Gott bricht Abstandsregeln

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Das verlautbarte gemäß Bericht vom 25.12.2020 auf ReligionORF.at Bischof Glettler, der Bericht beginnt so:

Glettler: Gott bricht zu Weihnachten alle Abstandsregeln
Gott hat zu Weihnachten nach den Worten des Innsbrucker Bischofs Hermann Glettler „alle Abstandsregeln gebrochen und sich selbst in die Futterkrippe gelegt“. Auf mehrfache Weise zog Glettler Bezüge zwischen der Coronavirus-Pandemie und dem Weihnachtsgeschehen.

Glettler meint dann, Gott habe zu Weihnachten „alle Abstandsregeln gebrochen und sich selbst in die Futterkrippe gelegt“. Und Weihnachten sei ein „bereits millionenfach getesteter Impfstoff gegen die vielfachen Erkrankungen des Herzens und der Seele, für die wir alle anfällig sind.“ Und das Feiern von Weihnachten „wie Teilnahme an einer himmlischen Impfaktion“ und ein Schutz vor den „letzten Abgründen aller Daseins- und Zukunftsängste“.

Aha? Wenn wer wegen der Corona-Pandemie Zukunftsängste hat, dann hilft dagegen Weihnachten? Wie macht Weihnachten das? Laut Bischof Glettler sei sein Gott die „Mitte unseres Daseins, was auch immer uns an Schicksalsschlägen daherkommt“ und habe damit Menschen aller Zeiten „innerlich berührt und heil gemacht“.

Es wird schon stimmen, dass ein Bischof solche Gefühle entwickelt, aber warum sollten das normale Menschen tun? Weil dann der Corona-Virus davonläuft? Und die Kranken innerlich berührt und heil gemacht werden? Da wird er lange warten können der Herr Bischof, dass sowas passiert!

Aber ein Zölibatär hat ja auch seine zölibatärischen Bedürfnisse, in Einsamkeit und Bedrängnis soll man sich „von Gott umarmen“ lassen und Weihnachten sei ein Aufruf, „uns gegenseitig zu umarmen, auch wenn dies physisch vorläufig nur eingeschränkt möglich ist“.

Dieses priesterliche Bedürfnis kenne ich schon seit meiner Jugend. Alle Mitglieder der katholischen Jugend, die ich damals kannte, hatten einen extremen Hang zum Händeschütteln, man schüttelte bei einem Zusammentreffen, man schüttelte zum Abschied. Auch bei älteren Menschen erkennt meinereiner die katholische Erziehung, wenn wer ein eifriger Händeschüttler ist, dann ist er im Kreis der katholischen Kirche erzogen worden! Gelernt hatten die Leute das von den Priestern, denen ja körperliche Nähe verboten ist, ständig allen die Hände zu schütteln, war daher ursprünglich eine zölibatäre Ersatzbefriedigung des Intimbedürfnisses, die sich im zölibatären Umkreis bleibend verankert hat! Damit bricht man von Gott abwärts die Abstandsregeln!

Entnommen bei www.atheisten-info.at

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