Suchergebnisse für: Autor=Argutus

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® Über den Indeterminismus

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Wie hinlänglich bekannt ist, hat die moderne Quantentheorie das Modell des mechanisch determinierten Weltgeschehens zugunsten einer statistischen Betrachtungsweise revidiert. Einzelereignisse waren im Rahmen der klassisch-mechanistischen Physik entweder notwendig oder unmöglich, Ungewißheiten konnten nur subjektiv auftreten, wenn die auf das Ereignis einflußnehmenden Parameter nicht mit notwendiger Genauigkeit bekannt waren. Das darauf fußende Weltbild, wie es insbesondere im 19. Jahrhundert vorherrschend war, bot keine Möglichkeit, den metaphysischen Begriff der Willensfreiheit widerspruchsfrei zu inkorporieren, denn es war undenkbar, daß die Zukunft des Universums irgendein Detail enthält, das … Weiterlesen

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® Das komplizierteste Fest der Welt

Die Regel zur Bestimmung des Ostersonntags ist die komplizierteste Festlegung eines religiösen Festes in der gesamten bekannten Geschichte der Menschheit. Sie wurde 1582 von Papst Gregor XIII. erlassen und ist heute in katholischen und protestantischen Ländern gleichermaßen in Verwendung. Ostern kann auf jeden der Tage vom 22. März bis zum 25. April fallen, und eine vollständige Wiederholung der Reihenfolge beginnt erst wieder nach genau 5,7 Millionen Jahren. So gesehen ist es nicht verwunderlich, daß immer wieder die Forderung nach Vereinfachung laut wurde. Auch an … Weiterlesen

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Meinungsfreiheit II

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Menschenrechte und Meinungsfreiheit Es gehört zum Wesen des Humanismus den Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen zu stellen. Aus diesem Grund sind auch alle Rechte, für die der Humanismus eintritt, als Menschenrechte zu sehen, d. h. ihre Gültigkeit wird generell für Menschen gefordert, nicht eingeschränkt für bestimmte Staatsbürger oder Angehörige bestimmter Ethnien, eines bestimmten Geschlechts etc. Wie für alle Rechte gilt auch für Menschenrechte, daß sie nicht alle gleiches Gewicht haben sondern manche fundamentaler sind als andere. So setzt beispielsweise das Recht auf Freiheit … Weiterlesen

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Meinungsfreiheit

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  Die Arbeitsgruppe Meinungsfreiheit hat ein sehr schmales aber überaus wichtiges Segment des Grundsatzprogramms der geplanten Partei "Die Humanisten" zum Thema. Dabei wurde der folgende von mir formulierte Text behandelt: Das Recht auf freie Meinungsäußerung, wobei wir unter "Meinung" eine sachliche Aussage beliebiger Art verstehen, gilt uneingeschränkt und hat im Konfliktfall mit anderen Rechten stets Priorität. Auch nachweislich falsche Aussagen unterliegen nicht dem Strafrecht, können aber, wenn sie in schädigender Absicht wider besseres Wissen gemacht wurden, bei tatsächlich verursachtem Schaden zivilrechtliche Ansprüche gegen ihren … Weiterlesen

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Die Abschaffung der Sonne

Nach dem nun bereits durchgesetzten Verbot der energetisch unsparsamen Glühlampen hat sich die Öko-Kommission der EU nun einen weiteren und noch viel schlimmeren Energie-Sünder vorgenommen: die Sonne. Fast das gesamte von der Sonne produzierte Licht wird sinnlos in den Weltraum gestrahlt. Nur 45 Billionstel davon treffen die Erde.  Auch davon geht wieder fast die Hälfte verloren indem es von der Atmosphäre in den Weltraum reflektiert oder als Wärme absorbiert wird. Somit verbleiben 24 Billionstel. Und davon wiederum sind mehr als die Hälfte unsichtbar (nämlich … Weiterlesen

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® Warum in dieser Nacht?

Für die meisten Menschen ist das Datum "1. Januar" so stark mit der Vorstellung eines beginnenden neuen Kalenderjahres verknüpft, daß nur wenigen von ihnen bewußt wird, wie willkürlich dieser Tag eigentlich gewählt ist. Daß nicht immer der Januar der erste Monat des bürgerlichen Jahres gewesen sein kann, erkennt man schon aus den Namen der Monate September, Oktober, November und Dezember, die die lateinischen Zahlwörter für 7, 8, 9 und 10 enthalten, während es sich doch um den 9. bis 12. Monat handelt. Tatsächlich begann … Weiterlesen

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® Latein zum Lachen

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Aus der Antike Aus der römischen Antike sind uns nur wenige Scherze erhalten, die uns heute noch zum Lachen reizen könnten, denn auch der Humor hat in den letzten zweitausend Jahren eine Entwicklung zum Subtileren durchgemacht. Am ehesten wäre hier noch Ciceros trockene Bemerkung über den Ehebrecher zu erwähnen, mit der er die Frage beantwortete, was denn von einem Menschen (gemeint war: von seinen moralischen Qualitäten) zu halten sei, der sich bei einem Ehebruch erwischen läßt: Qualem existimas, qui in adulterio deprehenditur  – Tardum. … Weiterlesen

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® Zeitreisen aus der Sicht eines Physikers.

Reisen durch die Zeit Für die meisten Menschen und auch für viele Wissenschaftler ist die Idee, man könnte sich auf irgendeine Weise ins vorige Jahrhundert begeben und dort (eigentlich müßte man sagen: damals) irgendwelche Veränderungen vornehmen, in so hohem Maße widersinnig, daß es nur wenigen überhaupt der Mühe wert war, konkrete Gegenargumente zu formulieren. Jene, die es doch taten, stießen dabei durchwegs auf die gleichen Einwände: So etwas ist physikalisch unmöglich. Wenn Zeitreisen möglich wären, warum bekommen wir dann keine Besuche aus der Zukunft? … Weiterlesen

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® Gibt es Gott? – Warum sollte es?

Wie an anderer Stelle  gezeigt wurde, enthält der christlich-monotheistische Gottesbegriff innere logische Widersprüche, die zur Folge haben, daß es einen so beschaffenen Gott nicht geben kann. Ein in geeigneter Weise veränderter Gott, bei dem diese Widersprüche nicht mehr auftreten, könnte zwar theoretisch existieren, ist aber, wie der vorliegende Aufsatz darlegen wird, alles andere als wahrscheinlich. Im Folgenden werden in zwangloser Reihenfolge Betrachtungen angestellt, die auf die erwähnten Widersprüche nicht Bezug nehmen, dennoch aber Gottes Plausibilität untergraben. Außerdem werden einige Argumente entkräftet, die häufig zugunsten Gottes … Weiterlesen

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® Die Gottes-Antinomien

 Die "Reductio ad absurdum"  In der Logik gibt es ein sehr mächtiges Hilfsmittel um von Dingen, über die man sonst nur wenig zu wissen braucht, dennoch eines mit absoluter Sicherheit sagen zu können: daß es sie nämlich nicht gibt. Man nennt das die Reductio ad absurdum (also die Zurückführung auf das Unsinnige). Dabei werden aus der Existenz-Behauptung eines Objekts Schlüsse gezogen, die aufzeigen, daß die Eigenschaften dieses Objekts entweder miteinander oder aber mit anerkannten Fakten in unauflösbarem Widerspruch stehen. Die Nicht-Existenz des besagten Objekts … Weiterlesen

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Wann beginnt ein neues Jahrtausend?

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Da der Beginn des gegenwärtigen Jahrtausends schon über ein Jahrzehnt zurückliegt und somit nicht mehr aktuell ist, war dieser Beitrag eigentlich für den 31. Dezember 2999 vorgesehen. Dieses Datum wäre aber mit dem Nachteil verbunden gewesen, daß viele von uns dann wohl nicht mehr da wären um ihn zu lesen. So entschloß ich mich, doch einen früheren Publikationstermin zu wählen, auch wenn der Artikel dann keinen Anspruch auf Akutualität erheben kann. Der zurückliegende Jahrtausendwechsel bot reichlich Gelegenheit, unterschiedliche Meinungen zur Frage zu lesen, wann … Weiterlesen

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Eins, zwei, drei … viele

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Im Laufe der zivilisatorischen Entwicklung der Menschheit wurden immer größere Zahlen in Alltag, Verwaltung und Wissenschaft benötigt. Die historische Linguistik kennt viele Beispiele für verwandte Sprachen, bei denen nur wenige Zahlwörter einander ähnlich sind, weil die gemeinsame Ursprache von einem Volk gesprochen wurde, das nicht weiter zählen konnte. Für die später benötigten größeren Zahlen haben die Nachfolge-Sprachen dann jeweils eigene Bezeichnungen erfunden, die dann natürlich keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Die indogermanische Ursprache kannte bereits ein Wort für hundert (*k̑m̥tóm), nicht aber für tausend. Das deutsche … Weiterlesen

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A gun in the hand is better than a cop on the phone

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Die individuelle Verteidigung Ein krimineller Übergriff gegen einen Menschen wird rechtlich als eine Verletzung der Gehorsamspflicht gegenüber den Gesetzen des Staates geahndet. Diese Verletzung ist jedoch nur eine Metapher, denn abstrakte Objekte wie Staaten oder Gesetze sind nicht leidensfähig und können deshalb nur formal zu Opfern werden. Die wirklichen Opfer sind stets Menschen oder andere höhere Lebewesen. Einen Übergriff gegen sich selbst, seine Familie und seinen Besitz zu verhindern und abzuwehren, liegt daher viel stärker im Interesse des betroffenen einzelnen als in dem des … Weiterlesen

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Vorschlag einer neuen Jahreszählung

Es gibt kulturelle Einrichtungen, die allen so vertraut sind, daß nur wenige sich jemals die Frage stellen, ob Veränderungen möglich oder gar wünschenswert wären. Je stärker solche Dinge in den Alltag der Menschen eingebunden sind, als desto zählebiger erweisen sie sich. In der Sprache etwa erhalten sich umständliche irreguläre Formen am ehesten in den allerhäufigsten und unentbehrlichsten Wörtern (man denke nur beispielsweise an das Wortfeld ist-sind-bin-war-wird-gewesen), und ähnlich verhält es sich auch im Bereich des Zählens. Wir verwenden noch heute die Wörter "elf" und … Weiterlesen

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Räumliche und zeitliche Modelle

Zu den am schwersten vorstellbaren Eigenschaften astronomischer ebenso wie atomarer Strukturen gehört die ungeheure Größe bzw. Kleinheit dieser Objekte. Die Schwierigkeiten lassen sich jedoch verringern, wenn man Modelle mit geeignetem Maßstab betrachtet. In analoger Weise kann man auch extreme Zeiträume veranschaulichen. Im folgenden sollen einige derartige Modelle besprochen werden. Der nahe Weltraum 1 : 1 Milliarde In diesem Modell schrumpfen tausend Kilometer zu einem Millimeter. Die Erde ist eine leicht abgeplattete Kugel von etwas mehr als einem Zentimeter Durchmesser. Der Mond (mit einem Durchmesser … Weiterlesen

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Die Zeit und das Weltall

In Ergänzung zu dem kürzlich hier veröffentlichten Aufsatz über Zeitreisen möchte ich noch einige Betrachtungen über die Natur jener physikalischen Größe anstellen, die wir "Zeit" nennen. Der naive Zeitbegriff der klassichen Physik Die Vorstellung, die der Laie vom Wesen der Zeit hat – und die vor hundert Jahren auch der Physiker noch hatte – deckt sich völlig mit der Beschreibung Newtons. In seinen "Principia Mathematica" definiert er sie so: "Tempus absolutum, verum et mathematicum in re et natura sua sine relatione ad externum quodvis, … Weiterlesen

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Spuk und Exorzismus auf WB

Wie den meisten unserer Kommentatoren, aber sicherlich nicht allen unseren Lesern, bekannt ist, liegen die Wurzeln unseres Blogs bei "Politically Incorrect" (PI), wo viele von uns früher aktiv waren. Die Ausrichtung von PI verschob sich aber aus Gründen, die uns nicht bekannt sind, immer mehr in Richtung einer stark christlich geprägten undifferenzierten Islam-Hetze. Kommentatoren, die darauf hinwiesen, daß das Problem, das die Menschheit mit dem Islam hat, in mittlerweile historisch abgeschwächter Form auch für das Christentum Gültigkeit hat, wurden dort in zunehmendem Maße durch … Weiterlesen

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