Corona, bischöfliche Systemlinge und der FFP2-Gesslerhut

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(Michael van Laack) In Österreich gilt seit einigen Tagen ein Lockdown für Ungeimpfte. Die erste Teilseparierung und für die Öffentlichkeit sichtbare Ungleichbehandlung eines größeren Bevölkerungsteils, seit ein gewisser Reichskanzler den Anschluss seiner Heimat an das Deutsche Reich verkündet hat.

Anlässlich dieses Lockdowns hat der wegen seiner Haltung zu Corona bereits vor einigen Monaten seines Amtes als Schulseelsorger enthobene Franziskaner René Dorer einen offenen Brief an Manfred Scheuer, den Bischof von Linz geschrieben, indem er zunächst seine Bedenken gegenüber der Wirksamkeit der Impfung und der Maskenpflicht, die er einen neuen Gesslerhut nennt, zum Ausdruck um abschließend seinen Bischof und mit ihm die ganze Kirche von Österreich davor warnt, sich zum verlängerten Arm des politischen Systems zu machen.

„Der Stellvertreter“ oder Kirche als williges Werkzeug staatlicher Ideologien

Ausdrücklich weise ich darauf hin, dass ich mir Dorers Ansichten in weiten Teilen nicht zu eigen mache. Allerdings halte ich das (nicht zuerst von Dorer geprägte) Wort vom Gesslerhut für ein so bedeutungsvolles Bildgleichnis mit Blick auf eine sich in weiten Teilen des Westens zunehmend dem Staat unterwerfenden römisch-katholischen Kirche, dass ich den Brief hier trotz inhaltlicher Bedenken im Wortlaut wiedergebe. Die Bereitschaft mancher Bischöfe, 2G zur Zugangsvoraussetzung für die Eucharistie und andere Sakramente zu machen, spricht Bände.

Doch nicht nur in der Virusfrage, sondern auch in von politisch linken Ideologien besetzten und dominierten Themenbereichen wie Klimawandel, Migration und Gender Mainstream erleben wir in unseren Tagen eine Kirche, die jeden aus der eigenen Glaubensgemeinschaft ausgestoßen sehen möchte oder ihn zumindest als weniger christlich klassifiziert, der sich diesen und anderen politischen Dogmen nicht unterwirft.

Viel Kraft, Bruder Dorer!

Es folgt nun Dorers Brief, der auf seiner Website auch als pdf und Audio zur Verfügung steht. Text und Zwischenüberschriften habe ich ungekürzt und unverändert mit Ausnahme der Ausmerzung einiger weniger Grammatikfehler übernommen. Den ausführlichen Quellenanhang möge der Leser bitte der pdf-Datei entnehmen.

Dem mir nicht bekannten Franziskaner-Bruder wünsche ich Gottes Segen und viel Kraft in den kommenden Monaten. Denn er stellt sich mit seinen Ansichten vollkommen gegen den innerkirchlichen Mainstream, was für seine Oberen unverzeihlich sein und bald weitere Konmsequenzen zeitigen dürfte.

Offener Brief an Bischof Manfred Scheuer

Lieber Herr Bischof Manfred Scheuer. Ich blicke dankbar auf die Zeit zurück, in der du unser Bischof in der Diözese Innsbruck warst. Jetzt bin ich dir nachgezogen nach Oberösterreich. Seit September bin ich Kaplan in einer Pfarre deiner Diözese Linz, in Enns St. Marien. 

Ich schätze dich sehr als meinen Hirten. Da wir heute in Oberösterreich den ersten Tag des „Lockdowns für Ungeimpfte“ haben, nehme ich dies zum Anlass, dir diesen offenen Brief zu schreiben. Auch ich kann jetzt praktisch nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen, da ich zu den „unsolidarischen Ungeimpften“ zähle. 

Ich bin weiterhin sehr besorgt, was die politischen Reaktionen auf die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus betrifft. 

Schon im Jänner habe ich diesbezüglich einen offenen Brief an die Bischöfe Österreichs geschrieben: http://www.bruder-rene.net/sorge-eines-jugendseelsorgers 

Ende April habe ich in einem Video auf meinem YouTube Kanal die Anti–Corona–Maßnahmen der Regierung infrage gestellt. Das Video musste ich löschen. (Videotext: http://www.bruder-rene.net/mein-verstand-und-covid-19 )

Indirekter Zwang zur Gentherapie:

Offensichtlich ist die groß beworbene sogenannte „Corona – Impfung“ keine Impfung im herkömmlichen Sinn, sondern ein Gentherapeutikum, das nur eine bedingte EU-Zulassung hat. Mit etwa 9 Monaten Entwicklungs- und Erprobungszeit lässt sich offensichtlich nicht viel aussagen über mögliche mittelfristige schwerwiegende Nebenwirkungen des Gentherapeutikums „Corona-Impfung“. Wir erleben momentan eindeutig das größte medizinische Experiment der Geschichte. Jeder, der möchte, kann daran teilnehmen. Doch was ich seit Monaten feststelle, ist, dass es einen eindeutigen indirekten Zwang zum „Spiken“, wie die „Impfung“ wohl besser benannt werden sollte, gibt.

 Ich habe schon viele Menschen getroffen, die sich „eigentlich“ die „Genspritze“ nicht geben lassen wollten. Sie haben sich der Injektion ausgeliefert, damit sie am öffentlichen Leben teilnehmen können und nicht Gefahr laufen, ihren Job zu verlieren. Die Regierung bekennt sich offen zu ihrer Strategie, möglichst alle „durchzuimpfen“ und scheut es nicht, durch die 2G-Regelungen und den Lockdown für Ungeimpfte einen indirekten Zwang zur „Genspritze“ zu verstärken.

Hier liegt meines Erachtens eindeutig ein indirekter Impfzwang vor, der menschenrechtswidrig ist. Ich betrachte dieses Agieren als Verletzung des Nürnberger Kodex. Und das geschieht mit dem Argument, einen Virus zu besiegen, der lediglich eine Infektionssterblichkeitsrate von 0,15 % hat (Vgl. Stanford-Professor John Ioannidis, WHO). Das kommt der Infektionssterblichkeitsrate einer gewöhnlichen Grippe gleich. 

Staaten mit hoher Durchimpfungsrate (Israel, Island, manche Landkreise in den USA) haben laut einer Harvard-Studie prozentmäßig mehr COVID-19-Fälle als andere Gebiete mit geringerer Durchimpfungsrate. Ist das ein Hinweis auf den Erfolg der Gen-Injektion, die viele gemachte Versprechen nicht halten kann. Das spricht unter anderem inzwischen auch Kleingedrucktes in einem Statement des RKI-Institutes zu den Corona-Impfungen an.

Dazu kommen die Berichte von Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit den genbasierten Injektionen (= „Corona-Impfung“) verzeichnet werden. Sie machen mir klar, dass sich hier ein massives zusätzliches Problem zu entwickeln scheint.

Maskenpflicht im öffentlichen Raum: größere Schaden als Nutzen

Wissenschaftliche Artikel und Studien weisen darauf hin, dass das Tragen von Masken im öffentlichen Bereich mehr Schaden als Nutzen bringt. Das Festhalten an der Maskenpflicht im öffentlichen Bereich ist aus der Sicht vieler Experten nicht evidenzbasiert. Ich betrachte die Maskenpflicht im öffentlichen Raum als Gesslerhut unserer Tage. Wer im öffentlichen Bereich eine Maske trägt, obwohl das für ihn keinen Sinn ergibt, zeigt, dass er sich dem System kritiklos unterwirft. 

Kirche – Verlängerter Arm des Systems

Mit Besorgnis stelle ich fest, dass viele Vertreter der Kirche – besonders die Bischöfe – seit Monaten, was die Corona-Maßnahmen betrifft, scheinbar wie ein bloßer verlängerter Arm des politischen Systems agieren und sich so gut wie gar nicht kritisch zur politischen Reaktion auf das SARS-CoV-2-Virus äußern. 

Ich wünsche dir, Herr Bischof Manfred Scheuer, die Kraft und das Licht des Heiligen Geistes. Diesen Hl. Geist habe auch ich sehr notwendig und bitte um deinen bischöflichen Segen.  – ENDE DES OFFENEN BRIEFES

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