Petition gegen Zwangsoffenlegung sexueller Orientierung

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Mercury_symbol.svgUns erreicht eine Pressemitteilung der Humanistischen Alternative Bodensee (14.5., Bild: Merkur-Symbol als Gender-Symbol für das dritte Geschlecht, Lexicon, Wikimedia Commons):

Forderung nach Streichung von Diagnoseziffern zur (Kassen-)Behandlung von sexueller Identität, Neigung und Präferenz / Dubiosen „Reorientierungstherapien“ Grundlage entziehen!

Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) hat an Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, die das Parlament auffordert, über die verantwortlichen Stellen eine Streichung von Diagnosen aus der Klassifikation der WHO zu erreichen, die die sexuelle Identität, Orientierung und Präferenz unter gewissen Umständen als potenziell krankheitsrelevant ansehen. Der Verfasser der Eingabe, Sprecher der HABO, Dennis Riehle erklärt dazu wie folgt:

„Was viele Menschen nicht wissen, ist: Zwar wurde die Homosexualität schon länger aus den Diagnoserichtlinien der Weltgesundheitsorganisation gestrichen und damit nicht mehr als Krankheit eingestuft. Weiterhin werden aber beispielsweise Transsexualität, Transvestitismus, Fetischismus u.a. als pathologisch und damit behandelbar und behandlungsbedürftig angesehen.

Über verklausulierte Diagnosen kann zudem ebenso die Homosexualität noch immer als Grund für psychische und Verhaltensauffälligkeiten gesehen werden. Eine Therapie darf durch die passende ICD 10-Ziffer somit über die Krankenkassen auch heute noch abgerechnet werden. Besonders streng konservativ christliche, evangelikale und katholische Ärzte und Therapeuten nutzen dieses Schlupfloch mit staatlichem Segen zur Anwendung ihrer ‚Reparativtherapie‘ oder ‚Reorientierungstherapie‘, die nachweislich erheblichen seelischen Schaden mit sich bringen kann.“

Der gesamte Laut der Petition kann der Seite www.dennis-riehle-blog.de entnommen werden.

Humanistische Alternative Bodensee
Säkular-humanistischer Zusammenschluss
Dennis Riehle, Sprecher

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