Schlagwort-Archive: Kirche

Endlich vorbei!

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Schon die Losung "Soviel du brauchst", ließ keinen Zweifel daran, dass auch das diesjährige evangelische Kirchentreffen einmal mehr zu einem Hochfest der Rührseligen und Empörten werden würde." Eine Polemik von Alexander Grau zum Kirchentag in Hamburg. Aus, vorbei, endlich. Wir haben es mal wieder überstanden. Natürlich nur für zwei Jahre. Denn dann droht er wieder: der Evangelische Kirchentag. Und vermutlich wird dann alles noch schlimmer werden, noch kitschiger und noch infantiler. Denn 2015 findet die zentrale Heerschau aller Weinerlichen, Betroffenen und Empfindsamen in Stuttgart … Weiterlesen

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Feiertagsgesetz bleibt

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Das Innenministerium Baden-Württemberg antwortet auf die Anfrage zur Vereinbarkeit des strikten baden-württembergischen Feiertagsgesetzes (das unter anderem ein Tanzverbot beinhaltet) mit dem Grundgesetz wie folgt: „Die vorgetragene Auffassung, das baden-württembergische Feiertagsgesetz ließe sich nicht mit dem Grundgesetz in Einklang bringen, teilen wir nicht. Das angeführte Grundrecht der Freiheit aller Bürger (allgemeine Handlungsfreiheit) ist nicht schrankenlos. Es findet seine Grenzen in den zur Gewährleistung der verfassungsmäßigen Ordnung und der Rechte anderer erlassenen Gesetzen, wie zum Beispiel das Feiertagsgesetz. Dem Innenministerium sind keine Absichten der Landesregierung bekannt, … Weiterlesen

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“Kein laizistischer Staat”

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Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Veröffentlichung einer eingereichten Petition zur Reform des Artikels 140 GG (entspricht Art. 136 – 139 und 141 der Weimarer Reichsverfassung zum Verhältnis von Kirche und Staat) abgelehnt. Die Vorsitzende des Ausschusses, Kersten Steinke (DIE LINKE), ließ mitteilen, dass für eine öffentliche Petition Voraussetzungen erfüllt sein müssten (allgemeines Interesse, Eignung zur sachlichen öffentlichen Diskussion, Vielfalt von Themen und Sichtweisen). Diese sah der Ausschussdienst im vorliegenden Anliegen nicht gegeben. Zudem wurde die Petition durch eine mehrseitige Darlegung des Ist-Zustandes … Weiterlesen

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Der Schatten ist zu groß

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Die Linksfraktion war vorangeprescht und hatte als erste politische Kraft im Bundestag eine Ablösung der Ausgleichszahlungen für die Enteignungen der Kirche gefordert. Eine Einmalzahlung sollte die aus Zeiten der Weimarer Reichsverfassung und bis heute im Grundgesetz verankerten Anrechte darauf beenden. Nach einer breiten Ablehnung im Innenausschuss schienen sich die Blockadehaltungen ein Stück weit zu lockern. Manche Medien sahen bereits eine Grundgesetzänderung greifbar nah. Nun ist es wiederum ruhig geworden um das Thema; eine Lösung wird man in dieser Legislaturperiode nicht mehr erwarten können. Im … Weiterlesen

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Um-Brüche sind normal…

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Zur Aufforderung der „Giordano-Bruno-Stiftung“ (GBS), sich klar von seiner kirchlich-religiösen Vergangenheit abzugrenzen, erklärt Dennis Riehle: „Einer der Regionalgruppenkoordinatoren der GBS hat von mir eine Stellungnahme eingefordert, mich von meinen früheren christlichen Tätigkeiten und Aktivitäten eindeutig zu distanzieren. Ich habe bereits im Jahr 2012 meine ehrenamtliche Tätigkeit als 1. Vorsitzender der Christlichen Lebensberatung e.V. aufgegeben und bin aus dem Verein ausgetreten. Darüber hinaus habe ich auch meine Aktivität für das ‚Weiße Kreuz e.V.‘ eingestellt und auch andere lose Kooperationen mit christlichen Beratungsverbänden beendet. Anfang Dezember 2012 … Weiterlesen

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Petition zu Art. 140 GG

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Dem Parlament wurde folgender Petitionslaut zur Bearbeitung vorgelegt: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, ein fachlich besetztes Gremium beziehungsweise den entsprechenden Ausschuss des Hauses mit der Überprüfung, Bewertung und gegebenenfalls Überarbeitung im Sinne der noch zeitgemäßen Gültigkeit von Artikel 140 GG (also Art. 136 – 139, 141 WRV) zu beauftragten und abschließend über eine eventuelle Neufassung des Verfassungsartikels abstimmen. Zudem ist der in der Präambel des Grundgesetzes bezeugte Gottesbezug gemäß dem Vorbild der EU-Verfassung neu zu debattieren. Begründung: Artikel 140 GG bestätigt die Gültigkeit von … Weiterlesen

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Öffentlich-rechtliche Kirchennähe

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Ein offener Brief an die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sender: Sehr geehrter Herr ARD-Vorsitzender, sehr geehrter Herr Marmor, sehr geehrter Herr Intendant des ZDF, sehr geehrter Herr Bellut, die letzten Tage waren geprägt von der Berichterstattung über den zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. und seinen Nachfolger Papst Franziskus. In zahlreichen Sondersendungen wurde über die Wahl in der Sixtinischen Kapelle kommentiert, der Zustand der römisch-katholischen Kirche analysiert und die Arbeit des bisherigen sowie die des neuen Pontifex bewertet. In zahlreichen Beiträgen war dabei eine überaus distanzlose Betrachtung … Weiterlesen

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Kommt die Einmal-Ablöse?

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Das Nachrichtenmagazin „Der SPIEGEL“ berichtet von einer mittlerweile übergreifenden Mehrheit im Deutschen Bundestag, den von der Linksfraktion eingebrachten Antrag auf eine einmalige Ablösung in den Entschädigungszahlungen für die Kirchen zu durchdenken. Sowohl die Koalition, aber auch die SPD haben nach unterschiedlichen Informationen die Notwendigkeit bekundet, die derzeitige Praxis auf den Prüfstand zu stellen. Die aus der Weimarer Reichsverfassung und der Zeit der Enteignungen der Kirchen durch den Staat stammenden Gesetze, die die Bundesrepublik bis heute zu einer jährlichen Entschädigung von bis zu 500 Millionen … Weiterlesen

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Angst vor der atheistischen Mission

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Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin war schon jeher bekannt dafür, aus den eigenen Interessen heraus mit spitzfindigen Blicken auf all das einzugehen und zu beurteilen, was die „Zeitströmungen“ an „Orientierungen“ hervorbringen (Selbstdarstellung der EZW). Aus meinen eigenen Diskussionen mit den Mitarbeitern der EZW kann ich mich oftmals an nur wenig Bereitschaft erinnern, Kritik am protestantischen Denken zuzulassen. Da war wenig von der eigens gestellten Aufgabe, sich für „Pluralismus“ einzusetzen oder „sachgemäßen Dialog“ zu führen. Denn gibt man sich einerseits so weltoffen, ist … Weiterlesen

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Der Streit um den Notfall

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In zahlreichen Foren und medialen Auseinandersetzungen streiten derzeit überzeugte Katholiken und feministische Organisationen darüber, ob nach dem Vorfall in zwei Kölner Krankenhäusern die Schuld überhaupt bei den Kirchen beziehungsweise der „Caritas“ gesucht werden könne. Während Verteidiger der Kliniken argumentieren, dass den beiden Einrichtungen seit 2012 keine technischen Möglichkeiten mehr zur Verfügung gestanden wären, um Beweise eines möglichen sexuellen Missbrauchs zu sichern, erzürnt sich die andere Seite weiterhin an der moralischen Einstellung, eine Behandlung nur wegen der Weigerung zur Verabreichung der „Pille danach“ abgelehnt zu … Weiterlesen

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Der Ratzinger-Papst

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Die Kirchensteuer ist ein leidiges Thema und für viele Betroffene ein Grund, bei der zuständigen staatlichen Behörde ihren Kirchenaustritt zu erklären. Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass man damit automatisch exkommuniziert ist. Dem Thema konnte sich auch die Katholische Akademie in Bayern nicht entziehen, als sie am 13. Nov. zu einem lobenswerten Gespräch zwischen R. Spaemann und E.-W. Böckenförde eingeladen hatte. Die Kirchensteuer in ihrer heutigen Form und Prozedur ist eine insbesondere von der deutschen Catholica aus dem Hitler-Konkordat von 1933 in unsere Zeit gerettete … Weiterlesen

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Bücherecke: Staat und Kirche

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Freigeist Weimar WEIMAR. (fgw) "Die Trennung von Kirche und Staat ist keine Erfindung der DDR-Politik. In der DDR wurde diese Trennung verwirklicht. Es wäre z.B. anläßlich eines staatlichen oder Gedenktages unmöglich gewesen, diesen mit einem ökumenischen Gottesdienst (im Parlament) zu eröffnen, wie es zur üblichen Gepflogenheit in der 'religions-neutralen' BRD gehört", heißt es auf Seite 79 einer aktuellen Schrift von Klaus Emmerich. Dr. Emmerich wirkte im Jahre 1990 an einer Arbeitsgruppe des sogenannten Runden Tisches mit, die mit der … Weiterlesen

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• Wir sind Großinquisitor

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Gefunden von Werner Wittmann im publik-forum. Benedikt XVI. ernennt Gerhard Ludwig Müller, den Bischof von Regensburg und Rechtsaußen in der Deutschen Bischofskonferenz, zum Pro-Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation. Das verheißt nichts Gutes. Aufatmen im Bistum Regensburg. Bangigkeit, ja Besorgnis in den Theologie treibenden Orden der Jesuiten, Dominikaner und Franziskaner sowie an vielen Universitäten in aller Welt: Werden katholische Theologinnen und Theologen künftig keine neuen und kreativen Wege mehr in Forschung und Lehre beschreiten können? Gerhard Ludwig Müller, den dröhnenden Bischof mit herrscherlicher Attitüde, sind die … Weiterlesen

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Trost und Gnade

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Heute früh sprach die evangelische Pfarrerin Viktoria Keil / Barntrup im Radio über die Gnade des Glaubens. Am Beispiel des zum Tode verurteilten Hermann von Moltke beschrieb sie seinen letzten Brief an seine Kinder und seine Aufforderung, sich gegenseitig und vor allem ihre Mutter ewig zu lieben. Sie sollten sich darüber sicher sein, dass er in dem Vertrauen auf Christus sterben und dass sie in der Liebe zu Jesus vereint bleiben würden. Dieser Glaube sei eine Gnade, sagte die Pfarrerin, und verdiene Respekt. Der … Weiterlesen

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Papst schmollt

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Just zur Zeit des Festes der dritten Gottheit manifestiert sich in der Catholica ein Geist, der zwiespältiger und weltlicher nicht sein kann. Während der Stellvertreter Gottes realitätsfremd schmollt, rumort es in seiner Kirche allenorten und auf jeder Ebene. Die Zweiklassengesellschaft Klerus hier und Laien dort bröselt und bröckelt. Offener Protest gegen den Papst auf dem Petersplatz ist nur eine Sache, die Intrigen und Zwiste in Kurie und Klerus sind eine andere. Alles gleichwohl Ausdruck tiefster Zerrissenheit der Catholica. Der scheidende Professor für Exegese des … Weiterlesen

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Christian cultural genocide

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Residential Schools nannte man im Kanada Schulen, die von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1996 betrieben wurden. Es handelte sich um internatartige Schulen, die ausschließlich von Kindern der kanadischen Ureinwohner besucht wurden. Diese Schulen sollten die Kinder von den Eltern fernhalten und zugleich von ihrem kulturellen Einfluss. Der Gebrauch ihrer jeweiligen Muttersprache wurde ihnen strikt verboten, stattdessen sollten sie Englisch, bzw. Französisch lernen. Damit verbunden war ein allgemeiner Zivilisierungsauftrag, dessen treibende Kraft eine Untersuchungskommission als "kulturellen Überlegenheitsdünkel" (cultural triumphalism) bezeichnete. Insgesamt handelt … Weiterlesen

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Semi-detached

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In Deutschland besteht kraft Verfassungsrecht (Art. 137 der Weimarer Reichsverfassung) keine Staatskirche. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und des bisherigen Systems von Staatskirchen regelte die Weimarer Nationalversammlung 1919 in der Weimarer Reichsverfassung das Verhältnis von Kirchen und Staat neu. Dabei griff diese nicht auf ein der Verfassung vorgelagertes Verständnis des Laizismus zurück, sondern schuf einen eigenen Regelungskomplex, der auf Religionsfreiheit, weltanschaulicher Neutralität des Staates und Selbstbestimmung aller Religionsgemeinschaften beruht. Die Religionsausübung wurde also nicht zur Privatsache erklärt, sondern blieb öffentliche Angelegenheit, die aber … Weiterlesen

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• Es lutherlt in A

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Es gärt und rumort bei den österreichischen Katholiken. Was bisher nur von Laienverbänden gefordert wurde, verbreitet sich zunehmend auch im (niederen) Klerus. Dabei sind die Zustimmungswerte zu den Initiativen in der katholischen Bevölkerung beachtlich und sollten ein Warnsignal für die abgehobenen Herren im Vatikan sein. Worum geht es den Dissidenten? Die FAZ berichtet: Die Kernpunkte der Initiative sind nicht neu und decken sich mit Forderungen progressiver Laienverbände in ganz Westeuropa. Gefordert wird eine Ordination verheirateter Priester, die Übernahme liturgischer Ämter durch Frauen, eine Zulassung … Weiterlesen

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Kirche unter dem Hakenkreuz

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In der am 19. Oktober 1945 in Stuttgart verlesenen „Schulderklärung der evangelischen Christenheit Deutschlands“ heißt es:  „Wohl haben wir lange Jahre hindurch im Namen Jesu Christi gegen den Geist gekämpft, der im nationalsozialistischen Gewaltregiment seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat; aber wir klagen uns an, daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“ Nach dem „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ der Evangelischen Kirche Deutschlands haben die Protestanten also über Jahre gegen den nationalsozialistischen Geist gekämpft. Sie haben zur Politik des … Weiterlesen

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