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Kriminelle Statistik

batch-print-528023_640Wer kennt nicht Leute, die Opfer eines Einbruchs oder einer Gewalttat wurden? Die Polizeiliche Kriminalstatisik kommt mit der Erfassung gar nicht nach, meint man, und das ist ein Problem (Bild: geralt, pixabay).

Denn "Kriminaltourismus" und "Ausländerkriminalität" fallen unter strikte politische Correctness, wiki zitiert dazu eine Studie: "Es gibt heute keinen ernstzunehmenden Zweifel mehr, dass die Merkmale „Staatsangehörigkeit“ oder „Ethnie“ für die Erklärung von Kriminalität bedeutungslos sind. Dies gilt natürlich auch für den Begriff des „Ausländers“, der „sich aus der Differenz zwischen der Staatsangehörigkeit eines Individuums und seinem momentanen geographischen Standort ergibt. Für die Annahme, dass dies eine Ursache für Kriminalität sein sollte, existiert kein einziger triftiger Grund.“

Trotzdem weiß jeder von den professionellen Räuberbanden aus Osteuropa, die am hellen Tag in verkehrsgünstgen Lagen abräumen. Einer bleibt im Auto sitzen, zwei dringen von der Hintertür her ins Haus ein und finden radargesteuert die Wertsachen der Besitzer. Wenns hier nicht klappt, dann da, sie werden angeblich immer frecher. Nach vollbrachter Tat geht's ab auf die Autobahn und über die Grenze.

Nahe der Grenze sind sogar Bauernanwesen betroffen, wo Traktoren und großes Gerät schneller abtransportiert werden, als die Polizei reagieren kann. Das schlägt sich in der Statistik genausowenig nieder wie die Brutalität in einigen Problemzonen, aber warum?

Der Pressecodex mag als Erklärung dienen: „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.   Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

Demnach gibt es quasi per Definition keine Ausländerkriminalität in den Medien, weil die Nationalität beim illegalen Erwerbsstreben keinen Sachbezug darstellt. In der Folge wird lieber gar nicht berichtet. Außerdem wird natürlich nicht jeder Fall angezeigt, zumal man von der Machtlosigkeit der Polizei weiß. Die ermittelt nicht, sie macht nur "Beileidsbesuche". Und sie fälscht die Statistik:

Schon am 2.3.13 schrieb DIE WELT in Kriminalität – Wie die Polizei-Statistik Verbrechen verheimlicht: Polizeigewerkschaften fordern, dass die regierungsfreundliche Polizei-Statistik nicht länger "manipuliert" wird. Das Ergebnis wäre erschreckend.

Es geht dabei nicht nur um die Räuber aus dem Osten, sondern auch um die Schläger aus dem Morgenland. Laut Welt gibt es wohl viel mehr Gewalttäter als bisher bekannt. Die genannten Zahlen: In Berlin wurde bekannt, dass dort 81% der jungen Intensivtäter eine Zuwanderungsgeschichte besitzen, fast alle eine türkische oder arabische. Es seien 71 Mal mehr schwere Körperverletzungen begangen als offiziell bekannt, und soger 89 Mal mehr leichte Körperverletzungen.

Die Diskrepanz zwischen Statistik und Realität liegt nicht nur an der Nichtanzeige. Opfer verzichten auf die Anzeige, aus Angst vor dem Täter, aus Zweifel am Nutzen der Anzeige oder aus Scham wegen der erniedrigenden Tatumstände. Aber wo nicht untersucht wird, wird auch nix gefunden. Diese Reaktion der Statistiker von der PKS wird von der Welt "regierungsfreundlich" genannt.

Wenn der Innenminister eine Sonderkommissionen gegen Rocker gründet, werden auch mehr Straftaten in diesem Milieu aufgedeckt. Und wenn man in anderen Bereichen die Ermittlungen reduziert, werden von dort weniger Straftaten bekannt.

Natürlich sind die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besonders rücksichtsvoll zu behandeln, damit sie nicht pauschal verurteilt werden. Aber es ist nicht die Aufgabe der Statistik, wesentliche Daten zu verschleiern.

Bei ZEIT ONLINE vom 5.4. heißt es in  Kriminalität – Erneut mehr Wohnungseinbrüche: Einbrecher sind in Deutschland häufiger als bisher unterwegs. Das mag stimmen, aber die Statistik gibt es nicht her.

Die PKS 2014 nennt dazu 152.000 gegenüber 150.000 im Jahr 2013. Wo sich eher was geändert hat, das sind die Straftaten gegen Aufenthalts- und Asylrecht (156.000 gegenüber 111.000), aber was hat das schon zu besagen? Bei deutschen gegenüber nichtdeutschen Tatverdächtigen gab es allerdings auch Veränderungen: 1.532.000 und 617.000 nach 1.556.000 und 538.000, also weniger deutsche und mehr ausländische Täter.

Man beachte die Relation von fast 30% bei einem Ausländeranteil von ca. 10% (Seite 2-T02 vom PKS-Bericht 2014 gibt 28,7% nichtdeutsche Tatverdächtige an gegenüber 25,7% im Vorjahr, eine Steigerung von 14,7% relativ). Das ist nur zum Teil damit zu erklären, dass unter den Nichtdeutschen ein höherer Anteil von potentiell rabaukigen jungen Männern ist, und es widerspricht den Forschungsaussagen, die keinen einzigen triftigen Grund für die Annahme sehen, dass fremde Staasangehörigkeit eine Ursache für Kriminalität sein sollte. Da gibt es ein Klärungsbedürfnis.

Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl gab es kaum Veränderungen, und die Straßenkriminalität geht sogar langfristig runter, wenn man der Statistik vertraut. Dem Vertrauen steht allerdings eine Devise im Weg, die besagt, "ein Täter ist ein Fall". Das gilt laut Welt vor allem für die Internetkriminalität, da dürfe man die Zahl der Taten mit 1000 multiplizieren.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 15.6.14 (nur gegen Gebühr online) spricht ganz allgemein davon, das seien vor allem Serientäter, Junkies, Jugendliche, Banden, meist aus dem Osten. Die Aufklärungsquote liege bei 15%; wenn einer erwischt wird, komme er gleich wieder raus, weil es ja das 1. Mal wäre (bei der geringen Quote ist das wahrscheinlich). So ganz klappt die Rechnung bei den Wohnungseinbrüchen nicht, das sind 150.000 Taten, und wenn jeder 150 Mal dabei ist, sind es 1000 Leute (FAS-Zahlen). Bei 15% Quote müsste dann jeder im Schnitt 22 Mal erwischt werden. Aber speziell beim Wohnungseinbruch ist die Aufklärungsquote wohl besonders niedrig.

Was tun? Ob dieser hier Vorschlag wirklich empfehlenswert ist?

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