Schlagwort-Archive: Gott

® Wo Gott wohnt

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Umfragen zum Thema Atheismus werfen methodische Probleme auf, da es schwierig ist, eine einheitliche Abgrenzung zwischen Säkularisten, Humanisten, Nichttheisten, Agnostikern und spirituellen Personen vorzunehmen. Immer mehr verschwimmt die Grenze zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Heutzutage gehören in den Industrieländern des Westens viele Menschen organisatorisch zu den Kirchen („Namenschristen“), während sie aber weder an die zentralen Glaubensinhalte des Christentums glauben, noch ihr Leben danach ausrichten. The World Factbook der CIA schätzte im Jahre 2010: Atheisten 2,32 %, Nichtreligiöse 11,77 %, Christen 33,32 % (davon 16,99 % … Weiterlesen

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Glaubensfragen

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Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Uwe Hillebrand, zuerst publiziert am 10. Januar 2012, doch immer noch aktuell: Macht und Einfluss der Kirchen in unserem Staatssystem beruhen auf der Anzahl ihrer Mitglieder, die freilich nicht mit der Anzahl der wirklich Gläubigen gleichgesetzt werden darf. Denn diese ist entschieden geringer als die Gesamtzahl der offiziellen Mitglieder. Viele bleiben Mitglied ihrer Kirche, da sie hoffen, dass der Gott der Christen, falls es ihn wider Erwar-ten doch geben sollte, am Ende ihres Lebens wenigstens die von ihnen brav … Weiterlesen

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® Das Beben, dem Gott zum Opfer fiel

Das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755 führte in Verbindung mit einem Großbrand und einem Tsunami zur nahezu vollständigen Zerstörung der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Das Erdbeben, dessen Epizentrum im Atlantik etwa 200 Kilometer südwestlich des Cabo de São Vicente vermutet wird, erreichte auf der Richterskala eine geschätzte Magnitude (Stärke) von etwa 8,5 bis 9. Mit 30.000 bis 100.000 Todesopfern gehört es zu den verheerendsten Naturkatastrophen der europäischen Geschichte. Das Erdbeben hatte erhebliche wissenschaftliche, politische und kulturelle Auswirkungen: Es war der Anlass zur Entwicklung … Weiterlesen

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® Gibt es Gott? – Warum sollte es?

Wie an anderer Stelle  gezeigt wurde, enthält der christlich-monotheistische Gottesbegriff innere logische Widersprüche, die zur Folge haben, daß es einen so beschaffenen Gott nicht geben kann. Ein in geeigneter Weise veränderter Gott, bei dem diese Widersprüche nicht mehr auftreten, könnte zwar theoretisch existieren, ist aber, wie der vorliegende Aufsatz darlegen wird, alles andere als wahrscheinlich. Im Folgenden werden in zwangloser Reihenfolge Betrachtungen angestellt, die auf die erwähnten Widersprüche nicht Bezug nehmen, dennoch aber Gottes Plausibilität untergraben. Außerdem werden einige Argumente entkräftet, die häufig zugunsten Gottes … Weiterlesen

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® Die Gottes-Antinomien

 Die "Reductio ad absurdum":   In der Logik gibt es ein sehr mächtiges Hilfsmittel um von Dingen, über die man sonst nur wenig zu wissen braucht, dennoch eines mit absoluter Sicherheit sagen zu können: daß es sie nämlich nicht gibt. Man nennt das die Reductio ad absurdum (also die Zurückführung auf das Unsinnige). Dabei werden aus der Existenz-Behauptung eines Objekts Schlüsse gezogen, die aufzeigen, daß die Eigenschaften dieses Objekts entweder miteinander oder aber mit anerkannten Fakten in unauflösbarem Widerspruch stehen. Die Nicht-Existenz des besagten Objekts … Weiterlesen

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Die Gottespest

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Unter allen Geisteskrankheiten, welche "der Mensch in seinem dunklen Drange" sich systematisch in den Schädel impfte, ist die Gottespest die allerscheußlichste. Wie alles eine Geschichte hat, so ist auch diese Seuche nicht ohne Historie; nur schade, dass es mit der Entwicklung von Unsinn zum Verstand, wie sie im Allgemeinen aus dem Historismus oft gefolgert wird, bei dieser Art Geschichte ganz gewaltig hapert. Der alte Zeus und sein Doppelgänger, der Jupiter — das waren noch ganz anständige, fidele, wir möchten sagen gewissermaßen aufgeklärte Kerle, verglichen … Weiterlesen

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Ein Wesen namens Gott

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Nach christlicher Vorstellung ist Gott, wegen der Dreifaltigkeitslehre soll hier damit ausschließlich Gottvater gemeint sein, ein personeller Gott. In den künstlerischen Darstellungen der alten Meister wurde Gott als übergroße Vaterfigur gezeigt, die gütig oder auch zornig auf die Welt herabschaute. Das war natürlich (hoffentlich) künstlerische Freiheit, entsprach aber der Denkweise der damaligen Zeit. Diese Person Gott war im Himmel zuhause, der damals noch hoch „oben“ war.  Über das Wie machte man sich keinerlei Gedanken. Die moderne Raumfahrt lässt die Entfernung zwischen  uns Menschen und … Weiterlesen

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Omnibus solacio – allen zum Trost

Die Atheist Bus Campaign ist eine im Oktober 2008 von der britischen Journalistin Ariane Sherine initiierte Werbekampagne, die das Bewusstsein für Atheismus fördern und Menschen, die durch evangelikale Wahlsprüche verunsichert sind, helfen soll, ihre Sorgen zu überwinden. Die Aktion für ein erfülltes Leben ohne Religion erregte weltweit Aufsehen. Es gibt zahlreiche Ableger und Nachahmer in weiteren Ländern. Geschichte Sherine startete die Atheist Bus Campaign als Antwort auf eine evangelikale christliche Buswerbung, die mit einer Website warb, auf der Ungläubigen die „Ewigkeit in den Qualen … Weiterlesen

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Atheismus light

Der Agnostizismus (latinisierte Form des altgriechischen ἀγνωστικισμός agnōstikismós, von ἀγνοεῖν a-gnoein „nicht wissen, unbekannt, unerkennbar“) bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt oder grundsätzlich nicht zu klären sind. Übersicht Der Agnostizismus ist eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens betont. Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird nicht bestritten. Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da … Weiterlesen

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Gottgläubig

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Gottgläubig ist ein religiöses Bekenntnis aus der Zeit des Nationalsozialismus, das durch Erlass des Reichsinnenministeriums vom 26. November 1936 auf den Melde- und Personalbögen der Einwohnermeldeämter sowie den Personalpapieren eingeführt wurde. Als gottgläubig galt, wer sich von den anerkannten Religionsgemeinschaften abgewandt hatte, jedoch nicht glaubenslos war. Zur Geschichte des Begriffs im Nationalsozialismus Nachdem es nach der "Machtergreifung" zu zahlreichen Kircheneintritten in Deutschland gekommen war, wendete sich 1936 durch die Verhärtung der Fronten im Kirchenkampf das Blatt. Zwischen 1936 und 1940 traten vergleichbar viele Menschen … Weiterlesen

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