Uwe Lehnert zum Islam in Deutschland

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Sharia-Polizei_artikelBox»Die Welt« brachte vorgestern einen mehrautorigen Bericht über die durch muslimische Zuwanderung geprägte kulturelle und rechtliche Situation in Deutschland. Es geht um das schleichende verfassungs- und menschenrechtswidrige Verhalten von Immigranten aus muslimisch geprägten Ländern. Mein Kommentar dazu:

Wir werden die Auseinandersetzung mit dem Islam wahrscheinlich verlieren. Die Gründe sind vielfältig, sie liegen aber vor allem an unserem mangelnden Willen, die mühsam erkämpften Ergebnisse der Aufklärung wie Rechtstaatlichkeit, wenigstens prinzipielle Trennung von Staat und Kirche und die Gewährung von grundlegenden Menschenrechten, letztlich den Vorrang der Vernunft vor der Religion ernsthaft zu verteidigen.

Unsere Freiheitsrechte, die bei uns ein Bürger – trotz aller Einschränkung und Aushöhlung durch die Kirchen – noch in Anspruch nehmen kann, sind bedroht wie schon lange nicht mehr. Gefährdet durch eine zugewanderte Kultur, die den ehrlichen Dialog und den fairen Kompromiss mit Andersdenkenden und -gläubigen nicht kennt, weil sie aufgrund ihrer inbrünstig geglaubten, fundamentalistisch vertretenen Überzeugung, die »Wahrheit« zu besitzen, Entgegenkommen und Kompromiss nur als Niederlage begreifen kann. Die vielfach unter linksorientierten und liberalen Intellektuellen und vielen Politikern verbreitete Haltung des Gewährenlassens und Allesverstehens trägt aber ebenfalls dazu bei, in diesem Kampf zu unterliegen. Toleranz gegenüber der Intoleranz ist tödlich, wie die Geschichte zeigt, aber uns schon der Verstand signalisieren sollte.

Jahrzehntelang ist uns in Schule, durch die Medien und die Politiker eingehämmert worden, dass wir jeder Form von gewalttätiger, menschenrechtsverachtender und demokratisch nicht legitimierter Ideologie Widerstand entgegenzusetzen und im Keim zu ersticken hätten. Nie wieder sollten sich politische Strukturen entwickeln, die die Freiheits- und Menschenrechte gefährden. Aber wir alle, die wir die Pflicht hätten, unsere Gesellschaftsordnung zu verteidigen, vor allem aber die Parteien und Medien, die der Meinungsbildung durch Fakten und der kritischen Kontrolle dienen sollten, die sonst jeder Andeutung rechtsextremer und rechtsfaschistischer Umtriebe kritisch nachgehen, schweigen überwiegend. Mit der Sorge um die Gefährdung unseres Gesellschaftsmodells durch eine aggressive Religion, scheint es bei uns nicht so weit her zu sein. In vielen Fällen führt die Tatsache, dass es sich beim Islam um eine »befreundete« Religion handelt, zu Nachsicht und Wegschauen. Auch die Wählerstimmen, die es unter den Migranten zu gewinnen gilt, sind längst in das politische Kalkül eingegangen und führten zur Aufgabe von Prinzipien, die wir bisher als unaufgebbar betrachteten. Oder ist es inzwischen die Angst vor Repressionen, die Politiker, Richter und Journalisten daran hindert, sich klar zu äußern und die Feinde unserer Verfassung beim Namen zu nennen? In so mancher Schule und Behörde (Sozialämter, Arbeitsagenturen, Ausländerbehörden) ist der Mut, auf rechtstaatlichen Prinzipien zu bestehen und ungerechtfertigte Forderungen zurückzuweisen, längst geschwunden.

Deutsche Schüler in Klassen mit mehrheitlich muslimischen männlichen Schülern knicken ein vor dem mit machotumem Gehabe vor ihnen aufgebauten Machtanspruch. Deutsche Schüler wissen, dass sie im Ernstfall selten mit der Unterstützung der Schulleitung und der Schulbehörde rechnen können. Was ist auch zugegebenermaßen von zugewanderten Jugendlichen zu erwarten, die in ihrer Heimat im Alltag nur Bürgerkrieg, Gewalt und Rechtlosigkeit kennengelernt haben? Die deutschen Schüler in solchen Klassen wiederum haben inzwischen gelernt, dass letztlich nicht das Argument zählt sondern die Faust und das Messer. So verkommt aufgrund von Wegsehen und Gleichgültigkeit eine Zivilgesellschaft, deren einmalige geschichtliche Leistung darin besteht, dass sich deren Mitglieder auf der Basis gemeinsam anerkannter Gesetze gegenseitig als gleichberechtigte, den andern in seiner Eigenart respektierende Bürger verstehen. Lokal und mental sind jedoch längst Parallelgesellschaften entstanden, die den Keim zu langanhaltenden und schweren Auseinandersetzungen bilden.

Wir hören immer wieder, dass das Gros der Muslime friedlich sei und unsere Verfassung respektiere. Mir scheint, dass dieser Anteil viel zu hoch eingeschätzt wird. Die i.d.Z. übliche Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus scheint mir eher zur Beruhigung der Öffentlichkeit gedacht zu sein. Die Grenzen sind mehr als fließend. Muslime, die nur ruhig sind und friedlich scheinen, müssen deshalb noch lange nicht verfassungstreu und in unserer Gesellschaft angekommen sein. Dass es sie gibt, soll nicht bezweifelt werden – aber wie groß und einflussreich ist ihr Anteil an den muslimischen Zuwanderern. Umfragen, die zeigen, dass die Religion und der Glaube an Allah für fast die Hälfte von größerer Wichtigkeit sind als Verfassung und Gesetze, sollten mindestens so Ernst genommen werden wie ein Wahlergebnis von zehn Prozent für eine rechtsextreme Partei bei einer Landtagwahl.

Das öffentliche Schweigen der verantwortlichen muslimischen Verbände und der sonst so wortreichen religiösen Prediger über das mörderische Treiben der IS im Irak ist mehr als bezeichnend. Die Aussichten, über die IS in Zukunft über einen großen islamischen Staat zu verfügen, scheint viele so zu begeistern, dass sie über die Brutalität, mit der dieses Kalifat errichtet werden soll, großzügig hinwegsehen. Die jetzt aufkeimenden Distanzierungen kamen nur auf Druck der Öffentlichkeit zustande.

Der folgende Beitrag aus »Der Welt« vom 15. September 2014 beschreibt die Situation ziemlich ungeschminkt, deutlicher jedenfalls als es bisher in den deutschen überregionalen Tageszeitungen üblich ist. Was aber auch dieser Bericht vermissen lässt, ist die Frage, wer die nach Syrien und den Irak ziehenden Jugendlichen zu dieser Einstellung verführt hat. Hat man sich je für das interessiert, was in den Koranschulen und Moscheevereinen an Gesinnung verbreitet wurde? So mancher Hassprediger konnte – oft genug mit staatlicher Sozialhilfe alimentiert – ungehindert in Hinterhöfen und im Internet seine verfassungswidrigen, aufhetzenden Reden halten. Außer einem Stirnrunzeln und einer verbalen Distanzierung erfolgte seitens der Behörden nichts – angeblich mangels juristischer Handhabe. Diese Straftatsmerkmale existieren seltsamer Weise bei Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts sehr wohl. Ob es Sympathie für eine Religion ist, die mit der eigenen eine gemeinsame Wurzel hat? Ist es vielleicht der gemeinsame Feind, der »böse Atheist«, der zur Solidarität mit den falschen Freunden führt? Ist es das schlechte Gewissen, weil die eigene Religion vor wenigen Jahrhunderten sich ebenso herrisch, anmaßend und rücksichtslos ausbreitete?

http://m.welt.de/politik/deutschland/article132243516/Der-Islamismus-gehoert-laengst-zu-Deutschland.html

 

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11 Gedanken zu „Uwe Lehnert zum Islam in Deutschland

  1. Der Welt-Artikel ist seriös, auch wenn Zahlenangaben fehlen, wie stark diese Tendenzen sind. Uwe Lehnert hat recht, davor zu warnen, nur fehlen auch ihm belastbare Zahlen. Er verweist auf die vielzitierten Umfragen, die zeigen, dass die Religion und der Glaube an Allah für fast die Hälfte von größerer Wichtigkeit sind als Verfassung und Gesetze. Die gibt es auch von Großbritannien usw., aber wie realistisch sind die? Wenn man mal durch die Viertel geht und fragt, was ist Dir lieber, regieren nach Methode Merkel oder Mohammed? dann kommt schon mal sowas raus, aber wie sieht es aus, wenn konkret gefragt wird, mit Menschenrechten oder nach Gottesrecht?

    Auch muss unmissverständlich gesagt werden, dass hier keine Kultur zuwandert, sondern Menschen (Gefährdet durch eine zugewanderte Kultur, die den ehrlichen Dialog und den fairen Kompromiss mit Andersdenkenden und -gläubigen nicht kennt), und diese Menschen haben durchaus unterschiedliche Anschauungen, wie Lehnert dann ja auch schreibt. Jedenfalls ein lesens- und bedenkenswerter Artikel.

     

     

  2. Von Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, ist zu lesen und zu hören, dass der Terror des „IS“ nichts mit dem Islam zu tun habe. Ich habe die Bereitschaft, seiner Behauptung zu glauben, und ich wäre sehr erleichtert, wenn sie wahr wäre. Mich verwirrt aber die Tatsache, dass auch die „Akteure“ des „IS“ gläubige Muslime sind. Sie sind gläubige Muslime wie die „schweigende Mehrheit“ der Muslime ebenfalls gläubige Muslime sind. Alle Muslime stützen ihren Glauben auf den Koran und auf die Schriften, die mit ihm verknüpft sind oder mit ihm als verknüpft gelten.

    Herr Mazyek täte uns allen ein großen Gefallen, wenn er nicht nur Behauptungen aufstellen, sondern uns einmal in aller Öffentlichkeit ausführlich und auf Quellen des Islams gestützt erklären würde, woran es liegt, dass man die Quellen des islamischen Glaubens offensichtlich so völlig falsch verstehen kann, wie es die „Akteure“ des „IS“ nach seiner Auffassung tun. Könnte es nicht eher so sein, dass die Quellen des islamischen Glaubens von „IS“ nicht missverstanden werden, sondern dass diese Quellen zu viele „gefährliche Denkkapseln“ enthalten, die, wenn sie in den Hirnen von Gläubigen platzen, zwangsläufig zu gewalttätigen Glaubensentartungen führen müssen ?

    Zitat aus dem Video „Terroristen sind auch gläubige Muslime …“ (siehe unten): „Das Problem ist nicht ISIS, sondern der Islam. Selbst wenn ISIS überwunden wird und stirbt, wird es noch ein anderes ISIS geben. Denn der Virus steckt im Islam selbst und wird alle befallen, die mit ihm in Berührung kommen.“

    Terroristen sind auch gläubige Muslime …:

    https://www.youtube.com/watch?v=R5qtelNMHEQ

    Friedliche Mehrheiten sind für das Problem radikaler Minderheiten irrelevant !:

    http://klarsicht-blog.blogspot.de/2014/08/friedliche-mehrheiten-sind-fur-das.html

    Es grüßt

    Klarsicht

     

     

  3. @ Klarsicht:

    Mazyek kann m.E. gar nicht anders, als so zu reden.

    Würde er zugeben, dass der Terror des "IS" auf dem gründet, was im Koran – dort insbesondere in den chronolgisch späten, medinesischen Suren – aber auch in der Biographie des Islam-Begründers geschrieben steht, wäre es angezeigt, sich davon zu distanzieren, es zu verurteilen.

    Sich von Inhalten des Korans oder von Anweisungen zu Gewalttätigkeiten aus der Moh-Biographie auch nur zu distanzieren, ist für Muslime aber nicht ganz einfach, denn das wäre Apostasie — islamrechtlich eine Todsünde. Die islamrechtliche Todesstrafe für Apostaten abzulehnen, geht für Muslime ebenfalls nicht, denn das wäre Apostasie, und die ist islamrechtlich eine … Zwickmühle.

    Also bleibt Mazyek nur die Floskel – und Worthülse – « hat nichts mit dem Islam zu tun ».

  4. Zitat aus dem Video „Die Zehn wichtigsten Koran-Verse, um IS(IS) zu verstehen“ (siehe unten): „Die friedlichen Verse wurden ,offenbart', bevor Allah seinen Anhängern befahl, Götzendiener zu schlachten, Juden und Christen zu unterdrücken und Heuchler zu bekämpfen.

    Also der wichtigste Vers, um den ,Islamischen Staat' zu verstehen, ist Sure 2:106, der die Lehre der Abrogation einführt. Frühere Verse werden abrogiert, also abgeschafft durch spätere Verse. Was bedeutet, dass Versionen des Islam, die der Gewalt des ,IS' widersprechen, abgeschafft sind.“

    Die Zehn wichtigsten Koran-Verse, um IS(IS) zu verstehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=XpXST7dncIw#t=73

    Es grüßt

    Klarsicht

  5. Zitat zu Nr. 10 im Video „Die 10 wichtigsten Koran-Verse um IS(IS) zu verstehen !“: „In der Bibel sagt Jesus, dass Gott alle Menschen liebt. Im Koran ist das nicht der Fall.

    Koran, Sure 3:32: ,Sprich: ,Gehorchet Allah und dem Gesandten'; doch wenn sie sich abkehren, dann (bedenke), daß Allah die Ungläubigen nicht liebt.“

    Ich fühle mich verpflichtet, zu dieser Passage im Video eine Berichtigung anzubringen.

    Auch in der Bibel ist etwas Ähnliches wie im Koran zu lesen. Siehe z. B.: „Der erste Brief des Paulus an die Korinther“, Kap. 16, V. 22: „Wenn jemand den Herrn nicht liebhat, der sei verflucht.“

    Es grüßt

    Klarsicht

  6. Die einseitige Schuldzuweisung an den Koran kann ich nicht unterstützen. Die Bibel ist auch voll von Aufrufen zu Mord und Totschlag, siehe auch Wie viele Menschen hat Gott getötet? Da gehören immer mehrere Faktoren zusammen, außer der dumpf-religiösen Grundlage die Unterdrückungslage, das Temperamant und die Waffen. Die Waffen haben die USA da hingeschafft, und das Temperament in Levante & Co. ist nun mal besonders explosiv. Die haben schließlich den Weltuntergang (Armageddon) erfunden, wo alle sterben sollen und die Guten kommen in den Himmel und die Bösen nicht bloß in den Mülleimer. Das war schließlich das Urbild der Selbstmordbomber, und das ist so christlich wie muslimisch.

  7. Wilfried Müller sagt:

    19. September 2014 um 07:11

    "Die einseitige Schuldzuweisung an den Koran kann ich nicht unterstützen. Die Bibel ist auch voll von Aufrufen zu Mord und Totschlag,"

    Sicherlich ist die Bibel ein Horrorbuch, und der darin beschriebene Gott verherrlicht durch seine Untaten die Gewalt. Unter anderem deswegen war der Kirche viele Jahrhunderte lang die Macht gegeben, zu einem der größten Massenmörder aller Zeiten aufzusteigen. Inzwischen leben wir nach zwei grausamen Weltkriegen im letzten Jahrhundert, zu einem kleineren Teil aufgeklärt, in friedlichen Zeiten, auf jedenfall in Zeiten, in denen die heilige und barmherzige Kirche mit uns nicht mehr machen kann, was sie will. Was sie eigentlich will, steht ja im Alten Testament, was Gottes Wort sein soll.

    Im Koran geht es sozusagen genauso fürcherlich zu wie im Alten Testament, nur mit dem Unterschied, dass die Situation der Menschen in den islamisch geprägten Staaten eine gänzlich andere ist als wie jetzt bei uns. In diesen Ländern herrscht oft der Despotismus, d.h. die Rechtlosigkeit. Die Menschen werden in eine Gesellschaft hineingeboren, die immer wieder nur Gewalt kennt. Der bewusst wird, dass sie in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht auf der Welt keine Rolle spielt. Auch deswegen, weil stets die Verantwortung für alles nach oben weitergereicht wird. Wie in allen Diktaturen ist die Mehrheit der Menschen zunächst ruhig, aber dann gelingt es wenigen, sie für eine Sache zu begeistern, was umso leichter ist, wenn im Heiligen Buch bereits steht, dass man unter allen Menschen der Welt von Gott persönlich auserwählt ist, auserwählt, dem einzig wahren Glauben zum Sieg zu verhelfen. Religion ist immer gefährlich, weil sie unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit Menschen zu Ungeheuern werden lässt. Die Heiligen Bücher helfen dabei. Ich kann Herrn Lehnerts Artikel nur unterstreichen, er warnt zu Recht!  

     

  8. Zitat von Wilfried Müller: „Die einseitige Schuldzuweisung an den Koran kann ich nicht unterstützen.“

    Nein, dass sollte man auch nicht ! Vielmehr sollten sich die Gesellschaften in Deutschland, Europa und in der gesamten westlichen Welt gegenüber den dorthin freiwillig ausgewanderten oder dort aus sonstigen Gründen aufgenommenen Muslimen unterwürfig und demütig in der Position von Schuldnern empfinden. Denn diese Muslime haben es selbstlos auf sich genommen, die „sündige“ Kultur der Aufnahmegesellschaften zu ertragen. Sie ertragen es auch klaglos, dass sie in vielen Fällen die Möglichkeit haben, die Bewilligung von staatlichen Transferleistungen bei Ungläubigen beantragen zu können. Sie sträuben sich nicht dagegen, bewilligte Transferleistungen von den ungläubigen Aufnahmegesellschaften in Empfang zu nehmen.

    Viele der Muslime bieten es den Aufnahmegesellschaften explizit und implizit an, das muslimische Gesellschaftsmodell zu übernehmen. Sie geben den Mitgliedern der Aufnahmegesellschaften durch ihre vielen „Aktivitäten“ doch wirklich genügend „Hilfen“, um sich „zwanglos“ in muslimische Milieus und Gepflogenheiten zu „integrieren“. Im Zuge dessen geben sich auch viele „aktive“ Muslime außerhalb der Aufnahmegesellschaften doch wirklich mit vielen „originellen Aktivitäten“ die größte Mühe, den Ungläubigen Gesellschaften das muslimische Gesellschaftsmodell zur Übernahme „schmackhaft“ zu machen.

    So gibt es doch tatsächlich auch barmherzige Muslime, die z. B auf „explosive“ Art und Weise dafür sorgen, dass möglichst viele Ungläubige nicht mehr länger das scheußliche und „sündige“ Diesseits ertragen müssen. Bei einigen Ungläubigen entfernten sie sorgenvoll die Quelle, die für ihr „sündiges“ Denken und Verhalten verantwortlich ist.

    Bei soviel Entgegenkommen vieler Muslime ist es wirklich an der Zeit, dass die Aufnahmegesellschaften ihr Verhalten gründlich überdenken. Dabei sollte als Ergebnis herauskommen, dass sich nicht die Muslime integrieren müssen, sondern dass sich die Mitglieder der Aufnahmegesellschaften möglichst schnell in die muslimischen Gesellschaftsmodelle integrieren sollten. Dann würde sich das Schuldverhältnis nach und nach auflösen, welches seitens der Aufnahmegesellschaften gegenüber den aufgenommenen Muslimen besteht.

    Die Fremden im Paradies: Warum Gotteskrieger töten:

    https://www.youtube.com/watch?v=HDXUj3fW4mo

    Es grüßt

    Klarsicht

     

  9. Zitat von „Klarsicht“ aus dem Kommentar vom 18. 09, 18, 27 Uhr: „Von Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, ist zu lesen und zu hören, dass der Terror des „IS“ nichts mit dem Islam zu tun habe.

    Herr Mazyek täte uns allen ein großen Gefallen, wenn er nicht nur Behauptungen aufstellen, sondern uns einmal in aller Öffentlichkeit ausführlich und auf Quellen des Islams gestützt erklären würde, woran es liegt, dass man die Quellen des islamischen Glaubens offensichtlich so völlig falsch verstehen kann, wie es die „Akteure“ des „IS“ nach seiner Auffassung tun.“ 

    Der Sprecher im Video des nachstehend aufgeführten Links macht interessante Ausführungen zum muslimischen Glaubenshintergrund hinsichtlich des „IS“. Er sagt z. B.: „Ihr solltet ,IS(IS)' nicht tadeln, denn ,IS(IS)' ist nur ein Produkt eurer religiösen Texte.“

    Die von dem Sprecher im Video gemachten Ausführungen stehen im krassen Gegensatz zu der von Mazyek nicht belegten Behauptung, dass der Terror des „IS“ nichts mit dem Islam zu tun habe. Seine Behauptung allein liefert keinen Beweis dafür, dass sie wahr ist. Für Mazyek böte der Inhalt des Videos eine gute Gelegenheit, die darin gemachten Feststellungen zu widerlegen und dadurch zu beweisen, dass seine Behauptung wahr ist. Seine Widerlegung müsste sich natürlich auf muslimisches Schriftwerk stützen.

    Das ist der wirkliche Islam, – nichts andweres…!:

    https://www.youtube.com/watch?v=z59JQrHtJTM&list=UUzZkSlkZcid0mnbIiWikVdw

    Noch einmal das Zitat von Wilfried Müller: „Die einseitige Schuldzuweisung an den Koran kann ich nicht unterstützen.“

    Keine Religion hat einen Inhalt, der nur und ausschließlich als friedlich bezeichnet oder so interpretiert werden kann. Das gilt natürlich besonders für die drei Buchreligionen. In ihnen vertraut man nicht allein darauf, Menschen durch Überzeugung und Einsicht zum Glauben zu bringen. Nein ! Hier wird im hohen Maße auch auf das Mittel von „Zuckerbrot und Peitsche“ zur Handlungssteuerung gesetzt (1). In ihnen werden auch Mörder (z. B. Moses, Josua, David, der Bibel-Gott und Mohammed), mörderisches Handeln (z. B. der Holocaust „Sintflut“, Sodom und Gomorrha) und Menschenopferung (z. B. Jesus) verherrlicht.

    Bei solcher Faktenlage darf sich niemand darüber wundern, dass sich auch solche Gläubige entwickeln können, die ihren Glauben in einer Art und Weise leben und praktizieren, wie er außerhalb von deren Glaubensszenen als terroristisch interpretiert wird.

    (1) http://religionskritik4.blogspot.de/2012/10/zuckerbrot-und-peitsche-die-mittel-des.html

    Es grüßt

    Klarsicht

     

  10. Dies sind die Fakten:

    In Sure 2,256 heißt es: "kein Zwang ist in der Religion"

    In Sure 2,191 heißt es: "Tötet sie, wo immer ihr sie antrefft"

    In Sure 4,89 heißt es: "doch wenden sie (gemeint sind die Ungläubigen) sich ab, so ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet."

     

    Wir sehen, der Islam ist eine durch und durch friedliche Religion. Der Koran und die Bibel haben eins gemeinsam: Beide haben die, die über das Buch reden, nicht gelesen oder wissen, dass der Gesprächspartner sie nicht gelesen hat. Die Atheisten bilden dabei die Ausnahme, denn sie haben weite Teile dieser Heiligen Bücher auch noch gelesen.

  11. Aus einem Interview mit dem Religionspädagogen Ednan Aslan                ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ednan_Aslan ): 

    Halten Sie es für legitim, dass sich die Terrorgruppe IS bei ihren Aktivitäten auf den Koran beruft ?

    Theologisch betrachtet ist es zu 100 Prozent legitim. Alles, was der IS macht und fordert, ist theologisch richtig und kommt in allen Grundwerken des Islam vor. Ein Kalif hat nun einmal einen Kriegsauftrag, keinen Friedensauftrag. Er muss den Islam auch mit Gewalt verbreiten und sollte dazu mindestens einmal im Jahr Krieg führen.

    Heißt das, der Islam ist grundsätzlich eine gewalttätige Religion ?

    Nein, der Islam ist eine Religion des Friedens. Nur muss er seine veraltete Kriegstheologie hinterfragen und unserer modernen Lebenswirklichkeit entsprechend neu interpretieren. Sonst werden Muslime immer Sklaven einer Theologie bleiben, die von Rache, Krieg und Gewalt geprägt ist. Die Folgen sind fatal. In ganz Europa riskieren die Muslime, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

    Was bedeutet das genau? Sollte sich der Islam neu erfinden ?

    Muslime müssen sich ehrlich und kritisch mit ihrer Theologie bzw. Lehre auseinandersetzen und neue Friedenskonzepte entwickeln anstelle der alten Kriegs- und Rachekonzepte. Das trifft auch auf die Glaubensgemeinschaft zu. Es gibt eine Kluft zwischen der islamischen Theologie und der Lebenswirklichkeit der Muslime.“

    Quelle:

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/3875946/Aslan_Muslime-benotigen-Friedenskonzepte?_vl_backlink=/home/index.do

    Zitat von „Frank Sacco“: „Der jüngste unter den 27 deutschen Diözesanbischöfen, Franz Josef Overbeck (46), sagt uns zum Thema Radikalisierung in der Zeitung „Die Welt“ vom 22.9.2010: ,Jede Religion birgt in sich die Gefahr, sich zu radikalisieren, sodass sie weder der Freiheit der Religion noch der Würde des Menschen gerecht wird.' Recht hat er.“

    Es grüßt

    Klarsicht

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