Umnutzung von Kirchen

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Ein internationales Online-Symposium diskutiert noch bis Mittwoch über die immer drängender werdende Frage der Umnutzung entwidmeter und leerstehender Kirchen. Deren Zahl ist laut einer Expertin höher als öffentlich bekannt.

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Die Stadtplanerin und Architekturprofessorin Kerstin Gothe hat dafür plädiert, angemessene Nachnutzungen für entwidmete Kirchen zu finden. „Die Anzahl leerstehender oder untergenutzter Kirchen ist größer als öffentlich bekannt“, sagte Gothe am Montag zum Auftakt eines internationalen Symposiums zu Kirchenumnutzungen der Volkswagenstiftung in Hannover. Kirchenumnutzungen seien eine riesige Herausforderung, an den Universitäten friste das Thema allerdings noch ein Nischendasein. Gothe ist Leiterin des Fachgebietes Regionalplanung und Bauen im Ländlichen Raum am Institut für Technologie in Karlsruhe.

An dem Symposium nehmen bis zum Mittwoch rund 350 Expertinnen und Experten aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Großbritannien teil. Sie wollen das Thema erstmals im europäischen Vergleich diskutieren und gemeinsam neue Perspektiven für die weitere Nutzung ehemaliger Kirchenbauten entwickeln.

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