Fazit zu 2021: Mit Spaziergängen lässt sich die Demokratie nicht mehr retten!

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(Michael van Laack) „Das Dunkel, das uns umgibt, wird immer dichter, lassen Sie uns bitte dennoch nicht den Mut verlieren! Gerade die Leser von PP haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir gemeinsam stark sind und einer den anderen auffängt, wenn das Dunkel ihn verschlingen will oder er nicht mehr anders kann, als in die innere Emigration abzutauchen.“ 

Das schrieb David Berger zum Jahresausklang 2019 an unsere Leser auf Philosdophia Perennis, als in Deutschland noch kaum jemand wahrgenommen hatte, welches Virus in China aufgetaucht war und einigen Virologen Kopfzerbrechen bereitete.

Zunächst einmal wünsche ich Ihnen und Euch aus meiner 100tägigen Rekonvaleszenz einen trotz dieser dunklen Tage guten Start ins Jahr 2022.

Und hier noch einmal – gewissermaßen als Artikeleinstieg – mein Audio aus dem Silvesterartikel 2020:

(K)Ein Rückblick auf das Jahr 2021

Was kann man zu diesem Jahr rückblickend schreiben? Vielleicht: Es begann dunkel (bedrückend), blieb bis Ostern wenig hell, nahm zu den Sommerferien Fahrt auf, schien Corona zur Bundestagswahl fast vergessen zu haben, um sich dann wieder mit dem zu füllen, was manche die „neue Normalität“ nennen. – Und nun, da das Jahr sich dem Ende zuneigt, machen wir einfach einen Haken hinter 2021 und plakatieren „Vergeben, Vergessen, Verzeihen!“? Das hätten sie zumindest gerne, all die Berufspolitiker, die gesinnungsschnüffelnde Journaille, die verweltlichten Kirchenfürsten und zivilgesellschaftlichen Buntheits- Gender- und Corona-Beauftragten.

Das geht sicher nicht, denn kein Jahr hat die Gesellschaft (und das nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas) so sehr gespalten, wie dieses zweite Coronajahr. Ich will hier nicht all die Fehleinschätzungen und das Vor und Zurück der Regierung und der Ministerpräsidenten beschreiben, das massiv Glaubwürdigkeit gekostet hat, die von den MSM im Laufe des Jahres immer weniger übertüncht werden konnte. Auch möchte ich mich am Silvestertag nicht noch einmal über 2G, 3G und Impfpflicht verbreiten.

Das habe ich auf diesem Blog und zuvor gemeinsam mit David Berger bis August auf Philosophia Perennis oft und ausgiebig getan. Auch will ich kein neues Lamenti darüber anstimmen, dass die Querdenken-Bewegung sich selbst einer höheren Wirksamkeit beraubt hat, weil sie esoterische Spinner und wirklich Rechtradikale auf ihren Demos sprechen ließ. Denn: was geschehen ist, ist geschehen und lässt sich nicht mehr rückgängig, sondern nur noch besser machen. Heute ist nicht der Tag, in die politische Berliner Blase zu stechen oder unter den „Spaziergängern“ Leberhaken zu verteilen.

War da noch was? Außer Corona selbstverständlich!

Klar war da noch was! Es gab einmal mehr ein Rekordjahr, was Straftaten von Asylanten und Migranten betrifft, vor allem der so genannten Delikte gegen den Menschen (Vergewaltigung, Totschlag, Mord, schwere Körperverletzung), und es gab erneut terroristisch motivierte Straftaten in Deutschland und anderen europäischen Staaten.

Es gab wie immer viele kleine Polit-Skandälchen und einmal mehr eine schäbige Diskreditierungs-Kampagne gegen die AfD. Die deutsche Wirtschaft hat sich bisher scheinbar stabil gehalten, doch erst die Winter- und Frühjahrsquartale 2022 werden das ganze Ausmaß der finanziellen Verwüstung und der Vernichtung von Arbeitsplätzen und somit Existenzen zeigen. Und vielleicht erst in einem Jahrzehnt werden wir die Folgen der Verwüstungen in der Psyche vieler Kinder und Jugendlicher sehen.

Jeder bekommt, was er verdient!

War da noch mehr? Jep! Joe Biden – Liebling der deutschen MSM – ist US-Präsident geworden und seitdem läuft in den USA alles besser. So könnte man jedenfalls glauben, denn über die chaotische Politik seiner Administration verlieren deutsche Medien selbstverständlich kein Wort der Kritik. Was war sonst noch? Ach ja, Bundestagswahl. Merkel ist weg, Scholz ist da. Hurra… oder so! Auf jeden Fall haben die Deutschen bekommen, was sie verdienen, weil sie es gewählt haben:

Einen in dubiose Geldgeschäfte verwickelten Bundeskanzler, einen Twitter-Gesundheitsminister, eine permanent plagierende Außenministerin, den bestgetarnten Maoisten Deutschlands als Wirtschaftsminister, zwei Dauerkiffer und Gelegenheitskokser an der Spitze des Finanz- und des Landwirtschaftsministeriums, eine bekennende ANTIFAschistin als Innenministerin sowie eine Verteidigungsministern, die eigentlich ihre Karriere beenden wollte und den Job nur angenommen hat, weil die Bundewehr der neuen Bundesregierung total egal ist und sie somit genau die richtige Person, um der Landesverteidigung des Todesstoß zu versetzen.

2021: Viel von „Wir“ geredet, doch nur sich selbst gemeint

Auch aus einem anderen Grund sollte sich für die Mehrheit der Bürger das Jammern verbieten. Denn – wie unsere politischen Spitzen nicht müde werden zu betonen: Alles Geld, was sie in die Hand nehmen, alle Schulden, die sie machen… all das geschieht nur, weil der Bürger es so will: Die Zivilgesellschaft will mehr Buntheit: Der Bürger zahlt dafür gern. Fast genauso gern wie seine Rundfunkgebühr, damit ihm täglich gesagt und erklärt werden kann, was er will.

Die deutsche Jugend: weich wie ein nur noch lauwarmer Cheeseburger, bunt wie ein Regenbogen und so klug wie ein Papagei, der nachplappert, was Herrchen oder Frauchen ihm vorsagen, will die „Klimawende sofort“: Kein Problem, der Bürger zahlt das zusätzlich zu den aus Corona erwachsenden Kosten sehr gern.

Die Umfragen sind eindeutig: „Wir“ wollen mehr Islam, höhere Energiekosten, teurere Autos, weniger Fleisch, schärfere Restriktionen zur Zerstörung des Mittelstandes. All das wollen wir und all das bekommen wir. Auch 2022. Denn die träge Masse hat in Deutschland noch nicht den kritischen Punkt erreicht, an dem sie erkennen wird, dass sie zwar gemästet wurde wie eine Weihnachtsgans, doch der Tierpräparator schon in der dunklen Ecke des Stalles stand und darauf wartete, ein besonders schönes Exemplar des mündigen Bürgers ausstopfen zu können, dass dann das Highlight der alljährlichen Ausstellung „Vorbildliche Zivilgesellschaftsmitglieder“ bilden wird.

Es gibt kein Zurück vor 2021

Ich könnte den Lesern nun noch tausend gute Ratschläge mitgeben und auch Hoffnung auf Besserung im Jahr 2022 formulieren. Doch das erste ist nicht notwendig, weil meine Leser das selbstständige Denken nicht verlernt haben, sich folglich nicht gut als ausgestopftes Musterexemplar eines „Scholz-Bürgers“ eignen. Bürger wie uns kann man nur den Hals abschneiden, nach dem Keulen würde wir sofort wieder aufstehen. Das wissen diese Leute genau. Deshalb stellen sie uns ja auch wahlweise an den Pranger oder ins Abseits.

Und das zweite: Hoffnung auf Besserung? Die habe ich in der Tat verloren. Eine Besserung werden wir nicht sehen, so lange das System Merkel in Scholz oder wem auch immer weiterlebt und das System EU-Kommission noch funktioniert. Bei freien Wahlen lässt sich kaum mehr etwas wirklich ändern. Man kann die Opposition stärken (was 2021 verpasst wurde), aber die Allparteien-Koalition (die Einheitsparteien mit unterschiedlichen Namen) ist zu stark, als dass sie nicht weiterregieren und Deutschland wie Europa schrittweise ins noch tiefere Dunkel führen könnte.

Das hatten wir alles schon einmal. Und wir sind immer wieder aufgestanden 1945, 1989… und wir werden es wieder tun. Allerdings nicht 2022. Dafür ist die Zeit noch nicht reif, denn es geht zu vielen Menschen noch zu gut. Wohlstand macht blind für Demokratie-Defizite!

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