Bibel und Koran juristisch gewürdigt

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todsündeimagesDer Autor stellt wissenbloggt freundlicherweise diesen Artikel zur Verfügung, in dem es um die juristische Würdigung der Bibel- und Koran-Inhalte geht. Damit stellt sich Klarsicht wieder auf die Seite unseres Autors Frank Sacco, der schwerpunktmäßig die Höllenfurcht untersucht, die den Kindern im Religionsunterricht eingeimpft werden soll. Hoffentlich bleibt Klarsicht die Auseinandersetzung mit der Justiz erspart, in die Frank Sacco inzwischen verstrickt ist (Bilder: Klarsicht) …

 

Politik und Justiz müssten prüfen, ob Inhalte von Bibel und Koran gegen unsere Rechtsordnung verstoßen (18.2.)

Mordbefehl-an-Ungläubigen

Die uns tatsächlich unbekannten Autoren der Schriften von Bibel und Koran haben die Inhalte ihrer „Werke“ interessengeleitet auf die gleiche Art und Weise zusammen fantasiert, wie es die späteren Autoren von Büchern der Belletristik und Trivialliteratur (Profanliteratur) vornehmlich zu tun pfleg(t)en.

Obwohl man es also objektiv bei all diesen Büchern, ob für heilig erklärt oder nicht, jeweils mit fiktiven, durchweg von den jeweiligen Autoren „aus den Fingern gesogenen“ Inhalten zu tun hat, verhalten sich und denken die Leser von Bibel und Koran im Verhältnis zu Lesern von Büchern der Belletristik und Trivialliteratur völlig anders, was eigentlich erstaunen müsste. Denn Leser von Bibel und Koran glauben aufgrund der von ihnen durchlaufenen regelmäßig religiös geprägten Sozialisation durchweg, dass diese Buchtexte und die darin zum Ausdruck kommende Intention letztlich von einer Macht stammen müssen, die nicht menschlich sein kann. Lesen dieselben Leser aber Bücher der Belletristik oder Trivialliteratur, so haben sie diesen Glauben nicht, sondern sind sich eigenartigerweise kontralogisch sicher, es hier allein mit „Menschenwerk“ zu tun zu haben.

Kontralogisch ist die Denk- und Verhaltensweise der Bibel- und Koranleser deswegen, weil sie doch in ihrer religiösen Sozialisation eingetrichtert bekommen haben werden, dass alles, was existiert und den Menschen möglich ist zu produzieren, allein auf die Macht, an deren Existenz sie glauben, zurückzuführen ist. Gleichwohl scheint es für diese Leser nicht vorstellbar zu sein, dass Autoren von Büchern der Belletristik und Trivialliteratur sie letztlich, ohne es selbst zu wissen, auch im „Auftrage“ derselben „Macht“ geschrieben haben könnten, die sie hinter den Texten von Bibel und Koran vermuten.

Hier hat man es mit einem Beispiel der verqueren Logik Gläubiger zu tun, wie sie glaubensinnewohnend ist.

Viele Mitglieder christlicher und islamischer Szenen sind also, wie es scheint, von einer verqueren Logik infiziert. Das äußert sich z. B. darin, dass sie nicht immer durchgängig im Sinne der „Glaubenslehre“, der sie sich jeweils verpflichtet fühlen müssten, „glaubenskonsequent“ sind. Wären sie es, dann müssten sie eigentlich auch z. B. Texten von Büchern der Belletristik und Trivialliteratur und den darin enthaltenen Intentionen „Glaubensrelevanz“ zumessen und sie bei ihrem religiösen Lebensvollzug einbeziehen. Denn der religiöse Glaube hat ja u. a. zum Inhalt, dass alles, was existiert und von Menschen produziert wurde/wird, auf das „Superwesen“, was im Hirn Gläubiger herum spukt, zurückgeführt werden muss bzw. als von ihm iniziiert zu gelten hat.

Diese „Macht“, sollte sie existent sein, würde es sicher nicht tolerieren, wenn Gläubige Produkte, deren Herstellung sie beim Menschen gewissermaßen geistig iniziiert hat, nicht respektvoll in ihren Glauben integrieren.

Das würde bedeuten, dass die „Glaubens-Infizierten“ auch z. B. religions-, glaubens- und kirchenkritische Bücher und Schriften lesen und sich mit ihnen intellektuell auseinandersetzen müssten. Auch dieses „Elaborat“ müssten sie sich eigentlich zu Gemüte ziehen, wenn sie Kenntnis von ihm erlangen sollten.

So paradox es erscheinen mag, könnte „Glaubenskonsequenz“ letztlich auch dazu führen, dass sich daraus eine „Antigläubigkeit“ entwickelt, also „Glaubens-Infizierte“ vom „Glaubens-Virus“ wieder oder erstmalig „geheilt“ würden.

Das primäre Problem, das Atheisten, Humanisten oder auch nur einfach Konfessionsfreie mit den Schriften der Bibel und des Koran haben, ist nicht die Tatsache, dass in ihnen viele Texte und Intentionen enthalten sind, die in besonders krasser Weise den heutigen, seit der Aufklärung entwickelten und gewachsenen Standards kritischer Vernunft und aufgeklärt-humaner Ethik nicht entsprechen und daher keine Leitbildfunktion mehr haben dürf(t)en. Denn diese Tatsache trifft auch auf viele Schriften und Bücher der Belletristik und Trivialliteratur zu. Das wirkliche Problem hinsichtlich der für „heilig“ erklärten Bücher mit den darin enthaltenen vielen gegen die gewachsenen Standards kritischer Vernunft und aufgeklärt-humaner Ethik verstoßenden Texte und Intentionen, besteht darin, dass sie auch noch im 21. Jahrhundert die Grundlage der „Geschäftsmodelle“ von „Christentum“ und „Islam“ bilden, mit denen viele Menschen über eine lange Zeit hin permanent zumindest partiell verdummt und/oder krank gemacht wurden. Und zu diesem Problem gehört auch die Tatsache, dass in unserer deutschen Gesellschaft den „Autoritäten“ dieser „Geschäftsmodelle“ zur Befriedigung ihrer egoistischen Interessen große Freiheiten dabei gewährt wurden/werden, ihre schon bestehenden Glaubensgefolgschaften größtenteils auf Kosten der Allgemeinheit permanent mit den Inhalten ihrer „Geschäftsmodelle zu versorgen“ und neue Gefolgschaften „zu akquirieren“.

Politik und Justiz scheint es überhaupt nicht zu interessieren, dass die hier erwähnten „Autoritäten“ auch mit solchen religiös beschreibenden, normativen und argumentativen Inhalten aus ihren „Geschäftsmodellen“ in aller Öffentlichkeit werbend hausieren gehen oder sie in sogenannten „Gottesdiensten“ repetitiv rezitieren, die zumindest partiell mit bestimmten Normen unserer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung nicht zu vereinbaren sein dürften. Für Politik und Justiz scheint selbst dann kein Handlungsbedarf vorzuliegen, wenn von einem derartigen Sachverhalt auch Kinder und Jugendliche betroffen sind. Beispiele wären hier, soweit es die Schriften der Bibel betrifft: Schon in Kindern sieht man sogenannte „Sünder“ oder erklärt sie zu solchen, was sie in manchen Fällen sicher ängstigen wird. Die Geschichten von Abrahams versuchten Mord an seinen Sohn Isaak und von Hiobs „Sklavengesinnung“ werden als Vorbilder des menschlichen Gehorsams hingestellt. Den devot-servilen Gläubigen werden die Geschichten von der sogenannten „Sintflut“ und der Vernichtung von „Sodom“ und „Gomorrha“ als „gerechte“ Strafen „verkauft“, was sicher vielen von ihnen Angst bereitet. Mit den „Höllen-Drohungen“, die ein angeblich existent gewesener „Jesus“ von sich gegeben haben soll, und mit dem angeblich stattgefundenen „Jesus-Drama“ (Kreuzigung) sowie mit der gesamten Schrift „Die Offenbarung des Johannes“ schüchtert man Gläubige und insbesondere Kinder ein und macht ihnen Angst. Folter und Kreuzigung, die ein angeblich existent gewesener „Jesus“ erlitten haben soll, werden als „Heils- und Erlösungsgeschehen“ permanent widerethisch verherrlicht.

Ähnliche und noch schlimmere Beispiele sind im Koran und in den mit ihm verknüpften Schriften enthalten.

Wahrscheinlich halten viele Atheisten, Humanisten oder auch nur einfach Konfessionsfreie Politik und Justiz für verpflichtet, endlich sorgfältig zu prüfen, ob die „Autoritäten“ von „Christentums“ und „Islam“ möglicherweise dadurch Normen unserer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung verletzten/verletzen, dass sie den gesamten Inhalt der Schriften von Bibel und Koran als ihr „Geschäftsmodell“ an ihre „Glaubensgefolgschaften verkauf(t)en“, obwohl sich darunter auch Inhalte befinden, die Angst machendes, einschüchterndes, gewaltverherrlichendes und menschenverachtendes Potenzial haben. Solche Inhalte können zumindest als psychische Gewalt wahrgenommen werden und Menschen evtl. auch krank machen, wenn sie – wie auch immer – dazu veranlasst wurden/werden, auch diese Inhalte als „glaubensverbindlich“ zu akzeptieren.

Eigentlich müssten alle Mitglieder unserer Gesellschaft, die von sich behaupten, eine freiheitlich-demokratische Gesinnung zu haben, die Politik zur Beantwortung folgender Frage drängen: Dürfen unsere wie auch immer gearteten „Denk- und Lehrgebäude“, deren Wissenspotenzial Heranwachsende geistig in sich aufnehmen sollen und das für das wechselseitige Alltagsverhalten der Menschen hoch relevant ist, in unserer Zeit immer noch ganz oder teilweise solche anachronistischen und wideretischen Inhalte aufweisen, wie sie der Autor hier kritisch behandelt hat ? Eine intellektuell redliche Antwort müsste NEIN lauten !

Autor: Klarsicht.

Siehe auch den wb-Artikel Koranschulen gehören nicht zu Deutschland

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15 Gedanken zu „Bibel und Koran juristisch gewürdigt

  1. Die "Wahrheit" des Islams darf nicht dadurch zu erklären sein, dass die allermeisten Muslime weltweit ihren Koran gar nicht gelesen haben, was ja auch für die Christen und ihre Bibel gilt. Der Koran ist nun mal das heilige Buch des Islam, was dort steht, ist für alle Muslime verbindlich, ob sie ihn gelesen haben oder nicht. Es wird keinen islamgläubigen geben, der bezweifelt, dass im Koran nur die Worte Allahs stehen. Wenn also in Sure 8 Vers 12 geschrieben steht, dass die Ungläubigen, das sind natürlich auch wir, enthauptet werden sollen, dann gibt dadurch Allah persönlich dem IS einen Freibrief für seine Verbrechen. Denn der IS hat bestimmt diese Sure gelesen. Die Behauptung von Muslimen in Deutschlsand, der Islam sei nicht gewalttätig, ist nichts als eine Schutzbehauptung, denn im Koran steht es ja.

     

    Natürlich wird das gemäßigten Muslimen nicht recht sein.Die logische Lösung für alle Muslime wäre: Den Koran haben Menschen gedacht und geschrieben – was denn sonst – , und Menschen dürfen so etwas schreiben. Oder aber der Koran stammt nach wie vor von Allah, dann ist Allah also ein Teufel. Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, die die Logik vorschreibt. Allerdings werden nur wenige Muslime logisch denken können, genauso wie nur wenige Christen logisch denken können, ich kenne keinen.

     

     

  2. Also nein, Uwe Hillebrand, so schlecht ist es um die Logik nicht bestellt. Die Logik, dass der Koran  Menschenwerk ist, gilt für die Bibel genauso. In puncto Freibrief zum Verbrechen ist die Bibel auch ebenso gehaltvoll wie der Koran, wie die Kreuzzüge klar machten. Klarsichts NEIN zu den anachronistischen und wideretischen Inhalten der „Denk- und Lehrgebäude“ stimme ich zu. Das gilt auch für andere Religionen, z.B. den Hinduismus und den Buddhismus, siehe dazu auch diesen Buddhismus-Link.

  3. Die (menschliche) Gewalt des Buddhismus liegt im Karma.Die herrschende Klasse behauptete irgendwann, die Armen seien zu Recht arm. Eine "transzendentale" Gewalt habe ihnen die Strafe Armut aufgrund von Verfehlungen in einem früheren Leben auferlegt. Das geht bis zur Unberührbarkeit. Einfacher geht es nicht, Auflehnung gegen das Kapital im Keim zun ersticken. Wieder ist es der Himmel, der herhalten muss, um Interessen der Reichen mit einem Taschenspielertrick durchzusetzen. Die angesprochene richtende transzendentale Gewalt ist ein anderes Wort für Gott, den es also im Buddhismus auch gibt.

     

  4. Wilfried Müller:

    Da haben wir zwei uns wohl missverstanden. Mir ging es allein um die Logik der Muslime oder generell der Gläubigen, und ich habe geschrieben, dass diese keine Logik haben. Außerdem kam es mir darauf an, dass im Heiligen Buch des Islams explizit geschrieben steht, dass wir, die Ungläubigen, enthauptet werden sollen. Dass der Islam also gewalttätig ist, das sagt von den Gutmenschen wie Angela Merkel und viele andere niemand, denn am Glauben an sich soll natürlich niemand zweifeln. Man könnte ja auf die Idee kommen, auch das AT zu lesen.

  5. Ich sehe eine wirkliche Chance im Moment: Den Koran kann man hier  so nicht stehenlassen, da er in der BRD nicht gesetzeskonform ist. Koran und Bibel unterscheiden sich aber nur marginal. Beide sind fundamentalistisch und faschistisch. Die Bibel ruft uns dazu auf, Homosexuelle zu töten und Frauen, die aus Versehen beim Sex etwas verkehrt gemacht haben (kommt ja mal vor!), zu verbrennen. Auch drohen beide Bücher mit Feuerfolter, wenn man nicht an die beiden Götter Bibel-Gott oder Allah glaubt. Der eine Gott sagt es uns im Weinberg, der andere in Sure 4. Da gehören Fußnoten in beide Bücher, dass das heute nicht mehr absolut gilt. Hier sind dann aber die Religionsvertreter beider Bücher aufgerufen, mit ihren jeweiligen Göttern zu telefonieren, was sie ja immer und in Konsequenz machen, und zu fragen: Hat sich Eure Meinung in 3000 Jahren verändert? Seid Ihr inzwischen  Humanisten geworden? Denkt Ihr gar heute human? Schließt Ihr Euch der  Menschenrechtskonvention an?

     

  6. Zitat von „Saco“: „Schließt Ihr Euch der  Menschenrechtskonvention an ?“

    Wer von den „Glaubens-Infizierten“ „glaubenskonsequent“ glaubt, müsste auch glauben, dass das Menschenwerk inform der Menschenrechtskonvention(en) von der „übernatürlichen Macht“, an die geglaubt wird, iniziiert wurde. Also zumindest für „glaubenskonsequent“ Glaubende müsste es sich bei der/den Menschenrechtskonvention(en) um „indirekte Produkte“ einer „himmlischen Macht“ handeln.

    :pope:

    Es grüßt

    Klarsicht 

  7. Wer von den „Glaubens-Infizierten“ glaubt, „glaubenskonsequent“ zu glauben, befindet sich aber in dem Dilemma, welches darin besteht, dass es nicht nur zum Glaubensinhalt gehört, dass alles, was existiert und Menschen produzieren, auf die „himmlische Macht“ zurückzuführen ist bzw. von ihr iniziiert wurde, sondern, dass zu diesem Inhalt auch die Behauptung gehört, dass diese „Macht“ den Menschen mit einer Willensfreiheit ausgestattet hat.

    Wenn nun die von den „Glaubens-Infizierten“ als existent vorausgesetzte „himmlische Macht“ von allem die direkte oder zumindest indirekte Urheberin ist, dann kollidiert eine solche Annahme mit der Behauptung, dass der Mensch mit einer Willensfreiheit ausgestattet ist.

    Der Wille des Menschen kann nicht frei sein, wenn die „himmlische Macht“ permanent dadurch in den irdischen Kausalnexus eingreift, indem Sie z. B. dafür sorgt, dass Menschen glauben, dass Sie sich durch die Schriften von Bibel und Koran „offenbart“ hat oder dass alles „profane“ Schrifttum von Ihr iniziiert wurde.

    „Glaubens-Infizierte“ haben es also sehr schwer, weil sie sich ständig mit der glaubensinnewohnenden verqueren „Glaubenslogik“ herumplagen müssen.

    Es grüßt

    Klarsicht

  8. Als besonders pervers und abstoßend müsste die Tatsache beurteilt werden, dass zum „christlichen Geschäftsmodell“ die abartige und zugleich dreiste Behauptung gehört, dass allein schon die „sündige Existenz“ des Menschen mitschuldig am Mord sei, der am angeblich existent gewesenen „Jesus“ begangen worden sein soll. Manche „Glaubens-Infizierte“ und insbesondere manche Kinder oder Jugendliche von ihnen lassen sich durch diese miese Behauptung sicher einschüchtern und ängstigen.

    Es grüßt

    Klarsicht  

  9. Auch "Ungläubig" glauben: nämlich das es keinen Gott gibt!

    Glaubens-Infizierten ist ein falscher Begriff, in allen Religionen. Glauben heißt nämlich "VERTRAUEN"!

    Das setzt eine persönliche Entscheidung voraus, egal an was: Gott, Götter, Göttinen, Nichts, Sich-Selbst, das mit dem Tod alles aufhört, eine zeitliche Begrenzung des Daseins etc.

  10. Desweiteren sollte man die röm.-katholische Kirche nicht als "christlich" bezeichnen, weil sie das einfach nicht ist!!!

    1 Gott in 3 Personen,

    678 Heilige + Seliggesprochene

    und dann nach:

    Maria als "Königin des Himmels".

  11. Wer Islam mit Terror gleichsetzt, sollte mal an die Hexenverbrennungen, Judenverfolgung, Kreuzzüge, Kinderschänder der Neuzeit, Vietnam- und Irak-Krieg denken.

    Das es ein paar XXX gibt, heißt noch nicht lange nicht, daß eine Religion schlecht ist.

    Hitler lief mit dem Neuen Testament herum und W. Putin ist Mitglied der russ.-orthodoxen Kirche.

    Das Massenmörder von Norwegen war wahrscheinlich Mitglied der Norwegischen Staatskirche?

    Ich empfehle gerne das Buch: Vom Geist Afrikas. Autor: Malidoma P. Somé, Universität Sorbone, Paris/F. + Prof. an der Michigan State Universität.

  12. Ich habe einen doppelten Kommentar von Hugo gelöscht. Zu dem Buch konnte ich keine Rezension finden, nur den Text: Die faszinierende Lebensgeschichte des afrikanischen Schamanen Malidoma P. Somé wurde in nur wenigen Jahren zum Kultbuch. Der Bericht seiner Initiation, einer Reise zwischen Leben und Tod, liest sich spannend wie ein Roman.

  13. Eine Religion ist in dem Moment im Ganzen schlecht, wenn sie den Gläubigen mit ihren Kindern einen "Gott" vorsetzt, der sich schlimmer als jeder Verbrecher aufführt. Beispiele: Die 10 Plagen, Sodom, Sintflut, ewige Folterhölle. Schlimm ist, wenn dieser "Gott" dann auch noch in oberster Instanz Menschen in dieser angeblichen Gerechtigkeit richtet. Hitler war im "Ganzen" schlecht, auch wenn er die berühmten Autobahnen gebaut hat. Hitlers ganze "Ethik" hat sich durch Auschwitz disqualifiziert. Unsere Kinder leiden unter dem jetzigen Gott unendlich. Sie sagen nur zuhause nichts. Welches Kind will schon einem solchen Gott in die Hände fallen? 

    Euer Frank

  14. Genau meine Rede, Saco. Religionen sind prinzipiell menschenverachtend, weil sie die Belange eines mutmaßlichen Gottes über die der Menschen stellen. Das gilt auch für polytheistische und atheistische Religionen.

  15. Ergänzung meines Kommentars vom 21. 02., 17,45 Uhr:

    Zitat aus dem „Katechismus der katholischen Kirche – Kompendium“:

    117. Wer ist für den Tod Jesu verantwortlich ?

    595-598

    Die Passion und der Tod Jesu können weder allen damals lebenden Juden ohne Unterschied noch den danach geborenen Juden anderer Länder und Zeiten zur Last gelegt werden. Jeder einzelne Sünder, das heißt jeder Mensch, ist Urheber und Vollstrecker der Leiden der Erlösers. Diese Schuld trifft vor allem jene, die wiederholt in die Sünde zurückfallen oder sich in Lastern vergnügen, vor allem, wenn sie Christen sind.“

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