an Frank: Wieso ist der Thread total aus dem Ruder gelaufen? Merkt ihr noch, daß ihr euch manchmal zu Tode gegenseitig bebauchpinselt? Manman..seid froh, daß es auch Leute wie mich gibt – und Kanto und Repo. Endlich mal Leben in der Altherrenrunde.
Ständiges Sichselbstvonvorhereinzurücknehmen ist das Ende jeder fruchtbaren Diskussion. Man bekommt ja allmählich Angst, hier würden nur noch Prostata-Rezepte ausgetauscht. Ohne klare, ja auch provozierende Ansagen kitzelt man nichts aus jemandem raus, sondern wickelt ihn in eine warme Decke und macht ihm noch ein Fußbad. Wenn ihr so werden wollt – bitte. Wenn ihr aber ein wacher Politblog mit streitbaren, aber intelligenten, wortgewandten Foristen sein wollt, dann würgt niemandem ab. Dieser Thread hat mir sehr gefallen!
Sharp
#119 SharpChronisch
Du nimmst kein Blatt vor den Mund und schleimst Dich auch nirgendwo ein 

Na, was sage ich doch
Und auch Kantomas wird Deinen Kommentar mit Freuden lesen…. naja ich habe ihm ja schon gesagt, dass Du auf keinen Fall nachtragend bist . Und das bestätigst Du ja mit Deinem Kommentar .
Bleib wie Du bist und mach ums Himmel's Willen (oder Höllen's Willen) Frieden mit Kantomas.
#119 SharpChronisch am 7. Januar 2012 um 19:58
Wir sind kein Politblog, sondern ein Wissensblog. Meine Prostata funktioniert hervorragend,auch wenn ich meinem Gynäkologen – oder wie auch immer das bei uns Schwanzträgern heisst – keinen Zugang mit seinen Drecksfingern gewähre. Einen hätte ich einmal fast geohrfeigt, als er es versuchte
Der Thread ist etwas aus dem Ruder gelaufen, weil dein ehemaliges zweites Posting, das ich stundenlang stehenliess von Übelmeinenden (und blasphemica führte nur etwas aus, was sie heute anders sieht) wegen des Eingangssatzes komplett missverstanden wurde. Das hat dir in grossen teilen des linken Netzes (auch bei den deutschen Brights!) eine Berühmtheit eingetragen, die nicht jedem so schnell zufliegt.
Ich habe den eigentlichen Inhalt deines Kommentars – wie du nachlesen kannst, aber auch andernorts – vehement verteidigt und sogar mit Beispielen garniert.
Und wenn du noch einmal behauptest, ich sei ein alter Mann, dann schubse ich dich einfach vom Rolli – wenn ein Bett daneben steht.
Alles klar?
#121 Frank
Du meinst ja wahrscheinlich den Urologen. oder
Gynäkologen sind vor allem für Frauen da. Aber falls Du wîrklich einen Gynäkologen besuchst, bitte schön…..
#122 simbo am 7. Januar 2012 um 20:42
Bin halt ein wenig dümmer als die anderen. Danke für die Aufklärung. In meinem Alter ist eh nur noch der Geriater zuständig – da kommt es bis hin zur Pathologie auf solche Feinheiten gar nicht mehr an
#119 SharpChronisch



Na dann Prost mein Lieber! Bis zum nächsten Mal
Und einen auf Deine Vorfahren und natürlich Odin
Odin hatt sicherlich nichts gegen Alkohol. Grüss ihn von mir
Ist ja so richtig herzerfrischend heute, weiter so.
@Frank – kannst du mir mal nen link zuschicken, wo ich denn angeeckt bin? ich finde da nix und mit linksblogs kenn ich mich ned aus..selbst bei den deutschen Brights finde ich nichts über mich.^^
#126 SharpChronisch am 7. Januar 2012 um 23:23
Bist du auf facebook?
Ja-aber ich kenn mich da null mit aus..ich bin sogar unter Klarnamen da…weia..haha..stehen Morgen Antifas vor meiner Bude??
Bei Google+ bin ich auch
#128 SharpChronisch am 7. Januar 2012 um 23:33
Dann komm erst einmal als Freund auf meine Seite, dann kann ich dich guiden.
Ich hab vorhin die Anfrage auf deinem Profil getätigt – den Rest machen wir lieber morgen, denn am Sontag ist sonst eh Ruhe^^